11 von 63 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Work live balance und Produkt Ideen
Tatsächlich gibt es kaum wirklich schlechtes. Man muss sich nur von der "alten" Art des Arbeitens verabschieden, d.h. das Büro ist nicht länger Teil des sozialen Umfelds.
Ich würde mal nachfragen, wie gut sich die Mitarbeiter mit Unit4 identifizieren.
Leider fast nur noch Homeoffice - aber wem es gefällt, der wird sich wohl fühlen.
Flexible Arbeitszeiten, Urlaub so viel man will, Gewinnbeteiligung (bei einen Mindesterfolg), drei Well-being Tage pro Jahr, Möglichkeit an sozialen Projekten teilzunehmen, 100% Homeoffice oder arbeiten wo man will (man kann also auch vom Urlaubsort aus arbeiten)
Teil der Unternehmenskultur - Rest siehe oben
Man ust angehalten, permanente Schulungen zu machen (online/LinkedIn)
Schwierig, wenn man die Kollegen noch nie live gesehen hat. Freunde findet man sicher keine. Viele Abteilungen sind im Ausland. Das Interesse zu helfen, begrenzt sich auf das notwendige
Vermutlich so wie in jeder internationalen Firma.
Direkte Vorgesetzte sind toll.
Man hat Zugang zu den aktuellen Entwicklungsumgebungen. Equip ist was Zuhause rumsteht.
Vom direkten Vorgesetzten erfährt man sehr viel. Die Transparenz von der GL ist dann aber doch sehr gefiltert.
Gehälter eher im unteren Durchschnitt. Gewinnbeteiligung, Bonussystem und viel Urlaub (wenn man es braucht), beliebig viel (online) Weiterbildung, Zugriff auf Gesundheitsapps.
Ist Teil der Unternehmenskultur (zumindest wird es so propagiert)
Man arbeitet eigentlich immer an der neuesten Technologie (Cloud, AI)
Unit4 gefällt Home Office - egal, ob der Mitarbeiter gefallen daran findet oder nicht.
Urlaun, soviel man will (bezahlt) - sofern es die Arbeit zulässt.
An allen Ecken wird Weiterbildung angeboten (Konzernintern und LinkedIn Learn)
Home Office zerstört den Kollegenzusammenhalt
Kommt auf den Vorgesetzten an. Unsere Abteilung hatte bisher nur Top Vorgesetzte
Bescheidene IT, Sparen - aber trotzdem versucht man aktuelle Systeme einzusetzen
Man kann immer fragen - Unit4 kann ja nichts dafür, wenn Niemand antwortet. Infrastruktur ist vorhanden
Normal. Neueinstellungen bevorzugt in personalgünstigen Ländern.
Merke keine Unterschiede. Gleichberechtigung und Diversität ist eines der Hauptthemen der Geschäftsleitung
Abwechslungsreich, Herausfordernd und modern
Die naheliegende Tram Haltestelle, damit man bei Feierabend schnellstmöglich von dem laden wegkommt!
Mittlerweile leider fast alles.
Schafft klare Strukturen und verfolgt diese. Hört auch all eure Mitarbeiter und seid wie ein Team füreinander da!
Je nachdem wo man ist, ist es ggf. noch auszuhalten.
So viel bezahlter Urlaub wie man möchte und braucht? Hört sich gut an, bis man kündigt, denn dann lassen sie einem bis zum letzten Tag schufften.
Hinhaltetaktik - mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Minimale Gehaltserhöhungen oder angeblich keine Gehaltserhöhungen möglich, obwohl man sich jahrelang für das Unternehmen den Hintern aufgerissen hat. Wenn man dann kündigt, kommt man plötzlich mit einer Gehaltserhöhung als Angebot um die Ecke. Kleiner Tipp: Hört bei den Mitarbeitergesprächen euren Mitarbeitern zu, was sie brauchen und was sie wollen. Wenn ihr das nicht berücksichtigt und ihnen helft, braucht ihr euch nicht zu wundern, dass euch alle Mitarbeiter weglaufen!
Früher gab es noch Zusammenhalt. Heute ist es eher die "Messer im Rücken" Taktik.
