5 von 17 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich schätze, dass ich eigenverantwortlich arbeiten durfte. Die Projekte waren herausfordernd und haben mir viel beigebracht.
Es wäre empfehlenswert, realistische Ziele zu definieren und die notwendige Unterstützung bereitzustellen. Die Vergütung sollte dem Arbeitsumfang entsprechend angepasst werden.
Es könnte hilfreich sein, Meetings gezielter zu gestalten und auf die wichtigsten Teilnehmer zu fokussieren, um allen mehr Zeit für konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Die wöchentliche KPI-Schätzung könnte vereinfacht werden, damit sie die tatsächliche Leistung besser abbildet.
Wir haben grundsätzlich die Möglichkeit, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. Aufgrund straffer Deadlines kommt es jedoch manchmal zu Überstunden.
Im ersten Monat gab es eine kleine Verzögerung bei der Gehaltszahlung. Die Vergütung entsprach noch nicht ganz dem Arbeitsumfang.
Da wir im Homeoffice arbeiten, gibt es weniger spontane persönliche Interaktionen. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett, und es wäre schön, den Teamspirit noch weiter zu stärken.
Einer meiner Vorgesetzten setzte ambitionierte Ziele, die mich gefordert haben. Die Deadlines waren straff und die Anforderungen hoch.
Ich würde mir wünschen, dass Meetings effizienter gestaltet werden, mit klarer Struktur und konkreten Ergebnissen am Ende.
Die Aufgaben waren sehr anspruchsvoll, wodurch ich viel gelernt habe.
Jeder Mensch wird sehr geschätzt und das ganze Team supportet dich, wenn etwas ist – das gilt beruflich und privat! Die Vorgesetzten haben immer ein offenes Ohr und sind sehr daran interessiert, dass es dir gut geht.
Obwohl alle im Home Office arbeiten und in ganz Deutschland (und auch außerhalb) verstreut sind, wird der persönliche Kontakt nicht vernachlässigt. Einmal im halben Jahr stehen Vor-Ort-Team-Treffen (natürlich soweit das im Rahmen des Möglichen ist) an.
Mein persönliches Highlight in diesem Jahr: eine ganze Woche Italien mit dem gesamten Team als Workation-Week in Verbindung mit dem Scale-Up-Programm (inkl. Flug, Unterkunft & Verpflegung – Kinder und Haustiere durften auch mitgenommen werden, was ich bisher noch nicht so erlebt habe). In dieser Zeit ist das Team nochmal merklich zusammengewachsen und die Grenzen zwischen den Abteilungen haben sich noch weiter aufgelöst.
Was ich persönlich schwierig finde, ist der Konsum, der durch Content Automation natürlich nochmal gefördert wird. Es werden unter anderem Online-Shops gefördert, die dadurch noch mehr Produkte verkaufen. Dass sich uNaice dabei nicht nur nachhaltige Unternehmen als Kund:innen aussuchen kann, ist natürlich logisch. Dennoch ist das für mich persönlich ein schwieriger Punkt.
Manchmal folgen die Termine etwas zu eng aufeinander – hier gab es mal die Regelung, dass zwischen den einzelnen Terminen mindestens 10 Minuten Pause sein müssen, doch in der Praxis gelingt das nicht immer. Hier ist allerdings auch wieder radikale Selbstorganisation gefragt: Wenn du eine Pause brauchst, dann forderst du die einfach ein! Denn Gesundheit steht an erster Stelle (das bekommt auch jeder zu hören, der sich beispielsweise krank an den Arbeitsplatz schleppt).
Durch das Home-Office genau so, wie ich es mir zuhause einrichte. Wer nicht ständig allein sein will: Es wird gern gesehen und unterstützt, wenn sich Kolleg:innen für ein paar Tage mal einen Workspace mieten wollen, um gemeinsam zu arbeiten.
Auf Kund:innenebene sehr positiv – uNaice bemüht sich nicht nur, ein gutes Image nach außen zu haben, dem Unternehmen ist es auch wirklich wichtig, dass die Kund:innen das erhalten, wofür sie zahlen. Wenn es mal negatives Feedback gibt, wird das sofort aufgearbeitet und mit den jeweiligen Kund:innen in Feedbackgespräche gegangen, sodass sich das Unternehmen auch hier stetig weiterentwickelt.
Auf privater Ebene ebenfalls sehr positiv, sonst hätte ich mich dort nicht beworben. Ich habe gern hier gearbeitet und würde es auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die über sich selbst hinauswachsen und Vernatwortung übernehmen wollen.
