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Unit4 
Prevero
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11 von 63 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 83%
Score-Details

11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Guter Arbeitgeber mit erstaunlichen sozialen Benefits

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work live balance und Produkt Ideen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich gibt es kaum wirklich schlechtes. Man muss sich nur von der "alten" Art des Arbeitens verabschieden, d.h. das Büro ist nicht länger Teil des sozialen Umfelds.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mal nachfragen, wie gut sich die Mitarbeiter mit Unit4 identifizieren.

Arbeitsatmosphäre

Leider fast nur noch Homeoffice - aber wem es gefällt, der wird sich wohl fühlen.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, Urlaub so viel man will, Gewinnbeteiligung (bei einen Mindesterfolg), drei Well-being Tage pro Jahr, Möglichkeit an sozialen Projekten teilzunehmen, 100% Homeoffice oder arbeiten wo man will (man kann also auch vom Urlaubsort aus arbeiten)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teil der Unternehmenskultur - Rest siehe oben

Karriere/Weiterbildung

Man ust angehalten, permanente Schulungen zu machen (online/LinkedIn)

Kollegenzusammenhalt

Schwierig, wenn man die Kollegen noch nie live gesehen hat. Freunde findet man sicher keine. Viele Abteilungen sind im Ausland. Das Interesse zu helfen, begrenzt sich auf das notwendige

Umgang mit älteren Kollegen

Vermutlich so wie in jeder internationalen Firma.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte sind toll.

Arbeitsbedingungen

Man hat Zugang zu den aktuellen Entwicklungsumgebungen. Equip ist was Zuhause rumsteht.

Kommunikation

Vom direkten Vorgesetzten erfährt man sehr viel. Die Transparenz von der GL ist dann aber doch sehr gefiltert.

Gehalt/Benefits

Gehälter eher im unteren Durchschnitt. Gewinnbeteiligung, Bonussystem und viel Urlaub (wenn man es braucht), beliebig viel (online) Weiterbildung, Zugriff auf Gesundheitsapps.

Gleichberechtigung

Ist Teil der Unternehmenskultur (zumindest wird es so propagiert)

Interessante Aufgaben

Man arbeitet eigentlich immer an der neuesten Technologie (Cloud, AI)

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Top Ideen / Vorsätze / Work Live Balance

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Unit4 gefällt Home Office - egal, ob der Mitarbeiter gefallen daran findet oder nicht.

Work-Life-Balance

Urlaun, soviel man will (bezahlt) - sofern es die Arbeit zulässt.

Karriere/Weiterbildung

An allen Ecken wird Weiterbildung angeboten (Konzernintern und LinkedIn Learn)

Kollegenzusammenhalt

Home Office zerstört den Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf den Vorgesetzten an. Unsere Abteilung hatte bisher nur Top Vorgesetzte

Arbeitsbedingungen

Bescheidene IT, Sparen - aber trotzdem versucht man aktuelle Systeme einzusetzen

Kommunikation

Man kann immer fragen - Unit4 kann ja nichts dafür, wenn Niemand antwortet. Infrastruktur ist vorhanden

Gehalt/Benefits

Normal. Neueinstellungen bevorzugt in personalgünstigen Ländern.

Gleichberechtigung

Merke keine Unterschiede. Gleichberechtigung und Diversität ist eines der Hauptthemen der Geschäftsleitung

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich, Herausfordernd und modern


Image

Umgang mit älteren Kollegen

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"Früher war alles besser" trifft hier voll und ganz zu

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die naheliegende Tram Haltestelle, damit man bei Feierabend schnellstmöglich von dem laden wegkommt!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile leider fast alles.

Verbesserungsvorschläge

Schafft klare Strukturen und verfolgt diese. Hört auch all eure Mitarbeiter und seid wie ein Team füreinander da!

Arbeitsatmosphäre

Je nachdem wo man ist, ist es ggf. noch auszuhalten.

