6 Mitarbeiter:innen, die bei Technische Universität Darmstadt eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,3 von 5 Punkten.
Eine selbstständige Arbeitsweise und saubere Dokumentationen sind das A und O!
3,4
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2012 eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Systemintegration im Bereich IT bei TU-Darmstadt in Darmstadt abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
+ Flexible Gestaltung durch Nutzung der unterschiedlichen Fachabteilungen + In meinem Fall: Viele Freiheiten + Spannende Aufgaben + Eigene Einarbeitung (Lernen, sich selbst zu helfen) + Förderung der eigenen Organisation + Erstellen professioneller Dokumentationen und Arbeitsanweisungen + Eigenständige Schaffung und Durchführung kleiner Schulungen + Interessante Arbeitsplatzgestaltung: Arbeiten unter Umständen auch an anderen Arbeitsplätzen oder im Park möglich + Die Arbeitsumgebung bevorzugt sowohl die Windows- als auch die Linux- Server-Client-Umgebung + Sowohl theoretische wie auch praktische Erfahrungen + Aktive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung + Der Ausbildungsleiter hat immer ein offenes Ohr + Der leitende Professor der Fachabteilung lockert die Stimmung gewaltig auf und ist sehr interessiert an dem Vorwärtskommen der Auszubildenden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Manchmal mangelnde Hilfestellung zur Erledigung besonderer Aufgaben - Manchmal regelrechte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Inkonsistente Strenge der Regeln - Vorgesetztenverhalten - Initialer Arbeitszustand: Abstellkammer und defekte Rechner - Geteiltes Büro mit dem Besprechungsraum - Die Mitarbeiter bzw. direkten Vorgesetzten haben mich von dem Professor fernhalten wollen, der mit "solchem Kleinkram" nicht gestört werden will. Er selbst äußerte am Ende der Ausbildungszeit sein Bedauern, dass ich nicht öfter zu ihm gekommen bin um mit ihm zu reden. Hmm... :D
Verbesserungsvorschläge
Das Ende meiner Ausbildung liegt nun schon ein paar Jahre zurück. Ich bin mir sicher, in der Zwischenzeit hat sich Einiges geändert. Schon alleine, weil mittlerweile alle im Fachbereich 20 aktiven Ausbilder bzw. Vorgesetzten mittlerweile promoviert haben und weiter gezogen sein müssten hat sich die Umgebung dort auch menschlich völlig verändert. Die technischen Voraussetzungen sind mittlerweile wahrscheinlich auch angepasst worden. Die größten Kritikpunkte, die ich an meiner Ausbildung habe, sind alle im Zusammenhang mit den persönlichen Umständen durch die Vorgesetzten entstanden. Was in Zukunft nicht noch einmal passieren darf ist die Duldung solcher Umstände.
Alles in allem kann ich den Ausbildungsort guten Gewissens empfehlen.
Karrierechancen
Die TU Darmstadt hatte großes Interesse daran, die zumindest ortsansässigen und aus dem direkten Umfeld stammenden Auszubildenden auch zu übernehmen. Selbst mir hat ein Übernahmeangebot von dem Field Service vorgelegen, welches ich jedoch aus freien Stücken ablehnte.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind typisch gewesen: montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Zu bestimmten Veranstaltungen gab es hierbei auch Ausnahmen.
Ausbildungsvergütung
Für einen Auszubildenden habe ich sehr gut verdient.
