Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.6.2026
Das Universitätsklinikum Düsseldorf erhält in den Bewertungen ein negatives Gesamtbild. Besonders das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik: Mitarbeiter:innen berichten von psychischem Druck, fehlender Wertschätzung und mangelhafter Kommunikation seitens der Führungsebene. Auch das Gehalt wird als unzureichend bewertet – die Vergütung stehe in keinem angemessenen Verhältnis zur geleisteten Arbeit, und Berufserfahrung werde beim Stellenwechsel oft nicht anerkannt. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gelten als eingeschränkt, da Fortbildungen aufgrund von Personalmangel ausfallen und Beförderungen von persönlichen Netzwerken abhängen sollen.
Die Arbeitsbedingungen beschreiben Bewertende als veraltet, mit veralteter Ausstattung, übermäßiger Bürokratie und unzureichender Digitalisierung. Der Kollegenzusammenh...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten am Universitätsklinikum Düsseldorf wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem fehlende Kommunikation, mangelnde Wertschätzung sowie das Ausbleiben regelmäßiger Mitarbeitendengespräche und einer konstruktiven Feedbackkultur. Einige Nutzer:innen berichten zudem von psychischem Druck seitens der Vorgesetzten bei Personalengpässen sowie von wenig verständnisvollem Verhalten, wenn Mitarbeiter:innen nicht einspringen können. Der Eindruck entsteht, dass Kennzahlen gegenüber dem Wohlbefinden der Belegschaft priorisiert werden.
Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die die Zusammenarbeit in einzelnen Abteilungen als respektvoll und auf Augenhöhe beschreiben. Diese Erfahrungen bleiben jedoch die Ausnahme und spiegeln nicht den allgemeinen Tenor wider.
Die Bewertungen zum Gehalt und zu den Sozialleistungen am Universitätsklinikum Düsseldorf fallen negativ aus. Mehrere Nutzer:innen empfinden die Vergütung als nicht angemessen für die geleistete Arbeit. Besonders kritisiert wird, dass Doktorand:innen lediglich 65 % des Tarifgehalts erhalten, jedoch einen vollen oder sogar höheren Arbeitseinsatz erbringen müssen. Zudem bemängeln einige, dass Berufserfahrung beim Stellenwechsel innerhalb des Hauses häufig nicht anerkannt wird und zu Rückstufungen führt. Auch im Vergleich zum Privatsektor gelten die Gehälter als unterdurchschnittlich. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und beschreiben Gehalt sowie Sozialleistungen als gut. Diese positiven Einschätzungen stehen damit im Widerspruch zur Mehrheit der Meinungen, welche die Entlohnung als unfair und nicht leistungsgerecht bewertet.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Universitätsklinikum Düsseldorf werden von Nutzer:innen insgesamt negativ bewertet. Einige Bewertungen bemängeln, dass Aufstiegschancen für bestimmte Berufsgruppen stark begrenzt sind und Beförderungen eher von persönlichen Verbindungen als von Leistung abhängen. Zugesagte Weiterbildungen fallen laut einigen Nutzer:innen häufig aufgrund von Personalmangel aus, und in der Verwaltung stehen dafür nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung. Auch für Naturwissenschaftler:innen gestaltet sich die Lage schwierig, da feste universitäre Stellen rar sind. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und betonen, dass Weiterbildungen jederzeit – intern wie extern – möglich seien und die Möglichkeiten generell hoch einzuschätzen seien. Diese widersprüchlichen Einschätzungen könnten auf unterschiedliche Erfahrungen je nach Berufsfeld oder Abteilung zurückzuführen sein.
Die Kommunikation am Universitätsklinikum Düsseldorf wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Einige berichten, dass sie stark von der Arbeitsbelastung und der jeweiligen Abteilung abhängt: Mal funktioniert sie gut, mal müssen Mitarbeiter:innen eigenständig zurechtkommen. Besonders für naturwissenschaftliche Doktorand:innen in einem klinischen Umfeld gestaltet sich der Kontakt zu Vorgesetzten als schwierig und selten. Einzelne Nutzer:innen empfinden die Kommunikation als kaum funktionierend, geprägt von Stress. Positiv erwähnt werden hingegen eine offene Haltung der Vorgesetzten sowie eine funktionierende Kommunikation innerhalb einzelner Teams – jedoch stockt der Austausch außerhalb davon, selbst zwischen Kolleg:innen derselben Abteilung.
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