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VIAOPTIC 
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28 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 54%
Score-Details

28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

5 Why führt immer zur Wahrheit — auch hier

1,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Produktion in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team in der Produktion — Menschen die täglich alles geben, füreinander einstehen und trotz schwieriger Rahmenbedingungen Außergewöhnliches leisten. Sie sind der eigentliche Wert dieses Unternehmens und verdienen einen besseren Rahmen als den der ihnen geboten wird.
Die Produkte und Märkte sind grundsätzlich zukunftsfähig — das Potenzial ist real. Es wird nur systematisch verschenkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit Menschen die Verantwortung ernst nehmen, Missstände benennen und das Unternehmen vor sich selbst schützen wollen. Sowie die Tatsache dass genau das hier nicht erwünscht ist.

Verbesserungsvorschläge

Einige Gedanken für alle die es angeht — in der Hoffnung dass sie gelesen und nicht als persönlicher Angriff interpretiert werden. Was an sich bereits ein Kulturproblem beschreibt.
Führungskräfte die faktenbasiert auf Risiken hinweisen, Investitionsentscheidungen hinterfragen und Compliance-Themen dokumentieren, sollten als das betrachtet werden was sie sind: eine wertvolle Ressource. Nicht als Bedrohung für das eigene Ego.
Eine Feedbackkultur in der kritische Stimmen nicht verschwinden sondern gehört werden, wäre ein Anfang. Gespräche die als "vertrauensvoll und offen" angekündigt werden, sollten das auch sein — unabhängig davon was bereits vorbereitet in der Schublade liegt.
Investitionen sollten nach fachlicher Notwendigkeit und strategischer Weitsicht getroffen werden — nicht nach dem Prinzip der kurzfristigen Kostenvermeidung auf Kosten langfristiger Risiken. Bekannte Compliance-Probleme verschwinden nicht dadurch dass man sie ignoriert — sie wachsen.
Wissenstransfer und Nachfolgeplanung sind keine netten Extras sondern operative Notwendigkeiten. Wer kritisches Wissen bewusst bei einzelnen Personen konzentriert und Freigaben für Redundanz systematisch verweigert, schafft Risiken die irgendwann sichtbar werden — mit oder ohne die Person die darauf hingewiesen hat.
Und zuletzt: Der Eigentümer sollte sich gelegentlich fragen was sein Unternehmen wirklich kostet — nicht nur in Euro, sondern in Menschen, Vertrauen und verschenktem Potenzial.

Arbeitsatmosphäre

Wer faktenbasiert arbeitet und unbequeme Wahrheiten ausspricht, wird nicht gefördert — er wird entfernt. Interne Risikohinweise, die im Interesse des Unternehmens formuliert wurden, wurden nicht als Führungsverantwortung gewertet, sondern als persönlicher Angriff interpretiert. Eine Kultur der offenen Kommunikation existiert nach außen — intern ist kritisches Denken eine Karrieregefahr. So wie ich es leider am eigenen Leib erfahren musste.

Image

VIAOPTIC investiert in seine Außendarstellung — und das mit Konsequenz. Interviews in denen von Wertschätzung, flachen Hierarchien und moderner Führungskultur die Rede ist. Awards die entgegengenommen werden. Pressemitteilungen die ein Unternehmen zeigen das seinen Mitarbeitern am Herzen liegt und zukunftsorientiert denkt.
Wer dann den Arbeitsalltag erlebt, reibt sich die Augen.
Die Diskrepanz zwischen kommuniziertem Selbstbild und gelebter Realität ist hier keine Kleinigkeit — sie ist strukturell. Das Bild nach außen ist nicht das Ergebnis einer gelebten Kultur, sondern ihr Ersatz. Wer Interviews liest in denen der Geschäftsführer erklärt wie wichtig ihm seine Mitarbeiter sind, und gleichzeitig erlebt wie mit langjährigen Führungskräften umgegangen wird die unbequeme Wahrheiten aussprechen, versteht dass Image hier Instrument ist und nicht Ausdruck von Haltung.
Hinzu kommt der Leica-Effekt: Im Recruiting wird die geografische Nähe und gemeinsame Eigentümerstruktur mit einem weltbekannten Premiumhersteller bewusst eingesetzt um Erwartungen zu wecken. Kulturell, strategisch und im täglichen Miteinander sind das zwei vollständig verschiedene Welten. Die Erwartung die beim Eintritt en