Die Ausbilder
Mein mir initial zugeteilter Ausbilder hatte sowohl die Motivation und das Interesse, mich vernünftig in meine Arbeitsbereiche einzuweisen und mir auch aktiv Vieles beizubringen. Leider besteht das Personal zur Unterstützung der Ausbildung im Fachbereich für Informatik aus Studenten, die mitten in ihrer Promovierung stecken und nach bestandener Prüfung nicht mehr unbedingt noch anwesend gewesen sind. Mein daraufhin gewählter Ausbilder hatte anfänglich zwar durchaus auch die Motivation, im späteren Verlauf jedoch einfach nicht mehr die Zeit oder das wirkliche Interesse, sich mit den mir zugeteilten Arbeiten und meiner persönlichen Ausbildung wirklich zu befassen. er gab mir oftmals lediglich Anweisungen, die ich bis zum Ende der Woche hin realisiert haben sollte und kamen ein Mal in der Woche noch vorbei, um sich von meinem Fortschritt zu überzeugen. Im späteren Verlauf hat er dann seine Aufgabe auf einen anderen Kollegen übertragen, der nun ein wenig mehr nach mir schauen sollte. Dieser nahm seine neue Aufgabe auch sehr viel pflichtbewusster und regelmäßiger wahr, ist aber in den Resultaten etwas weniger zielorientiert und strickter gewesen als beispielsweise mein erster Ausbilder. Dieser häufige Wechsel der aktiven Ausbilder war eine einerseits willkommene, aber auch inkonsistente Angelegenheit, durch die Struktur über die drei Jahre aber vermutlich auch nicht wirklich vermeidbar.
Bei jedem der Ausbilder habe ich so einen unterschiedlichen Fokus auf andere Kernkompetenzen legen können: Bei dem ersten Ausbilder durfte ich auf präzise und professionelle Dokumentationen gehen, bei dem zweiten habe ich aufgrund seiner mangelnden Zeit gelernt, mich selbst zu organisieren und meine Zeiten selbst zu setzen. Zu den Zeiten des dritten Mit-Ausbilders habe ich beides dann sehr gut in Kombination anwenden können, was mir erlaubte, mich auf meine Hardskills zu konzentrieren.
Spaßfaktor
Ich habe in meiner Ausbildungszeit ungewöhnlich viel Freiheit genossen. Tatsächlich hat es ganze Tage gegeben, an denen ich keinen einzigen meiner Vorgesetzten oder Kollegen auch nur gesehen habe. Durch die mir zugestandene Selbst-Organisation musste ich zwar durchgehend erreichbar sein, aber nicht unbedingt immer am Arbeitsplatz kleben bleiben. Ich durfte mich mit meinem privaten Notebook und meinen Arbeitsunterlagen auch in den Park oder das von mir verwaltete Hiwi-Netzwerk setzen und an meinen Projekten und Aufgaben arbeiten oder ausgiebige Pausen in der Darmstädter Innenstadt halten. Nur zu bestimmten Deadlines und Terminen war ich gezwungen, meine Stellung im Büro zu halten.
Die Zweitnutzung meines Büros als allgemeiner Besprechungsraum hat dann jedoch manchmal den Gesamteindruck ziemlich getrübt, denn wenn die Kollegen ihre Besprechungen abhielten, spielte ich die zweite Geige und musste meinen Tonpegel auf ein absolutes Minimum reduzieren, um die (glücklicherweise meistens sehr kurz gehaltenen) Besprechungen nicht zu stören.
Durch die manchmal etwas losen Arbeitsanweisungen gab es auch Tage, an denen ich ohne jedes Ziel in die Arbeit gegangen bin. Dann habe ich die Zeit einfach nur abgesessen und versucht, den größten Nutzen aus den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu ziehen.
Alles in allem habe ich die Ausbildung an der Technischen Universtität Darmstadt, Fachbereich 20 für Informatik, sehr genossen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ich habe allerlei Zeit bekommen, sowohl für schulische als auch rein fachliche Aufgabengebiete zu lernen und mich intensiv auch auf die schwierigeren Aufgaben vorzubereiten.
Zu meinen alltäglichen Hauptaufgaben gehörten: -- Vollständiger Aufbau und Verwaltung des HIWI-Netzwerks auf Ubuntu-Basis -- Client-Pflege (Windows) der Kollegen und des Professors -- Angebotsvergleiche und intensive Vorauswahl für große Kaufentscheidungen für die Abteilung (Beispiel: Abteilungsdrucker) -- Erstellung, Aktualisierung und Pflege der vorliegenden Dokumentationen -- Aufbau und Pflege eines internen Wikis -- Gelegentliche Unterstützung des Field Services für das Präsidium der TU Darmstadt
Weitere Informationen folgen in einem Update.
Variation
Durch die vielen Leerlauf-Zeiten, an denen ich ohne feste Ziele zur Arbeit gegangen bin, hat die Abwechslung dieser sonst sehr vielfältigen Umgebung doch ein wenig gelitten. EIne willkommene Abwechslung war die gelegentliche Unterstützung des Field Services.
