Außen hui, innen deutlicher Handlungsbedarf im Sales
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vision und das Gründerteam brennen für die Sache.
Sehr gut strukturiert Notion Page.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Umgang bei Ausscheiden & Transparenz bei den Finanzen:
Nach meinem Eindruck lässt die Professionalität stark nach, sobald ein Ausscheiden feststeht. Die Kommunikation mit der Vertriebsleitung gestaltete sich in dieser Phase für mich als unmöglich, da auf Kontaktversuche meinerseits nicht mehr reagiert wurde. Auch die finale Provisionsabrechnung war aus meiner Sicht intransparent: Ich hatte den Eindruck, dass vertraglich vereinbarte Abschlüsse nach dem Ausscheiden intern anders zugeordnet oder umverteilt wurden, anstatt sie dem ursprünglichen Berater anzurechnen. Dieses Vorgehen empfinde ich als Vertrauensbruch und als extrem unschönen Abschluss einer Zusammenarbeit.
Teamleiter machen sich lustig über Fragen von Ihren eigenen Sales Manager und haben selbst nicht die richtige Lösung.
Verbesserungsvorschläge
Vorgesetztenverhalten & Führungskultur:
Es zeigt sich hier deutlich, dass exzellente Leistungen im Vertrieb nicht automatisch für eine Führungsrolle qualifizieren. Bei einer spürbar hohen Fluktuation im Sales-Bereich sollte die Besetzung der Führungspositionen dringend hinterfragt werden. Ein professionelles Vorgesetztenverhalten zeichnet sich durch Empathie und Kommunikation aus – nicht durch plötzliche, unvorbereitete Kündigungen und den anschließenden, vollständigen Abbruch jeglicher Kommunikation nach dem Ausscheiden von Mitarbeitern.
Kommunikation & Image:
Intern wird häufig die vermeintlich mangelnde Seriösität anderer großer Mitbewerber im Wärmepumpen-Markt thematisiert. Reflektiert man jedoch die eigenen internen Prozesse und den Umgang mit den Angestellten, schneidet das Unternehmen im direkten Branchenvergleich leider sehr schwach ab. Hier besteht dringender Handlungsbedarf bezüglich Transparenz und Integrität.
Kollegenzusammenhalt & Andere Abteilungen:
Es muss klar differenziert werden: Die Kritik betrifft vorrangig den Sales-Bereich. Die operativen Abteilungen, welche die Aufträge im Nachgang abwickeln und ausbaden müssen, was im Vertrieb versprochen wird, erleben man als überaus professionell, kompetent und stets zuvorkommend. Den Kolleginnen und Kollegen dort gebührt großer Respekt.
Arbeitsatmosphäre
Kommt drauf an in welchem Team man sich befindet.
Bei meinem Team war die Stimmung immer sehr gedrückt.
Fluktuation lag bei meinem Team bei mehr als die Hälfte innerhalb von 5 Monaten.
Kommunikation
Im Sales nicht gut.
Teamleiter sagen Meetings nicht ab und kommen regelmäßig zu spät.
Work-Life-Balance
Durch Homeoffice passt es
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetztenverhalten:
Die Führungskräfte verhalten sich unprofessionell und messen mit zweierlei Maß. Ein angemessener Umgangston fehlt (u. a. unpassende, sexistische Witze). Während für das Team strenge Urlaubsregelungen gelten, nehmen sich beide Teamleiter zeitgleich Urlaub, ohne Vertretungen zu regeln oder Meetings abzusagen.
Kommunikation & Umgang mit Kündigungen:
Die interne Kommunikation ist intransparent und nicht ehrlich. Kündigungen werden ohne vorherige Feedbackgespräche oder Vorwarnungen in extrem kurzen, spontanen Meetings ausgesprochen. Dem verbleibenden Team wird dies im Nachgang fälschlicherweise als „einvernehmliche Trennung“ kommuniziert.
Vertriebsstrategie:
Die Vertriebskultur ist als kritisch zu bewerten. Es wird Druck ausgeübt, Abschlüsse in rechtlichen Grauzonen zu generieren, ansonsten drohen schnelle arbeitsrechtliche Konsequenzen. Zudem passen Theorie und Praxis nicht zusammen: Die von den Teamleitern erstellten Leitfäden werden von ihnen selbst als nicht praxistauglich deklariert.
Interessante Aufgaben
Leitfaden ablesen
Arbeitsbedingungen
Homeoffice im Sales
Image
Sales Image ist schwierig