83 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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83 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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83 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Super Branding, immer wieder gute Visionen, und interessanterweise auch Zusammenhalt, wenn es echt eng wurde. Profis schaffen das aber vor allem dann, wenn es nicht eng ist und erreichen so Wachstum. Ich glaube nach wie vor an das Potential und wäre sogar bereit, einmal einen Tag vorbeizukommen um meine Gedanken nach gut 2 Jahren Abstand konstruktiv zu teilen.
In der langen Zeit bei Ventum habe ich es zum Glück immer wieder geschafft, mit den relevanten Menschen on the same page zu kommen. Leider blieb es bei individuellen Verbesserungen, die durch ganzheitlich vorhandene Probleme wiederum nicht ausgeschöpft werden konnten. Es bringt halt nichts, wenn man Vorteile bekommt, die durch ein schlechtes Ökosystem beeinträchtigt werden.
Offensichtliches gegen die Wand fahren und Ignoranz gegenüber Mitarbeitern, die wirklich etwas ändern könnten. Anstelle das Muster zu erkennen, dass diese nach dem Verlassen der Firma in anderen Unternehmen richtig Karriere machen und vielleicht valide Punkte hatten, wird nur nach vorne geschaut - aber bei vollkommener Missachtung wiederkehrender Fehler. Das ist sehr schade und es wäre ein Herzenswunsch, Ventum einmal wieder zu besuchen, Learnings zu reflektieren und klare Probleme zu benennen. Ich bin mir leider ziemlich sicher, dass dies nie geschehen wird, obwohl sehr viele, die diese Bewertung lesen werden, sofort wissen wer sie geschrieben hat. Eine ausgestreckte Hand von jemand, der fast 10 Jahre alles in seiner Macht stehende versucht hat, um das Unternehmen nach vorne zu bringen, muss man eben auch annehmen können - und ich glaube, dafür ist der Stolz zu gross. Die Hand bleibt ausgestreckt...
Ich kenne Ventum bereits seit dem Jahr der Gründung in 2005 und war 9 Jahre dort beschäftigt. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, auf zahlreiche Punkte einzuwirken, die dem Unternehmen noch heute im Weg stehen:
1. Kein Vertrieb und keine ernsthafte Erwartung an Mitarbeiter, vertrieblich aktiv zu sein. Wer so tut als ob, wird teils besser behandelt als diejenigen, die wirklich hustlen. Wenn man darauf hinweist, dass es schon auch eine Teamaufgabe ist, wird so getan, als wäre man selber schuld, dass nichts geht. Dieses feste Muster habe ich in den letzten 2-3 Jahren meiner Karriere dort explizit extrapoliert und transparent gemacht. Aber man will es halt nicht glauben.
2. Fehlende Medienkompetenz und ausschliesslich Sichtbarkeit durch diejenigen, welche intrinsisch Dinge treiben. Ventum hat mehrfach exzellente Möglichkeiten gehabt, hier richtig was zu reissen - aber halt nie kapiert, dass man sonst auf der Stelle treten wird. Heute ist das Unternehmen medial unsichtbar.
3. Klares Ansprechen, behandeln und eliminieren toxischer Verhaltensweisen derer, die aufgrund Umsatz und Status meinen, sich wie die Axt im Wald benehmen zu können. Wirtschaftlich etwas zu schaffen und auf dem Leadership-Level eine Pfeiffe zu sein funktioniert aber in dieser Branche grundsätzlich sehr gut, weshalb man unbeirrt daran festhält. Den Stunt, einen unerfahrenen GF einzusetzen, der in den ersten Monaten gleich mal Allüren entwickelt und sich lächerlich macht, sollte man nun auch bitte zurückrollen.
4. Prinzipell sollte von der vordergründig gelebten Harmonie dort abgewichen werden, wo das Nicht-Nachhalten von Beschlüssen echte Konsequenzen hat. Dies müsste jedoch von oben herab gelebt werden, und genau dort geschieht, was man eigentlich um jeden Preis vermeiden will: Dass diejenigen, welche aufgrund von Umsatz das Unternehmen am Laufen halten, nicht accountable sind, sondern nur Ansagen machen dürfen. Die Incentivierung dieser Rollen durch echte KPIs, die nicht im Excel-sheet stehen sondern im Unternehmen durch Kultur und Qualität sichtbar werden, wäre ein Weg, dies zu erreichen.
Für eine Beratung gut, jedoch sehr abhängig von Projekt und Partnern.
Innerhalb der München-Bubble und in Automotive gut, aber mehr nicht.
Man wird nicht verheizt
Interessanterweise exzellent, verrückt, ist aber so.
