Gut am Arbeitgeber finde ich
Remote Arbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geringe Aufstiegsmöglichkeiten bzw. unangemessene Bezahlung dafür, keine Firmenkultur, unzuverlässige Bezahlung, willkürliche Entscheidungen aus amerikanischen HQ
Verbesserungsvorschläge
Fangt an eure Arbeitnehmer an mit Respekt zu behandeln und steht auch mal füreinander ein. Die Gründung eines Betriebsrats wäre mittlerweile eigentlich mehr als nötig.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn tolles Team, Spaß hat sukzessive abgenommen. Keine Wertschätzung.
Image
Mittlerweile reden intern sehr viele Leute schlecht über die Firma. Es gibt kein Vertrauensverhältnis eine schwache Firmenkultur und willkürliche Kündigungen. Ein Fall: Faher wurde in einem Fahrdienst von einem Tag vor die Wahl gestellt. Neuer Vertrag ohne Zuschläge für Nacht oder Wochenende mehr oder Kündigung: das hieß für viele Vollzeitler bis zu 20% Lohneinbußen. Von wegen Inflationsausgleich.
Work-Life-Balance
Remote und teilweise flexible Arbeitzeiten waren gut. Arbeit für drei Leute zu erledigen, weil Kollegen wahllos gekündigt werden, ist weniger schön.
Karriere/Weiterbildung
Ich sollte Urinen Job mit mehr Verantwortung übernehmen. Bei gleichem Gehalt versteht sich. Auch nicht ein sukzessive Steigerung nach Einarbeitung. Es sollte sich garnichts ändern.
Gehalt/Benefits
In ungefähr jedem dritten Moant wurde unzuverlässig Gehalt gezahlt (mehrere Hundert Euro). Das Geld wurde nachgezahlt, aber teilweise dann wieder falsch und immer erst einen Monat später. Man musste selbst vorrechnen und diskutieren bis die Personalabteilung nach 5 Emails eingesehen hat, dass denen ein Fehler unterlaufen ist. Das Gehalt war fair, aber auch nicht ausgesprochen gut.
Es gab nie einen Bonus zu Weihnachten oder Ähnliches. Auch bei keinem der Kollegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Via schreibt sich das Thema Effizienz und Nachhaltigkeit ja gerne auf die Fahne, aber was da hinter den Kulissen abläuft ist ne andere Sache.
Kollegenzusammenhalt
Es hat eine Zeit gegeben, da hat die Arbeit im Team Spaß gemacht, aber dass sich Führungsleute für dich einsetzen passiert nicht. Wenn aus dem HQ in Amerika entschieden wird, dass wahllos Stellen gekürzt werden müssen, dann werden eben Stellen gekürzt? Wird die Arbeit weniger oder kommt Ersatz? Nein bitte erledige die Arbeit deiner zwei gekündigten Kollegen jetzt auch noch in deiner Zeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Mir waren keine älteren Kollegen bekannt. Außer Fahrer, die gut und gerne über 60 waren.
Vorgesetztenverhalten
Das merkt man leider erst nach ein paar Wochen, aber auch in den Führungspositionen hat eigentlich keiner seinen Job sicher. Die Hierachie ist dort genauso wie als normaler Arbeitnehmer nach oben. Wenn man anderer Meinung ist oder konstruktive äußert wird das nicht gerne gesehen. Ich glaube es gab relativ gesehen genauso viele Kündigungen bei Führungskräften wie bei Nicht-Führungskräften in meiner Zeit. Und das sind bestimmt 70% über 3 Jahre.
Arbeitsbedingungen
Es gab ein MacBook und ansonsten waren die Arbeitsbedingungen auch gut, aber nicht wirklich mehr als Standart.
Kommunikation
Sehr intransparent, am besten zu allem ja und Amen sagen, sonst fällt man unangenehm auf. Das Gefühl wird einem dann auch gerne vermittelt.
Gleichberechtigung
Beide Geschlechter gleich schlecht.
Interessante Aufgaben
Teilweise interessant, aber kaum neuer Input.