Sehr gut!
Bis auf die festen Termine darf sich jeder die Arbeitszeit so einteilen, wie er möchte. Wer lieber abends oder nachts arbeitet, darf auch diese Vorliebe ausleben.
Darüber hinaus darfst du – natürlich mit Absprache – auch von überall arbeiten, wo du willst. Egal ob nur ein paar Tage, um den Urlaub zu verlängern, oder gleich einen ganzen Monat auf den kanarischen Inseln.
Mein Fazit: Der Flurfunk funktioniert auch digital ganz wunderbar
Nicht nur möglich, sondern auch erforderlich! Trotz 7 Jahre hat das Unternehmen immer noch ein Start-Up-Feeling: Es geht um Wachstum und Entwicklung, Prozessoptimierung und die Ausbildung der Mitarbeiter:innen. In monatlichen Entwicklungsgesprächen hat jede:r Mitarbeiter:in die Gelegenheit, über den weiteren Karriereweg zu sprechen. Weiterbildungen können jederzeit angesprochen werden.
Was ich besonders cool finde: uNaice Zielgruppe besteht aus Pionieren, die mutig voranschreiten und das Unternehmen dadurch voranbringen. Ich persönlich habe das Gefühl, dass uNaice das auch aus seinen Mitarbeiter:innen macht – durch radikale Selbstorganisation (wie sie es selbst gern nennen), durch Verantwortung, eine positive Fehlerkultur, durch die Möglichkeit, auch mal in andere Abteilungen zu schnuppern und sich an neuen Aufgaben auszuprobieren (bei mir waren es unter anderem Marketing, Produktion, Kund:innentermine, Qualitätssicherung & Projektmanagement).
Auch die Möglichkeit zu einer freiberuflichen Zusammenarbeit besteht – für mich passt das beispielsweise sehr gut.
Pünktliche Bezahlung – anfangs gab es bei mir durch meine Bank ein paar Probleme, uNaice war aber sehr hinterher, das zu lösen – was auch geklappt hat. Der Sprung von meinem alten Unternehmen zu diesem hier war sehr groß und durchaus positiv!
Sehr hoch, soweit es möglich ist: Natürlich fördert Content Automation unter anderem Konsum-Unternehmen (Fashion, Automotive etc.). Aber so ein hohes Umweltbewusstsein habe ich dennoch selten gesehen: Die Kommunikation und der Papierkram laufen vollständig digital ab. Mit den Weihnachtsgeschenken an Kund:innen wird der Umwelt sogar Gutes getan.
Und zum Sozialbewusstsein: Wer Hilfe braucht – beruflich oder privat – erhält diese auch immer. So einfach ist das. Die Vorgesetzten haben jederzeit ein offenes Ohr.
Auffällig positiv. Als ich angefangen habe, wurde ich direkt herzlich aufgenommen und habe eine obligatorische Aufgabe für Kennenlern-Termine bekommen, die ich mir mit jedem einzelnen klicken sollte. Das und die regelmäßigen Meetings in verschiedenen Zusammenstellungen stärken sehr den Zusammenhalt. Und du kannst dir jederzeit Hilfe holen, wenn du mal nicht weiterkommst – von jedem (auch wenn du dir ein Thema mehr als nur einmal erklären lassen musst – die Kolleg:innen sind sehr geduldig!).
Das Alter ist eine Zahl, die hier keine Bedeutung findet: Es wird keinen Unterschied gemacht.
Sehr fair, ehrlich und nah. Was ich ganz besonders schätze, war die positive Bekräftigung, die ich immer wieder erhalten habe: Durch die monatlichen Entwicklungsgespräche (der Name ist Programm!) habe ich durch angefangen zu sehen, was ich wirklich kann und leiste. Das hat mein Bild über mich selbst sehr verändert.
Zum negativen Feedback aus einer der vorigen Bewertungen kann ich nur sagen: Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt und meine eigenen mentalen Herausforderungen mitgebracht – auch vom letzten Arbeitgeber – und konnte diese hier wunderbar für mich auflösen. Deshalb kann ich die negative Bewertung nicht nachvollziehen.
Ich habe einen Laptop, Monitor und geeigneten Monitorständer bekommen.
Wöchentliche Meetings im gesamten Team, aber auch in den einzelnen Abteilungen, schaffen genug Raum und Zeit, um sich über alles auszutauschen. Ich hätte es vorher nicht gedacht, aber meine anfängliche Hemmschwelle, mal eben jemanden anzurufen, ist ganz schnell verschwunden.
