Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Valicare 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

2 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 1,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Chaos, fehlende Verantwortung und ungerechte Arbeitsverteilung

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Administration / Verwaltung in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt war überdurchschnittlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit in diesem Unternehmen war von Anfang bis Ende von Frustration und mangelnder Struktur begleitet. Eine der größten Herausforderungen war die fehlende Verantwortung einzelner Kolleg:innen, die eigene Fehler nicht nur nicht einsehen, sondern sie auch gezielt auf andere abwälzen. Statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und aus Fehlern zu lernen, wurden Probleme regelmäßig ignoriert oder aggressiv abgestritten. Dies führte dazu, dass man - von Anfang an - ständig mit der Korrektur fremder Fehler beschäftigt war, nur um den eigenen Aufgaben überhaupt nachkommen zu können.
Besonders erschreckend war, dass Hinweise auf die mangelnde Führungskompetenz und vor allem das mangelnde Interesse der Teamleitung von der Chefebene konsequent ignoriert wurden. Es schien niemanden zu interessieren, dass ich als Teilzeitkraft mit 20 Wochenstunden regelmäßig fast das Doppelte gearbeitet habe, weil die Arbeitslast völlig unrealistisch war. Anstatt Unterstützung oder eine faire Lösung zu erhalten, wurde einfach hingenommen, dass Einzelne sich aus der Verantwortung ziehen und sich auf ihrem Team ausruhen, während andere die ganze Last tragen. Diese Gleichgültigkeit seitens der Führung hat meine Unzufriedenheit nur noch verstärkt und mir letztlich gezeigt, dass sich an den desolaten Zuständen hier nichts ändern wird.
Ebenfalls problematisch war, dass eine bestimmte Kollegin immer wieder Rechnungen, Bestellungen und Dokumentationen falsch oder gar nicht erfasste, wichtige Informationen nicht weitergab und Absprachen vergaß. Anstatt diese Versäumnisse aufzuarbeiten, wurden sie dann einfach anderen zugeschoben. So sollte ich mich beispielsweise mehrfach und regelmäßig für übersehene Bestellungen oder Rechnungen rechtfertigen, die lange vor meiner Zeit liegen geblieben waren. Das bedeutet, ich musste zunächst Detektivarbeit betreiben, um nachzuverfolgen, was genau passiert war, nur um dann zu erkennen, dass ich für die Fehler nicht verantwortlich sein kann, weil ich zu dieser Zeit noch nicht einmal im Unternehmen war. Zusätzlich wurden Aufgaben, die klar anderen zugewiesen waren, immer wieder auf das Team abgewälzt, sodass die eigentlichen Kernaufgaben kaum mehr zu bewältigen waren.
Als wäre das nicht schon genug, gab es eine weitere Kollegin, die sich im Arbeitsalltag wie ein Phantom verhielt. Sie ließ Aufgaben einfach liegen oder lenkte geschickt davon ab, sodass am Ende andere gezwungen waren, ihre Arbeit mitzutragen. Während manche von uns unter der erdrückenden Arbeitslast fast zusammenbrachen, schien sie mühelos durch den Tag zu kommen, weil sie sich geschickt aus jeder Verpflichtung herauswinden konnte. Auch das wurde von der Führung stillschweigend hingenommen, was die ohnehin schon unfaire Arbeitsverteilung noch weiter verschärfte.
Die Arbeitsverteilung war insgesamt extrem unausgeglichen. Während einige Teammitglieder sich flexibel gestalteten, selten im Büro erschienen und dennoch Aufgaben kontrollierten oder delegierten, wurde von anderen erwartet, ständig vor Ort zu sein und sämtliche Lücken abzudecken. Das führte dazu, dass wir oft kaum noch zu unserer eigenen Arbeit kamen, weil wir mit zusätzlichen Aufgaben überhäuft wurden. Besonders absurd war, dass sich manche Kolleg:innen wie Vorgesetzte aufführten, Tage im Büro für sich blockierten und dann verlangten, dass wir uns danach richten. Gleichzeitig wurde sich über angebliche Versäumnisse beschwert, obwohl die Ursachen dafür oft in der schlechten Kommunikation oder dem Chaos in der Dokumentation lagen.
Insgesamt fühlte ich mich in diesem Unternehmen weder ernst genommen noch in meiner Arbeit unterstützt. Verbesserungsvorschläge oder der Versuch, für mehr Struktur zu sorgen, wurden ignoriert oder sogar negativ ausgelegt. Statt konstruktiver Zusammenarbeit herrschte ein Klima, in dem es wichtiger war, Fehler zu vertuschen oder abzuschieben, als sie zu lösen. Dass dieses desaströse Arbeitsumfeld nicht spurlos an den Mitarbeitenden vorbeigeht, zeigt sich auch daran, dass es in diesem Team bereits mehr als einen Fall von Langzeiterkrankung gab – ein deutliches Zeichen dafür, wie hoch die Belastung ist und wie wenig dagegen unternommen wird.