Selbst wenn man Quertreiber hat, so wird von den Vorgesetzten nicht für klare Verhältnisse gesorgt.
Teilweise werden etwas ältere Kollegen hinter deren Rücken belächelt oder über diese schlecht geredet.
Ständiger Wechsel in den oberen Chefetagen bringen ständige planlose Richtungswechsel mit sich. Der Wind wird immer härter und ungerechter. Die oberen Chefs basteln sich ihre Wunschzahlen zusammen, ohne realistisch Ahnung zu haben, was die Basis des Unternehmens dafür tun muss bzw. kann.
Findet hier nicht wirklich gezielt und aussagekräftig statt. Die Vorgesetzten sind oft selbst nicht im Bilde und lassen ihre Mitarbeiter in den jeweiligen Abtielungen alleine. Des Weiteren geben die Vorgesetzten oft keine klaren Infos/Anweisungen heraus.
Eigentlich hat man kaum Abwechslung, außer, dass man immer neue unnötige Programme vorgesetzt bekommt, die kein Mensch braucht und auf die man auch keinesfalls gezielt geschult wird. Besonders perinlich ist es dann wenn weitreichende neue Lösungen eingeführt werden und ALLE Vorgesetzten nicht anwesend sind.
Aktuell spüren wir hier kaum Einschränkungen. Remote zu arbeiten ist für die Kollegen und mich nichts neues.
Auch bei schwierigen Projekten hält man zusammen. Niemand kommt auf die Idee dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben. Außerdem gilt wer Hilfe braucht bekommt diese auch, dafür hat man schließlich Kollegen!
Es wird gern geworben mit "People First!". Ich erkenne unsere Firma in dem Slogan nicht. Außerdem passt es nicht zu einem Softwarehersteller. Hier müsste es eher heißen "Code First!"
Es muss einem klar sein dass Berater immer viel zu tun haben und häufig unterwegs sind. Da muss man privat auch mal zurückstecken.
In 3 Jahren hatte ich zwei externe Weiterbildungen. Ich finde hier muss noch mehr passieren.
Ein Engagement für Umwelt oder Soziales gibt es nicht.
Wie ein Fels in der Brandung!
Keine Probleme bekannt.
Die Team-Leiter in der Beratung sind klasse. Die reißen sich für Ihre Teammitglieder ein Bein aus und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Auf Projekten sehr stark vom Kunden abhängig. Mit den Arbeitsräumen kann man hier Glück oder Pech haben.
Das Berliner-Office war in den letzten 3 Jahren eine Katastrophe. Ich hoffe das neue wird endlich besser.
Die Konzernmutter überschwemmt einen mit Belanglosigkeiten. Wirklich wichtige Dinge werden dann im Nebensatz erwähnt und gehen daher unter.
In der Beratung haben wir einige wenige Power-Frauen. Die kennen Ihren Wert und lassen sich nicht auf der Nase rumtanzen.
Es soll immer mehr Standard verkauft werden um die Projektlaufzeiten zu verkürzen.
Familiär
Flexible Arbeitszeiten
Gibt es viele Möglichkeiten
Sehr fair
flache Hierarchie
Abwechslungsreiche Tätigkeiten
spannende Herausforderungen, Team Spirit
mehr als ein Job, schöne Firmenevents
unbekannt weil Spezialanbieter, ja
genieße auch einmal 3 Wochen Urlaub am Stück
Weiterbildung durch Eigeninitiative, Karriere abhängig von Expansion
Firmenhandy, Firmenauto
Baumpatenschaften im Amazonas
gemeinsam durch Dick und Dünn
ja
klare Ziele
Home Office :-)
Quartalsreviews, Erfolgsstorys, Newsletter
gleichmäßige Aufteilung der Positionen
durch Beratungstätigkeit Termine zu halten, bei Erreichung Flexibilität
Die vorhandene Produktpalette bietet -- vorausgesetzt sie würde auch genutzt und entsprechend positioniert -- sicherlich die Chance, die Talsohle wieder zu verlassen. Außerdem gibt es noch immer fachlich immens kompetente Mitarbeiter. Mit deren Hilfe müsste es doch eigentlich möglich sein -- eine ensprechende Führung vorausgesetzt -- wieder auf Schiene zu kommen. Die beiden Produktlinien sind aus historischen Gründen sehr unterschiedlich, in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet aber sehr angesehen und erfolgreich. Hier böte sich langfristig sicherlich die Chance einer Homogenisierung beziehungsweise Verknüpfung, um so die Stärken des einen im jeweils anderen Produkt zu nutzen.