Als Frau finde ich es sehr positiv, dass wir ein starkes vorwiegend weibliches Team sind – sowohl im Marketing als auch in der Produktion. Männer sind natürlich genauso gern gesehen!
Jeder darf seine Stärken einbringen. Zusätzliche Talente und Fähigkeiten sind immer gern gesehen und werden dankbar angenommen und integriert. Als Autorin durfte ich zum Beispiel einen 100-seitigen Ratgeber schreiben und habe dadurch meine Kompetenz noch weiter vertieft.
Dadurch, dass ich neben dem Marketing auch ein paar Stunden pro Woche in der Produktion gearbeitet habe, wurden meine Aufgaben noch einmal bunter. Mit polnisch-sprachigem Hintergrund habe ich zusätzlich diese Übersetzungsarbeiten übernommen und als schönen Nebeneffekt mein Polnisch gleich verbessert.
Alles in allem ein toller Arbeitgeber. Bin froh dort zu arbeiten und mache dies auch gerne. Ich würde jedem empfehlen, sich dort zu bewerben.Imfage
Bisher gibt es nichts.
Mitarbeiterorientierter und zukunftsweisender Arbeitgeber. Hier wird Teamarbeit, Offenheit und Integration durch alle Hierarchieebenen gelebt.
Ich habe mich bereits im ersten online Vorstellungsgespräch, trotz Aufregung, nach den ersten Minuten sehr wohl gefühlt. Es wird sich im gesamten Betrieb geduzt, was vorerst ungewöhnlich ist, allerdings gewöhnt man sich schnell daran und es hat einen familiären Touch. Es wird aufeinander Rücksicht genommen und der Umgang mit- und untereinander ist respektvoll und offen.
Wenn man was gut macht, wird man gelobt und dies motiviert natürlich auch.
Soweit ich das sagen kann, besitzt die uNaice ein gutes Image bei ihren deutschen und internationalen Kunden.
Besser geht es sicher kaum. Mitarbeiter arbeiten im Home Office und können frei oder in Abstimmung mit dem Vorgesetzten ihre Arbeitszeit im Rahmen der üblichen Büroarbeitszeiten frei gestalten. Wichtig für mich ist, dass Feierabend auch Feierabend ist. Und hier jeder Mitarbeiter in seinem Urlaub auch wirklich abschalten kann.
Man hat immer die Möglichkeit, sich weiter zu bilden.
Gutes Gehalt. Pünktliches Gehalt.
Sehr engagiert was Nachhaltigkeit und Sozialleistungen betrifft.
Sehr freundliche und lockere Atmosphäre. Natürlich gibt es auch Kollegen mit denen man sich vielleicht weniger gut versteht. Trotzdem ist die Zusammenarbeit konstruktiv.
Kein Unterschied zu jungen Kollegen. So richtig alt ist auch keiner.
Man kann immer mit ihnen reden. Jeder Mitarbeiter hat einmal im Monat ein Entwicklungsgespräch und berichtet aus seiner Sicht aus seinem Job. Super ist, dass der Vorgesetzte hier bei Problemen direkt überlegt was man machen kann und unterstützt einen dabei, wenn man das möchte.
Man erhält bei Jobstart alles an Ausstattung was man braucht und kann sich auch später jederzeit an seinen Vorgesetzten wenden.
Neuigkeiten werden im wöchentlichen Meeting direkt kommuniziert. Es gibt auch extra Meetings um Themen zu besprechen. Die für meine Arbeit erforderlichen Informationen erhalte ich meist zeitnah und umfassend.
Wertschätzung und Aufstiegschancen haben hier alle unabhängig vom Geschlecht. Aktuell sind mehr Frauen im Unternehmen. Nach einem Jahr Elternzeit ist eine Kollegin zurückgekommen. Die Leitung und die Kollegen haben ziemlich viel getan, dass das für die Kollegin ein leichter Wiedereinstieg ist. Es hat aber für sie trotzdem nicht geklappt, weil die Betreuung des Babys nicht funktioniert hat.
Die Aufgaben und Projekte sind bisher sehr interessant, anspruchsvoll und international.
Den Anspruch wirklich einen Unterschied als Unternehmen machen zu wollen
Die Kommunikation untereinander, der bescheidene Führungsstil
Für wirklich faire Kommunikation (regelmäßige Feedbackgespräche oder Bewertungen wie bei z. B. bei Zalando könnten für realistischere Einschätzungen auf beiden Seiten Mitarbeiter und Führungsteam sorgen). Auf bessere Work-Life-Balance der Mitarbeiter achten.
