Ehemals Innovatives Unternehmen in der Abwärtsspirale.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt gute Ideen in der Firma, die die Möglichkeit bieten am Markt zu bestehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Mitarbeitern ist nicht wertschätzend.
Verbesserungsvorschläge
An erster Stelle sollte eine Strategie entwickelt werden, wohin sich das Unternehmen in den nächsten Jahren entwickeln soll und die Ressourcen entsprechend einsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Das Verschmelzen von zwei ehemals eigenständigen Automotivunternehmen unter dem Dach einer indischen Mutter hat über mehrere Jahre nicht funktioniert und dazu geführt, dass sich Lager gebildet haben, die nicht miteinander sondern gegeneinander gearbeitet haben. Dies hat zu ineffizienten Arbeitsabläufen geführt und damit zu vermeidbaren Verschwendungen. Durch eine Geschäftsführung, die keine Leitlinien aufgestellt hat und keine Strategie vorgegeben hat, wurde das Chaos im Laufe der Zeit immer größer.
Kommunikation
Im Zuge der Schließung von zwei Unternehmensstandorten traute man sich nicht, von Anfang an die Wahrheit den betroffenen Mitarbeiter zu sagen, sondern man machte Scheinangebote zur Weiterbeschäftigung an anderen Standorten. Letztendlich wollte man aber nur Stellen abbauen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Produktdivisionen/Standorte sehr gut und fast schon familiär. Ein multikulturelles Spektrum mit vielen sehr netten Menschen. Aber leider zwischen den Produktdivision/Standorten oft Missgunst und Ablehnung, vergiftet durch ein paar wenige Kollegen/Führungskräften, die ihre "Fürstentümer" behalten wollten.
Work-Life-Balance
Hohe Arbeitslast durch ineffiziente Prozesse und keine nachhaltigen Entscheidungen. Das Ganze ist auch an einer hohen Personalfluktuation erkennbar.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen wurden sehr langsam und oft unpräzise getroffen und dann auch selten nachgehalten. Vereinbarungen die nicht eingehalten wurden, hatten keinerlei Konsequenzen.
Interessante Aufgaben
Das Arbeitsspektrum in dieser doch eher kleinen Firma ist sehr umfangreich und man hat viel Gestaltungsspielraum. Es ist allerdings schwer, Ideen auch dauerhaft umzusetzen.
Gleichberechtigung
Es gibt keinerlei Unterschiede in der Behandlung der Mitarbeiter.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier konnte ich keine Auffälligkeiten bemerken.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplätze sind mit gebräuchlicher IT ausgestattet. Wenn etwas unbedingt gebraucht wurde, wurde es auch beschafft. Schulungen waren auch in einem üblichen möglich.
Es gibt keine verbindliche Regelung für das Arbeiten im Home-Office. Sehr stark vom Vorgesetzen abhängig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurden die gängigen Umwelt-/Sozialstandards, soweit in der Hand des Unternehmens, eingehalten und durch ein Arbeitsteams sichergestellt.
Gehalt/Benefits
inkonsistente Arbeitsverträge mit unterschiedlichen Ausprägungen an Regelungen. So gab es auf Abteilungsleiterebene Kollegen, die eine Überstundenregelung hatten, andere die Mehrarbeit nicht vergütet bekamen. Persönlich zugeordnete Dienstfahrzeuge wurden auch eher zufällig verteilt.
Das Gehaltsniveau liegt am unteren Ende der Automotivbranche.
Karriere/Weiterbildung
Die Mitarbeiterqualifizierung ist o.k. und abhängig vom Vorgesetzten. Eine Karriereplanung existiert nur bedingt.