Anscheinend hat bei der Führungsspitze in den letzten Wochen schlussendlich doch ein Umdenken eingesetzt. Angesichts der Situation wurden mit vielen Mitarbeitern Einzelgespräche geführt und allfällige Kritikpunkte zumindest vordergründig mal aufgenommen. Ob und wie darauf reagiert wird, wird sich weisen.
Mit der Übernahme von Winterheller hätte sich für prevero sicherlich eine große Chance ergeben, sich auch außerhalb der sehr gut erschlossenen Energieversorger-Branche zu etablieren. Die bei der Übernahme entwickelte Strategie für die Zukunft hätte ja eventuell auch aufgehen können. Allerdings wurde es verabsäumt, rechtzeitig zu reagieren, als absehbar war, dass sie es eben nicht tut. Anregungen und Anmerkungen von Mitarbeitern aus allen Hierarchiestufen verhall(t)en leider ungehört.
Durch die hohe Mitarbeiterfluktuation in letzter Zeit wurde eine enorme Menge an Know-How unwiederbringlich vernichtet. Geordnete Übergaben waren aufgrund mangelnder Entscheidungskompetenz und/oder Nachfolgern oft nicht möglich.
Kein einheitlicher Prozess zur Entscheidungsfindung (oder zumindest nicht offenkundig): Über Lappalien wird manchmal tagelang diskutiert und analysiert, während Entscheidungen mit weitreichendend Konsequenzen innerhalb kürzester Zeit übers Knie gebrochen werden, anscheinend ohne die Auswirkungen zu bedenken.
Abschließend noch ein Wort zu meiner und anderen Bewertungen: Ich hege keinen Groll gegen das Unternehmen und bin immer fair behandelt worden. Und so habe ich versucht das Ganze aus meiner Sicht so objektiv wie nur irgend möglich zu bewerten, auch wenn es mir in letzter Zeit keinen Spaß mehr gemacht hat dort zu arbeiten, und Wut, Frust und Resignation -- in genau der Reihenfolge -- über die Situation überhand genommen haben.
Bis etwa März/April diesen Jahres hätte ich auch den positiven Beurteilungen hier durchaus noch Glauben geschenkt, vielleicht etwas zu enthusiastisch, aber im Großen und Ganzen nicht dramatisch überbewertet. Als einfacher Mitarbeiter kriegt man ja Gott sei Dank nicht immer alles mit, was da in der Führungsetage so läuft. Ab da werde ich dann aber skeptisch. Die kürzlich eingetragene Bewertung mit der Überschrift "dynamisches Unternehmen mit 1A Vorstand" kann ich dann eigentlich nur mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittieren. Hat sich der/die Rezensent(in) im Unternehmen geirrt? Oder im letzten Jahr mit keinem/r der Kolleg(inn)en gesprochen und sämtliche Informationen nur aus dem Newsletter bezogen? Speziell die Aussage "was ist das Gegenteil von: 'Der Fisch stinkt vom Kopf'?" grenzt für mich schon an Verhöhnung der Mitarbeiter.
Schon seit einiger Zeit herrscht eine sehr verunsicherte Stimmung, größtenteils durch mangelnde Kommunikation verursacht, vor. Von der in früheren Bewertungen gelobten Wohlfühlatmosphäre ist momentan leider nicht viel zu bemerken. Zu groß ist die Verunsicherung, zu unklar der Weg der Führungsspitze. Wenn viele Mitarbeiter aus eigenem Antrieb das Unternehmen ohne konkrete Zukunftspläne oder anderwertige Jobzusagen verlassen, spricht das wohl für sich. Wie immer in unsicheren Zeiten brodelt es auch heftig in der Gerüchteküche. Gerüchte und Verunsicherungen werden aber oft nur halbherzig entkräftigt oder ansonsten komplett ignoriert.