Wie in einem Start-up üblich ist die Arbeitsatmosphäre tendenziell eher stressig. Theoretisch hast du eine klare Aufgabenbeschreibung. Praktisch bist du innerhalb deines Projektes für alles voll verantwortlich. Das ist toll wenn es gut läuft, schwächt allerdings deine Verhandlungsbasis wenn dein Projekt problematisch ist.
Das Image von uNaice ist in der Branche nach Außen hin vorbildlich. Man wird als kompetentes und solides Unternehmen wahrgenommen, dass einen gewissen Anspruch hat nicht so angepasst zu sein. Vom Landkreis wurde uNaice sogar als ein familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Leider ist die Realität hinter den Kulissen oft anders. Zum Beispiel dann, wenn du in Meetings mit Kunden die Kurzarbeit nicht erwähnen darfst. Kunden sind mitunter irritiert, warum du nur zu bestimmten Tagen anwesend bist oder spontan "Urlaub" hast.
Theoretisch könnte die Work-Life-Balance in diesem Unternehmen wirklich gut sein. Da du von Zuhause aus arbeitest, sparst du dir lange Anfahrtswege ins Büro. Auch könntest du deine Arbeit theoretisch so legen, dass du genug Zeit für Familie, Sport oder sogar Reisen hast. Denn wo es Internet gibt, ist dein Arbeitsplatz jederzeit möglich. In der Realität besteht dein Arbeitsalltag überwiegend aus überzogenen Meetings (intern wie extern) und ad-hoc vorbereitenden Zusatzaufgaben. Du wirst innerhalb weniger Monate feststellen, dass deine Tagesplanung selten aufgeht. In arbeitsintensiven Zeiten, z. B. beim Stemmen größerer Projekte oder in der Urlaubszeit, sammelst du schnell viele Überstunden an. Wohl dem, der dann einen wasserdichten Arbeitsvertrag hat. Das Unternehmen schreibt dir gerne eine Stundenzahl von mindestens 25 Stunden pro Woche plus Option auf bis zu 40 Stunden pro Woche in den Arbeitsvertrag. Als Vollzeitkraft rächt sich das, wenn du z. B. in Kurzarbeit musst.
Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens gibt es aufgrund der flachen Hierarchien eher keine. Dein Fachwissen kannst du jedoch gut anwenden und in der Praxis bei jedem Projekt beständig dazulernen. Wenn du den Bereich Textrobotik spannend findest kann es sich durchaus lohnen die Nachteile in Kauf zu nehmen und eine Zeit lang bei diesem Unternehmen zu arbeiten.
Das Gehalt ist in Ordnung. Sonderleistungen sind möglich. Achte ggf. auf die kleinen Fallstricke im Arbeitsvertrag.
Das Thema "Nachhaltigkeit" spielt eine gewisse Rolle im Unternehmen Die Arbeitsorganisation läuft digital, sodass das papierlose Büro bei uNaice Realität ist. Unternehmen gewisser Branchen wie z. B. Wettanbieter, Waffenhersteller etc. sieht man kritisch. Im Zweifel werden Anfragen solcher Unternehmen vorab diskutiert, ob man diese als Kunden annimmt. Es gibt also einen gewissen Wertekanon, den man als Unternehmen aber selbst in Bezug auf seine Mitarbeiter nicht immer umsetzt. Von daher gibt es nur 3 Sterne in diese Kategorie.
In Meetings und den wenigen persönlichen Treffen ist der Kollegenzusammenhalt scheinbar hoch. Er endet jedoch abrupt, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Und die gibt es leider fast in jedem Projekt. Daher ist sich hier jeder selbst der Nächste was unter dem Aspekt der Arbeit im Home-Office noch schwerer wirkt. Wenn du kein funktionierendes Umfeld hast, bist du den Großteil deiner Arbeitswoche sozial isoliert.
Das Team ist eher jung. Von daher ist eine Beurteilung im Umgang mit älteren Kollegen nicht möglich. Ich bewerte es deshalb neutral.
Das Verhalten des Führungsteams ist selten stringent. Die offenbar internen Unstimmigkeiten des Führungsteams münden oft in widersprüchlichen Arbeitsanweisungen. Einige Personen sind als Vorgesetzte eher nicht geeignet. Wissen vieles besser, trauen dir selten wirklich was zu und werden ihrer Fürsorgepflicht eher nicht gerecht. Theoretisch haben sie immer ein offenes Ohr für dich und du kannst über alles reden. Praktisch reden sie hinter deinem Rücken über dich und lästern sogar über dich, wenn ihnen irgendwas nicht passt.
