Ja danke, aber nein danke
Gut am Arbeitgeber finde ich
- super Ausbilder
- respektvolles Personal
- hilfsbereite Mitmenschen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- mangelnde Organisierung
- fehlende Kommunikation
- zu viel versprechen, zu wenig umsetzen (spezifisch für die Ausbildungsverantwortlichen)
Verbesserungsvorschläge
- bessere Organisation
- mehr & offenere Kommunikation
- Probleme künftig ernster nehmen
Die Ausbilder
Die Ausbildungsverantwortlichen sind in der Regel wirklich gut drauf und sind neben der Rolle als Autoritätspersonen auch mal für kleine Späße zu haben, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Die Ausbilder wissen, was nicht so läuft und sagen das auch offenkundig, das gibt wenigstens etwas das Gefühl, dass es in diesem Unternehmen noch Personen gibt, die sich die aktuelle Lage eingestehen.
Spaßfaktor
Spaß ist immer eher eine subjektive Sache. Der Beruf macht mir sehr sehr viel Spaß und wenn es zu Praxistagen kommt, kann ich mich mal wie ein fertiger "Lokführer" fühlen.
Mein Problem liegt allerdings eher am Unternehmen, da während der Ausbildungszeit einiges auch passiert ist, womit man's sich bei mir schon so ein wenig verspielt hat. Das zieht dann auf einem gewissen Level auch die guten Tage runter.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wir haben wirklich sehr früh mit Praxisphasen begonnen und das steigert einfach die Motivation, die ganze Ausbildungszeit irgendwie auszuhalten.
Meine primäre Fahrausbilderin bis dato hat mich recht früh sehr viel machen lassen, als sie mein Verhalten beim Fahren etc. gesehen hat und das hinterlässt einfach was Gutes, Motivierendes.
Über die Berufsschule braucht man gar nicht zu reden, denn die wiederholt und vertieft eigentlich nur alles, was im Betrieb sowohl theoretisch, als auch praktisch bereits durchgenommen wurde.
Variation
Wie zuvor erwähnt wurde früh mit der Praxis bei uns begonnen, aber das heißt ja nicht, dass das auch regelmäßig stattfindet. Sehr oft wurden wir zum Selbststudium in Lernräume gesetzt, bis wir wirklich alles im Schlaf konnten größtenteils und auch das mussten wir mit eigenem Wissen korrigieren, da das Gemachte oft gar nicht besprochen wurde im Nachhinein. Daher eine eher schlechtere Wertung mit zwei Sternen.
Respekt
Egal ob ein anderer Azubi, ein Vorgesetzter oder gar eine Führungskraft, der Respekt untereinander ist stets gegeben und das kann man dem Unternehmen trotz aller Komplikationen sehr hoch anrechnen!
Karrierechancen
Die Zukunft sieht für die Transdev Rhein-Ruhr aktuell eher schwierig aus. Viele Linien werden im Rahmen von Vergabeverfahren an andere Eisenbahnverkehrsunternehmen übergeben und die Fahrzeuge sind auch nicht in dem Zustand, dass man sagen kann, andere Linien können noch betrieben werden aus eigenem Fahrzeugbestand. Ich persönlich sehe mich nach Beendigung der Ausbildung nicht mehr in diesem Unternehmen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Unternehmen ist tatsächlich überragend gut. Egal, ob man mal schlechte Laune hat, am Ende des Arbeitstages bin ich meist immer mit guter Laune nach Hause gegangen und das ist etwas, was nicht jedes Unternehmen geben kann.
Ausbildungsvergütung
Das Gehalt ist soweit ganz vernünftig, habe ich persönlich nichts dran auszusetzen. Man sagt mir immer, es sei viel, also wird's wohl stimmen!
Arbeitszeiten
Solange man nicht gerade im Fahrbetrieb ist und jemand wie ich ist, der 45 Minuten Zugfahrt bis zum Einsatzort auf sich nehmen muss, sind die Zeiten in der Regel sehr human. Ich kann mich keinesfalls beklagen!


