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GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Lügen und Falschheiten

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei TourVers Touristik-Versicherungs-Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Life/Work Balance. Jeder ist sich selbst überlassen, Rücksicht auf das Team ist nicht so wichtig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr viel Initiative im Team für ein gutes und kompetentes Arbeitsumfeld wird „bei Bedarf“ von oben zerstört. Das frustriert. Es wird zu wenig miteinander, dafür umso mehr übereinander und hinter dem Rücken gesprochen. Teilweise sehr unfaire Verhaltensweisen. Sehr rückständige Arbeitsweisen, alte Programme, viele Akten mit viel Papier, wenig automatische Prozesse, die mehr Zeit für individuelle Vorgänge geben würden. IT sehr veraltert, z.B. auch in Sachen Telefonie aus dem Homeoffice.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Struktur und Abstimmung in den Arbeitsprozessen. Mehr Einsatz der Leitung beim Teamzusammenhalt. Professionelle Führung mit Kompetenz, Respekt und Kommunikation.
Und bitte, bitte, versprecht doch in den Stellenanzeigen nicht immer "einen sicheren Arbeitsplatz". Das Unternehmen hat unter 10 MitarbeiterInnen. Das bedeutet, dass jede/r -auch nach langjähriger Mitarbeit- ohne Angabe von Gründen und ohne vorherige Gespräche einfach gekündigt werden kann. Eine Intrige der Kolleginnen oder ähnliches lässt einen in die Arbeitslosigkeit gehen.

Arbeitsatmosphäre

Immer wenn gute Stimmung da ist, dann wird die „von oben“ durch gezielte Aktionen unterbunden. Lieber keinem vertrauen. Langjährige Kolleginnen, mit denen man sich immer gut verstanden hat, sind plötzlich in niederträchtige Intrigen verwickelt und alle lächeln einem weiterhin freundlich ins Gesicht, anstatt über Probleme zu reden.

Kommunikation

Kommunikation untereinander war immer ganz o.k. Durch personelle Veränderungen änderte sich das zunehmend. Das Vertrauen verschwand. Mit der Geschäftsleitung gab es schon immer fehlende oder sehr zweifelhafte Kommunikation.

Kollegenzusammenhalt

Mal so, mal so, je nach Stimmung. Lieber keinem vertrauen. Sehr aktiver Flurfunk. Wenn Sachen schnell verbreitet werden sollen, lieber bestimmten Kolleginnen erzählen, als etwas ans "Schwarze Brett" zu hängen. Man bekommt schnell mit, wer was an den Chef weitergibt - und mit wem der Chef über andere Kolleginnen redet. MitarbeiterInnen werden vom Chef als "Kontroll-Spione" für andere MA eingesetzt (Pausen, Raucherpausen etc.).

Work-Life-Balance

Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Für einige Kolleginnen sicherlich flexibler als für andere. Für Urlaub gilt, lieber nicht so verbindlich mal etwas Grösseres planen und vorgemerkt in die Liste eintragen. Wenn der Chef später plant, dann muss man selber zurücktreten, stornieren und umplanen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr gewöhnungsbedürftig. In den vergangenen Jahren waren neue Kolleginnen immer sehr schnell geschockt von den sehr frauenfeindlichen "Filmchen", die auf dem Rechner des Vorgesetzten liefen und auch nicht ausgeschaltet wurden, wenn etwas Geschäftliches mit der Kollegin besprochen wurde. Dadurch verliessen viele Kolleginnen das Unternehmen nach 1-2 Jahren wieder. Dieses Verhalten flammte immer wieder als Gesprächsthema im Kolleginnenkreis auf, da es nicht einem wertschätzenden Verhaltenskodex entspricht.

Interessante Aufgaben

….die gibt es woanders. Der Chef kümmert sich lieber selber um interessante Aufgaben, als diese mit den Mitarbeiterinnen zu besprechen und dann von den MA erledigen zu lassen. Natürlich wird kommuniziert "dass man alles selber machen muss". Das hat mit Vertrauen, Respekt und Delegieren zu tun. Das macht den Arbeitsbereich dann teilweise sehr trist, da die Akzeptanz einer anderen (trotzdem korrekten) Lösung der Aufgabe als die vom Chef nicht anerkannt wird.

Gleichberechtigung

Eine Hälfte der Mitarbeitenden wird vom Chef geduzt, die andere Hälfte gesiezt….je nach Sympathie. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Das hat sich wohl -auf Anregung hin- inzwischen geändert. Ist aber nicht stimmig. Arbeitsverträge sind trotz gleicher Qualifikation und Arbeitserfahrung unterschiedlich, u.a. beim Gehalt und/oder der Arbeitszeit. Also, ein Tipp bei Einstellung ist, gut verhandeln, danach kommt nicht mehr viel.

Umgang mit älteren Kollegen

Abgesehen vom Lebensalter werden langjährige Kolleginnen benachteiligt und neu eingestellte Leute (damit überhaupt noch jemand hier anfängt) eindeutig bevorteilt.

Arbeitsbedingungen

Relativ langsames Internet, etwas „veralterte“ EDV. Im Sommer Büro sehr warm, Umgebung oft sehr laut. Aber es gibt Kolleginnen mit "Freiräumen"; die während der Arbeitszeit liebevolle Pflanzenpflege betreiben, Blumenerde und Töpfe kaufen. Dadurch herrscht im Büro eine gute Atmosphäre mit vielen Pflanzen und Deko.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im normalen Rahmen, aber mit sehr viel Papier und ohne Mülltrennung.

Gehalt/Benefits

Keine „echten“ Gehaltserhöhungen, kein Versicherungstarif. Gehälter werden pünktlich ausgezahlt. Von 30 Urlaubstagen (in der Branche üblich) wird ein Tag für Heiligabend und Silvester abgezogen, obwohl das keine Arbeitstage sind.

Image

Ehrlichkeit und Kritik ist nicht gefragt. Leute gehen lieber nach kurzer Zeit wieder. Die, die bleiben, würden mit ihrer Qualifikation woanders lange nicht so viel Geld verdienen wie in diesem Unternehmen oder profitieren von guten Teilzeitregelungen. Aktuell bleiben Arbeitsplätze länger unbesetzt und man hört so einiges am Bewerbermarkt.

Karriere/Weiterbildung

Nicht möglich.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.