9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Transparenz in Ausschreibungsverfahren: Hören Sie auf, Schein- und Alibi-Bewerbungsverfahren für intern bereits vergebene oder fest eingeplante Stellen durchzuführen. Das verschwendet wertvolle Zeit, Energie und Ressourcen qualifizierter externer Fachkräfte.
Effizientes Bewerbermanagement: Führen Sie verlässliche Bearbeitungsstandards in der Verwaltung ein. Es ist inakzeptabel, dass eingeladene Bewerber ihren verauslagten Fahrt- und Parkkosten monatelang hinterherrennen müssen.
Wertschätzung auf Augenhöhe: Betrachten Sie externe Bewerber nicht als Mittel zum Zweck zur Erfüllung formeller Quoten, sondern begegnen Sie deren Zeitaufwand und Fachwissen mit dem gebotenen Respekt.
Mein Prozess kurz zusammen gefasst:
Meine Bewerbung Mitte KW 29.
Dann prompt Zwischeninfo per Mail, m.E. eigentliche Absage Ende KW30: " .. Auf unsere Ausschreibung haben wir zahlreiche Bewerbungen erhalten. Nach sorgfältiger Prüfung der Unterlagen haben wir eine Vorauswahl getroffen. Für diese erste Runde haben wir Sie leider nicht ausgewählt. Das Verfahren ist aber noch nicht abgeschlossen und Ihre Bewerbung wird weiterhin berücksichtigt. .. "
Dann Mitte KW 33: " .. wir möchten Sie über den aktuellen Stand des Bewerbungsverfahrens für die Position Referent:in Prozessmanagement und Organisationsentwicklung informieren. Nachdem wir erste Gespräche geführt haben, mussten wir feststellen, dass wir die zweite Runde sowie die finale Auswahl urlaubsbedingt erst Anfang September durchführen können. Wir hatten Ihnen zuletzt mitgeteilt, dass wir Sie für diese ersten Runde leider nicht ausgewählt haben und möchten Sie jetzt informieren, dass wir Sie auch für die Folgeauswahl im September nicht vorgesehen haben. .. "
Finale Absage dann in KW 41: " .. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns für einen anderen Bewerber /eine andere Bewerberin entschieden haben. .. "
Keine Worte. Sagt doch einfach direkt ab. Als ob man als Bewerber dann noch Lust hätte eure zweite, dritte oder vierte Wahl zu sein. Und spart euch vor allem diesen Verwaltungsaufwand.
Insgesamt sehr intensiver, fordernder Prozess, der viel Engagement von Bewerbern verlangt (was fairerweise vor dem ersten Gespräch angekündigt war). Termine für weitere Gespräche waren teilweise sehr kurzfristig angekündigt und sind daher für den Bewerber schwer einzuplanen. Verlässliche Kommunikation und sehr professionelle Personalabteilung.
Nach fast 4 Monaten noch immer keine Rückmeldung bzw. Absage erhalten. Sehr unprofessionell, so viel Mühe sollte man sich schon machen.
Ich bin mir selten so ausgenutzt vorgekommen wie bei der Uni Hohenheim. Erst führt man ein rund 1 1/2-stündiges Gespräch (2 Gesprächpartner), danach soll man in 2 Stunden Fragen beantworten und ein umfrangreiches Kommunikationskonzept zur bestehenden Website und Social Media erstellen und einreichen.
Zum zweiten Gepräch (3 Gesprächspartner) sollten dann im Vorfeld alle bestehenden Social Media Kanäle analysiert werden und Vorschläge unterbreitet werden. Nach dem zweiten Gespräch meldete man sich dann 13 Tage lang nicht und sagte mit einer Standard-E-Mail ab.
Es ist eine absolute Frechheit Bewerber so auzunutzen! Ich habe überlegt ob ich im Nachgang eine Rechnung stellen sollte- Eine Marketingagentur hätte für solche umfangreichen Recherchen und Konzepte eine dicke Rechnung gestellt. Ich bin der Meinung, dass der Bewerberprozess zum kostenlosen Ideenfang genutzt wird.
Man fragt sich hier wieso es eine Probezeit gibt, wenn man als Bewerber komplett die Hosen runterlassen muss und die Arbeit einer kompletten Abteilung übernimmt.
Zusätzlich zu den "Aufgaben" begegnete mir einer der Gesprächspartner respektlos und arrogant. Ich zitiere: "Ein Uniabschluss ist viel hochwertiger als ein Fachhochschulabschluss. Das ist etwas gaaaanz anderes.". Für den Gesprächspartner war es außerdem relevant zu wissen ob Familienmitglieder oder Freunde einen Uni-Abschluss haben (was auch immer das mit mir zu tun haben soll...).
Sich nach einem zweiten Gespräch nach 13 Tagen zurückzumelden ist eine Frechheit.
Finger weg von diesem Arbeitgeber. Wenn man schon als Bewerber nicht respektiert wird, dann will ich nicht wissen, wie das als Mitarbeiter dort sein soll...
Nach einem ausführlichen, aber einigermaßen angenehmen Interview mit zu vielen Fragen und dem Angebot eines Probearbeitens hörte ich nie wieder etwas von ihnen, weder Zu- noch Absage, Mails und Anrufe wurden ignoriert.
genauso verlief es auch mit meinen Antrag auf Fahrkostenerstattung!
Habe noch eine Eingangsbestätigung von dort erhalten und dann nie wieder etwas gehört; auch auf Nachfragen per email wurde nicht reagiert. Uni kann ich daher nicht weiterempfehlen.
Als Bewerber im Berufungsverfahren für eine Professur im Kommunikationsmanagement habe ich fünf Monate kein Feedback zum Bewerbungsverfahren erhalten. Zwar gibt es persönliche Ansprechpartner, sie kümmern sich aber nicht um Feedback. Als Bewerber stellt die Bewerbung online in ein Portal ein und dann passiert rein gar nichts. Persönliche Verantwortung übernehmen bleibt eine wichtige Aufgabe im Bewerber-Management, wenn man qualifizierte Professoren gewinnen will. Dazu zählt es, ein Feedback zu geben, selbst wenn es eine Absage ist. Ob das verantwortliche Management mit den neuen Medien überfordert vermag ich nicht zu beurteilen. Jedoch sind Defizite und Mängel in der Kommunikationspolitik und im Umgang mit neuen Medien erkennbar. Mögliche Interpretation sind Überlastung der Verantwortlichen, fehlende Kommunikationsfähigkeiten oder mangelnde Wertschätzung für Bewerber. Dieses Verhalten - gerade für eine Professur im Kommunikationsbereich - ist unglaublich unprofessionell. Denn Kommunikation sollte Werte transportieren und die Verantwortlichen sollten den Umgang mit neuen Medien beherrschen. Es ist für mich zweifelhaft, ob die Institution wirklich Kompetenzen in der Kommunikation und im modernen Medien-Einsatz hat oder ob nur theoretisch darüber doziert wird. Mein Eindruck ist leider negativ. Handlungsempfehlungen: Employer Branding und Feedback für Bewerber sowie Kommunikationskompetenzen im Umgang mit neuen Medien stärken und aktiv in der Praxis einsetzen.