3 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Gehalt war überdurchschnittlich.
Die Arbeit in diesem Unternehmen war von Anfang bis Ende von Frustration und mangelnder Struktur begleitet. Eine der größten Herausforderungen war die fehlende Verantwortung einzelner Kolleg:innen, die eigene Fehler nicht nur nicht einsehen, sondern sie auch gezielt auf andere abwälzen. Statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und aus Fehlern zu lernen, wurden Probleme regelmäßig ignoriert oder aggressiv abgestritten. Dies führte dazu, dass man - von Anfang an - ständig mit der Korrektur fremder Fehler beschäftigt war, nur um den eigenen Aufgaben überhaupt nachkommen zu können.
Besonders erschreckend war, dass Hinweise auf die mangelnde Führungskompetenz und vor allem das mangelnde Interesse der Teamleitung von der Chefebene konsequent ignoriert wurden. Es schien niemanden zu interessieren, dass ich als Teilzeitkraft mit 20 Wochenstunden regelmäßig fast das Doppelte gearbeitet habe, weil die Arbeitslast völlig unrealistisch war. Anstatt Unterstützung oder eine faire Lösung zu erhalten, wurde einfach hingenommen, dass Einzelne sich aus der Verantwortung ziehen und sich auf ihrem Team ausruhen, während andere die ganze Last tragen. Diese Gleichgültigkeit seitens der Führung hat meine Unzufriedenheit nur noch verstärkt und mir letztlich gezeigt, dass sich an den desolaten Zuständen hier nichts ändern wird.
Ebenfalls problematisch war, dass eine bestimmte Kollegin immer wieder Rechnungen, Bestellungen und Dokumentationen falsch oder gar nicht erfasste, wichtige Informationen nicht weitergab und Absprachen vergaß. Anstatt diese Versäumnisse aufzuarbeiten, wurden sie dann einfach anderen zugeschoben. So sollte ich mich beispielsweise mehrfach und regelmäßig für übersehene Bestellungen oder Rechnungen rechtfertigen, die lange vor meiner Zeit liegen geblieben waren. Das bedeutet, ich musste zunächst Detektivarbeit betreiben, um nachzuverfolgen, was genau passiert war, nur um dann zu erkennen, dass ich für die Fehler nicht verantwortlich sein kann, weil ich zu dieser Zeit noch nicht einmal im Unternehmen war. Zusätzlich wurden Aufgaben, die klar anderen zugewiesen waren, immer wieder auf das Team abgewälzt, sodass die eigentlichen Kernaufgaben kaum mehr zu bewältigen waren.
Als wäre das nicht schon genug, gab es eine weitere Kollegin, die sich im Arbeitsalltag wie ein Phantom verhielt. Sie ließ Aufgaben einfach liegen oder lenkte geschickt davon ab, sodass am Ende andere gezwungen waren, ihre Arbeit mitzutragen. Während manche von uns unter der erdrückenden Arbeitslast fast zusammenbrachen, schien sie mühelos durch den Tag zu kommen, weil sie sich geschickt aus jeder Verpflichtung herauswinden konnte. Auch das wurde von der Führung stillschweigend hingenommen, was die ohnehin schon unfaire Arbeitsverteilung noch weiter verschärfte.
Die Arbeitsverteilung war insgesamt extrem unausgeglichen. Während einige Teammitglieder sich flexibel gestalteten, selten im Büro erschienen und dennoch Aufgaben kontrollierten oder delegierten, wurde von anderen erwartet, ständig vor Ort zu sein und sämtliche Lücken abzudecken. Das führte dazu, dass wir oft kaum noch zu unserer eigenen Arbeit kamen, weil wir mit zusätzlichen Aufgaben überhäuft wurden. Besonders absurd war, dass sich manche Kolleg:innen wie Vorgesetzte aufführten, Tage im Büro für sich blockierten und dann verlangten, dass wir uns danach richten. Gleichzeitig wurde sich über angebliche Versäumnisse beschwert, obwohl die Ursachen dafür oft in der schlechten Kommunikation oder dem Chaos in der Dokumentation lagen.
Insgesamt fühlte ich mich in diesem Unternehmen weder ernst genommen noch in meiner Arbeit unterstützt. Verbesserungsvorschläge oder der Versuch, für mehr Struktur zu sorgen, wurden ignoriert oder sogar negativ ausgelegt. Statt konstruktiver Zusammenarbeit herrschte ein Klima, in dem es wichtiger war, Fehler zu vertuschen oder abzuschieben, als sie zu lösen. Dass dieses desaströse Arbeitsumfeld nicht spurlos an den Mitarbeitenden vorbeigeht, zeigt sich auch daran, dass es in diesem Team bereits mehr als einen Fall von Langzeiterkrankung gab – ein deutliches Zeichen dafür, wie hoch die Belastung ist und wie wenig dagegen unternommen wird.
Die Krönung des Ganzen war jedoch die Teamleitung selbst: Während wir versuchten, das tägliche Chaos zu bewältigen, verbrachte sie ihre Zeit hauptsächlich mit dem Handy und zeigte keinerlei Führungskompetenz.
Insgesamt war das Arbeitsumfeld von Desorganisation, unfairer Aufgabenverteilung und mangelnder Wertschätzung geprägt. Wer Wert auf klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und respektvollen Umgang legt, ist hier definitiv fehl am Platz.
Interessante, abwechslungsreiches und herausforderndes Arbeitsumfeld und faire Arbeitsbedingungen. Gute Arbeitsatmosphäre und Kommunikation.
Jobticket wäre nicht schlecht
Faires und gutes Arbeitsklima
flexible Teamarbeit, gute Einbindung von Neueinsteigern, offenes Miteinander