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Vepa 
Baumbach 
GmbH
Bewertung

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Sehr enttäuschende Erfahrungen als Arbeitnehmer

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Essen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich war vom 15. Januar bis zum 15. Mai 2026 bei der VEPA Baumbach GmbH in einer technischen Leitungsfunktion beschäftigt. Rückblickend muss ich leider feststellen, dass meine Erfahrungen mit diesem Arbeitgeber äußerst enttäuschend waren.

Besonders hervorheben möchte ich zunächst die Umstände, unter denen mein Arbeitsverhältnis beendet wurde. Mir wurde arbeitgeberseitig völlig unerwartet mit einer Frist von lediglich zwei Wochen gekündigt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich selbst gekündigt oder die Beendigung meines Arbeitsverhältnisses auf eigenen Wunsch veranlasst.

Umso verwunderlicher finde ich die öffentliche Stellungnahme meines ehemaligen Arbeitgebers zu meiner Bewertung, in der behauptet wird, ich hätte das Arbeitsverhältnis auf eigenen Wunsch beendet. Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen. Die Kündigung erfolgte durch den Arbeitgeber und lässt sich anhand der entsprechenden Unterlagen eindeutig nachvollziehen.

Obwohl ich damals durchaus die Möglichkeit in Betracht gezogen hatte, gegen die Kündigung rechtlich vorzugehen, entschied ich mich zunächst bewusst dagegen. Ich wollte die Angelegenheit hinter mir lassen und mich beruflich neu orientieren. Erst die nachfolgenden Ereignisse und Unstimmigkeiten veranlassten mich dazu, meine arbeitsrechtlichen Ansprüche schließlich gerichtlich geltend zu machen.

Während meiner Beschäftigung habe ich rund 62 Überstunden selbst dokumentiert. Eine für mich transparente und nachvollziehbare arbeitgeberseitige Arbeitszeiterfassung habe ich in dieser Zeit nicht erlebt. Im Zusammenhang mit diesen Überstunden sowie drei offenen Urlaubstagen kam es zu erheblichen Unstimmigkeiten, die letztlich nicht außergerichtlich geklärt werden konnten.

Auch nach Beendigung meines Arbeitsverhältnisses verlief die Abwicklung aus meiner Sicht alles andere als zufriedenstellend. Die für die Agentur für Arbeit erforderliche Arbeitsbescheinigung wurde nicht zeitnah übermittelt. Ich musste mehrfach nachfragen und mich selbst darum kümmern, dass die notwendigen Unterlagen eingereicht wurden.

Besonders enttäuschend empfand ich den Umgang mit den offenen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Statt einer zeitnahen und sachlichen Klärung musste ich meine Ansprüche schließlich vor dem Arbeitsgericht verfolgen. Das Verfahren endete im August 2026 mit einem gerichtlichen Vergleich.

Doch selbst damit war die Angelegenheit für mich nicht abgeschlossen. Die im gerichtlichen Vergleich vereinbarte Zahlung war auch am 14. Oktober 2026 noch nicht bei mir eingegangen. Auch hier musste ich mich erneut um die weitere Durchsetzung meiner Ansprüche kümmern.

Was mich besonders enttäuscht, ist nicht allein die Tatsache, dass es zu unterschiedlichen Auffassungen über arbeitsrechtliche Ansprüche gekommen ist. Solche Meinungsverschiedenheiten können grundsätzlich in jedem Arbeitsverhältnis entstehen. Entscheidend ist für mich vielmehr, wie anschließend damit umgegangen wird.

Auch die öffentliche Reaktion meines ehemaligen Arbeitgebers auf meine Bewertung hat meinen negativen Eindruck weiter verstärkt. Anstatt sich sachlich mit den von mir geschilderten Vorgängen auseinanderzusetzen, wird unter anderem behauptet, ich hätte das Unternehmen freiwillig verlassen. Gerade diese Behauptung ist für mich nicht nachvollziehbar, da die Kündigung nachweislich vom Arbeitgeber ausgesprochen wurde.

Die Kommunikation, die Bearbeitung meiner Anliegen und die gesamte Abwicklung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses haben bei mir einen ausgesprochen negativen Eindruck hinterlassen.

Von einem Unternehmen erwarte ich einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitern, Transparenz bei der Arbeitszeiterfassung, eine zuverlässige Bearbeitung notwendiger Unterlagen, die Einhaltung getroffener Vereinbarungen und insbesondere eine wahrheitsgemäße Darstellung der Umstände eines beendeten Arbeitsverhältnisses.

Diese Erwartungen wurden aus meiner persönlichen Sicht leider nicht erfüllt.

Mein Fazit: Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen kann ich die VEPA Baumbach GmbH als Arbeitgeber nicht empfehlen. Ich hätte mir einen deutlich professionelleren, transparenteren und zuverlässigeren Umgang gewünscht. Die öffentliche Stellungnahme des Arbeitgebers, insbesondere die unzutreffende Behauptung, ich hätte selbst gekündigt, bestärkt mich zusätzlich in meiner Bewertung.


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Arbeitgeber-Kommentar

Tobias Venn Geschäftsführer

Ihre Darstellung weisen wir entschieden zurück. Während Ihrer kurzen Beschäftigung kamen wir Ihnen oft entgegen, auch bei privaten Angelegenheiten während der Arbeitszeit. Das Arbeitsverhältnis beendeten Sie auf eigenen Wunsch. Ihre Vorwürfe entsprechen nicht unserer Wahrnehmung. Für Ihre Selbstständigkeit wünschen wir Ihnen alles Gute und einen Perspektivwechsel in Sachen Arbeitgeberverantwortung

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.