Work-Life-Balance

So viel bezahlter Urlaub wie man möchte und braucht? Hört sich gut an, bis man kündigt, denn dann lassen sie einem bis zum letzten Tag schufften.

Karriere/Weiterbildung

Hinhaltetaktik - mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Gehalt/Benefits

Minimale Gehaltserhöhungen oder angeblich keine Gehaltserhöhungen möglich, obwohl man sich jahrelang für das Unternehmen den Hintern aufgerissen hat. Wenn man dann kündigt, kommt man plötzlich mit einer Gehaltserhöhung als Angebot um die Ecke. Kleiner Tipp: Hört bei den Mitarbeitergesprächen euren Mitarbeitern zu, was sie brauchen und was sie wollen. Wenn ihr das nicht berücksichtigt und ihnen helft, braucht ihr euch nicht zu wundern, dass euch alle Mitarbeiter weglaufen!

Kollegenzusammenhalt

Früher gab es noch Zusammenhalt. Heute ist es eher die "Messer im Rücken" Taktik.
Selbst wenn man Quertreiber hat, so wird von den Vorgesetzten nicht für klare Verhältnisse gesorgt.

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise werden etwas ältere Kollegen hinter deren Rücken belächelt oder über diese schlecht geredet.

Vorgesetztenverhalten

Ständiger Wechsel in den oberen Chefetagen bringen ständige planlose Richtungswechsel mit sich. Der Wind wird immer härter und ungerechter. Die oberen Chefs basteln sich ihre Wunschzahlen zusammen, ohne realistisch Ahnung zu haben, was die Basis des Unternehmens dafür tun muss bzw. kann.

Kommunikation

Findet hier nicht wirklich gezielt und aussagekräftig statt. Die Vorgesetzten sind oft selbst nicht im Bilde und lassen ihre Mitarbeiter in den jeweiligen Abtielungen alleine. Des Weiteren geben die Vorgesetzten oft keine klaren Infos/Anweisungen heraus.

Interessante Aufgaben

Eigentlich hat man kaum Abwechslung, außer, dass man immer neue unnötige Programme vorgesetzt bekommt, die kein Mensch braucht und auf die man auch keinesfalls gezielt geschult wird. Besonders perinlich ist es dann wenn weitreichende neue Lösungen eingeführt werden und ALLE Vorgesetzten nicht anwesend sind.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Durchstarten in der Beratung!

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Aktuell spüren wir hier kaum Einschränkungen. Remote zu arbeiten ist für die Kollegen und mich nichts neues.

Arbeitsatmosphäre

Auch bei schwierigen Projekten hält man zusammen. Niemand kommt auf die Idee dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben. Außerdem gilt wer Hilfe braucht bekommt diese auch, dafür hat man schließlich Kollegen!

Image

Es wird gern geworben mit "People First!". Ich erkenne unsere Firma in dem Slogan nicht. Außerdem passt es nicht zu einem Softwarehersteller. Hier müsste es eher heißen "Code First!"

Work-Life-Balance

Es muss einem klar sein dass Berater immer viel zu tun haben und häufig unterwegs sind. Da muss man privat auch mal zurückstecken.

Karriere/Weiterbildung

In 3 Jahren hatte ich zwei externe Weiterbildungen. Ich finde hier muss noch mehr passieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Engagement für Umwelt oder Soziales gibt es nicht.

Kollegenzusammenhalt

Wie ein Fels in der Brandung!

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Probleme bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Die Team-Leiter in der Beratung sind klasse. Die reißen sich für Ihre Teammitglieder ein Bein aus und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Arbeitsbedingungen

Auf Projekten sehr stark vom Kunden abhängig. Mit den Arbeitsräumen kann man hier Glück oder Pech haben.

Das Berliner-Office war in den letzten 3 Jahren eine Katastrophe. Ich hoffe das neue wird endlich besser.