Respekt
Hier kommen wir zu dem ganz großen Minuspunkt, dem Abzug in der B-Note. Sich in dem Fachbereich für Informatik zu behaupten ist keine einfache Sache gewesen.
Die Sache begann bereits bei meinem Büro - oder vielmehr dem Raum, den ich erst in ein Büro bzw. einen Arbeitsplatz verwandeln musste. Meine erste Aufgabe bestand darin, aus einem übergroßen Abstellraum einen Arbeitsplatz zu formen und mir aus ein paar alten Rechnern einen funktionstüchtigen Rechner zusammenzubasteln. Mit Letzterem hatte ich kein Problem, aber die Absurdität dieser Situation war nur der Prolog und der passende Vorbote zu dem, was mich im Laufe der dreijährigen Ausbildungszeit noch zu erwarten hatte.
Der mir zugeteilte Ausbilder hatte wenig Zeit, da er mit eigenen Abgabefristen und Aufgaben belastet gewesen ist und weit über die regulären Arbeitszeiten hin anwesend gewesen ist. Aus diesem Grund hatten er und seine Kollegen wenig Zeit und Nerven, mich zu beschäftigen und meinen Fortschritt entsprechend zu überprüfen. Ich kam mir - besonders in den ersten zwei Jahren meiner dreijährigen Ausbildung - oft allein gelassen vor. In dieser Zeit habe ich so manche Unverfrorenheit über mich ergehen lassen dürfen:
Über Kollegen, die unsere Sekretärin und mich alleine haben ganze L-Tische und Stühle aus dem Keller im Gebäudeteil am anderen Ende haben tragen lassen (und sich demonstrativ dazu gestellt und Kaffee-schlürfend dabei zugesehen haben) über fahnschneidige Ausreden, warum sie jetzt gerade keine Zeit haben, mir bei wichtigen zugeteilten Aufgaben zur Hand zu gehen. Hin und wieder grenzten die Aufgaben an reiner Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, wenn ich mit anderen Projekten oder Aufgaben frühzeitig fertig gewesen bin. Dann erstellten sie sinnfreie und lächerliche Aufgaben, die ich mit einer hohen Penibilität auszuführen hatte, bis die Arbeitswoche endlich ein Ende nahm (Beispiel: Eine Notebook-Attrappe aus Pappe als Schablone für eine zu kaufende Notebook-Tasche zu konstruieren, die die exakten Ausmaße des Notebooks haben soll, das das neue Notebook haben soll) oder mich in einer Woche einer knapp gesetzten Deadline auf persönliche und nicht arbeitsrelevante Botengänge schicken.
Ein weiteres Ärgernis waren die vielen Überstunden, die sich im Laufe des ersten Ausbildungsjahres angesammelt hatten. Nachdem ich im ersten Jahr brav meine tatsächlichen Arbeitsstunden notiert hatte und daher sehr genau Buch darüber führen konnte, an welchen Tagen ich tatsächlich länger anwesend gewesen bin, wurde ich freundlichst darauf hingewiesen, dass ein Auszubildender offiziell keine Überstunden "zu haben hat" und diese Überstunden daher "nicht existent sind". Um es kurz zu machen: Mein Ausbildungsleiter hat dieses Verhalten nicht toleriert und mir daraufhin einen Freibrief für ein paar Extra-Urlaubstage erteilt, um diese Stunden abzubauen.
Der im dritten Ausbildungsjahr hinzugekommende Auszubildende hingegen und auch die Sekretärin sowie der leitende Professor hatten immer ein offenes Ohr für mich und nach den Ausführungen von meinem Nachfolger und mir hat der Ausbildungsleiter diese Abteilung unter sehr strenge Beobachtung gesetzt, was für künftige Auszubildenden hoffentlich einen Vorteil darstellt.
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich IT bei Tu Darmstadt in Darmstadt absolviert.
Basierend auf 6 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Technische Universität Darmstadt durchschnittlich mit 3.7 von 5 Punkten bewertet. 80 der Bewertenden würden Technische Universität Darmstadt als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 6 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 6 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Technische Universität Darmstadt als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.