Work-Life-Balance

Nach außen wird ein modernes Arbeitsumfeld kommuniziert — flexible Strukturen, Homeoffice-Optionen, zeitgemäße Führungskultur. Im Bewerbungsgespräch klingt das überzeugend. Die Realität stellt sich anders dar.
Flexibilität existiert im Unternehmen durchaus — solange sie dem Betrieb nützt. Sobald sie dem Mitarbeiter zugutekommen soll, wird sie zum Diskussionsthema. Überstunden werden stillschweigend erwartet und weder erfasst noch ausgeglichen. Wer auf die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit besteht, fällt auf — und nicht positiv.
Die Diskrepanz zwischen kommuniziertem Anspruch und gelebtem Alltag ist in diesem Bereich besonders deutlich spürbar.

Karriere/Weiterbildung

Wer die richtige Meinung hat bekommt Zugang. Wer unbequem ist wird nicht gefördert — Weiterbildung ist hier kein Recht sondern eine Belohnung für Anpassung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im marktüblichen Bereich für die Branche — auf den ersten Blick fair. Wer jedoch die Verantwortung, die tatsächlich getragene Last und die gelieferten Ergebnisse dagegenstellt, stellt fest dass zwischen Leistung und Vergütung eine Lücke klafft die mit jedem Jahr größer wird. Überstunden werden weder erfasst noch ausgeglichen — sie sind schlicht eingepreist in eine Kultur die Einsatz als Selbstverständlichkeit betrachtet und nicht als Leistung die Anerkennung verdient.
Zur Karriere: Aufstieg ist möglich — unter einer Bedingung. Wer liefert, funktioniert und keine unbequemen Fragen stellt, kann hier wachsen. Die Decke ist jedoch nicht aus Glas sondern aus Beton — und sie liegt genau dort wo die eigene Meinung beginnt.
Weiterbildung existiert auf dem Papier. In der Praxis muss sie aktiv eingefordert, mehrfach angestoßen und hartnäckig verfolgt werden. Wer darauf wartet dass das Unternehmen in seine Entwicklung investiert, wartet lange — es sei denn die Weiterbildung nützt primär dem Betrieb und nicht dem Menschen.
Das Bittere: Wer messbare Ergebnisse liefert, Abteilungen aufbaut und Verantwortung weit über seine Stellenbeschreibung hinaus trägt, lernt am Ende dass all

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden nach außen als selbstverständliche Werte kommuniziert. Die Realität dahinter verdient einen nüchterneren Blick.
Bekannte Compliance-Risiken im Bereich Umweltrecht existieren — dokumentiert, benannt, intern kommuniziert. Die Reaktion darauf ist nicht proaktives Handeln sondern das bewährte Prinzip: Solange niemand offiziell hinschaut, besteht kein Handlungsbedarf. Wer als Führungskraft genau dieses Hinschauen zu seiner Aufgabe macht, Risiken schriftlich dokumentiert und Lösungsalternativen vorschlägt, erfährt dass Compliance hier kein strategischer Wert ist — sondern eine Bedrohung für den Status quo.
Investitionen fließen nicht dorthin wo sie fachlich notwendig wären — in gesetzeskonforme, zukunftsfähige Infrastruktur — sondern in die Verlängerung des Betriebs von Anlagen die technisch, rechtlich und ökologisch längst an ihre Grenzen gestoßen sind. Das spart kurzfristig Geld. Die mittel- und langfristigen Risiken — für das Unternehmen, für die Umwelt und für den Eigentümer — trägt jemand anderes.
Wer Umweltbewusstsein ernst nimmt, findet hier einen Arbeitgeber der denselben Anspruch hat. Auf dem Papier.