Kommunikation

Die Konzernmutter überschwemmt einen mit Belanglosigkeiten. Wirklich wichtige Dinge werden dann im Nebensatz erwähnt und gehen daher unter.

Gleichberechtigung

In der Beratung haben wir einige wenige Power-Frauen. Die kennen Ihren Wert und lassen sich nicht auf der Nase rumtanzen.

Interessante Aufgaben

Es soll immer mehr Standard verkauft werden um die Projektlaufzeiten zu verkürzen.


Gehalt/Benefits

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Junges und dynamisches Unternehmen mit Hands-on-Mentalität

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Familiär

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten

Karriere/Weiterbildung

Gibt es viele Möglichkeiten

Gehalt/Benefits

Sehr fair

Vorgesetztenverhalten

flache Hierarchie

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Tätigkeiten


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Dynamisch auf Wachtumskurs

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

spannende Herausforderungen, Team Spirit

Arbeitsatmosphäre

mehr als ein Job, schöne Firmenevents

Image

unbekannt weil Spezialanbieter, ja

Work-Life-Balance

genieße auch einmal 3 Wochen Urlaub am Stück

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung durch Eigeninitiative, Karriere abhängig von Expansion

Gehalt/Benefits

Firmenhandy, Firmenauto

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Baumpatenschaften im Amazonas

Kollegenzusammenhalt

gemeinsam durch Dick und Dünn

Umgang mit älteren Kollegen

ja

Vorgesetztenverhalten

klare Ziele

Arbeitsbedingungen

Home Office :-)

Kommunikation

Quartalsreviews, Erfolgsstorys, Newsletter

Gleichberechtigung

gleichmäßige Aufteilung der Positionen

Interessante Aufgaben

durch Beratungstätigkeit Termine zu halten, bei Erreichung Flexibilität

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Eine große Chance wurde (vermutlich) leider vertan

2,6
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2012 für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die vorhandene Produktpalette bietet -- vorausgesetzt sie würde auch genutzt und entsprechend positioniert -- sicherlich die Chance, die Talsohle wieder zu verlassen. Außerdem gibt es noch immer fachlich immens kompetente Mitarbeiter. Mit deren Hilfe müsste es doch eigentlich möglich sein -- eine ensprechende Führung vorausgesetzt -- wieder auf Schiene zu kommen. Die beiden Produktlinien sind aus historischen Gründen sehr unterschiedlich, in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet aber sehr angesehen und erfolgreich. Hier böte sich langfristig sicherlich die Chance einer Homogenisierung beziehungsweise Verknüpfung, um so die Stärken des einen im jeweils anderen Produkt zu nutzen.

Anscheinend hat bei der Führungsspitze in den letzten Wochen schlussendlich doch ein Umdenken eingesetzt. Angesichts der Situation wurden mit vielen Mitarbeitern Einzelgespräche geführt und allfällige Kritikpunkte zumindest vordergründig mal aufgenommen. Ob und wie darauf reagiert wird, wird sich weisen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mit der Übernahme von Winterheller hätte sich für prevero sicherlich eine große Chance ergeben, sich auch außerhalb der sehr gut erschlossenen Energieversorger-Branche zu etablieren. Die bei der Übernahme entwickelte Strategie für die Zukunft hätte ja eventuell auch aufgehen können. Allerdings wurde es verabsäumt, rechtzeitig zu reagieren, als absehbar war, dass sie es eben nicht tut. Anregungen und Anmerkungen von Mitarbeitern aus allen Hierarchiestufen verhall(t)en leider ungehört.

Durch die hohe Mitarbeiterfluktuation in letzter Zeit wurde eine enorme Menge an Know-How unwiederbringlich vernichtet. Geordnete Übergaben waren aufgrund mangelnder Entscheidungskompetenz und/oder Nachfolgern oft nicht möglich.

Kein einheitlicher Prozess zur Entscheidungsfindung (oder zumindest nicht offenkundig): Über Lappalien wird manchmal tagelang diskutiert und analysiert, während Entscheidungen mit weitreichendend Konsequenzen innerhalb kürzester Zeit übers Knie gebrochen werden, anscheinend ohne die Auswirkungen zu bedenken.