Zwar werden von der Unternehmensleitung in schwierigen Zeiten Loyalität, Zusammenhalt und auch Vorschläge zur Verbesserung gefordert, dass dies aber auf Gegenseitigkeit beruht, und nur in einer Umgebung funktionieren kann, in der man auch Vertrauen in die Führung hat, scheint noch nicht nach oben durchgedrungen zu sein. Wenn sämtliche Hinweise, Warnungen, Vorschläge, ... in den Wind geschlagen werden, gibt man irgendwann wegen Sinnlosigkeit auf.
prevero hat in der Energieversorger-Branche einen sehr guten Namen. Leider gelingt es nicht, diesen auch in andere Branchen zu übertragen. Das vor einem Jahr übernommene Unternehmen Winterheller genießt Dank des professional planners noch immer einen sehr guten Ruf. Leider gelingt es auch hier nicht, diesen auf die Marke prevero zu transferieren. Und die aktuellen Schwierigkeiten bleiben natürlich auch den Mitbewerbern und dem Markt nicht verborgen. Die Kommunikation der Führungsebene nach außen und auch innen entspricht derzeit oft nicht der wirklichen Situation.
Es gibt den sogenannten Talente-Pool, in dem neue Führungskräfte ausgebildet werden sollen. Spezifische Weiterbildung aufgrund der momentanen Lage sonst eher schwierig. Langfristige Karriereplanung aktuell nicht möglich oder sinnvoll.
Ehemals eine der großen Stärken des Unternehmens, und in Teilbereichen bzw. teamintern auch noch immer sehr stark gegeben. Durch teilweise chaotische Zustände, starke Mitarbeiterverluste und daraus resultierender Überlastung der verbleibenden Mitarbeiter aber leider stark gefährdet.
Die Geschäftsführung schwebt leider immer noch in eigenen Sphären und will sich nicht von der Realität einholen lassen. Man hält zwanghaft an einer Produkt- und Vertriebsstrategie fest, die sich im letzten Jahr als offensichtlich nicht zielführend herausgestellt hat.
Die zweite Ebene ist größtenteils entweder überfordert, überlastet und/oder bloßer Befehlsempfänger von oben, jedenfalls aber so machtlos, dass sie selbst wenn sie wollte, keine Trendwende herbeiführen könnte. Diejenigen die frühzeitig auf Missstände, Fehlentwicklungen und Probleme hingewiesen haben, wurden entweder entfernt, oder solange ignoriert, bis sie von selbst gegangen sind. So ist bspw. zu beobachten, dass innerhalb eines Jahres vier (!) Consulting-Leiter das Unternehmen verlassen haben.
Ein Vertrauensverhältis zur Führungsmannschaft ist leider oft nicht gegeben, zumal auch nicht unbedingt der Eindruck entsteht, dass die Führung potentiell kritischen Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringt bzw. kritische Anmerkungen und Anregungen überhaupt erwünscht sind.
Großraumbüros, eingeteilt nach Bereichen. IT-Infrastruktur im Großen und Ganzen durchaus in Ordnung, tw. allerdings auch erneuerungsbedürftig. Lage der Büros an allen verbliebenen Standorten top. Durch massive Mitarbeiterreduzierung zur Zeit keine Raumprobleme.
Schlicht und ergreifend: Sechs! Setzen!
In schwierigen Zeiten die Mitarbeiter nur einmal im Quartal über den Stand der Dinge zu informieren, mag in einem Großkonzern vielleicht üblich und nicht anders zu regeln sein, in einem Unternehmen von mittlerweile nicht mal mehr 100 Mitarbeitern sollte es aber möglich sein, einen zumindest monatlichen Jour Fixe einzurichten. Fehlende Information schürt nur Unsicherheit und trägt zur Entstehung von Gerüchten bei. Wenn es mal Informationen gibt, diese aber nur sehr verknappt, unvollständig und ohne Erklärungen vorgebracht werden, sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet.