Kollegenzusammenhalt

Auf Teamebene erlebt man echten Zusammenhalt — Menschen die füreinander einstehen, auch abends noch mitdenken und sich gegenseitig den Rücken stärken. Das ist das Herzstück des Unternehmens und verdient Respekt.
Je näher man jedoch der Führungsebene kommt, desto fragiler wird dieser Zusammenhalt. Unter Druck — und Druck wird hier gezielt als Führungsinstrument eingesetzt — verändert sich das Bild. Kollegen die gestern noch Verbündete waren, nehmen plötzlich andere Positionen ein. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Selbstschutz. Das ist menschlich verständlich — und sagt alles über die Führungskultur aus, die diesen Druck erzeugt.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeiter mit tiefem Fachwissen sind willkommen solange sie schweigen und liefern. Sobald ihre Erfahrung zu einer eigenständigen Perspektive führt die von der Führungsmeinung abweicht, werden sie zum Problem. Jahrzehnte an Kompetenz zählen weniger als bedingungslose Loyalität.

Vorgesetztenverhalten

Als Führungskraft lernt man schnell: Die eigene Aufgabe ist nicht Verantwortung zu übernehmen, Risiken zu benennen und faktenbasiert zu entscheiden — sondern das Echo zu sein das die Geschäftsführung erwartet. Wer ein Investment von knapp 200.000 Euro sachlich hinterfragt, technische Risiken dokumentiert und Compliance-Bedenken schriftlich formuliert, erfüllt seine Hinweispflicht. Was folgt, ist keine Diskussion — sondern die Erkenntnis dass unbequeme Wahrheiten hier keine Karriere machen.
Demütigungen vor versammelter Mannschaft gehören zum Repertoire. Gespräche die als "vertrauensvoll und offen" angekündigt werden, können einen anderen Inhalt haben als angekündigt. Wer das Muster der letzten Jahre kennt — und es gibt ein Muster — erkennt die Systematik. Führungskräfte die zu eigenständigem Denken neigen, haben hier eine begrenzte Halbwertszeit.
Der Unterschied zwischen einem guten Chef und diesem: Ein guter Chef will dass seine Mitarbeiter wachsen. Hier wächst nur wer sich anpasst.

Arbeitsbedingungen

Die Außendarstellung ist gepflegt — moderne Büros, ansprechender Standort, professionelles Auftreten nach außen. Wer jedoch tiefer schaut, stellt fest dass Schein und Sein hier weit auseinanderliegen.
In der Produktion trifft man auf Infrastruktur deren Lebenszyklus längst überschritten ist. Maschinen und Anlagen die technisch am Limit operieren, deren Ersatzteile kaum noch verfügbar sind und deren Betrieb rechtliche Risiken birgt die intern bekannt sind — aber ignoriert werden. Investitionen werden nicht nach fachlicher Notwendigkeit entschieden, sondern nach anderen Kriterien die sich dem sachlichen Beobachter nicht erschließen.
Wer als Führungskraft diese Missstände dokumentiert, technische Risiken benennt und Alternativen vorschlägt, erfüllt seine Pflicht. Was folgt ist keine Auseinandersetzung mit den Fakten — sondern mit der Person die sie geliefert hat.
Die Arbeitsumgebung ist symptomatisch für das Unternehmen insgesamt: Nach außen modern, nach innen auf Verschleiß gefahren

