bei TVS sieht es düster aus, neue "Führung" vergrault Mitarbeitende
Gut am Arbeitgeber finde ich
momentan nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
alles,
TVS war einmal ein guter Arbeitgeber mit viel Potenzial. Durch fragwürdige Führungsentscheidungen und eine geschlossene, Klan ähnliche Struktur wird dieses Potenzial aktuell systematisch verspielt. Wer als Mitarbeitender ernst genommen werden will und ein modernes Arbeitsumfeld sucht, ist hier derzeit fehl am Platz. Innerhalb weniger Monate haben rund 25 % der Belegschaft freiwillig gekündigt, Mitarbeiter mit einer Betriebszugehörigkeit von 3 bis 20 Jahren und anstatt die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass Fehler gemacht wurden, wird eine Verschwörungstheorie aufgebaut und eine Art ‚Hexenjagd‘ betrieben.
Es ist schade, dass diese Kritik niemals die Geschäftsführung erreicht, da in ihrer Welt der Mitarbeiter nicht das Recht hat, den Geschäftsführer zu hinterfragen oder zu kritisieren. Zitat: ‚Ich Chef, du Kakerlake.‘
Auch finanziell richtet die neue Führung spürbaren Schaden an, ein Blick auf Northdata spricht Bände. Es gab weder eine Rezession noch einen Auftragsrückgang; das Einzige, was sich geändert hat, ist die Führung. Ein derartiger Gewinneinbruch ist unter diesen Umständen kaum nachvollziehbar. Wäre das Unternehmen ein Fußballverein, hätte man das Trainerteam längst entlassen
Verbesserungsvorschläge
Kurswechsel in der Führungskultur
Austausch der aktuellen Führungsebene
Förderung echter Transparenz und offener Kommunikation
Gleichbehandlung statt Vetternwirtschaft
Wertschätzung langjähriger Mitarbeitender
Arbeitsatmosphäre
Was früher ein kollegiales und loyales Miteinander war, ist heute geprägt von Misstrauen, Unsicherheit und Frustration.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance wird zwar nach außen großgeschrieben, in der Realität aber häufig untergraben. Überstunden gelten in vielen Bereichen als selbstverständlich, wer pünktlich geht, wird oft schief angesehen. Homeoffice wird inzwischen aktiv unterbunden, mit dem absurden Argument, dass es „ früher auch kein Homeoffice gab, warum sollte man jetzt etwas ändern?“ Innovation wird hier nicht gefördert, sondern aus Prinzip abgelehnt: Never change a running system, selbst wenn es längst überholt ist.
Karriere/Weiterbildung
Bei TVS zählen mittlerweile weniger die Leistungen als die persönliche Nähe zur neuen Führung. Wer zur „Familie“ (sei es wirklich oder durch enge Loyalität) gehört, hat es leichter. Es entsteht der Eindruck, dass Verwandte, Kinder oder Stiefkinder bevorzugt eingestellt und gefördert werden, während erfahrene Mitarbeiter leer ausgehen. Viele langjährige Kollegen und Kolleginnen sind enttäuscht und haben keine Lust mehr.
Kollegenzusammenhalt
Trotz allem ist der Zusammenhalt unter den Kollegen noch einer der wenigen Lichtblicke. Allerdings leidet selbst dieser zunehmend unter der Belastung durch schlechte Führung und fehlende Perspektiven.
Vorgesetztenverhalten
Die neue Führung agiert autoritär, ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen oder die Menschen dahinter. Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar
Kommunikation
Transparenz existiert kaum noch, Entscheidungen werden im Raucherraum von der obersten Führungsriege getroffen, die Kommunikation erfolgt dann über enge Vertraute oder Angehörige der Geschäftsleitung. Für die Belegschaft fühlt sich das zunehmend wie ein geschlossenes System ohne Beteiligungsmöglichkeit an.
Gehalt/Benefits
Es gibt heiß- und Kaltgetränke (Leitungswasser).
Die Nutzung der Ladesäulen wird vom Gehalt abgezogen.
Gleichberechtigung
wer nicht zur Familie gehört wird gleich schlecht behandelt.