Verbesserungsvorschläge
Die eine Hand sollte wissen was die andere tut...
Arbeitsatmosphäre
Praktikanten, HR und Übersetzer verstehen sich gut, beim Projektmanagement ist es meist sehr angespannt, der Ton unfreundlich. Der Rest... aber man darf hier ja leider nicht die volle Wahrheit schreiben. ;)
Image
Wem es egal ist wenig zu verdienen, dauernd Überstunden zu schieben und zur Chefetage kein wirklich gutes Verhältnis zu haben, oder wer gerne ein Praktikum als Arbeitsdrone machen will, der ist bei tsd goldrichtig...
Work-Life-Balance
Überstunden werden erwartet und z.t. auch im Arbeitsvertrag vorausgesetzt. Es besteht zwar offiziell Gleitzeit, aber wer nicht bis mindestens 18h bleibt wird schnell schief angeguckt. Bei wichtigen Aufträgen kann es für manche Abteilungen auch schonmal 2h nachts werden.
Karriere/Weiterbildung
Man erlernt den Umgang mit vielen Programmen und es gibt auch Schulungen. Allerdings kann an diesen kaum jemand teilnehmen, da meist Hochbetrieb herrscht und diese Schulungen in der Arbeitszeit liegen.
Gehalt/Benefits
Als Praktikant kann man davon keine Miete zahlen und eine monetäre Vergütung für Überstunden existiert nicht. Neueingestellte werden zu sehr niedrigem Gehalt eingestellt mit der "Option" im Jahr darauf ein wenig mehr zu bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Zu meiner Zeit war der Zusammenhalt unter den Kollegen gut, man hat viel Hilfe und Tipps zum Arbeitsablauf bekommen und sich auch mal außerhalb der Arbeit getroffen. Viele jüngere Mitarbeiter, lockerer Umgang miteinander. Der Umgang der einzelnen Abteilungen miteinander ist allerdings kaum als solcher zu bezeichnen. Jeder Bereich schiebt Probleme auf den nächsen ab, am Ende trifft es die Praktikanten.
Umgang mit älteren Kollegen
"Ältere" Kollegen werden genauso behandelt wie alle anderen auch und sind zum Teil auch schon seit Jahren dabei.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte interessiert sich für Umsatzzahlen und Auftragserfolge, Namen von Mitarbeitern sind da schnell vergessen. Generell wenig Interesse an den Mitarbeitern. Vertraut bei Personalfragn eher auf die cholerische Buchhaltung als auf die HR. Termine für Besprechungen mit Mitarbeitern werden dauernd verschoben oder "vergessen".
Arbeitsbedingungen
Man kommt sich in den Räumen schon ziemlich wie in einer Legebatterie vor. Wenig Platz, veraltete PCs, streikende Drucker, deren Kartuschen die Mitarbeiter trotz Gesundheitsrisikos selbst wechseln...
Kommunikation
Auf den einzelnen Ebenen findet viel Austausch statt. Zwischen den Ebenen eher kaum. "Meetings" finden statt, aber deren Ergebnisse werden nicht weitergegeben. Alles nicht Arbeitsbezogene wird entweder ignoiert oder erst nach Wochen kurz besprochen.
Gleichberechtigung
Meiner Erfahrung - und der meiner Kollegen - nach werden Männer dort bevorzugt, obwohl hauptsächlich Frauen dort arbeiten.
Interessante Aufgaben
Akkordarbeit, wenig interessante Aufträge. Man lernt allerdings mit sehr vielen Programmen umzugehen.