5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Life/Work Balance. Jeder ist sich selbst überlassen, Rücksicht auf das Team ist nicht so wichtig.
Sehr viel Initiative im Team für ein gutes und kompetentes Arbeitsumfeld wird „bei Bedarf“ von oben zerstört. Das frustriert. Es wird zu wenig miteinander, dafür umso mehr übereinander und hinter dem Rücken gesprochen. Teilweise sehr unfaire Verhaltensweisen. Sehr rückständige Arbeitsweisen, alte Programme, viele Akten mit viel Papier, wenig automatische Prozesse, die mehr Zeit für individuelle Vorgänge geben würden. IT sehr veraltert, z.B. auch in Sachen Telefonie aus dem Homeoffice.
Mehr Struktur und Abstimmung in den Arbeitsprozessen. Mehr Einsatz der Leitung beim Teamzusammenhalt. Professionelle Führung mit Kompetenz, Respekt und Kommunikation.
Und bitte, bitte, versprecht doch in den Stellenanzeigen nicht immer "einen sicheren Arbeitsplatz". Das Unternehmen hat unter 10 MitarbeiterInnen. Das bedeutet, dass jede/r -auch nach langjähriger Mitarbeit- ohne Angabe von Gründen und ohne vorherige Gespräche einfach gekündigt werden kann. Eine Intrige der Kolleginnen oder ähnliches lässt einen in die Arbeitslosigkeit gehen.
Immer wenn gute Stimmung da ist, dann wird die „von oben“ durch gezielte Aktionen unterbunden. Lieber keinem vertrauen. Langjährige Kolleginnen, mit denen man sich immer gut verstanden hat, sind plötzlich in niederträchtige Intrigen verwickelt und alle lächeln einem weiterhin freundlich ins Gesicht, anstatt über Probleme zu reden.
Ehrlichkeit und Kritik ist nicht gefragt. Leute gehen lieber nach kurzer Zeit wieder. Die, die bleiben, würden mit ihrer Qualifikation woanders lange nicht so viel Geld verdienen wie in diesem Unternehmen oder profitieren von guten Teilzeitregelungen. Aktuell bleiben Arbeitsplätze länger unbesetzt und man hört so einiges am Bewerbermarkt.
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Für einige Kolleginnen sicherlich flexibler als für andere. Für Urlaub gilt, lieber nicht so verbindlich mal etwas Grösseres planen und vorgemerkt in die Liste eintragen. Wenn der Chef später plant, dann muss man selber zurücktreten, stornieren und umplanen.
Nicht möglich.
Keine „echten“ Gehaltserhöhungen, kein Versicherungstarif. Gehälter werden pünktlich ausgezahlt. Von 30 Urlaubstagen (in der Branche üblich) wird ein Tag für Heiligabend und Silvester abgezogen, obwohl das keine Arbeitstage sind.
Im normalen Rahmen, aber mit sehr viel Papier und ohne Mülltrennung.
Mal so, mal so, je nach Stimmung. Lieber keinem vertrauen. Sehr aktiver Flurfunk. Wenn Sachen schnell verbreitet werden sollen, lieber bestimmten Kolleginnen erzählen, als etwas ans "Schwarze Brett" zu hängen. Man bekommt schnell mit, wer was an den Chef weitergibt - und mit wem der Chef über andere Kolleginnen redet. MitarbeiterInnen werden vom Chef als "Kontroll-Spione" für andere MA eingesetzt (Pausen, Raucherpausen etc.).
Abgesehen vom Lebensalter werden langjährige Kolleginnen benachteiligt und neu eingestellte Leute (damit überhaupt noch jemand hier anfängt) eindeutig bevorteilt.
Sehr gewöhnungsbedürftig. In den vergangenen Jahren waren neue Kolleginnen immer sehr schnell geschockt von den sehr frauenfeindlichen "Filmchen", die auf dem Rechner des Vorgesetzten liefen und auch nicht ausgeschaltet wurden, wenn etwas Geschäftliches mit der Kollegin besprochen wurde. Dadurch verliessen viele Kolleginnen das Unternehmen nach 1-2 Jahren wieder. Dieses Verhalten flammte immer wieder als Gesprächsthema im Kolleginnenkreis auf, da es nicht einem wertschätzenden Verhaltenskodex entspricht.
Relativ langsames Internet, etwas „veralterte“ EDV. Im Sommer Büro sehr warm, Umgebung oft sehr laut. Aber es gibt Kolleginnen mit "Freiräumen"; die während der Arbeitszeit liebevolle Pflanzenpflege betreiben, Blumenerde und Töpfe kaufen. Dadurch herrscht im Büro eine gute Atmosphäre mit vielen Pflanzen und Deko.