Das Unternehmen lässt dich ausschließlich Remote, d. h. von Zuhause aus arbeiten. Dein persönliches Arbeitsumfeld ist also so nett, wie du es dir einrichtest. Software, Bildschirm und ein bequemer Arbeitsstuhl wird dir von der Firma gestellt. Ggf. auch ein Computer. Die Kernarbeitszeiten sind klassisch Mo bis Fr von 08:30 bis 17:30 Uhr. Je nachdem wie umfangreich dein Projekt ist und welche Position du bekleidest kann deine Arbeitszeit extrem variieren. Deine Arbeitswoche in diesem Unternehmen wird überwiegend von Zeitdruck und Stress bestimmt sein. Projekte sind selten realistisch geplant. Je nach Kunde kommt es häufig zu Anpassungen im Projektzeitplan. Manchmal auch mehrmals pro Woche. Da du remote arbeitest bist du gut beraten sämtliche Arbeitsschritte penibel zu dokumentieren.
Die Kommunikation ist eher mies. Da bei uNaice ausschließlich Remote d.h. von zuhause aus gearbeitet wird, siehst du deine Vorgesetzten und Kollegen den Großteil des Jahres nur online. Dies hat den Nachteil, dass du gerade in der Kommunikation mit deinen Vorgesetzten Stimmungen eher nicht mitbekommst. Das sorgt für allerlei Überraschungen und Misskommunikation in beide Richtungen. Hinzu kommt, dass es im Führungsteam offenbar häufiger keine klare Richtung gibt. Je nachdem mit wem du sprichst bekommst du unterschiedliche Anweisungen, die sich ad-hoc auch wieder ändern können. Da du zuhause arbeitest trägst du diesen Kommunikationsstress in dein direktes Umfeld.
In diesem Unternehmen wird Vielfalt groß geschrieben. Niemand wird aufgrund seines Geschlechts, seiner Hautfarbe oder irgendwelcher Handicaps benachteiligt. Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist ausgewogen. Ob dies auch beim Gehallt gilt kann ich nicht beurteilten.
Die Aufgabenstellung ist durchaus interessant. Da sowohl mittelständische Unternehmen als auch Konzerne zum Kundenportfolio zählen, lernst du hier viel über die Zusammenarbeit mir solchen Strukturen. Das eigentliche Aufgabenfeld ist je nach Abteilung allerdings eher monoton. Du solltest das was zu deinen Aufgabenbeschreibungen zählt also unbedingt lieben. Sonst wirst du keine Freude haben.
Wo soll ich anfangen... Ich habe zwar nicht alles, aber einiges in der Bewertung beschrieben.
Was sollte das Unternehmen anders machen? Die Vorgesetzten sollten anfangen nicht nur an sich selbst zu denken, sondern an ihre Mitarbeiter. Sie sollten selbstkritisch werden, aufhören über ihre Mitarbeiter zu lästern, ihnen ein ganz fürchterliches Gefühl zu geben, das sie nichts Wert sind und eh austauschbar. Sie sollten Arbeitszeiten beachten, sie sollten organisiert arbeiten, lernen Struktur zu haben, klare Aufgabenverteilungen - nicht heute so und morgen anders.
So gut wie alle Mitarbeiter, von Produktion bis Vertrieb, waren ausgebrannt und unzufrieden. Man stand unter einem enormen Druck und hatte ständig Angst vor negativen Konsequenzen oder zumindest gemeinen Kommentaren. Auch vor allen anderen Mitarbeitern in Meetings wurde man gerne mal bloßgestellt.
Keiner redet gut über diese Firma, zumindest wer tiefere Einblicke hatte.
