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Universitätsklinikum 
Münster
Bewertung

Ein sicherer Arbeitgeber mit einigen Abstrichen

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Universitätsklinikum Münster in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man hat einen krisensicheren Arbeitsplatz, man muss über Gehälter nicht verhandeln, weil dies die Gewerkschaft für einen übernimmt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass die Kantine nicht für alle Mitarbeiter nutzbar ist, weil eventuell die Wege zu weit sind oder die Pausenzeiten zu kurz.
Das Förderung der Mitarbeiter nicht gewünscht ist.
Wirbt mit Familienfreundlichkeit, leider sieht die Realität anders aus.
Es wird nicht individuell auf die Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter geschaut. Es wird nur danach geschaut, was man als Ausbildungsberuf erlernt hat.
Wenn man etwas von der Personalabteilung möchte, geht dies nur mit Personalnummer, auch wenn der Name nur einmal im Betrieb vorkommt. Als Mitarbeiter hat man so immer das Gefühl man ist nur eine Nummer.
Das parken ist kostenpflichtig.

Verbesserungsvorschläge

Etwas mehr über den Tellerrand hinausschauen, Mitarbeiter aktiv fördern, und langjährige Mitarbeiter unterstützen sich wieder ins Arbeitsleben einzugliedern. Zudem sollte man Rücksicht auf alleinerziehende Eltern genommen werden und die Arbeitszeitmodelle entsprechend angepasst werden. Auch ab 9:00 Uhr kann man als Mitarbeiter Abteilungen entsprechend unterstützen, weil dann der meiste Patienten Andrang ist. Allerdings sieht das der Vorgesetzte anders.

Arbeitsatmosphäre

Leider herrscht in den meisten Abteilungen schlechte Stimmung und das merkt man sehr stark. Es herrscht ein sehr rauer Ton und die Patienten bekommen das auch mit.

Image

Wer im medizinischen Bereich arbeitet, weiß Bescheid

Work-Life-Balance

Je nach Arbeitszeit lässt sich das Privatleben Gut nebenher planen

Karriere/Weiterbildung

Es werden zwar im Haus zahlreiche Fortbildungsangebote angeboten, allerdings dürfen die Mitarbeiter nur eingeschränkt daran teilnehmen. Bei den MFAs wird er sehr der Finger drauf gehalten. Ersthelfer, nicht gewünscht und allgemein alles, was die Qualifikation steigert. Das einzige woran man teilnehmen darf, sind die Pflichtfortbildungen

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist im öffentlichen Dienst entsprechend, es gibt Weihnachtsgeld, sowie Inflationsausgleich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soweit es möglich ist, wird versucht, auf Umweltschutz und Mülltrennung zu achten

Kollegenzusammenhalt

In den meisten Abteilungen ist häufig wechselndes Personal. Keiner fühlt sich für irgendetwas verantwortlich oder der Abteilung zugehörig.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen, die sich vielleicht mit der Technik nicht so gut auskennen oder etwas langsamer arbeiten, gehen oft unter. Verständnis ist selten da.

Vorgesetztenverhalten

Wenn man selbst ein Anliegen hat, muss man oft sehr lange warten. In meinem Fall aktuell seit zwei Monaten. Wenn die Vorgesetzten allerdings etwas von einem möchten, dann wird verlangt, dass man sich umgehend darum kümmert. Es läuft immer alles gut, solange man kein Anliegen hat.

Arbeitsbedingungen

Alles in allem hat man alles, was man zum Arbeiten braucht. Die jeweiligen Materialien und Kleidung wird einem zur Verfügung gestellt. Überstunden sind in den meisten Bereichen keine Pflicht.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den anderen Abteilungen ist auch eine Katastrophe. Zudem lässt die Kommunikation sowohl mit Mitarbeitern als auch mit Patienten sehr zu wünschen übrig.

Gleichberechtigung

Selbst mit 50 % Schwerbehinderung ist es ein Heidenkam, einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu bekommen. Zudem Schwerbehindertenausweis fordert der Arbeitgeber mehrere Atteste, um einen dann mitzuteilen, dass ein leidensgerechter Arbeitsplatz erst mal zähneknirschend nur für eine gewisse Zeit bereitgestellt werden kann. Es wird in keinster Art und Weise honoriert, dass man arbeiten möchte.

Interessante Aufgaben

Für das Tätigkeitsfeld MFA ist genau festgehalten, welche Aufgaben für den jeweiligen Bereich vorgesehen sind. Auch bei besserer Qualifikation oder Interesse wird der Mitarbeiter nicht gefördert und gefordert, sondern es wird immer darauf verwiesen, dass es klare Arbeitsanweisungen gibt, was eine MFA zu tun hat und was eben nicht. Somit hat man wenig Möglichkeit, seinen Tätigkeitsfeld zu erweitern und seine Kenntnisse auszuarbeiten.

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Arbeitgeber-Kommentar

UKM-Personalteam
UKM-Personalteam

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich und offen mit uns zu teilen.

Es tut uns leid zu lesen, dass Sie das UKM in vielen Bereichen nicht so erlebt haben, wie wir uns die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden wünschen. Besonders Ihr Eindruck, dass individuelle Qualifikationen, persönliche Anliegen und unterschiedliche Lebenssituationen zu wenig berücksichtigt werden, entspricht nicht unserem Anspruch.

Gern würden wir Ihre Erfahrungen besser verstehen und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wenn Sie dazu bereit sind, freuen wir uns über eine Nachricht an kununu@ukmuenster.de.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Viele Grüße
Ihr UKM-Personalteam

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