Das war okay
Nach Aussen groß, nach Innen darf es eher nichts kosten. Übliches Greenwashing, und sehr empflindliche Reaktionen, wenn man es anspricht.
Beratungsdurchschnitt - Mindset: "was mir nichts bringt, unterstütze ich nicht"
Keine aktive Förderung echter Experten, wodurch aus dem Unternehmen halt nie etwas relevantes geworden ist. Extrem schade, weil vermeidbar.
Je nach Partner oder Principal - da war von oberflächlich-druckvoll bis charming-careless vieles dabei. Grundsätzlich hatte ich keinen wirklich guten Vorgesetzten, eher ziemlich komische Persönlichkeiten, die durch Coaching glaubten, ihre Defizite kompensieren zu können.
Soweit alles bestens, wenngleich man Designerstühle auch nach Komfort aussuchen könnte.
Grundsätzlich eher positiv und proaktiv.
Ok, mit dem üblichen Tenor "mehr Frauen" und "mehr Diversität", obwohl davon m.E. genug vorhanden war. Man ist halt woke und findet's toll.
Die muss man sich selber suchen und verteidigen.
Die Atmosphäre bei Ventum ist sehr angenehm – die Mitarbeiter:innen sind stets hilfsbereit und kollegial. Ich erhalte immer dann Unterstützung, wenn ich sie brauche.
Als mittelständisches Beratungsunternehmen begegnet Ventum den gängigen Herausforderungen der Branche. Besonders beeindruckend finde ich jedoch, wie das Marketing-Team versucht das positive Bild, das Kund:innen von uns haben, nach außen sichtbar machen.
Überstunden-Regelungen und Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes ermöglichen eine gute Work-Life-Balance. Natürlich gibt es immer mal wieder stressigere Phasen, die man danach aber auch gut wieder ausgleichen kann.
Man findet für alle Themen eine/n Kolleg:in zur Unterstützung!
Meine Vorgesetzten setzen sich für mich ein und unterstützen mich. Während einer langen Krankheit wurde ich stets wertschätzend behandelt. Besonders hervorzuheben ist, wie gut auf meine Bedürfnisse bei der Wiedereingliederung eingegangen wurde.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hätten ein Anlass sein können, Strategie und Kultur grundlegend zu hinterfragen. Stattdessen wird alle paar Monate eine neue Richtung ausgerufen. Vielleicht sollte man sich ehrlich fragen: Hat man die richtigen Kompetenzen für die Zukunft? Wie positioniert sich die Konkurrenz? Und vor allem: Solange Karriere von Beziehungen abhängt statt von Leistung, wird man gute Leute verlieren. Die Kununu-Bewertungen der letzten Jahre sprechen eine deutliche Sprache.
Es herrscht eine klare Zweiklassengesellschaft. Wer gut vernetzt ist, wird gefördert. Wer nicht zum inneren Kreis gehört, wird übersehen. Das zieht sich durch den gesamten Arbeitsalltag – von Teamevents bis hin zu Beförderungen. Die Unternehmenskultur wird intern als positiv wahrgenommen, die Realität sieht leider ganz anders aus.
Außerhalb der Automotive-Branche kaum bekannt. Mit den großen Beratungen oder IT-Dienstleistern kann man weder bei der Marke noch beim Ruf mithalten.
Offiziell flexibel. Inoffiziell wird zunehmend Druck aufgebaut, im Büro präsent zu sein, mal über bewusst vor Ort gelegte Termine, mal über Aussagen, dass Sichtbarkeit karriererelevant sei.
Entwicklungsvereinbarungen werden zwar abgeschlossen, aber nur einseitig eingehalten. Vom Mitarbeiter wird volle Leistung erwartet, das Unternehmen behält sich aber vor, zugesagte Leistungen jederzeit zu kürzen. Bewertet wird trotzdem nach den ursprünglichen Maßstäben. Wer das hinterfragt, wird vertröstet.
Oberflächlich vorhanden. Darunter merkt man aber schnell, dass Kollegen nach ihrem Nutzen und Einfluss bewertet werden. Wer weder Connections nach oben noch ein besonderes Standing hat, wird links liegen gelassen.
Karriereentscheidungen wirken hochgradig subjektiv. Wer gefördert wird und wer nicht, scheint weniger von Leistung abzuhängen als von persönlichen Beziehungen. Objektive, nachvollziehbare Kriterien sind kaum erkennbar. Ausgrenzung wird toleriert, teilweise sogar vorgelebt.
Nix.
Wie beschrieben.
Mal charakterlich geeignete Führungskräfte bestellen.
Führungskräfte bezeichnen untergebene als faul und ungebildet.
