1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Das geht an die höheren Gehaltsstufen:
Es wäre schön, wenn eine Lohnerhöhung auch inflationsbereinigt eine Lohnerhöhung wäre, und kein "Verlustminderungszuschlag" wie die letzten Jahre. Wertschätzung zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in Zahlen.
Meine Supervisorin kennt die Worte „Bitte“ und „Danke“ nicht nur, sie benutzt sie auch ganz selbstverständlich – und das macht einen echten Unterschied. Sie sieht, was ihre Leute leisten, und zeigt ehrliche Anerkennung. Lob gibt’s nicht ständig, aber wenn, dann kommt’s von Herzen. Kritik? Immer sachlich, fachlich und auf Augenhöhe.
Was ich besonders schätze: Sie steht zu ihren eigenen Fehlern, ohne Ausreden oder Schönfärberei. Und klar – sie erwartet das auch von uns. Völlig fair, finde ich.
Und ja, es wird auch mal gelacht. Manchmal blödeln wir rum, bis uns die Tränen kommen – eine richtig gute Pause vom Büroalltag, nach der man wieder frisch ans Werk geht.
Ich bin mir aber sicher, dass sie auch anders kann. Denn wie überall gibt’s den einen oder anderen „Problemfall“… Erlebt habe ich das aber noch nie.
Ich vergebe ***neutrale*** 3 Sterne.
Das Image der US Army in Deutschland ist vielschichtig und wird stark geprägt durch den historischen Kontext, regionale Erfahrungen, aktuelle politische Entwicklungen, die persönliche Meinung und – last but not least – den individuellem Kontext der Imagefrage.
Die Work-Life-Balance ist bei uns wirklich angenehm. Die Arbeitszeiten sind fair und gut planbar, und Überstunden sind eher die Ausnahme als die Regel. Wenn doch mal etwas liegen bleibt, findet sich meistens eine unkomplizierte Lösung – ohne dass man gleich den halben Abend opfern muss.
Das Homeoffice wurde auf Anweisung aus dem Weißen Haus (leider) gestrichen. Der wegfallende Pendlerweg würde natürlich mehr Freizeit generieren. - Ich sehe das nicht als KO-Kriterium.
Besonders angenehm: Es wird nicht erwartet, dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Wer Feierabend hat, hat Feierabend – und das wird auch respektiert. Das sorgt für ein gutes Gefühl und hilft, den Kopf frei zu bekommen.
In der Kaserne gibt es Sport- und Freizeitangebote, die auch wir Zivilangestellten nutzen dürfen
Kurz gesagt: Die Balance zwischen Job und Privatleben passt. Kein Dauerstress, keine ständige Erreichbarkeit – einfach ein gesunder Rhythmus, der sich gut anfühlt.
Weiterbildung gehört bei mir ganz offiziell dazu – gesetzlich vorgeschrieben und mit einem "Quasi-Standard", an dem man sich orientieren kann. Die passenden Aus-, Fort- und Weiterbildungen suche ich mir bedarfsorientiert selbst aus. Auch was die Karriere angeht: Aufstiegschancen sind da – und werden nicht nur versprochen, sondern tatsächlich ermöglicht.
Das Gehalt im öffentlichen Dienst ist vielleicht nicht das Ticket zur Yacht in Monaco – aber dafür gibt’s Verlässlichkeit, Transparenz und ein ordentliches Plus an Sicherheit. Die Eingruppierung erfolgt nach dem Tarifvertrag (TV AL II), was bedeutet: klare Regeln, faire Einstufung und regelmäßige Anpassungen.
Was wirklich punktet, sind die Sozialleistungen:
- Betriebliche Altersvorsorge über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) – damit die Rente später nicht nur aus Erinnerungen besteht.
- 30 Urlaubstage sind Standard, dazu kommen oft Sonderurlaubstage bei bestimmten Anlässen.
- Feiertage satt: Als deutscher Zivilangestellter hat man an allen deutschen Feiertagen frei – und obendrauf gibt’s noch neun amerikanische Feiertage, die ebenfalls arbeitsfrei sind. (Ausnahmen bestätigen die Regel, z. B. beim Kantinenpersonal.)
- Die legendäre „59-Minuten-Regel“: Wird sie ausgerufen, darf man 59 Minuten früher Feierabend machen – ein kleiner Bonus, der große Freude macht.
