Völliges Desinteresse an eigenen Mitarbeitern.
Arbeitsatmosphäre
Der Druck aus England erstickt jedes Aufkeimen einer gesunden respektvollen Arbeitskultur.
Image
Die Marke hat in gutes Image, die eigenen Retailbetriebe haben in der Kundschaft aber nicht den besten Ruf und sind bei den anderen Triumph-Händlern extrem unbeliebt.
Work-Life-Balance
Haben Kollegen Urlaub oder sind krank, dann heißt es 6 Tage in der Woche komplett ohne Pause durcharbeiten. Die Führung macht in der Regel trotzdem eine 5 Tage Woche und wenn man sich dann wegen der Arbeitszeiten beschwert, dann heißt es, dass man nicht bereit sei vollen Einsatz zu bringen und sich den falschen Job ausgesucht hätte.
Karriere/Weiterbildung
Das Personal bleibt in der Regel nicht lange genug, als dass es überhaupt zu irgendeiner Form von Fortbildung kommen könnte.
Gehalt/Benefits
man versucht regelmäßig das niedrige Lohnniveau noch weiter nach unten zu korrigieren. gemessen an den Arbeitszeiten zum Teil ein echter Witz.
Kollegenzusammenhalt
Habe ich als sehr gut erlebt. Kein Wunder da sich die Führung schnell als gemeinsames Feindbild etabliert ist der Zusammenhalt sehr gut, bis man die Teams wieder zerschlägt oder einzelne Mitarbeiter das Unternehmen auf Grund nicht hinnehmbarer Zustände wieder verlassen. Meist bleiben die Mitarbeiter max. 2 Jahre und sind wieder weg.
Vorgesetztenverhalten
Bereits erwähnt. In diesem Unternehmen schafft man es schlechte Führungskräfte durch noch schlechtere zu ersetzen. Jede neue Führung kommt zur "Erkenntnis" das die schlechte Performance an den Mitarbeitern liegt. Dann Beginnt das große Bereinigen...Sind die "bösen" Mitarbeiter dann vergrault, wird dir Führung wieder ausgetauscht und das Spiel beginnt wieder von vorne.
Kommunikation
Diletantischere Führungskräfte habe ich in meinem bisherigen Berufsleben nicht kennengelernt.
Interessante Aufgaben
In der Tat gibt es ein großes Aufgabenspektrum und langweilig wird es eher selten.