Abschließend noch ein Wort zu meiner und anderen Bewertungen: Ich hege keinen Groll gegen das Unternehmen und bin immer fair behandelt worden. Und so habe ich versucht das Ganze aus meiner Sicht so objektiv wie nur irgend möglich zu bewerten, auch wenn es mir in letzter Zeit keinen Spaß mehr gemacht hat dort zu arbeiten, und Wut, Frust und Resignation -- in genau der Reihenfolge -- über die Situation überhand genommen haben.

Bis etwa März/April diesen Jahres hätte ich auch den positiven Beurteilungen hier durchaus noch Glauben geschenkt, vielleicht etwas zu enthusiastisch, aber im Großen und Ganzen nicht dramatisch überbewertet. Als einfacher Mitarbeiter kriegt man ja Gott sei Dank nicht immer alles mit, was da in der Führungsetage so läuft. Ab da werde ich dann aber skeptisch. Die kürzlich eingetragene Bewertung mit der Überschrift "dynamisches Unternehmen mit 1A Vorstand" kann ich dann eigentlich nur mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittieren. Hat sich der/die Rezensent(in) im Unternehmen geirrt? Oder im letzten Jahr mit keinem/r der Kolleg(inn)en gesprochen und sämtliche Informationen nur aus dem Newsletter bezogen? Speziell die Aussage "was ist das Gegenteil von: 'Der Fisch stinkt vom Kopf'?" grenzt für mich schon an Verhöhnung der Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Schon seit einiger Zeit herrscht eine sehr verunsicherte Stimmung, größtenteils durch mangelnde Kommunikation verursacht, vor. Von der in früheren Bewertungen gelobten Wohlfühlatmosphäre ist momentan leider nicht viel zu bemerken. Zu groß ist die Verunsicherung, zu unklar der Weg der Führungsspitze. Wenn viele Mitarbeiter aus eigenem Antrieb das Unternehmen ohne konkrete Zukunftspläne oder anderwertige Jobzusagen verlassen, spricht das wohl für sich. Wie immer in unsicheren Zeiten brodelt es auch heftig in der Gerüchteküche. Gerüchte und Verunsicherungen werden aber oft nur halbherzig entkräftigt oder ansonsten komplett ignoriert.

Zwar werden von der Unternehmensleitung in schwierigen Zeiten Loyalität, Zusammenhalt und auch Vorschläge zur Verbesserung gefordert, dass dies aber auf Gegenseitigkeit beruht, und nur in einer Umgebung funktionieren kann, in der man auch Vertrauen in die Führung hat, scheint noch nicht nach oben durchgedrungen zu sein. Wenn sämtliche Hinweise, Warnungen, Vorschläge, ... in den Wind geschlagen werden, gibt man irgendwann wegen Sinnlosigkeit auf.

Image

prevero hat in der Energieversorger-Branche einen sehr guten Namen. Leider gelingt es nicht, diesen auch in andere Branchen zu übertragen. Das vor einem Jahr übernommene Unternehmen Winterheller genießt Dank des professional planners noch immer einen sehr guten Ruf. Leider gelingt es auch hier nicht, diesen auf die Marke prevero zu transferieren. Und die aktuellen Schwierigkeiten bleiben natürlich auch den Mitbewerbern und dem Markt nicht verborgen. Die Kommunikation der Führungsebene nach außen und auch innen entspricht derzeit oft nicht der wirklichen Situation.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt den sogenannten Talente-Pool, in dem neue Führungskräfte ausgebildet werden sollen. Spezifische Weiterbildung aufgrund der momentanen Lage sonst eher schwierig. Langfristige Karriereplanung aktuell nicht möglich oder sinnvoll.