Kommunikation

Gesprächseinladungen tragen intern manchmal andere Titel als ihr tatsächlicher Inhalt. Wer zu einem "Abstimmungsgespräch" eingeladen wird, sollte nicht ausschließen, dass fertig unterzeichnete Rechtsdokumente bereits auf dem Tisch liegen — während der Gesprächsrahmen als "vertrauensvoll und offen" angekündigt wird. Die Diskrepanz zwischen dem was angekündigt und dem was tatsächlich kommuniziert wird, zieht sich durch alle Ebenen. Wer die bekannte Analysemethode "5 Why" konsequent anwendet und dabei ehrliche Antworten formuliert, stellt fest, dass Offenheit nur so lange erwünscht ist, wie die Antworten dem Fragenden schmeicheln.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird nach außen als Wert kommuniziert. Intern entscheidet nicht Leistung, Qualifikation oder Engagement über Karriere und Behandlung — sondern Loyalität zur Führung. Wer das falsche Mal hinterfragt, stellt fest dass Gleichberechtigung hier selektiv angewendet wird.

Interessante Aufgaben

Wer auf interessante Aufgaben wartet bis sie von oben kommen, wartet hier lange. Wer sie sich selbst schafft, liefert — und stößt dabei irgendwann auf eine unsichtbare Grenze.
Technisch gibt es durchaus Substanz. Wer bereit ist Verantwortung zu übernehmen, Prozesse zu optimieren und messbare Ergebnisse zu liefern, kann das tun. Die Zahlen sprechen dann für sich — auch wenn niemand darüber spricht.
Das Problem beginnt dort wo Eigeninitiative in strategisches Denken übergeht. Wer nicht nur seinen Bereich optimiert, sondern anfängt größere Zusammenhänge zu verstehen, Investitionsentscheidungen zu hinterfragen und Alternativen vorzuschlagen, überschreitet eine Grenze die nirgendwo steht aber überall spürbar ist. Eigenständiges Denken wird hier nicht als Kompetenz wahrgenommen — es wird als Konkurrenz empfunden.
Das Potenzial ist da. Die Bereitschaft es zu nutzen — auf Führungsebene — nicht.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Nein Danke!

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wetzlar gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Handy Verbot


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Ein Lehrstück über Kommunikation, Führung und Vertrauen

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Parkplatz
Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dies würde den Rahmen von Kununu sprengen.

Verbesserungsvorschläge

Dies würde den Rahmen von Kununu sprengen.

Arbeitsatmosphäre

Gute Ansätze – aber eine Atmosphäre, die viele zermürbt
Meine Zeit bei VIAOPTIC war leider geprägt von einer Arbeitsatmosphäre, die ich als sehr belastend und demotivierend empfunden habe – und mit diesem Eindruck war ich keineswegs allein. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen äußerten ähnliche Frustration, oft hinter vorgehaltener Hand.

Trotz spannender Produkte und eines grundsätzlich zukunftsfähigen Markts fehlte es intern an echter Wertschätzung, klarer Kommunikation und einem vertrauensvollen Miteinander. Entscheidungen wirkten häufig willkürlich oder wurden nur unzureichend erklärt. Der Umgangston war zum Teil angespannt, Feedbackkultur kaum vorhanden. Führung fand mehr auf Kontrolle als auf Vertrauen basierend statt. Dies führte zu einem Klima, in dem sich viele nicht wohlfühlten oder dauerhaft mit Rückzug reagierten.

Besonders enttäuschend war für mich die Diskrepanz zwischen kommunizierten Werten und gelebtem Alltag. Flache Hierarchien oder moderne Führungskultur wurden zwar nach außen vermittelt – intern aber kaum erlebbar gemacht.

Ich bin mit dem Anspruch gestartet, etwas zu bewegen – geblieben ist das Gefühl, gegen unsichtbare Mauern zu laufen.

Image

Außendarstellung weckt mitunter falsche Erwartungen
VIAOPTIC ist außerhalb der Branche wenig bekannt. In Vorstellungsgesprächen wird gerne auf die geografische Nähe und frühere Verbindungen zu Leica Bezug genommen, was bei Außenstehenden mitunter den Eindruck einer engeren Zugehörigkeit erweckt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um zwei klar getrennte Unternehmen, die sowohl organisatorisch als auch strategisch unabhängig voneinander agieren – eine Unterscheidung, die im Bewerbungsprozess deutlicher kommuniziert werden sollte.

