Auf dem absteigenden Ast
Gut am Arbeitgeber finde ich
junges Team, viel Kollegenkontakt, man findet schnell Anschluss. In der Vergangenheit ein großes Team Event mit der gesamten Firma für 2-3 Tage i.d.R. im Ausland..
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenig Mitarbeitermotivation, vom Management kommen kaum neue Impulse. Keine Mitarbeiterentwicklung des "Bodenpersonals".
Image
Wie im anderen Kommentar bereits passend gesagt: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen Welten. Man will im Konzert der Großen mitspielen, hat vermeintlich innovative Ideen, aber die Umsetzung und Schnelligkeit hakt enorm. Mitarbeitermotivation kaum vorhanden, die kleineren Events locken kaum noch einen hinterm Ofen hervor. Monetäre Anreize werden nur widerwillig geleistet. Die Firma hält viele Leute aufgrund der "familären" Umgangsweise, aber professionell sieht häufig anders aus. tyntec ist nach betriebsbedingten Entlassungen im Dez. 2011 in MUC und weiterem Aderlass (Stichwort "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff") weiter auf der Suche nach sich selbst...
Work-Life-Balance
Zwischen 24 und 30 Tagen Urlaub, je nach Mitarbeiterstatus und Verhandlungsgeschick, mittlerweile familienfreundlich, Home Office ist auch kurzfristig möglich, nach 18:15 Uhr sitzen i.d.R. immer die gleichen Leute noch da, der Rest ist bereits auf dem Heimweg...
Karriere/Weiterbildung
Nachwuchskräften wird keine Perspektive aufgezeigt oder gegeben, in der Vergangenheit wurden viele teure externe Leute geholt. Für die Teamleiter wurden nach vielem Drängen und Bitten ein "Leadership Development", das über ein ganzes Jahr läuft, eingerichtet. Für die Mitarbeiter werden keine Weiterbildungsmaßnahmen ergriffen, man ist auf sich selbst gestellt.
Gehalt/Benefits
Wie immer abhängig vom Verhandlungsgeschick, tendenziell eher unterer Durchschnitt - die Firma bezeichnet die Gehälter als "marktüblich"....
Im Vertrieb zwischen 15 und 30% variables Gehalt, sonst eher 10%. Es wird eine betriebl. Altersvorsorge bezahlt.
Kollegenzusammenhalt
junges, sehr international geprägte Teams, man kommt direkt in Kontakt wenn man will.
Umgang mit älteren Kollegen
Nur wenige Mitarbeiter sind über 45, die werden aber nicht in den Keller gesperrt..
Vorgesetztenverhalten
Hängt wie immer stark vom direkten Chef ab. Management müsste sich stärker mit den Mitarbeitern befassen, ist zuviel mit Findung der richtigen Strategie beschäftigt, die dann noch nicht mal voll durchgezogen wird.
Arbeitsbedingungen
Grossraumbüro - wie immer mit Vor- und Nachteilen was Kommunikation und Lärmpegel betrifft. Die Amis beschweren sich im Sommer immer über die fehlende A/C :). Alle Vollzeitmitarbeiter haben Laptops, Home Office ist möglich.
Kommunikation
Regelmäßige Company Meetings, in denen das Management die neusten Zahlen präsentiert, Mahnungen ausspricht ("wir brauchen mehr Umsatz!"), anstehende Events oder Veränderungen kommuniziert. Es wird versucht die 2. Ebene (= Teamleiter) besser zu integrieren, häufig wird aber an ihnen vorbei entschieden, insbesondere bei drastischen Personalveränderungen.
Gleichberechtigung
Sehr internationale Firma mit ca. 30 verschiedenen Nationalitäten, Weltanschauungen und Interessen - funktioniert erstaunlicherweise gut.