Kommunikation untereinander war immer ganz o.k. Durch personelle Veränderungen änderte sich das zunehmend. Das Vertrauen verschwand. Mit der Geschäftsleitung gab es schon immer fehlende oder sehr zweifelhafte Kommunikation.
Eine Hälfte der Mitarbeitenden wird vom Chef geduzt, die andere Hälfte gesiezt….je nach Sympathie. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Das hat sich wohl -auf Anregung hin- inzwischen geändert. Ist aber nicht stimmig. Arbeitsverträge sind trotz gleicher Qualifikation und Arbeitserfahrung unterschiedlich, u.a. beim Gehalt und/oder der Arbeitszeit. Also, ein Tipp bei Einstellung ist, gut verhandeln, danach kommt nicht mehr viel.
….die gibt es woanders. Der Chef kümmert sich lieber selber um interessante Aufgaben, als diese mit den Mitarbeiterinnen zu besprechen und dann von den MA erledigen zu lassen. Natürlich wird kommuniziert "dass man alles selber machen muss". Das hat mit Vertrauen, Respekt und Delegieren zu tun. Das macht den Arbeitsbereich dann teilweise sehr trist, da die Akzeptanz einer anderen (trotzdem korrekten) Lösung der Aufgabe als die vom Chef nicht anerkannt wird.
Ich schätze die Vorzüge eines kleinen Betriebes mit flachen Hierachien und kurzen Kommunikationswegen. Das Teamgefüge ist super und führt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in der es sich konzentriert, auch bei hohem Arbeitsaufkommen, arbeiten lässt.
Technisch aufrüsten, Digitalisierung vorantreiben
Durch das kleine, fast familiäre Team mit gerade mal 6-8 Mitarbeiter*innen ist die Arbeitsatmosphäre entspannt, kollegial und angenehm.
Aus meiner Sicht gute Work-Life-Balance mit 2 Tagen Home Office in der Woche. Flexible Arbeitszeiten sind gegeben.
Tolles Team und großer Zusammenhalt, gerade in schwierigen Zeiten bspw. durch personelle Engpässe. Man kann sich aufeinander verlassen.
Zugegebener Maßen ist das Unternehmen technisch nicht auf dem Niveau, wie es in großen Betrieben mittlerweile vorgelebt wird.
Die Büros sind, trotz der kleinen Mitarbeiterzahl, groß und geräumig (kein riesiges, anonymes Großraumbüro). Es arbeiten nicht mehr als zwei Personen in einem Raum. Der Lärmpegel ist somit gering und man kann sich optimal auf die Arbeit konzentrieren.
Für die Home Office Tätigkeit wird man selbstverständlich mit der erforderlichen Hardware ausgestattet.
Kurze und schnelle Kommunikationswege. Es ist ein direkter und offener Austausch möglich, wenn dieser gesucht wird.
Abwechslungsreich, da das Aufgabenprofil vorgibt, alle Prozesse und Abläufe selbst zu verantworten - vom Vertragsbeginn, über die gesamte Vertragsdauer bis hin zur Beendigung ist man für seinen Kundenkreis der direkte Ansprechpartner (ohne bspw. die Zwischenschaltung eines Vertriebs) und managt den gesamten Prozess der Vertragsabwicklung alleine. Man kann jedoch jederzeit den Rat und/oder die Unterstützung einer Kollegin erfragen.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt angespannt, insbesondere aufgrund der langjährigen Mitarbeiterinnen, die sich gegenüber neuen und jüngeren Kolleginnen häufig wenig aufgeschlossen zeigten. Jüngere Mitarbeiterinnen wurden oftmals aufgrund ihres Alters unterschätzt, ungeachtet ihrer Qualifikationen. In den drei Jahren meiner Tätigkeit fand nur ein Firmenevent statt, was darauf hindeutete, dass die Motivation für derartige Aktivitäten im Team gering war. Seitens der Geschäftsführung wurden keine nennenswerten Maßnahmen zur Teambildung ergriffen.
Vor meiner Anstellung war mir das Unternehmen nicht bekannt, was vermutlich an der geringen Marktpräsenz eines kleinen Betriebs liegt. Im Laufe meiner Tätigkeit stellte ich fest, dass viele neu eingestellte Mitarbeiterinnen das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verließen. Für ein Unternehmen mit durchschnittlich acht Mitarbeitenden lässt diese hohe Fluktuation auf Probleme im Arbeitsumfeld schließen.
