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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Kundenorientiert handeln und Kollegen helfen.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 83 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Super Branding, immer wieder gute Visionen, und interessanterweise auch Zusammenhalt, wenn es echt eng wurde. Profis schaffen das aber vor allem dann, wenn es nicht eng ist und erreichen so Wachstum. Ich glaube nach wie vor an das Potential und wäre sogar bereit, einmal einen Tag vorbeizukommen um meine Gedanken nach gut 2 Jahren Abstand konstruktiv zu teilen.
In der langen Zeit bei Ventum habe ich es zum Glück immer wieder geschafft, mit den relevanten Menschen on the same page ...
Wenn man weiß wie, kann man eigenverantwortlich, relativ in Ruhe arbeiten und entsprechend vorankommen.
- Pünktlicher Gehaltseingang
- Schönes Büro
Das Unternehmen bietet ein modernes, gut ausgestattetes Office mit einer angenehmen Arbeitsumgebung.
- Wertschätzung und Respekt.
- Toleranz und Offenheit.
- Schlaue und hilfsbereite Kollegen.
- Tempo und Richtung seiner Karriere kann man selbst bestimmen.
Offensichtliches gegen die Wand fahren und Ignoranz gegenüber Mitarbeitern, die wirklich etwas ändern könnten. Anstelle das Muster zu erkennen, dass diese nach dem Verlassen der Firma in anderen Unternehmen richtig Karriere machen und vielleicht valide Punkte hatten, wird nur nach vorne geschaut - aber bei vollkommener Missachtung wiederkehrender Fehler. Das ist sehr schade und es wäre ein Herzenswunsch, Ventum einmal wieder zu besuchen, Learnings zu reflektieren und klare Probleme zu benennen. Ich bin mir leider ziemlich sicher, dass dies nie ...
- Wenig Vertrauen in die Angestellten
- Viele Try-Hards, die unter allen Bedingungen versuchen sich nach oben zu boxen
- Themen wie psychologische Sicherheit, Wertschätzung und Offenheit gegenüber dem Mitarbeiter sind nichtpräsent
Wie beschrieben.
Die Unternehmenskultur wird nach außen als offen, transparent und leistungsorientiert kommuniziert. Tatsächlich spielen interne Netzwerke eine größere Rolle als objektive Leistung. Karrierewege sind nicht immer klar definiert, und Beförderungen scheinen teilweise mehr von persönlichen Beziehungen als von nachweisbarer Performance abzuhängen.
Leider einige Punkte
Ich kenne Ventum bereits seit dem Jahr der Gründung in 2005 und war 9 Jahre dort beschäftigt. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, auf zahlreiche Punkte einzuwirken, die dem Unternehmen noch heute im Weg stehen:
1. Kein Vertrieb und keine ernsthafte Erwartung an Mitarbeiter, vertrieblich aktiv zu sein. Wer so tut als ob, wird teils besser behandelt als diejenigen, die wirklich hustlen. Wenn man darauf hinweist, dass es schon auch eine Teamaufgabe ist, wird so getan, als wäre man ...
Die Umstrukturierung hin zu "Yet another consulting company" wird schiefgehen bzw. viele derer, die den "Ventum-Spirit" ausgemacht haben sind schon weg oder sind innerlich schon weg und ziehen sich dementsprechend zurück.
Vergleicht die Feiern, Teamevents und auch einfach nur die Atmosphäre heute mit der von vor drei, vier Jahren. Es ist ein Trauerspiel. Es gab schon immer Bereiche, in denen Menschlichkeit und Miteinander nicht so groß geschrieben wurden, aber diese sind in den letzten anderthalb Jahren dominant geworden. Der Mitarbeiter ...
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hätten ein Anlass sein können, Strategie und Kultur grundlegend zu hinterfragen. Stattdessen wird alle paar Monate eine neue Richtung ausgerufen. Vielleicht sollte man sich ehrlich fragen: Hat man die richtigen Kompetenzen für die Zukunft? Wie positioniert sich die Konkurrenz? Und vor allem: Solange Karriere von Beziehungen abhängt statt von Leistung, wird man gute Leute verlieren. Die Kununu-Bewertungen der letzten Jahre sprechen eine deutliche Sprache.