Anfänglich wird man damit gelockt, dass man im Home Office, von überall, arbeiten kann und dass man Job und Familie perfekt unter einen Hut bekommt. Dafür haben sie sogar einen Preis gewonnen. So sieht das aber auch nur von vorne aus. Wenn man dort arbeitet, merkt man schnell, dass man allzeit bereit sein muss. Man wird auch mal Abends von seinem Vorgesetzten angerufen, weil er gerade irgendeine neue Idee hat und einem mal wieder einen Haufen Arbeit aufdrückt. Insbesondere in der Corona-Zeit war es übel. Sie haben uns unsere Stunden gedrückt, so dass wir weniger verdient haben, doch haben wir so viele Aufgaben (mit Deadline!!!) auf den Tisch bekommen, dass es unmöglich war weniger zu arbeiten, sondern eher mehr. Das sollte aber unser Problem sein. Dann war unser Zeitmanagement halt falsch... Im Bewerbungsgespräch wird auch gesagt, dass ihnen das egal ist wann man arbeitet, Hauptsache die Aufgaben werden erledigt und der digitale Schreibtisch wird abgearbeitet. Nur dass es so viele Aufgaben sind, dass man niemals fertig wird und der digitale Schreibtisch ist niemals leer. Oft hat man Tage oder Wochen an einer Aufgabe gesessen und von heute auf morgen wurde alles revidiert.
Ich hatte eigentlich keinen Kontakt zu meinen Kollegen, da wir ja alle im Homeoffice saßen. Es gab wenige Kollegen mit denen man regelmäßig sein Leid geteilt hat. Alle haben aber nur ein langes Gesicht gezogen in den Meetings und keiner hatte Zeit für einen kleinen Plausch, weil alle total gestresst waren leider.
Es gab keine älteren Kollegen. Alle waren jung, nur die Geschäftsführer sind alt.
Es gab eigentlich nur einen wirklich freundlichen Vorgesetzten. Sie ließen ihre schlechte Laune an den Mitarbeitern aus und lästerten vor den Mitarbeitern über andere Mitarbeiter, die gerade nicht da waren. Insbesondere ein Vorgesetzter war sehr cholerisch und eine tickende Zeitbombe. Mit ihm in einem Meeting war so stressig, dass ich teilweise Beruhigungsmittel vor den Meetings nehmen musste und ich nach den Meetings so verschwitzt war, dass ich meine Kleidung wechseln musste. Man war oft den Tränen nah und dies war im Endeffekt auch der Grund warum ich die Firma verlassen musst. Ich war dem Stress nicht gewachsen und eines Tages war meine Psyche so am Ende, dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Ich bekam Angstzustände und Panikattacken und selbst heute noch habe ich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen, obwohl ich nun in einer Firma arbeite, wo die Atmosphäre gut ist. Ich bekomme in Meetings Flaschbacks und werde ängstlich und nervös.
Home Office. Die Arbeitsbedingungen hat man selbst bestimmt. Es hat jedoch schon Monate gedauert bis ich einen Laptop bekam. Vorher musste ich meinen privaten Laptop nutzen. Dafür wurde ich nie entschädigt. Das wurde vorausgesetzt. Einen zweiten Monitor habe ich auch nie bekommen, obwohl der mir die Arbeit erheblich leichter gemacht hätte. Das hat aber niemanden interessiert.
Es gab unter den Vorgesetzten scheinbar keine gute Kommunikation. Oft wussten die Vorgesetzten untereinander nicht welche Aufgaben die Mitarbeiter haben und dann wurde man von allen Seiten mit Aufgaben zugeladen oder einem wurden die Aufgaben, die man gerade von einem anderen Vorgesetzten bekommen hat wieder entzogen. Die Kommunikation war allgemein sehr verwirrend, es wurde aber immer verlangt, dass man alles sofort versteht und perfekt umsetzt, auch wenn es einem kaum erklärt wurde. Als ich in dieser Firma anfing und eigentlich mein Onboarding bekommen sollte, waren die Geschäftsführer erstmal im Urlaub und mein Kollege (der jedoch ganz andere Aufgaben machte als ich) musste mich neben seiner vielen Tätigkeiten irgendwie halbwissend einarbeiten. Als der Geschäftsführer dann wieder da war und enttäuscht davon war, dass ich nicht perfekt eingearbeitet wurde, gab er meinem Kollegen für alles die Schuld, obwohl er nicht mal offiziell die Aufgabe bekam mich einzuarbeiten. Das hat der Kollege nur aus eigener Motivation heraus getan. Nichtsdestotrotz hat er einen mega Ärger dafür bekommen.
Vorerst dachte ich, dass das Gehalt gut wäre, als ich dann jedoch mitbekam wie viel Einsatz und Zeit man investieren muss, ist es das Geld auf keinen Fall Wert.
Männer und Frauen waren gleichgestellt. Wir hatten sogar weitaus mehr Frauen in der Firma als Männer.
Die Aufgaben waren interessant und durch die hohen Anforderungen hat man viel gelernt. Da man 200 % liefern musste, kam man an seine Grenzen. Bis zu einem bestimmten Punkt war das lehrreich und interessant.