08/15
Großer Bonus versprochen, aber nur ein Bruchteil ausgezahlt.
Leute werden mit einem System gegenseitiger Bewertungen gegeneinander ausgespielt.
Spielchen und Bloßstellungen. Die Krankheit eines Kollegen wurde in großer Runde breitgetreten und GF hat frei erfundene Regeln im Umgang mit ihm verbreitet. Hoffe, er hat den Laden verklagt. Das Bewertungssystem wird nach Redaktionsschluss nochmal abgeändert, um Druck zu erzeugen.
Ziemlich roh.
Man wahrt den Anschein.
08/15 Kunden nach dem Mund reden.
- Pünktlicher Gehaltseingang
- Schönes Büro
- Wenig Vertrauen in die Angestellten
- Viele Try-Hards, die unter allen Bedingungen versuchen sich nach oben zu boxen
- Themen wie psychologische Sicherheit, Wertschätzung und Offenheit gegenüber dem Mitarbeiter sind nichtpräsent
Die Umstrukturierung hin zu "Yet another consulting company" wird schiefgehen bzw. viele derer, die den "Ventum-Spirit" ausgemacht haben sind schon weg oder sind innerlich schon weg und ziehen sich dementsprechend zurück.
Vergleicht die Feiern, Teamevents und auch einfach nur die Atmosphäre heute mit der von vor drei, vier Jahren. Es ist ein Trauerspiel. Es gab schon immer Bereiche, in denen Menschlichkeit und Miteinander nicht so groß geschrieben wurden, aber diese sind in den letzten anderthalb Jahren dominant geworden. Der Mitarbeiter ist zu einer Zahl geworden, es geht nur darum möglichst viel rauszuholen.
Das fast schon manische Versuchen irgendwie sich neu auszurichten und neu zu erfinden ist Ausdruck der Planlosigkeit.
Meinem Eindruck nach kommt es hier enorm auf den Bereich / Kunden an, in dem man eingesetzt ist. Seit der Restrukturierung in sog. Areas werden die angenehmen Bereiche aber immer weniger.
In ein paar Kontexten wird man geschätzt, aber am Ende ist man eine der verlängerten Werkbänke. Und wenn die Hauptkunden husten, kriegt die Firma eine Lungenembolie.
Machbar, wenn man ein dickes Fell hat. Und das braucht man, sonst ist man schnell bei unbezahlten Überstunden, ständiger erreichbarbarkeit und völliger Selbstaufgabe.
Aus meiner SIcht versucht man hier seit Jahren Feigenblätter zu finden. Faktisch ist man hier aber bestenfalls genauso gut oder schlecht wie andere auch. Gemeinsames Skifahren lässt grüßen. Den sensiblen, bedrohten Naturraum der Alpen leidet.
Wenn man sich anpasst, in kleinem Rahmen möglich. Wer Buzzwords, schicke Folien und Selbstdarstellung kann ist klar im Vorteil.
Das Weiterbildungsbudget ist gut, es ist aber ein Drang dahin zu spüren, dass nur noch Unternehmensdienliche Fortbildungen gemacht werden.
Gibt es, wenn man die richtigen kennt. Gleichzeitig kann man aus meiner Sicht auch genug Kollegen identifizieren, die sich durch Denunziation und Ausbooten Vorteile erhoffen.
Aus meiner Erfahrung heraus eine Farce. In letzter Zeit treten auch die, die wirklich als Führungskraft geeignet waren immer mehr zurück und machen den Weg frei für Seelenverkäufer. Generell deutet das sich Zurückziehen der fähigen Führungskräfte stark darauf hin, dass es im Unternehmen ganz grundlegend nicht mehr funktioniert.
Schönes Büro, Laptop und Smartphone tun ihren Dienst. Meist bekommt man eh Geräte vom Kunden.
Das Büro ist meist leer, das liegt nur bedingt daran, dass Corona das Thema Home Office gepusht hat oder dass alle beim Kunden vor Ort sind. Das leere Büro ist Spiegelbild für die Schieflage in der man ist.
Man kommuniziert viel, so richtig sagen tut man aber nichts. Es werden große Prozesse und Maßnahmen vorgestellt, am Ende bleibt es aber die gleiche Suppe, in der man schon immer schwimmt. Zudem ist der Eindruck, dass gerne kommuniziert wird, es geht aber nicht um Austausch und Dialog, sondern um Vorgaben und Statements.
Ok. In München macht man keine riesen Sprünge, aber es reicht aus.
Es wird wenig dafür getan aus meiner Sicht.
Gibt es, wenn man sich entsprechende Projekte ergattern kann.