Kollegenzusammenhalt

Ehemals eine der großen Stärken des Unternehmens, und in Teilbereichen bzw. teamintern auch noch immer sehr stark gegeben. Durch teilweise chaotische Zustände, starke Mitarbeiterverluste und daraus resultierender Überlastung der verbleibenden Mitarbeiter aber leider stark gefährdet.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführung schwebt leider immer noch in eigenen Sphären und will sich nicht von der Realität einholen lassen. Man hält zwanghaft an einer Produkt- und Vertriebsstrategie fest, die sich im letzten Jahr als offensichtlich nicht zielführend herausgestellt hat.

Die zweite Ebene ist größtenteils entweder überfordert, überlastet und/oder bloßer Befehlsempfänger von oben, jedenfalls aber so machtlos, dass sie selbst wenn sie wollte, keine Trendwende herbeiführen könnte. Diejenigen die frühzeitig auf Missstände, Fehlentwicklungen und Probleme hingewiesen haben, wurden entweder entfernt, oder solange ignoriert, bis sie von selbst gegangen sind. So ist bspw. zu beobachten, dass innerhalb eines Jahres vier (!) Consulting-Leiter das Unternehmen verlassen haben.

Ein Vertrauensverhältis zur Führungsmannschaft ist leider oft nicht gegeben, zumal auch nicht unbedingt der Eindruck entsteht, dass die Führung potentiell kritischen Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringt bzw. kritische Anmerkungen und Anregungen überhaupt erwünscht sind.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros, eingeteilt nach Bereichen. IT-Infrastruktur im Großen und Ganzen durchaus in Ordnung, tw. allerdings auch erneuerungsbedürftig. Lage der Büros an allen verbliebenen Standorten top. Durch massive Mitarbeiterreduzierung zur Zeit keine Raumprobleme.

Kommunikation

Schlicht und ergreifend: Sechs! Setzen!

In schwierigen Zeiten die Mitarbeiter nur einmal im Quartal über den Stand der Dinge zu informieren, mag in einem Großkonzern vielleicht üblich und nicht anders zu regeln sein, in einem Unternehmen von mittlerweile nicht mal mehr 100 Mitarbeitern sollte es aber möglich sein, einen zumindest monatlichen Jour Fixe einzurichten. Fehlende Information schürt nur Unsicherheit und trägt zur Entstehung von Gerüchten bei. Wenn es mal Informationen gibt, diese aber nur sehr verknappt, unvollständig und ohne Erklärungen vorgebracht werden, sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

Es gibt einen monatlichen Unternehmensnewsletter. Unangenehme Wahrheiten werden dort oft aber entweder komplett verschwiegen, sehr verspätet veröffentlicht, oder nur sehr untergeordnet behandelt, sodass man ihn schon sehr genau (und auch zwischen den Zeilen) lesen muss. Und auch wenn die Firma momentan jede positive Meldung brauchen könnte, werden absurderweise sogar diese gefiltert. Wenn mal was gut läuft, was nicht in die von oben vorgegebene Strategie passt, wird auch das nur hinter vorgehaltener Hand weitergegeben.

Zwar herrscht unternehmensweit und über alle Ebenen hinweg das "Du"-Wort, dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine vertrauensvolle und offene Kommunikation anders aussieht.

Teilweise wird noch immer an Prozessen festgehalten, die an einer klaren Wachstumsstrategie orientiert -- und dort auch sicherlich notwendig -- waren, im momentanen Schrumpfungsprozess aber maßlos überfrachtet sind, und immense Reibungsverluste verursachen. Einerseits wird die genaue Einhaltung dieser Prozesse und der definierten Schnittstellen gefordert, andererseits wundert man sich, dass keinerlei direkte Kommunikation mehr stattfindet. So werden immer wieder kurzfristig notwendige Entscheidungen sehr -- und leider oft auch zu -- spät, getroffen, wenn sie denn überhaupt getroffen werden.