Die Krönung des Ganzen war jedoch die Teamleitung selbst: Während wir versuchten, das tägliche Chaos zu bewältigen, verbrachte sie ihre Zeit hauptsächlich mit dem Handy und zeigte keinerlei Führungskompetenz.
Insgesamt war das Arbeitsumfeld von Desorganisation, unfairer Aufgabenverteilung und mangelnder Wertschätzung geprägt. Wer Wert auf klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und respektvollen Umgang legt, ist hier definitiv fehl am Platz.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hans-Georg Eckert

Bei einem Screening unserer Internetpräsenz ist uns die oben dargestellte sehr negative Bewertung aufgefallen. Sie wurde offensichtlich mehr als zwei Jahre nach dem Firmenaustritt der Verfasserin / des Verfassers bei Valicare hier auf Kununu hochgeladen.
Die getroffenen Aussagen sind für mich nicht nachvollziehbar. Ich bin seit 2016 im Unternehmen in verschiedenen Führungspositionen tätig und regelmäßig im Büro in Frankfurt physisch anwesend, dies auch während der Corona-Pandemie. Der beschriebene Bereich ist im Großraumbüro offen zugänglich. Die Kolleginnen und Kollegen haben untereinander und auch mit den anderen Teams direkten ständigen Kontakt. Valicare ist ISO-zertifiziert und betreibt regelmäßige Meetings und ein monatliches Berichtswesen. Alle unsere Geschäftsprozesse sind umfassend beschrieben.
In 2022 hatten wir bei insgesamt durchschnittlich 34 Vollzeit-Mitarbeitenden vier Mitarbeiterinnen Vollzeit in unserer Administration beschäftigt. Bei komplexen Abläufen und Prozessen konnte weiterhin Unterstützung aus dem CFA-Bereich unserer Muttergesellschaft in Anspruch genommen werden. Der Krankenstand lag in 2022 durchschnittlich bei 5,6%. Aktuell beschäftigen wir zusätzlich noch eine Werkstudentin.
Die Tätigkeiten im angesprochenen Geschäftsbereich sind aufgrund unseres Geschäftszwecks häufig wiederkehrend. Alle Aufgabenstellungen waren und sind gleichmäßig auf die Mitarbeiterinnen verteilt und eindeutig schriftlich zugeordnet. Für jede Aufgabe gibt es mindestens zwei Mitarbeiterinnen, die in die Umsetzung eingearbeitet sind.
Ein Fehlverhalten oder Ignoranz seitens der Leitungsfunktion oder einzelner Mitarbeiterinnen lag zu keinem Zeitpunkt vor, noch wurde eine solche Diskussion im Team oder mir gegenüber geführt oder angedeutet, oder gab es Anzeichen für einen entsprechenden Sachverhalt. Ein Ungleichverteilung der Aufgaben oder auch die Ungleichbehandlung einzelner Mitarbeiterinnen hat zu keinem Zeitpunkt stattgefunden.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ausbeutung von Mitarbeitern

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele und lange Geschäftsreisen, keine Planung für das eigene Privatleben mehr möglich.