Die Arbeit bei Ventum hat und macht mir immer noch Spaß. Es ist ein gutes miteinander. Ich bekomme immer Hilfe und Antworten wenn ich frage. Gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass die Leute um mich herum auch proaktiv auf mich zukommen und sei es nur zu fragen wie es mir geht.
Für eine Beratung super. Es gibt Projektphasen wo es mehr zu tun gibt, dann sind aber auch alle dabei. Generell ist es für eine Beratung top.
Das Team bei Ventum ist super. Es gibt viele die gemeinsam auch neben dem Projekt Zeit verbringen und sich gegenseitig helfen
Hier merkt man Veränderungen zum Positiven, da viele investiert wurde. Warum die drei Sterne, man merkt das viele sich hier weiterentwickelt haben. Andere tun sich aber noch schwer. Ich bin aber positiv, dass über die Zeit alle hier mitziehen.
Eine der transparentesten Firmen für die ich gearbeitet habe. Es gibt monatliche Unternehmenstermine wo übergreifend Themen der Firma kommuniziert werden.
Auch untereinander und in den Bereichen finden regelmäßig Austausche statt.
Es gibt Leute die lang dabei sind und ganz neu, alle werden gleich geschätzt
Leider einige Punkte
Nimmt eure Werte ernst und achtet mehr auf diese und ersetzt Pseudo- Vorgesetzte durch richtige Führungskräfte, die nicht nur ihre eigenen Ziele und Geldbeutel im Fokus haben
Stark abhängig vom Projekt - zu häufig sehr toxisch. "wir sind eine Familie" - zumindest versucht man dies so vorzutäuschen. Das Resultat: selbstverständliche & unbezahlte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, nach dem Feierabend und im Urlaub sowie Druck Ausüben nach dem Top-Down Prinzip, um die MA zu noch mehr Arbeit zu bewegen. Gegenseitige Kontrolle scheinte erwünscht zu sein, denn jeder Mitarbeiter im Projektteam muss jeden anderen bewerten und das anonym. Die Arbeitsatmosphäre war von gegenseitigem Misstrauen geprägt.
Klein und außerhalb des kleinen Ökosystems nicht wirklich bekannt
Kämpft man hart genug, kann man eine Balance erreichen...
Oft bekommt man das Gefühl es wird pro- aktiv nach Gründen gesucht Mitarbeiter klein zu halten... Sieht man vor allem daran, wie schnell ehemalige Mitarbeiter bei neuen Arbeitgebern die Karriereleiter hochwandern. Das jährliche Trainingsbudget ist gut, doch wird auch dies neuerdings gerne durch die sogn. Captains reglementiert - ein no Go betrachtet man die Werte, die angeblich gelebt werden.
Okayisch, so lange man außerhalb von München lebt. Auch das Gehalt bzw die Gehaltsentwicklung wird's steht's versucht im Endjahresgespräch durch verschiedenste (Schein-)Argumente klein zuhalten
Sehr kontrovers und negativ geprägt durch die gegenseitige Bewertungen und dem persönlichen/ eigenen Zielvorstellungen.
Wenn man sich anpasst und kuscht, ist alles in Ordnung. Tut man dies nicht, wird man sukzessive "motiviert" sich doch nach einer Alternative umzusehen... Oder wird der nächste Kandidat für #Bossing und #Mobbing
Eigentlich relativ offen, aber stark abhängig vom Karrierelevel
Nach außen ja, innen nein
Das Unternehmen bietet ein modernes, gut ausgestattetes Office mit einer angenehmen Arbeitsumgebung.
Die Unternehmenskultur wird nach außen als offen, transparent und leistungsorientiert kommuniziert. Tatsächlich spielen interne Netzwerke eine größere Rolle als objektive Leistung. Karrierewege sind nicht immer klar definiert, und Beförderungen scheinen teilweise mehr von persönlichen Beziehungen als von nachweisbarer Performance abzuhängen.
Bisherige Umstrukturierungen kritisch reflektieren – nicht jede Änderung hat einen Mehrwert geschaffen.
Die beiden letzten Bewertungen kann ich so unterschreiben. Viele der beschriebenen Punkte decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen.
Oberflächlich betrachtet ist die Atmosphäre kollegial, doch interne Politik und strategische Beziehungen haben einen erheblichen Einfluss auf das Arbeitsklima. Der Flurfunk ist ausgeprägt, und es gibt Fälle, in denen Mitarbeitende, die nicht ins „Netzwerk“ passen, systematisch übergangen oder aus Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden.
