Wer am lautesten schreit, hat selten recht. Aber Aufmerksamkeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich möchte endlich der leisen Mehrheit im Marketing eine Stimme geben. Was wir hier lesen, ist nur die Meinung einer sehr, sehr kleinen Minderheit und für die allermeisten im Team überhaupt nicht nachvollziehbar. Klar, es ist nicht alles perfekt – bei welchem Arbeitgeber ist das schon? Wieso sind wir denn hier, wenn das Gras auf der anderen Seite immer so viel grüner ist?
Es wird innerhalb der USU auf die vielen negativen Bewertungen reagiert. Mit neuen Feedbackformaten, anonymisierten Interviews mit externer Consulting-Agentur und einer transparenten Kommunikation der Ergebnisse. Alle, die Interesse haben, werden bei der Entwicklung der Verbesserungen mit einbezogen. Man merkt, wie ernst das Management das Thema nimmt. Ich verstehe nicht, warum manche im Team diese Chance nicht nutzen und dennoch weiterhin schlechte Stimmung verbreiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Change ist nach über 2 Jahren immer noch nicht richtig abgeschlossen. Prozesse laufen noch nicht reibungslos. Man hat das Gefühl nicht jeder weiß genau, was seine Aufgaben sind und was von ihm erwartet wird.
Verbesserungsvorschläge
Weiter nach vorne gehen und die letzten Prozesse glattziehen. Jetzt aber auch den Nörglern, die nichts ändern wollen, die Stirn bieten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist im Großen und Ganzen gut und wird manchmal von einzelnen Launen oder diesen Kununu-Bewertungen ins Negative gezogen. In vielen Projektteams, in denen ich bin, ist die Stimmung toll. Wir haben Lust darauf die Kampagnen erfolgreich umzusetzen. Sicher sind noch nicht alle Prozesse perfekt austariert und manche Zahnräder greifen noch nicht reibungslos ineinander. Daran wird gearbeitet.
Kommunikation
Es wird sehr viel für die Kommunikation getan. Sicher bekommen wir nicht immer sofort alle Informationen. Und manchmal muss auch nochmal nachfragt werden. Aber das ist menschlich, bei den vielen Themen, die alle auf dem Tisch haben. Ich finde insgesamt wird transparent kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams sehr gut und auch über die Teams mit den allermeisten Kollegen klasse! Wir helfen uns gegenseitig. In Meetings wird oft gelacht. Beim Kickoff / Spring up hat man gemerkt wie gut wir uns verstehen und wie viel Spaß wir miteinander haben.
Es gibt aber einzelne, die schlechte Stimmung verbreiten wollen, weil ihnen ihr Job nicht gefällt. Ich bin der Meinung, sie sollten einfach gehen, weil sie auch nicht Teil der Veränderungen sein wollen.
Work-Life-Balance
Wer jemals in einem Start-Up, einer Agentur o.ä. gearbeitet hat weiß, was hier 1 Stern bedeuten würde. Es gibt Phasen, in denen man mehr arbeitet, aber man hat auch immer die Möglichkeit seinen Tag flexibel zu gestalten, wenn es privat nötig ist. Für mich zählt diese Flexibilität viel.
Vorgesetztenverhalten
Ich komme sehr gut mit meinem Vorgesetzten klar. Feedback wird gehört und angenommen. Wir haben eine offene Kommunikation, die ich schätze.
Falls das in anderen Teams nicht so ist, hoffe ich sehr, dass jeder die Chance der anonymisierten Interviews genutzt hat oder direkt Feedback gibt. Nur wer selbst offen kommuniziert, darf meiner Meinung nach ein anderes Verhalten kritisieren. Denn wie man in den Wald hineinruft, …
Interessante Aufgaben
Ich mag die meisten meiner Aufgaben. Natürlich gibt es auch Standardthemen, die abgearbeitet werden müssen, aber das nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch. Ich bin der Meinung, dass bei uns jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie interessant er seine Aufgaben gestaltet. Manche arbeiten einfach nach Schema F. Das macht natürlich wenig Freude. Aber es hat auch jeder die Möglichkeit seine eigenen Ideen und Vorstellungen mit ins Marketing einzubringen und dann werden die Aufgaben und Kampagnen richtig cool und wir sind gemeinsam stolz auf das Ergebnis.
Umgang mit älteren Kollegen
Was ich erlebt habe, sehr gut
Karriere/Weiterbildung
Ein bereits ausgearbeitetes Weiterbildungsprogramm für das Marketing gibt es nicht, im Gegensatz zu anderen Bereichen (z.B. Consulting). Hier könnte der Personalbereich noch nachlegen. Weiterbildungen müssen individuell angestoßen werden, werden aber meist genehmigt.
Aufstiegsmöglichkeiten zum Teamlead sind eher begrenzt. Und die Karrierelevel werden jetzt erst von HR transparent ausgearbeitet. Man merkt auch hier den Wandel. Manche Vorlagen, die sehr große Unternehmen haben, gibt es leider noch nicht fertig in der Schublade, aber es wird daran gearbeitet.