Es wird zwar immer wieder betont, wenn es was zu besprechen gäbe, könne man sich jederzeit an die Geschäftsführung wenden. Tut man es dann aber wirklich, und äußert dann auch noch Kritik, ist die einzige Reaktion oft "Nein, das sehe ich nicht so." und man wird über den "richtigen" Standpunkt aufgeklärt. Hier hat allerdings in letzter Zeit anscheinend eine Trendwende eingesetzt. Die Mitarbeiter werden zu Gesprächen eingeladen. Etwaige Kritik wird nun zumindest aufgenommen. Wie darauf reagiert wird, wird sich zeigen.

Nach der Selbstkündigung war lange Zeit offensichtlich keinerlei weiterer Gesprächsbedarf von Seiten der Geschäftsführung oder der HR-Abteilung gegeben. Einzige Reaktion der HR war ein Standardschreiben in der Form "Wir haben die Kündigung erhalten. Tut uns leid. Viel Glück weiterhin." (natürlich etwas besser ausformuliert!) Dass ein eventuelles Abschiedsmail an die Kollegen ebenfalls vorab an die HR Abteilung gesendet werden soll, damit es dann im Newsletter veröffentlicht wird, gibt ebenfalls zu denken.

Gehalt/Benefits

Angemessenes Gehalt, auch immer pünktlich ausbezahlt. Scheinbar bei einigen Mitarbeitern Probleme bei der Endabrechnung beim Ausscheiden aus dem Unternehmen. Kann ich so nicht bestätigen oder widerlegen, da ich keine flexiblen Gehaltskomponenten habe.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten durchaus als sehr interessant wahrgenommen werden, wenn man sich wirklich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren könnte. Durch die momentan ekklatante Unterbesetzung in viele Bereichen ist es allerdings vielfach so, dass Mitarbeiter auch Tätigkeiten außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs wahrnehmen müssen und so garnicht zu ihren eigentlichen Aufgaben kommen.

Außerdem haben viele Mitarbeiter das Unternehmen ohne geordnete Übergabe verlassen, weil entweder niemand da war, an den etwas übergeben werden konnte oder aber von den Vorgesetzten auch auf mehrfaches Nachfragen keine Personen und Termine zur Übergabe benannt wurden. Das macht die Sache für den jeweiligen Nachfolger auch nicht wirklich einfacher oder interessanter.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Unternehmen mit guten Produkten, ABER ...

2,2
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2012 im Bereich Forschung / Entwicklung in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen hat prinzipiell die Tools und das Know How um am Markt erfolgreich zu sein ...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

... jedoch werden diese nicht entsprechend genutzt und vor allem hat man den Eindruck, dass auf das Know How der Mitarbeiter kein Wert gelegt wird - daher wahrscheinlich auch die große Unzufriedenheit und die hohe Fluktuation, auch bei langjährigen Mitarbeitern. Es ist auch traurig, dass eine solche Entwicklung kein Umdenken verursacht hat und der Kurs beibehalten wird.

Arbeitsatmosphäre

Den Spaß aus anderen Postings kann ich leider nicht bestätigen, es war eher müßig und zäh in dem Umfeld zu arbeiten

Image

Fremdbild und Selbstbild weichen voneinander ab und die positive Kommunikation nach außen entspricht nicht der Realität, die man als Mitarbeiter wahrnimmt

Karriere/Weiterbildung

Hinsichtlich der Weiterbildung kann man kein wirkliches Konzept als Mitarbeiter erkennen. Langfristige Planung für die persönliche Karriere aufgrund der aktuell hohen Mitarbeiterfluktuation ohnehin nicht möglich.