Und der Spoiler zum Schluss:
Das Gehalt kommt. Immer. Pünktlich. - Und ein relativ sicherer Arbeitsplatz ist auch was Wert.
Hier gibt’s leider einen Stern Abzug.
Die Garnison gibt sich echt Mühe, grüner zu werden – es wurden viele PV-Anlagen gebaut, und da kommt wohl noch mehr.
Aber: Keine einzige Ladestation. Weder für Autos noch für E-Bikes.
Das passt irgendwie nicht zum Nachhaltigkeits-Vibe.
Der Zusammenhalt im Team ist insgesamt gut – manchmal sogar richtig stark. Man hilft sich gegenseitig, tauscht sich aus und hat meistens ein offenes Ohr füreinander. Klar, es gibt Tage, an denen jeder mit seinem eigenen Kram beschäftigt ist, und nicht immer läuft alles wie geschmiert. Aber im Großen und Ganzen ziehen wir am selben Strang.
Besonders schön ist, dass man sich auch mal privat unterhält, gemeinsam lacht oder sich beim Kaffee kurz über das Leben außerhalb der Arbeit austauscht. Das schafft eine entspannte Atmosphäre, in der man sich wohlfühlen kann.
Natürlich gibt’s auch mal Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Arbeitsstile – aber das gehört dazu. Wichtig ist: Man bleibt respektvoll, professionell und findet eine Lösung, mit der alle leben können.
Unterm Strich: Kein perfektes Team, aber ein ziemlich gutes. Und mit ein bisschen Humor und gegenseitigem Verständnis funktioniert das Miteinander ziemlich ordentlich.
Im Arbeitsalltag begegnet man ihnen mit Respekt und Offenheit. Altersunterschiede sind kein Hindernis, sondern eine Bereicherung. Ob jemand mit Mitte 50 oder darüber hinaus ins Team kommt – es zählt dieKompetenz, nicht das Geburtsdatum.
Vorgaben von oben – das ist Teil des „System Army“ und gehört zum Alltag. Doch dort, wo wir als LRC oder in einzelnen Abteilungen selbst gestalten können, zählt die Stimme der Mitarbeitenden. Ideen und Vorschläge werden gehört, diskutiert und schließlich die Maßnahmen umgesetzt, die den größten Mehrwert versprechen.
Mein Büro ist modern und ergonomisch eingerichtet – da lässt es sich gut arbeiten. Die Technik läuft meistens rund. Nur eine serverbasierte Anwendung, mit der ich oft zu tun habe, hat leider ein Faible fürs Abstürzen. Und ja, das nervt manchmal ganz schön.
Die Kommunikation läuft – zumindest aus meiner Sicht – immer höflich und respektvoll ab. Und das nicht nur zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden, sondern auch quer durch die Abteilungen und im täglichen Austausch untereinander.
Klar, ab und zu bekomme ich Infos etwas spät oder vielleicht auch zu spät, obwohl sie für meine Rolle relevant wären. Aber das ist kein Drama – eher eine Folge davon, dass meine Aufgaben nicht direkt im Tagesgeschäft verankert sind.
Was ich richtig gut finde: Wir leben eine „Open Door Policy“. Heißt, man kann jederzeit mit einem Anliegen zum eigenen Supervisor gehen – oder auch eine Stufe höher – ohne dass man sich Sorgen machen muss.
Und wer lieber anonym bleiben will, kann den „Feedback-Box“-Briefkasten nutzen. Da kann man ganz unkompliziert Ideen, Kritik oder Wünsche loswerden – ganz ohne Namen, ganz ohne Risiko.
Ich wurde mit Mitte 50 eingestellt – Altersdiskriminierung sieht anders aus. Auch Kolleginnen und Kollegen mit GdB sind Teil unseres Teams. Was Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Religion betrifft: Mir ist keine Benachteiligung bekannt.
Hier zählt, was man kann – nicht, wo man herkommst oder wie alt man ist.
Ich jongliere täglich mit Regelwerken aus Deutschland, der EU, den USA – teilweise auch der NATO und weiteren Rechtsordnungen. Langweilig? Ganz sicher nicht. Aber ohne Zweifel: Es ist anspruchsvolle Kopfarbeit auf höchstem Niveau.