Es gibt einen monatlichen Unternehmensnewsletter. Unangenehme Wahrheiten werden dort oft aber entweder komplett verschwiegen, sehr verspätet veröffentlicht, oder nur sehr untergeordnet behandelt, sodass man ihn schon sehr genau (und auch zwischen den Zeilen) lesen muss. Und auch wenn die Firma momentan jede positive Meldung brauchen könnte, werden absurderweise sogar diese gefiltert. Wenn mal was gut läuft, was nicht in die von oben vorgegebene Strategie passt, wird auch das nur hinter vorgehaltener Hand weitergegeben.
Zwar herrscht unternehmensweit und über alle Ebenen hinweg das "Du"-Wort, dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine vertrauensvolle und offene Kommunikation anders aussieht.
Teilweise wird noch immer an Prozessen festgehalten, die an einer klaren Wachstumsstrategie orientiert -- und dort auch sicherlich notwendig -- waren, im momentanen Schrumpfungsprozess aber maßlos überfrachtet sind, und immense Reibungsverluste verursachen. Einerseits wird die genaue Einhaltung dieser Prozesse und der definierten Schnittstellen gefordert, andererseits wundert man sich, dass keinerlei direkte Kommunikation mehr stattfindet. So werden immer wieder kurzfristig notwendige Entscheidungen sehr -- und leider oft auch zu -- spät, getroffen, wenn sie denn überhaupt getroffen werden.
Es wird zwar immer wieder betont, wenn es was zu besprechen gäbe, könne man sich jederzeit an die Geschäftsführung wenden. Tut man es dann aber wirklich, und äußert dann auch noch Kritik, ist die einzige Reaktion oft "Nein, das sehe ich nicht so." und man wird über den "richtigen" Standpunkt aufgeklärt. Hier hat allerdings in letzter Zeit anscheinend eine Trendwende eingesetzt. Die Mitarbeiter werden zu Gesprächen eingeladen. Etwaige Kritik wird nun zumindest aufgenommen. Wie darauf reagiert wird, wird sich zeigen.
Nach der Selbstkündigung war lange Zeit offensichtlich keinerlei weiterer Gesprächsbedarf von Seiten der Geschäftsführung oder der HR-Abteilung gegeben. Einzige Reaktion der HR war ein Standardschreiben in der Form "Wir haben die Kündigung erhalten. Tut uns leid. Viel Glück weiterhin." (natürlich etwas besser ausformuliert!) Dass ein eventuelles Abschiedsmail an die Kollegen ebenfalls vorab an die HR Abteilung gesendet werden soll, damit es dann im Newsletter veröffentlicht wird, gibt ebenfalls zu denken.
Angemessenes Gehalt, auch immer pünktlich ausbezahlt. Scheinbar bei einigen Mitarbeitern Probleme bei der Endabrechnung beim Ausscheiden aus dem Unternehmen. Kann ich so nicht bestätigen oder widerlegen, da ich keine flexiblen Gehaltskomponenten habe.
Die Aufgaben könnten durchaus als sehr interessant wahrgenommen werden, wenn man sich wirklich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren könnte. Durch die momentan ekklatante Unterbesetzung in viele Bereichen ist es allerdings vielfach so, dass Mitarbeiter auch Tätigkeiten außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs wahrnehmen müssen und so garnicht zu ihren eigentlichen Aufgaben kommen.
Außerdem haben viele Mitarbeiter das Unternehmen ohne geordnete Übergabe verlassen, weil entweder niemand da war, an den etwas übergeben werden konnte oder aber von den Vorgesetzten auch auf mehrfaches Nachfragen keine Personen und Termine zur Übergabe benannt wurden. Das macht die Sache für den jeweiligen Nachfolger auch nicht wirklich einfacher oder interessanter.
Das Unternehmen hat prinzipiell die Tools und das Know How um am Markt erfolgreich zu sein ...
... jedoch werden diese nicht entsprechend genutzt und vor allem hat man den Eindruck, dass auf das Know How der Mitarbeiter kein Wert gelegt wird - daher wahrscheinlich auch die große Unzufriedenheit und die hohe Fluktuation, auch bei langjährigen Mitarbeitern. Es ist auch traurig, dass eine solche Entwicklung kein Umdenken verursacht hat und der Kurs beibehalten wird.