Work-Life-Balance

völlig normal.

Karriere/Weiterbildung

Interne Weiterbildungen standen nicht allen Mitarbeitenden gleichermaßen offen. Oft mussten sie aktiv eingefordert oder mehrfach angestoßen werden. Externe Qualifizierungsmaßnahmen wurden in der Regel nur für diejenigen angeboten, bei denen dies ausdrücklich im Arbeitsvertrag festgelegt war. Einmal fand eine externe Weiterbildung statt, doch diese war so stark überfüllt, dass nicht alle Interessierten teilnehmen konnten. Diese selektive Vorgehensweise kann dem Aufbau eines gemeinsamen Teamgefühls im Wege stehen und vermittelt den Eindruck, dass individuelle Entwicklungspotenziale nicht ausreichend wertgeschätzt werden.

Gehalt/Benefits

Gehälter waren im mittleren bis hohen Bereich eines Mittelständlers in der Kunststoffspritzgussindustrie.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war von gegenseitigem Verständnis geprägt – oft als Reaktion auf schwierige Umstände.
Viele Mitarbeitende wirkten in ihrem Aufgabenbereich resigniert, was spürbare Auswirkungen auf Motivation und Engagement hatte. Gleichzeitig zeigte sich unter den Kolleginnen und Kollegen ein respektvoller, mitfühlender Umgang. Man sprach sich Mut zu und zeigte Verständnis für die teils herausfordernden Rahmenbedingungen – sei es aufgrund der jeweiligen Aufgaben in bestimmten Abteilungen oder der räumlichen Nähe zu bestimmten Führungspersonen, deren Führungsstil das Arbeitsklima spürbar belastete.

Leider zeigte der Kollegenzusammenhalt Brüche, sobald neue oder bestehende Mitarbeitende versuchten, neue Technologien einzuführen oder auszuprobieren.
In solchen Situationen traten teils deutliche Verhaltensunterschiede zutage, was die Offenheit für Veränderung und den Umgang mit Innovation betraf. Die daraus entstehende Diskrepanz wirkte sich spürbar auf das Miteinander aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Unternehmen gibt es durchaus ältere Mitarbeitende, die mit ihrer Erfahrung geschätzt werden und in Führungsrollen einen wertvollen Beitrag leisten. Ihre Kompetenz und Verlässlichkeit werden anerkannt, und sie genießen entsprechendes Vertrauen.

Gleichzeitig war ich jedoch auch Zeuge von Situationen, in denen erfahrene Kollegen – teils mit beeindruckendem fachlichem Hintergrund – respektlos behandelt oder bewusst übergangen wurden. Besonders auffällig war dies bei Mitarbeitenden, deren Qualifikation die Anforderungen ihrer Position deutlich überstieg. Statt deren Potenzial zu nutzen, wurde ihre Meinung häufig ignoriert oder abgewertet. Solche Widersprüche im Umgang mit älteren Fachkräften werfen Fragen auf und senden ein zwiespältiges Signal – sowohl intern als auch nach außen.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetztenverhalten – die größte Baustelle im Unternehmen

Das Führungsverhalten stellt aus meiner Sicht die gravierendste Schwachstelle im Unternehmen dar. Entscheidungen orientieren sich primär an den Erwartungen des Vorgesetzten – nicht am tatsächlichen Bedarf, der Teamdynamik oder den Unternehmenszielen. Mitarbeitende agieren zunehmend angepasst, kritische Stimmen verschwinden oder werden ignoriert.

Eine offene Diskussionskultur ist faktisch nicht vorhanden. Statt konstruktivem Austausch herrscht Zustimmungspflicht. Der Begriff Mikromanagement müsste hier neu definiert werden – das Ausmaß an Kontrolle, Einmischung und Detailsteuerung überschreitet deutlich das, was man selbst in streng geführten Organisationen erwarten würde.

