Werk 2 top, Werk 1 mit klaren Schwächen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vetterkind ist ein starker Arbeitgeber, vor allem wegen des super Teams im Werk 2. Die Stimmung ist gut, die Kollegen halten zusammen, und man kann sich aufeinander verlassen. Die Kommunikation ist direkt – keine unnötigen Umwege. Der Produktionsleiter ist zwar streng, aber genau richtig so. Er sorgt für klare Strukturen, trifft schnelle Entscheidungen und packt auch mal selbst mit an.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kultur im Werk 1 ist leider alles andere als fair. Die Teamleiter und der Produktionsleiter handeln oft nur in ihrem eigenen Interesse, anstatt das gesamte Team gerecht zu führen. Bestimmte Mitarbeiter werden klar bevorzugt, während andere kaum Unterstützung erhalten. Statt echter Führung steht hier oft persönlicher Eigennutz im Vordergrund. Besonders frustrierend ist, dass sich die „Lieblinge“ regelmäßig im Büro zum Quatschen treffen, während andere die eigentliche Arbeit erledigen müssen. Dieses Ungleichgewicht sorgt für Unzufriedenheit und demotiviert viele Mitarbeiter. Jedes Mal, wenn ich im Werk 1 aushelfen muss, denke ich ernsthaft über eine Kündigung nach.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre schön, wenn den Mitarbeitern kostenlos Obst und Getränke zur Verfügung gestellt würden. Ein weiterer wichtiger Punkt wäre die Einführung von Hansefit oder ähnlichen Angeboten für die Fitness und Gesundheit der Mitarbeiter. Das würde die Motivation steigern.
Arbeitsatmosphäre
Im Werk 2 ist die Stimmung echt gut. Die Kollegen sind korrekt, helfen sich gegenseitig, und man kann gut zusammenarbeiten. Allerdings fühlt es sich manchmal unangenehm an, dass in jeder Ecke Kameras hängen – das gibt einem das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Ein bisschen mehr Vertrauen in die Mitarbeiter wäre hier nicht verkehrt.
Kommunikation
Hier wird Klartext geredet. Probleme werden direkt angesprochen und schnell gelöst – kein unnötiges Hin und Her.
Kollegenzusammenhalt
Das Team im Werk 2 ist echt top. Man hilft sich, zieht an einem Strang und kann sich aufeinander verlassen.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind ok Mo-Do 14.30 Uhr Feierabend.
Freitags 12.15 Uhr.
Wenn man mal ein Termin hat kann man eigentlich immer früher gehen.
Vorgesetztenverhalten
Der Produktionsleiter im Werk 2 ist streng, aber gerecht, und kümmert sich direkt um alles. Manchmal ist er jedoch sehr genau, wenn es darum geht, wie die Schränke aussehen sollen, bevor sie das Werk verlassen.
Interessante Aufgaben
Es sind immer ähnliche Schränke.
Gleichberechtigung
Alle werden gleich behandelt, egal ob jung oder alt, neu oder erfahren.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt nicht so viele alte Mitarbeiter. Wir sind ein junges Team.
Arbeitsbedingungen
Im Werk 2 gibt’s moderne Arbeitsplätze und gute Ausstattung – so kann man vernünftig arbeiten. Die reihen sind ausreichend groß.
Wir verdrahten mit Tablets.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird auf jeden Fall groß geschrieben, aber manchmal mehr in Worten als in Taten. Gerade im Winter merkt man das – die Hallen sind oft viel zu kalt, und man friert sich den Hintern ab. Kollegen laufen in Winterjacken und mützen rum.
Da könnte echt mal was getan werden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt könnte besser sein, vor allem im Vergleich zu anderen Firmen in der Branche. Es ist okay, aber da wäre definitiv noch Luft nach oben. Zusatzleistungen sind vorhanden, könnten aber ausgebaut werden.
Image
Von außen hört man nur Gutes über die Firma.
Karriere/Weiterbildung
Wer sich weiterentwickeln will, bekommt hier die Möglichkeit und wird unterstützt.