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Trostberger 
Tagblatt
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Interessante Arbeit, inkompetentes Management

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Trostberg an der Alz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante, spannende und äußerst abwechslungsreiche Tätigkeiten. Manche Kollegen sind richtig nett.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Mitarbeiterführung durch die Vorgesetzten ist ein Graus.

Verbesserungsvorschläge

Besser kommunizieren, realistischere Erwartungshaltungen ausbilden und mehr Mentoring für Neue bieten. Mitarbeiter nicht mehr offen vor anderen herabwürdigen. Das demoralisiert extrem.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht ein enormer Zeit- und Arbeitsdruck, was für die Tätigkeit bei einer Tageszeitung wohl verständlich ist. Was ich jedoch nicht verständlich finde ist:
- Mitarbeiter lautstark vor allen anderen Kollegen herabzuwürdigen
- Selbst bei nichtigsten Fehlern heftig ausfällig zu werden

Generell herrscht ein äußerst autoritärer, rauer und gnadenloser Umgangston.

Image

Man pflegt löblicherweise einen hohen Qualitätsanspruch an sich selbst und dadurch wirkt das Unternehmen seriöser als manch andere Redaktion.

Work-Life-Balance

Man tut zwar gerne auf flexibel, wenn man jedoch das Büro mal früher verlassen muss, hat dies deutlich negative Auswirkungen auf die Beurteilung durch die Vorgesetzten. Homeoffice gibt es eigentlich nicht. Man ist nur außerhalb des Büros, wenn man zu Recherche-Zwecken unterwegs ist. Man arbeitet halt solange, bis die Zeitung fertig ist und von Neueren wird besonders erwartet, dass sie sich absolut kompromisslos reinhängen.

Karriere/Weiterbildung

Gewisse Weiterbildungsmöglichkeiten werden vom Mutterkonzern angeboten. Wenig Aufstiegsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist, einfach gesagt, lächerlich. Urlaubstage gehen in Ordnung. Man wird zwar bei der "Presseversorgung" mitversichert, das geht aber auch wieder auf das eh schon niedrige Gehalt. Ansonsten gibt es noch Urlaubsgeld zwei Mal im Jahr als dreizehntes Gehalt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht wirklich vorhanden, aber auch nicht wirklich relevant in dieser Branche.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Mitarbeiter ist der Umgang akzeptabel. Es gibt einige nette Kollegen, mit denen sich auch mal unterhalten kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden noch am respektvollsten behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Viel fordern, nichts fördern und pflegen einen äußerst herabwürdigenden Ton. Man wird gerne auch mal vor versammelter Mannschaft wegen Nichtigkeiten als inkompetent oder lernresistent dargestellt. Kommunikation ist generell sehr schlecht und manche Erwartungshaltung ist schlicht utopisch.

Arbeitsbedingungen

- Herabwürdigender Umgangston durch Vorgesetzte
- Null Unterstützung und Mentoring, es sei denn man bohrt immer wieder nach.
- kein Firmenwagen, nur Reisespesen für Kilometer
- Sehr hoher Arbeitsdruck und jeder kleinste Fehler wird gnadenlos vor allen anderen zerpflückt
- Es gibt keinerlei Onboarding-Prozess. Setz dich am ersten Tag auf deinen Platz und arbeite los. Praktisch alle Unternehmensprozesse müssen aktiv erfragt werden. Absolut nichts wird dir gesagt, außer du fragst nach.
- Ständige Internetprobleme am Standort, die die Arbeit massiv erschweren können. Insbesondere wenn großer Zeitdruck herrscht. Selbst leichte Gewitter führen regelmäßig dazu, dass Internet und Telefone für Minuten weg sind. Oft ist die Verbindung so schlecht, dass simple Mausklicks in der Verlagssoftware Sekunden benötigen, um registriert zu werden. Zwar größtenteils nicht die Verantwortung des Unternehmens, trotzdem ärgerlich
- Reguläre Pausen zur Erholung gibt es nicht, aber es wird akzeptiert, wenn man mal kurz zum Spazieren oder zum Rauchen rausgeht oder sich was zu essen holt. Gegessen wird direkt am Arbeitsplatz
- Überstunden werden bis auf den Sonntagsdienst nicht vergolten

Kommunikation

Gewisse Ansprüche und Erwartungen werden von Seiten der Vorgesetzten null kommuniziert. Stattdessen lässt man die Leute eher einfach auflaufen. Wenn man etwas Bescheid gibt, sagen die Leute gerne "Ja, ja" und nicken, nur um dann später zu tun, als hätte man nie irgendetwas gesagt. Generell funktioniert die Absprache zwischen Kollegen jedoch einigermaßen gut. Es gibt jedoch kein Onboarding und keinerlei Einführung in den Arbeitsalltag. Man wird ins eiskalte Wasser geworfen. Elementarste Prozesse wie etwa "wie bekomme ich meine Gehaltsabrechnung" müssen dabei aktiv erfragt werden.

Gleichberechtigung

Nicht wirklich ein Thema

Interessante Aufgaben

Aufgaben beinhalten: Layouten, Redigieren sowie eigene Artikel recherchieren und schreiben. Man lernt zudem den einen oder anderen interessanten Vogel kennen. Es wird definitiv nie langweilig.

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