Angestellte werden unter Druck gesetzt, um viele Überstunden zu leisten. (100 Überstunden pro Monat sind keine Seltenheit)

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannt

Work-Life-Balance

Keine Work-Life-Balance möglich

Kommunikation

Kommunikation erfolgt nur über ein Planungsport


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dr. Hans-Georg EckertTeamleiter Valicare Frankfurt

Bei einer Firma, die im Bereich GMP-Beratung sowie und Qualifizierung und Validierung tätig ist, gehören Geschäftsreisen zur normalen Tätigkeit aller operativ tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dieses ist mit jedem Betroffenen bereits bei der Bewerbung für die Position abgestimmt. Die Organisation der Projekteinsätze, die den Projektanforderungen angepasst werden müssen, wird mit allen Beteiligten besprochen und abgestimmt, dabei wird unter keinen Umständen eine hohe Anzahl von Überstunden erwartet. Valicare ist im Gegenteil immer bemüht, einen Überstunden-Ausgleich zeitnah anzubieten. Bei der Organisation von Projekteinsätzen steht die strikte Respektierung der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitgrenzen im Vordergrund.
Valicare bietet flexible Arbeitszeiten an, was den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit bietet, den Arbeitsbeginn – wenn keine Zwänge durch Projekte gegeben sind - flexibel zu gestalten.
Unsere Arbeitsatmosphäre ist in der Regel hochkonzentriert aber nicht angespannt. Entspannung und private Kommunikation findet in den Pausen statt. Eine direkte Kommunikation ist uns sehr wichtig. Für die Planung und Durchführung von Projekten stehen die Teams und Ihre Projektleiter in stetigem direktem Austausch. Das Planungstool dient dem Überblick und der Koordination ersetzt bei Valicare aber nicht die direkte Ansprache.
Die Projekte, die ein GMP-Dienstleister, der branchenübergreifend tätig ist, durchführt, sind vielfältig und sehr abwechslungsreich. Das fordert unsere Mitarbeiterinnen Mitarbeiter heraus, bietet Ihnen aber gleichzeitig ein bedeutendes Entwicklungspotential, das durch regelmäßige fachliche Weiterbildungen aktiv durch die Firma gefördert wird. In unseren Teams arbeiten Männer und Frauen sowie ältere und jüngere Kollegen und Kolleginnen, entsprechend Ihres Leistungsprofils, erfolgreich zusammen. Das Gehalt ist branchenüblich wird aber bei der Valicare GmbH durch ein attraktives Bonussystem ergänzt. Die Vorgesetzten sind häufig vor Ort und direkt ansprechbar, nicht nur beim gemeinsamen Mittagessen. Das Verhältnis der Kollegen und Kolleginnen untereinander ist von Teamgeist geprägt. Die gute Zusammenarbeit machen übrigens auch die positiven Qualitätsbewertungen unserer Projekte durch den Kunden deutlich, die Valicare im Rahmen des Qualitätsmanagements regelmäßig einholt. Auch die langjährige Kontinuität und Loyalität bei der Beauftragung, zeigt, dass Valicare aufgrund der Dienstleistungen, die unsere hochqualifizierten Mitarbeiter anbieten, ein sehr gutes Image besitzt. Alle Kolleginnen und Kollegen sind aktiv eingebunden in die stetige Verbesserung von internen Prozessen gemäß unserer QM Basis gem. ISO 9001, ein besonderes Anliegen der Geschäftsleitung.
Sicher gibt es auch mal Schwierigkeiten, die sich aufgrund technischer Problemstellungen auf Projekten ergeben, und Projekte können sehr anstrengend sein und einen hohen Einsatz verlangen. Dieses wird aber – wie sich aus regelmäßigen internen anonymen Befragungen immer wieder ergibt – auch als Ansporn und positive Erfahrung gesehen.