Ihr Unternehmen?

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veovita
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nach außen stark, intern große Defizite in Kommunikation.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit im Team war geprägt von Vertrauen, Respekt und einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft. Es gab regelmäßige Feedbackgespräche und auch begleitete Meetings, in denen meine Arbeit durchgehend positiv eingeschätzt wurde.
Insbesondere zum Ende hin hat sich die Teamarbeit sehr stark entwickelt. Es hat mir große Freude gemacht, gemeinsam mit dem Team Ziele zu erreichen und spürbar etwas zu bewegen. Das Team hat funktioniert und wir haben gemeinsam Ergebnisse erzielt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach außen wirkt das Unternehmen stark und modern, intern habe ich jedoch deutliche Defizite in der Kommunikation erlebt. Ich habe über mehrere Jahre bei veovita gearbeitet und in dieser Zeit Verantwortung übernommen, unter anderem als stellvertretende Teamleitung. Meine Arbeit wurde über einen langen Zeitraum hinweg sowohl fachlich als auch persönlich positiv bewertet. Vor diesem Hintergrund war die Entwicklung am Ende für mich umso weniger nachvollziehbar. Innerhalb von zwei Tagen kam es zu einem vollständigen Bruch, ohne transparente Kommunikation, ohne Einordnung und ohne die Möglichkeit eines offenen Austauschs. Es gab keine klare Kommunikation, keine nachvollziehbare Begründung und keinen konstruktiven Umgang mit der Situation, weder im direkten Kontakt noch im weiteren Verlauf. Stattdessen entstand der Eindruck, dass schwierige Entscheidungen ohne Transparenz umgesetzt und nicht erklärt werden. Besonders kritisch sehe ich dabei die Rolle der Führungsebene, zu der auch meine direkte Vorgesetzte gehörte. Über einen langen Zeitraum hinweg wurde mir Wertschätzung vermittelt, Verantwortung übertragen und Vertrauen aufgebaut. In der entscheidenden Situation fehlten jedoch genau diese Elemente vollständig.
Mein Gesamteindruck der letzten Jahre in Bezug auf die Führungsebene: Offene Kommunikation, unterschiedliche Perspektiven und konstruktiver Austausch wurden aus meiner Sicht nicht gefördert, sondern eher zurückhaltend behandelt oder ignoriert. Das hat dazu geführt, dass sich nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen einbringen konnten. Im Austausch mit anderen Mitarbeitern entstand zudem der Eindruck, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt, sondern um wiederkehrende Muster im Umgang mit Kommunikation und Transparenz.
Insbesondere aus der Führungsebene und dem HR-Bereich heraus werden Entscheidungen aus meiner Sicht häufig nicht klar eingeordnet oder nachvollziehbar vermittelt. Das wirkt sich bis in die Teams hinein aus und sorgt gerade im Remote-Setup schnell für Unruhe und Unsicherheit. Aus meiner Sicht sollte gerade in einem Unternehmen, das mit Patienten arbeitet und sich mit seelischen Belastungen beschäftigt, ein offener und transparenter Umgang mit unterschiedlichen Meinungen selbstverständlich sein. Der erlebte Umgang stand hierzu jedoch in einem deutlichen Widerspruch.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend an einer offenen, transparenten und nachvollziehbaren Kommunikationskultur arbeiten, insbesondere auf Führungsebene und im HR-Bereich.
Wichtige Entscheidungen sollten klar eingeordnet und respektvoll gegenüber Mitarbeitern vermittelt werden. Dazu gehört auch, schwierige Gespräche aktiv zu führen und nicht auszuweichen.
Zudem sollte ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem unterschiedliche Meinungen zugelassen und konstruktiv genutzt werden können, ohne dass Mitarbeiter negative Konsequenzen befürchten müssen.
Gerade im Remote-Setup ist eine klare, verlässliche Kommunikation essenziell, um Vertrauen und Stabilität im Team sicherzustellen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war sehr stark. Die Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitigem Respekt, Unterstützung und dem gemeinsamen Ziel, gute Ergebnisse zu erreichen.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsebene vermittelte über lange Zeit Wertschätzung und Vertrauen. In entscheidenden Situationen fehlten diese jedoch vollständig. Eine offene, transparente Kommunikation oder ein konstruktiver Umgang mit schwierigen Themen war aus meiner Sicht nicht gegeben.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Entscheidungen wurden häufig nicht transparent vermittelt, Rückfragen blieben teilweise unbeantwortet und es fehlte an klarer Einordnung von Entwicklungen. Das hat sowohl im Arbeitsalltag als auch im Team zu Unsicherheit geführt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich, boten jedoch aus meiner Sicht nur begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten.


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