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Universitätsklinikum 
Münster
Bewertung

Klarer Bezug auf den Intensivbereich, da diese Erfahrungen sehr unterschiedlich sein können.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Universitätsklinikum Münster in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Auf Pflegedienstleitungsebene habe ich gute Eindrücke gesammelt, diese wirken nahbar und interessiert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mobbing wird toleriert. Die Vorgesetzten sind keine Stütze, da sie nicht auf der Station unterstützen, eher sitzen sie zu 3. im Büro. Überlastungssymptome wurden auch wegignoriert. Bei Konflikten wurde nicht geholfen.

Verbesserungsvorschläge

Neue Kollegen ernst nehmen und unterstützen, mobbende Mitarbeiter ermahnen oder zumindest das Gespräch mit ihnen suchen. Toxische Teamkulturen unterbinden. Bei eindeutigen Überlastungsanzeichen von Mitarbeitern, diese nicht einfach hinnehmen, sondern handeln, ins Gespräch gehen. Helfen eine Lösung zu finden.

Arbeitsatmosphäre

Kaum Lob erhalten, andererseits wurde so ziemlich täglich irgendetwas kritisiert oder hintenrum gelästert. Die Vorgesetzten hat das nicht interessiert.

Kommunikation

Einarbeitung war gut, allerdings waren den Vorgesetzten die regelmäßigen Gespräche scheinbar nicht wichtig.

Kollegenzusammenhalt

Leider habe ich überwiegend negative Erfahrungen durch die Kolleg*innen erfahren, es gab wenige ehrliche und direkte Mitarbeiter. Es wurden nur gewisse Mitarbeiter viel unterstützt, je nach Sympathie. Es wurde während meiner Anwesenheit über mich gelästert, während ich mich praktisch zweigeteilt habe um der Arbeit gerecht zu werden, anstatt einer neuen Mitarbeiterin zu helfen.

Work-Life-Balance

War überhaupt nicht mehr gegeben. Mein soziales Leben hat sehr stark gelitten, da ich vorwiegend Spät- und Nachtdienste bekommen habe. Es kam auch vor, dass ich einmal eine Ruhezeit von nur circa 8,5 Stunden hatte. Wurde billigend in Kauf genommen. Ruhezeiten von 9 Stunden kommen regelmäßig bei vielen Mitarbeitern vor, da die Dienstplanung es anders nicht hergegeben hatte.

Vorgesetztenverhalten

Habe leider nie Hilfe erfahren, trotz meiner Berichte über Mobbing, welches ich erfahren musste. Selbst bei dem Konflikt mit einem Oberarzt, der nebenbei als schwierig und jähzornig beschrieben wurde, erhielt ich keine Unterstützung. Die Vorgesetzten waren praktisch maximal physisch anwesend und haben den Mitarbeitern auch personelle Engpässe zum selbst klären überlassen.

Interessante Aufgaben

Gerecht aufgeteilt nein. Beziehungsweise, bei Sympathie erhielt man viel mehr Unterstützung. Außerdem wurde sehr viel Mikromanaging betrieben.

Gleichberechtigung

In dem Berufsbild der Pflege ist Gleichberechtigung von Grund auf mehr gegeben, auch bei diesem AG.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden vom Unternehmen eingestellt, langdienende Mitarbeiter werden auch gefördert.

Arbeitsbedingungen

Technik auf dem neusten Stand, je nach Bereich ist auch Klimatisiert. Geräuschpegel sehr unterschiedlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung ist verfügbar aber über die Mengen an Müll, die zusammenkommen, wird nicht gesprochen. Es soll sogar noch mehr auf Einmalprodukte umgestellt werden.

Gehalt/Benefits

Gehalt war gut und immer vor Monatsanfang auf dem Konto, oft am letzten oder vorletzten Tag.

Image

Viele Menschen wundern sich nicht, wenn ich ihnen von meiner Kündigung erzähle oder auf welcher Station/in welchem Bereich ich tätig war. Ist anscheinend allseits bekannt, dass es ein sehr toxisches Klima ist, was dann wieder den Ruf beeinflusst. Kollegen reden auch oft schlecht über den Arbeitgeber.

Karriere/Weiterbildung

Gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Arbeitgeber-Kommentar

UKM-Personalteam
UKM-Personalteam

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihre ausführliche Rückmeldung genommen haben und Ihre Erfahrungen so offen schildern. Es freut uns, dass Sie die Pflegedienstleitungen als nahbar und interessiert erlebt haben und auch die Einarbeitung sowie die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten positiv hervorheben.

Umso mehr bedauern wir, dass Sie Ihren Arbeitsalltag auf der Intensivstation gleichzeitig von Mobbing, fehlender Unterstützung und einer hohen Belastung geprägt erlebt haben. Dass Sie das Gefühl hatten, mit Konflikten und Überlastungsanzeichen nicht gehört worden zu sein, ist ein sehr ernstes Feedback, das wir nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Auch Ihre Hinweise zur Teamkultur, zur Begleitung neuer Kolleg*innen und zu regelmäßigen Gesprächen mit Führungskräften nehmen wir ernst. Gerade in einem so anspruchsvollen Arbeitsumfeld sind gegenseitige Unterstützung und ein respektvoller Umgang besonders wichtig.

Wenn Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen, freuen wir uns über eine Nachricht an kununu@ukmuenster.de. So haben wir die Möglichkeit, die geschilderten Situationen besser nachzuvollziehen.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Viele Grüße
Ihr UKM-Personalteam

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