Der am besten bewertete Faktor von Ventum Consulting ist Arbeitsatmosphäre mit 4,3 Punkten (basierend auf 52 Bewertungen).
Die Atmosphäre bei Ventum ist sehr angenehm – die Mitarbeiter:innen sind stets hilfsbereit und kollegial. Ich erhalte immer dann Unterstützung, wenn ich sie brauche.
Für eine Beratung gut, jedoch sehr abhängig von Projekt und Partnern.
Die Arbeit bei Ventum hat und macht mir immer noch Spaß. Es ist ein gutes miteinander. Ich bekomme immer Hilfe und Antworten wenn ich frage. Gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass die Leute um mich herum auch proaktiv auf mich zukommen und sei es nur zu fragen wie es mir geht.
Hängt vom Projekt und den Kreisen ab, in denen man sich bewegt. Man kann es sich aber einrichten.
Ich freue mich immer mit meinen Kolleg:innen zusammenzuarbeiten. Auf den Projekten und in der Firma sind wir ein gutes Team.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Ventum Consulting ist Kommunikation mit 3,8 Punkten (basierend auf 42 Bewertungen).
Man kommuniziert viel, so richtig sagen tut man aber nichts. Es werden große Prozesse und Maßnahmen vorgestellt, am Ende bleibt es aber die gleiche Suppe, in der man schon immer schwimmt. Zudem ist der Eindruck, dass gerne kommuniziert wird, es geht aber nicht um Austausch und Dialog, sondern um Vorgaben und Statements.
Ziemlich roh.
Unterirdisch. Was in den Führungskreisen ausgekocht wird, landet im Rahmen von zwei, drei großen Terminen im Jahr a la "Vogel friss oder stirb" in den "niederen" Rängen, die sich zu arrangieren haben.
Eigentlich relativ offen, aber stark abhängig vom Karrierelevel
Der Punkt aus der genannten Bewertung ist absolut korrekt: Das, wofür Ventum einmal stand, ist nicht mehr vorhanden. Aktives Kommunizieren bedeutet noch keine gute Kommunikation. Es wird nämlich in die andere Richtung überhaupt nicht zugehört. Das habe ich auch in meinem YER wieder gemerkt. Man kann x-mal über Probleme sprechen, sich in Open-Hours mit Standardantworten abspeisen lassen und in den Mitarbeiterbefragungen sagen, wo die Probleme liegen. Wenn aber nichts passiert und man feststellt, dass es einfach nur eine Meckerbox für ...
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 4,3 Punkten bewertet (basierend auf 47 Bewertungen).
Entwicklungsvereinbarungen werden zwar abgeschlossen, aber nur einseitig eingehalten. Vom Mitarbeiter wird volle Leistung erwartet, das Unternehmen behält sich aber vor, zugesagte Leistungen jederzeit zu kürzen. Bewertet wird trotzdem nach den ursprünglichen Maßstäben. Wer das hinterfragt, wird vertröstet.
Wenn man sich anpasst, in kleinem Rahmen möglich. Wer Buzzwords, schicke Folien und Selbstdarstellung kann ist klar im Vorteil.
Das Weiterbildungsbudget ist gut, es ist aber ein Drang dahin zu spüren, dass nur noch Unternehmensdienliche Fortbildungen gemacht werden.
Interessanterweise exzellent, verrückt, ist aber so.
Oft bekommt man das Gefühl es wird pro- aktiv nach Gründen gesucht Mitarbeiter klein zu halten... Sieht man vor allem daran, wie schnell ehemalige Mitarbeiter bei neuen Arbeitgebern die Karriereleiter hochwandern. Das jährliche Trainingsbudget ist gut, doch wird auch dies neuerdings gerne durch die sogn. Captains reglementiert - ein no Go betrachtet man die Werte, die angeblich gelebt werden.
Die offiziell propagierten Karrierepfade kollidieren teilweise mit der gelebten Realität. Objektive Leistung ist nicht immer ausschlaggebend – vielmehr scheint es darum zu gehen, ob man die richtigen Leute kennt und sich geschickt positioniert. Während einige dadurch schnell aufsteigen, bleiben andere trotz harter Arbeit auf der Strecke.