Den Spaß aus anderen Postings kann ich leider nicht bestätigen, es war eher müßig und zäh in dem Umfeld zu arbeiten
Fremdbild und Selbstbild weichen voneinander ab und die positive Kommunikation nach außen entspricht nicht der Realität, die man als Mitarbeiter wahrnimmt
Hinsichtlich der Weiterbildung kann man kein wirkliches Konzept als Mitarbeiter erkennen. Langfristige Planung für die persönliche Karriere aufgrund der aktuell hohen Mitarbeiterfluktuation ohnehin nicht möglich.
Die hohe Mitarbeiterfluktuation und auch der Abgang von langjährigen Mitarbeitern haben dem Zusammenhalt geschadet - man hat das Gefühl, jeder schaut nur noch auf sich selbst und es gibt kein wirkliches Miteinander zwischen den Abteilungen mehr
Man hat als Mitarbeiter nicht den Eindruck, dass man seine Meinung und seine Erfahrung einbringen kann und diese auch gehört werden
Sehr bemerkenswert ist das äußerst positive Posting "dynamisches Unternehmen mit 1A Vorstand" wo gefragt wird : "Gegenteil von: "Der Fisch stinkt vom Kopf"?" - dieses kann man so verstehen, dass nur die Mitarbeiter schuld haben an der aktuellen Situation und die Führung alles richtig macht - sehr bezeichnend für das aktuelle Verständnis
Die Weitergabe von Infomationen erfolgt trotz Werkzeugen wie einem regelmäßigen Newsletter und Quartalreviews einerseits selektiv (man kriegt Infos, aber meist nicht alle) und auch teilweise nur stark zeitversetzt
Es ist in München, wenn auch nicht im besten Viertel.
Der Umgang mit Mitarbeitern. Kritikunfähigkeit.
Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Was als "dynamisches Unternehmen" in einigen manipulierten, übertrieben guten Bewertungen hier dargestellt wird ist in der Realität ein extrem unsicheres Umfeld. Jeder muss damit rechnen jederzeit den Job zu verlieren.
Der Ruf des Unternehmens hat stark gelitten. Es spricht sich in der Branche herum, wenn man gewisse Dinge tut.
Man muss sich darauf einstellen, dass die sich die Firma in unruhigen Gewässern befindet. Das erfordert selbstverständlich Einsatz.
1x im Jahr Training nur für Management.
Wo nicht viel ist, ...
In kleinen Leidensgemeinschaften sehr gut. Darüber hinweg mangelhaft. Für Neueinsteiger schwierig.
Das Verhalten ist befremdlich. Ohne Plan, realitätsfern und in der eigenen Vorstellungswelt gefangen. Unverschämter Ton. Vom mittleren Management erfährt man keine Unterstützung.
Salami-Taktik und Halbwahrheiten bei schlechten Neuigkeiten. Grundsätzlich wird alles durch Propaganda übertrieben positiv dargestellt, was natürlich in den meisten Unternehmen gemacht wird. Hier aber besonders plump.
Es ist ein sehr offener Arbeitgeber, bei dem man durch seine Größe selbest als Praktikant wichtige Aufgaben mit übernehmen kann. Weiterhin ist das Arbeitsklima sehr gut und man kann zu jeder Zeit jeden Fragen, wenn man Hilfe braucht.
Eine fehlende Zeitstechuhr.
Viele Veranstaltungen in der Freizeit, die die Gruppen mehr zusammenschweißen und der Arbeit auch zugute kommt.
Viele Angebote für die Mitarbeiter zum Weiterbilden. Auch themenübergreifende Weiterbildung ist möglich.
Hilfsbereit, trotz stressiger Zeiten manchmal.
Sehr offen und man hat immer die Möglichkeit Fragen zu stellen, sowie auch seine Meinung sagen zu können.
Einzig die fehlende Klimaanlage stört etwas im Sommer, aber ansonsten ist alles gut ausgestattet und auf einem hohen technischen Stand.
Regelmäßige Jour-Fixes halten einen jeden auf den aktuellen Informationsstand. Dazu gibt es hin und wieder größere Versammlungen, wo die Ergebnisse der letzten Quartale oder andere Sachen bekanntgegeben werden.
Abwechslungsreich, mit der Möglichkeit sich auch selber Aufgaben zu suchen.
So verdient kununu Geld.