Rückwärts gerichtetes, autokratisches Unternehmen mit Tätigkeitsfeld insbesondere in fossilen Energieträgern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zu wenig, um sich hier groß darüber auszulassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Transformationsprozess weg von fossilen Energieträgern ist halbherzig. Klar, wenn man vor allem dort sein Geld verdient. Es stellt sich ernsthaft die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Firmengruppe.
Veränderungen durch engagierte Mitarbeitende sind absolut nicht erwünscht.
Verbesserungsvorschläge
Mal ansehen, was andere Arbeitgeber in der Metropolregion München so alles für ihre Mitarbeiter tun und wie modernes Management aussieht.
Arbeitsatmosphäre
Hoher Druck auf Mitarbeiter, auch mittels Prämien- und Bonusvereinbarungen
Image
Besser kein Kommentar.
Work-Life-Balance
Selbstverständlich sollte man ab Ebene Teamlead so gut wie immer erreichbar sein (Feierabend, Sonntags, Urlaub). "Work" ist eher für die Mitarbeiter, "Life-Balance" eher für die höchste Führungsebene.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ja, nur kosten darf sie nicht allzuviel. Karriere ja, wenn man sich an den richtigen Stellen beliebt macht. Allerdings im Bereich von Führungskräften recht wenig Fluktuation (man kocht im eigenen Saft, auch auf höchsten Ebenen).
Gehalt/Benefits
Höhere Führungsebenen können wohl recht gut verdienen, normale Mitarbeiter werden scheinbar gezielt kurz gehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen verdient sein Geld fast ausschließlich mit fossilen Energieträgern. Was soll daran umweltbewusst sein?
Kollegenzusammenhalt
Die Stimmung unter den Kollegen ist weitgehend gut, sonst könnte man dort gar nicht arbeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Nicht anders als mit jüngeren. Alter schützt natürlich nicht vor dem hier üblichen Umgang mit allen Mitarbeitern.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte reichen den Druck von ganz oben nach ganz unten durch.
Arbeitsbedingungen
Die Hauptverwaltung in Geretsried ist uralt und liegt direkt an vielbefahrener Straße. Der Hauch der 60er Jahre umweht das ganze Unternehmen.
Kommunikation
Man tut wenig Gutes, redet dann aber viel und nur darüber.
Gleichberechtigung
In der zweiten Führungsebene gibt es eine Kollegin. Der große Rest: alles Männer.
Interessante Aufgaben
Wenige Kollegen haben sicher interessante Aufgaben, aber der größte Teil der Mitarbeiter eher nicht.