Kollegenzusammenhalt

Die hohe Mitarbeiterfluktuation und auch der Abgang von langjährigen Mitarbeitern haben dem Zusammenhalt geschadet - man hat das Gefühl, jeder schaut nur noch auf sich selbst und es gibt kein wirkliches Miteinander zwischen den Abteilungen mehr

Vorgesetztenverhalten

Man hat als Mitarbeiter nicht den Eindruck, dass man seine Meinung und seine Erfahrung einbringen kann und diese auch gehört werden
Sehr bemerkenswert ist das äußerst positive Posting "dynamisches Unternehmen mit 1A Vorstand" wo gefragt wird : "Gegenteil von: "Der Fisch stinkt vom Kopf"?" - dieses kann man so verstehen, dass nur die Mitarbeiter schuld haben an der aktuellen Situation und die Führung alles richtig macht - sehr bezeichnend für das aktuelle Verständnis

Kommunikation

Die Weitergabe von Infomationen erfolgt trotz Werkzeugen wie einem regelmäßigen Newsletter und Quartalreviews einerseits selektiv (man kriegt Infos, aber meist nicht alle) und auch teilweise nur stark zeitversetzt


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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planlose Planer

1,4
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist in München, wenn auch nicht im besten Viertel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit Mitarbeitern. Kritikunfähigkeit.

Verbesserungsvorschläge

Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Arbeitsatmosphäre

Was als "dynamisches Unternehmen" in einigen manipulierten, übertrieben guten Bewertungen hier dargestellt wird ist in der Realität ein extrem unsicheres Umfeld. Jeder muss damit rechnen jederzeit den Job zu verlieren.

Image

Der Ruf des Unternehmens hat stark gelitten. Es spricht sich in der Branche herum, wenn man gewisse Dinge tut.

Work-Life-Balance

Man muss sich darauf einstellen, dass die sich die Firma in unruhigen Gewässern befindet. Das erfordert selbstverständlich Einsatz.

Karriere/Weiterbildung

1x im Jahr Training nur für Management.

Gehalt/Benefits

Wo nicht viel ist, ...

Kollegenzusammenhalt

In kleinen Leidensgemeinschaften sehr gut. Darüber hinweg mangelhaft. Für Neueinsteiger schwierig.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten ist befremdlich. Ohne Plan, realitätsfern und in der eigenen Vorstellungswelt gefangen. Unverschämter Ton. Vom mittleren Management erfährt man keine Unterstützung.

Kommunikation

Salami-Taktik und Halbwahrheiten bei schlechten Neuigkeiten. Grundsätzlich wird alles durch Propaganda übertrieben positiv dargestellt, was natürlich in den meisten Unternehmen gemacht wird. Hier aber besonders plump.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Praktikum in der Softwareentwicklung

4,2
Ex-Praktikant/inHat bis 2011 im Bereich IT in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist ein sehr offener Arbeitgeber, bei dem man durch seine Größe selbest als Praktikant wichtige Aufgaben mit übernehmen kann. Weiterhin ist das Arbeitsklima sehr gut und man kann zu jeder Zeit jeden Fragen, wenn man Hilfe braucht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine fehlende Zeitstechuhr.

Arbeitsatmosphäre

Viele Veranstaltungen in der Freizeit, die die Gruppen mehr zusammenschweißen und der Arbeit auch zugute kommt.

Karriere/Weiterbildung

Viele Angebote für die Mitarbeiter zum Weiterbilden. Auch themenübergreifende Weiterbildung ist möglich.

Kollegenzusammenhalt

Hilfsbereit, trotz stressiger Zeiten manchmal.

Vorgesetztenverhalten

Sehr offen und man hat immer die Möglichkeit Fragen zu stellen, sowie auch seine Meinung sagen zu können.

Arbeitsbedingungen

Einzig die fehlende Klimaanlage stört etwas im Sommer, aber ansonsten ist alles gut ausgestattet und auf einem hohen technischen Stand.

Kommunikation

Regelmäßige Jour-Fixes halten einen jeden auf den aktuellen Informationsstand. Dazu gibt es hin und wieder größere Versammlungen, wo die Ergebnisse der letzten Quartale oder andere Sachen bekanntgegeben werden.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich, mit der Möglichkeit sich auch selber Aufgaben zu suchen.


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.