Ein Unternehmen im Wandel - das Glück hängt vom Betriebshof ab.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung, Bewerbungsverfahren, direkte Vorgesetzte, Kollegen/Kolleginnen. Moderne, komfortable Fahrzeuge.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu viele Langsamfahrstellen. Ständig zu spät. Zu kurze Wendezeiten. Heizungen in den Fahrerständen mangelhaft.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation mit dem Fahrpersonal, vor allem mit den Neuen.
Verbessert mit der Traffiq endlich die Fahrpläne und arbeitet realistische aus. Ziehr Die Schichten nicht unnötig in die Länge.
Arbeitsatmosphäre
Ist in Ordnung. Die Zufriedenheit sinkt leider teilweise, bedingt durch die Umstellung der Pläne, Schichten und neuen Pausenregelung. Schichten werden dank neuer Pausenregelung länger.
Kommunikation
Unterirdisch. Bewerbungsverfahren läuft Top - aber danach nicht mehr. In welchem Betriebshof man stationiert wird, in welcher Schicht man arbeitet, was sich im Unternehmen verändert, was mit den Strecken passiert und vieles mehr - wird alles nur schlecht kommuniziert.
Kollegenzusammenhalt
Ganz gut, es wird einem bei Störungen am Fahrzeug auch Hilfe angeboten. Aber viele arbeiten für sich alleine.
Work-Life-Balance
Das ist sogar sehr gut, da man - nach Ablauf der Probezeit - sich sein Schicht Modell aussuchen kann. Leider keine Garantie, dass es sofort klappt, aber man ist bemüht.
(Früh, Übergang, Spät/Nacht, geteilte Dienste)
Vorgesetztenverhalten
Die Fahrdienstgruppenleiter sind alle top, unser stellvertretender Betriebshofleiter Top. Die Chefs und Geschäftsführer sieht man nie.
Interessante Aufgaben
Abhängig vom Betriebshof. Ost beschränkt sich auf die Linien U4-U7, was sehr schnell sehr eintönig ist.
"Abwechslung" bieten dann die Rangierdienste und Bereitschaften.
Gleichberechtigung
Überall sind auch Frauen-WCs top vorhanden. Es gibt für fast alles auch weibliche Ansprechpartner.
Arbeitsbedingungen
In Ordnung. Durch die neue Pausenregelung und Pläne, werden die Schichten nun länger und variieren stark zwischen 7 und 9 Stunden. Aber die Arbeit ist angenehm und körperlich nicht anstrengend, abgesehen vom ständigen "rennen" beim Wenden mit 100m langen Einheiten.
Die Stühle in den Fahrerständen werden zum Glück gerade getauscht, die Alten sind komplett durch. Gerne auch mal Lehnen defekt.
Gehalt/Benefits
Gehalt nach Tarifvertrag, wird von der VGF offen online angegeben. Gehalt ist Top, man lebt von den Zuschlagen (Samstag, Sonntag, Feiertag, Nacht)
Image
Unzuverlässig, ständig zu spät, zu viele Ausfälle, bei der Straßenbahn zu viele alte Fahrzeuge. Fahrgäste dementsprechend verärgert.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele Möglichkeiten, mehr zu machen. Es gibt immer wieder interne Stellenangebote, es kann innerhalb des Unternehmens gewechselt werden.

