Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.8.2026
Die Bewertungen der VARTA AG Group ergeben ein gemischtes Bild. Positiv stechen Gehalt und Sozialleistungen hervor: Mitarbeiter:innen berichten von übertariflicher Vergütung, pünktlicher Auszahlung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Auch ältere Kolleg:innen werden den Bewertungen zufolge respektvoll behandelt und als wertvoll wahrgenommen.
Kritischer äußern sich die Bewertungen zu Kommunikation und Karrieremöglichkeiten. Informationen kommen zu spät an, Vorgesetzte sind schwer erreichbar, und Erwartungen bleiben unklar. Beim beruflichen Aufstieg sehen manche Mitarbeiter:innen Beziehungen als entscheidender an als Leistung. Das Unternehmensimage wird aktuell negativ bewertet und habe sich im Vergleich zu früheren Jahren verschlechtert. Das Vorgesetztenverhalten wird widersprüchlich eingeschätzt: Während einige Führu...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der VARTA AG Group wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige schätzen das 4+2-Schichtmodell, das ausreichend Freizeit ermöglicht, und empfinden die Arbeitsatmosphäre trotz anstrengender Tage als angenehm. Auch der allgemeine Arbeitsumfang wird von wenigen als überschaubar beschrieben.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Stimmen gegenüber. Einige Mitarbeiter:innen beklagen den Vier-Schicht-Betrieb als belastend, da er einen Sieben-Tage-Rhythmus bedeutet. Besonders negative Bewertungen beschreiben eine Erwartungshaltung, die kaum Raum für ein Leben außerhalb der Arbeit lässt – bis hin zu der Einschätzung, dass ständige Verfügbarkeit vorausgesetzt werde. Da die schriftlichen Bewertungen insgesamt eher negativ ausfallen, überwiegt der Eindruck, dass die Balance zwischen Beruf und Privatleben für viele Mitarbeiter:innen eine spürbare Herausforderung darstellt.
Das Vorgesetztenverhalten bei der VARTA AG Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ihre Führungskräfte als vorbildlich, stets freundlich und loben, dass sie durch ihr Verhalten zur positiven Stimmung im Team beitragen. Besonders im Entwicklungsbereich werden die Vorgesetzten positiv hervorgehoben, und Teamleiter:innen werden als unterstützend wahrgenommen.
Dem stehen jedoch auch kritische Stimmen gegenüber. Wenige Nutzer:innen berichten von einem respektlosen Umgang mit Mitarbeiter:innen, bei dem ausländische Beschäftigte aufgefordert werden, Kritik zu schweigen. Zudem wird bemängelt, dass Mitarbeiter:innen kurz vor Ende der Probezeit entlassen werden. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt damit ausgeglichen aus – zwischen anerkennenden Rückmeldungen zur Führungskultur und deutlicher Kritik an einzelnen Führungspersonen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der VARTA AG Group werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Der Gesamteindruck fällt negativ aus, wobei einige Bewertungen angeben, dass Aufstiegschancen weniger von Leistung als von persönlichen Beziehungen abhängen, und andere schlicht keine Weiterbildungsangebote wahrnehmen konnten. Dem stehen jedoch auch positive Stimmen gegenüber: Einzelne Nutzer:innen berichten, dass Abteilungen Weiterbildungen fördern, Eigeninitiative belohnt wird und Mitarbeiter:innen im Schnitt mehrfach jährlich an Schulungen teilnehmen. Diese widersprüchlichen Einschätzungen deuten auf eine uneinheitliche Praxis hin, bei der Entwicklungschancen stark vom jeweiligen Bereich oder der eigenen Einsatzbereitschaft abhängen dürften.
Die Kommunikation bei VARTA AG Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele Mitarbeiter:innen die Erreichbarkeit von Vorgesetzten sowie die fehlende Vermittlung von Erwartungen. Zudem erhalten Mitarbeiter:innen wichtige Informationen häufig zu spät – manchmal sogar eher über externe Quellen als intern. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und beschreiben die Kommunikation als offen, klar und fair, wobei Vorgesetzte sowohl über Abteilungs- als auch über persönliche Leistungen transparent informieren sollen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung, dass der Informationsfluss innerhalb des Unternehmens deutlich verbesserungswürdig ist.
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