Theoretisch gibt es eine Vertrauensarbeitszeit, in der Praxis bedeutet das aber oft, dass sich Überstunden ansammeln – insbesondere für diejenigen, die weiterkommen wollen. Wer eine klare Grenze zieht, muss sich darauf einstellen, dass dies als fehlendes Engagement ausgelegt wird. Die Balance hängt stark vom jeweiligen Projekt ab.
Die offiziell propagierten Karrierepfade kollidieren teilweise mit der gelebten Realität. Objektive Leistung ist nicht immer ausschlaggebend – vielmehr scheint es darum zu gehen, ob man die richtigen Leute kennt und sich geschickt positioniert. Während einige dadurch schnell aufsteigen, bleiben andere trotz harter Arbeit auf der Strecke.
Das Gehalt ist für Münchner Verhältnisse eher durchschnittlich, kann aber – abhängig von Verhandlungsgeschick und Netzwerk – auch gut ausfallen. Leistung allein reicht jedoch nicht immer für eine angemessene Erhöhung.
Stark abhängig von der jeweiligen Person – es gibt einige kompetente Führungskräfte, aber auch viele, die vor allem aufgrund ihrer langen Betriebszugehörigkeit oder internen Netzwerke in Führungspositionen gelangt sind.
Das Unternehmen ist – wie viele Beratungen – stark von einem bestimmten Typus geprägt.
Wenn man weiß wie, kann man eigenverantwortlich, relativ in Ruhe arbeiten und entsprechend vorankommen.
Der Wasserkopf wird größer und größer und lähmt eine produktive Arbeitsweise immer weiter.
Wieder wird umgeplant, wieder werden Sachen wie Entwicklungsvereinbarungen mit noch mehr Wasserkopf belegt und wieder zeigt sich: Es gibt zu viele Partner, Principals und Manager. Diese müssen sich bespaßen und mit immer neuen Ideen ihre Daseinsberechtigung aufs Neue unter Beweis stellen. Würden diese internen Planungs-, Kontroll- und Diskussionsorgien durch wertschöpfende Arbeit ersetzt, käme die Firma weiter.
So wird an immer neuen internen Prozessen gebaut, die die produktive Arbeit noch weiter zurückdrängen. Derweil werden neue Kollegen gerne mal im Projekt verheizt, hat der Verantwortliche Manager gerade doch viel mehr damit zu tun, sich neue Titel, Pfade oder Karrieremodelle in internen, sich selbsterhaltenden Diskussionsrunden auszutüfteln.
Hängt vom Projekt und den Kreisen ab, in denen man sich bewegt. Man kann es sich aber einrichten.
Wer gut performed, wird vom Kunden geschätzt. Die Firma Ventum ist beim Kunden aber auch nur eine Nummer, den Mehrwert schafft der einzelne Berater, der dann auch wieder eingekauft wird. Ventum als Firma ist ein Nobody.
Durchaus vorhanden, sobald man aber weiterkommen will zählt vor allem die "Extrameile" in Form von Überstunden, nicht so sehr die Qualität der Arbeit. Das Thema "Vertrauensarbeitszeit" ist so oder so eine Lachplatte.
Kennt man die Richtigen, ist es okay.
Hängt stark davon ab, wo man unterwegs ist. Kennt man die Richtigen, kommt man mit einem guten Gehalt davon, kennt man sie nicht, ist man für Münchener Verältnisse unterbezahlt und kommt nicht voran.
Der neueste Vorstoß bzgl. Gewinnbeteiligung zeigt mal wieder, dass viele gut bezahlte Manager und andere höhrere Pöstchen versuchen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen.
Viele Feigenblätter. Inwiefern man die jährliche Firmenskitour noch braucht, wenn man sonst so sehr wert auf CO2-Neutralität legt, ich weiß es nicht.
Teilweise da, teilweise aber auch sehr viel Politik und Ränkespiele.
Gibt nur wenige, daher neutral
Stark abhängig von den Personen, definitiv aber zu viele, die vom stark strapazierten Thema Leadership und Adult-To-Adult keine Ahnung haben
Beim Kunden oft prekär, das Ventum-eigene Office ist okay.
Unterirdisch. Was in den Führungskreisen ausgekocht wird, landet im Rahmen von zwei, drei großen Terminen im Jahr a la "Vogel friss oder stirb" in den "niederen" Rängen, die sich zu arrangieren haben.
Wie in vielen Beratungen dann doch stark durch den Typus "Alter, weißer Mann" geprägt.
Kann man sich beschaffen, wenn man weiß wie.
- Wertschätzung und Respekt.
- Toleranz und Offenheit.
- Schlaue und hilfsbereite Kollegen.
- Tempo und Richtung seiner Karriere kann man selbst bestimmen.
So verdient kununu Geld.