Zwar wurde an zwei Tagen pro Woche Home Office ermöglicht, jedoch war das Unternehmen strukturell nicht darauf vorbereitet. Durch den Mangel an Digitalisierung und das Arbeiten mit Papierakten war es notwendig, physische Unterlagen mit nach Hause zu nehmen, um effizient arbeiten zu können. Zudem schien es, als hätten langjährige Mitarbeiterinnen bevorzugten Zugang zu Home-Office-Möglichkeiten. Aufgrund der fehlenden Modernisierung und klaren Regelungen entstanden häufig Missverständnisse und Gerüchte. Langjährige Kolleginnen nahmen sich zudem vermehrt Freiheiten bei privaten Terminen, während neuere Mitarbeiterinnen für ähnliche Anliegen kritisiert wurden.
Das Unternehmen setzt noch immer stark auf papierbasierte Arbeitsprozesse. Selbst E-Mails wurden regelmäßig ausgedruckt, was darauf schließen lässt, dass ein umweltbewusstes Vorgehen keine Priorität hat. Eine stärkere Digitalisierung wäre wünschenswert, um die Nachhaltigkeit zu fördern.
Möglichkeiten zur Weiterbildung oder beruflichen Entwicklung gab es nicht. Insbesondere für jüngere Bewerberinnen ist dies ein relevanter Punkt, da die Aufgaben auch nach vielen Jahren im Wesentlichen unverändert bleiben. Mein Vorschlag, zusätzliche oder herausforderndere Aufgaben zu übernehmen, wurde von der Geschäftsführung abgelehnt und lediglich auf das Ausräumen des Archivs beschränkt. Zudem wurde dieses Gespräch an andere Mitarbeiterinnen weitergetragen, was zu Unmut führte. Dies verstärkte den Eindruck, dass jüngere Mitarbeiterinnen trotz guter Qualifikation wenig gefördert werden.
Der Kollegenzusammenhalt war leider kaum vorhanden. Es war üblich, hinter dem Rücken über Kolleginnen zu sprechen, was das Vertrauensverhältnis im Team stark beeinträchtigte. In einigen Fällen wurden Mitarbeiterinnen sogar vor Kunden schlecht dargestellt, wobei Kundenmeinungen öfter höher gewichtet wurden als die Aussagen der eigenen Belegschaft. Die fehlenden Teamevents und regelmäßigen Meetings trugen zusätzlich dazu bei, dass kein wirkliches Gemeinschaftsgefühl entstand. Zum Ende meiner Tätigkeit wurde mir sogar von einigen Kolleginnen versucht zu untersagen, Vier-Augen-Gespräche mit einer Kollegin zu führen, mit der ich mich gut verstand. Dies verstärkte den Eindruck eines angespannten und wenig unterstützenden Arbeitsklimas.
Der Großteil der Belegschaft bestand aus älteren Kolleginnen, mit nur wenigen Ausnahmen. Insgesamt wurde älteren Mitarbeiterinnen deutlich mehr Vertrauen und Freiheiten entgegengebracht. Ihre Erfahrung wurde geschätzt, was grundsätzlich positiv ist, jedoch schien es, als würden jüngere Mitarbeiterinnen – trotz guter Ausbildung – oft unterschätzt und nicht gleichermaßen gefördert.
Das Verhalten der Geschäftsführung war aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend. Es fehlte an klaren Anweisungen und gezielter Mitarbeiterförderung. Ein Vorfall bleibt mir besonders in Erinnerung: Kostenlose Artikel, die bei Materialbestellungen mitgeliefert wurden, durften informell von Mitarbeitenden mitgenommen werden. Als ich dies einmal tat, erhielt ich eine missverständliche Nachricht der Geschäftsführung, die für mich den Eindruck einer Unterstellung erweckte. Zwar sollten anschließend alle Mitarbeitenden die Artikel zurückgeben, jedoch hielt sich nur ich daran, ohne dass das Thema weiter verfolgt wurde. Darüber hinaus empfand ich es als äußerst unangenehm, dass auf dem Bildschirm des Geschäftsführers gelegentlich unangemessene Inhalte sichtbar waren, selbst in Anwesenheit der ausschließlich weiblichen Belegschaft.
Die Arbeitsbedingungen entsprachen dem absoluten Mindeststandard. Während grundlegende Ressourcen vorhanden waren, blieb das Unternehmen in Bezug auf Modernisierung und Digitalisierung deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Das Gehalt wurde pünktlich und zuverlässig ausgezahlt, entsprach jedoch nicht mehr den marktüblichen Standards und war im Vergleich zu ähnlichen Positionen in der Branche unterdurchschnittlich.
Vorgänger der heute in Hamburg ansässigen tourvers, also keine Aussage über die aktuelle GmbH