das Gegenteil von lean management als identitätsstiftende Philosophie.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die "Philosophie", mit Fehlern und Kapazitätsgrenzen in Abläufen und tools zu leben und diese beizubehalten und stattdessen einfach den Umsatz zu steigern.
Verbesserungsvorschläge
Eine schlanke effiziente Datenhaltung und -verarbeitung.
VIEL mehr gemeinsame Linie Zwischen Vertrieb und Konstruktion. Der Vertrieb darf keine "Erfindungen" diktieren, die es bisher nicht gibt, oder die widersinnig wären. Maschinen wirklich in "Quasi-Standards" segmentieren, und nicht dieses Overengineering nur weil man es kann beziehungsweise, schlimmer; gezwungen dazu ist.
Abläufe zur Perfektion verbessern, mit Ressourcen schonend umgehen (explizit Abläufe), Absprachen einhalten, Problemlösungskultur entwickeln. Mitarbeiterschulungen. Konstruktionsrichtlinie.
Arbeitsatmosphäre
Jetzt gibt es Großraumbüros. Ein Saal, drei Abteilungen, drei Konferenzen, zehn Stimmen. Dazu konzentriert durcharbeiten. Finde den Fehler.
Ansonsten ist das kollegiale Umfeld freundlich. Das ist aber abteilungsabhängig.
Kommunikation
Die Kommunikation kann schwierig sein. Am schwierigsten die Kommunikation "nach oben", was in kurzer Zeit verbessert werden müsste. Es gibt zwar für alles einen Zuständigen, der ist aber auch mal uninteressiert, und ein anderes mal überfordert.
Kollegenzusammenhalt
Gegeben, aber bitte nicht vergessen, dass hier etwa 120% Auslastung gefahren wird. Dadurch kann auch nur jeder an sich denken, und sei es, wie man den Stau im workload verargumentiert.
Vorgesetztenverhalten
Mit meiner Teamleitung habe ich offenbar Glück gehabt. Das wäre nicht überall im Betrieb so.
Interessante Aufgaben
Der workload erschlägt alles. Wir wollen mehr, und morgen noch mehr. Es relativiert sich, auch wenn es interessant ist.
Gleichberechtigung
Es wird viel für die Angestellten getan. Man kann sich entwickeln und
profilieren. Leistung ist erwünscht und anerkannt.
Arbeitsbedingungen
Kapazitäten und Abläufe platzen aus allen Fugen. Für alles gibt es Sonderlösungen. Welche die wir kennen, und welche die wir nicht kennen. Es gibt zum Beispiel nicht den Gedanken, eine Konstruktionsrichtlinie auch zu pflegen, und Abläufe zu schulen. Mitarbeiterschulungen finden am Rande statt, werden aber nicht zur stetigen Anwendung gebracht. Die Dinge die wichtig wären geschehen "auf Zuruf" und nicht entlang einer gepflegten immer wieder ins Bewusstsein gebrachten Routine. Die Belastung die man während der Einarbeitungszeit hat, durch neues und Chaos, festigt sich solange, bis man verstanden hat dass es wirklich so durcheinander ist. Die Schnittstellen zwischen den Abteilungen sind absolut unangeglichen. Die Reibungsverluste sind immens. Die Arbeitnehmer tragen diese Last zusätzlich.