Demütigungen im Einzelgespräch oder vor versammelter Mannschaft waren hier leider wöchentlich möglich.

Führung im Sinne von Vertrauen, Entwicklung oder Verantwortung? Fehlanzeige.

Arbeitsbedingungen

Die technische Grundausstattung ist in Teilen positiv hervorzuheben – höhenverstellbare Tische und moderne Notebooks stehen zur Verfügung. Allerdings fehlt eine Klimaanlage, was insbesondere in den Sommermonaten zu deutlich eingeschränktem Arbeitskomfort führt.
Zudem war keine klassische IT-Abteilung vorhanden. Supportanfragen blieben teils über Stunden unbeantwortet, was zu unnötigen Arbeitsunterbrechungen und Frustration führte.

Kommunikation

Die Unternehmensziele wurden bei VIAOPTIC klar formuliert und regelmäßig kommuniziert – sowohl auf Bereichs- als auch auf Geschäftsführungsebene. Besonders positiv empfand ich die Transparenz bei strategischen Themen und die Offenheit, mit der Hintergründe erklärt wurden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren in vielen Fällen stark routiniert und boten nur begrenzt Abwechslung. Teilweise musste aktiv nach sinnvollen Tätigkeiten gesucht werden, was auf Dauer demotivierend wirkte. Dieser Umstand ist zum Teil produktbedingt – die Produkte und Prozesse lassen in bestimmten Bereichen wenig Raum für kreative oder strategisch anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Insgesamt blieb dadurch viel Potenzial ungenutzt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Veraltete Strukturen und kein Raum zur Entwicklung

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wetzlar gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Großer Parkplatz

Verbesserungsvorschläge

Vieles

Arbeitsatmosphäre

Viele nette Kollegen, Vorgesetzte eher unbeholfen

Image

Über die Firma wird viel negativ gesprochen innerhalb der Kollegen, sonst ist die Firma im Raum Wetzlar eher unbekannt

Work-Life-Balance

Relativ strenge Kernzeit und kein Homeoffice, höchstens mit betteln und Begründung. Urlaub soll am besten 3 Jahre im voraus geplant werden

Karriere/Weiterbildung

Gibt einen Weiterbildungsplan, man muss aber selber darauf achten, dass dieser eingehalten wird und diesen selber planen

Gehalt/Benefits

40h Woche und Gehalt unter Tarif nur mit langer Betriebszugehörigkeit kriegt man vernünftige Sonderzahlungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt und Strom soll gespart werden

Kollegenzusammenhalt

In den Abteilungen teilweise gut, aber es wird schon unter den Abteilungen sehr übereinander gelästert, auch von Führungskräften wird viel gelästert

Umgang mit älteren Kollegen

Gut, diese werden nicht benachteiligt

Vorgesetztenverhalten

Keine guten Führungspersonen, durch viele Abteilungen hindurch schwache unqualifizierte Personen die nur durch lange Zugehörigkeit zur Firma den Posten besetzen

Arbeitsbedingungen

Keine Klima, Laptops teilweise sehr langsam. Immerhin Höhenverstellbare Tische und zwei Bildschirme (mit Glück sogar 2x das gleiche Modell)

Kommunikation

Mitarbeitergespräche werden ständig verschoben, Folge es gibt jahrelang keine (wenn man in nur 5min seine 2% Gehaltserhöhung in die Hand gedrückt bekommt und abgewunken wird zählt nicht)

Gleichberechtigung

Gute Elternzeit Möglichkeiten für beide Geschlechter

Interessante Aufgaben

Wenn man sich bemüht bekommt man Aufgaben zugeteilt, aber nur wenn man aktiv danach fragt. Ansonsten kann man auch den ganzen Tag rumlaufen und quatschen, interessiert niemanden was Person X so genau macht

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Nach außen modern aber veraltete Strukturen.

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderner Maschinenpark.

Verbesserungsvorschläge

Interessen der Mitglieder fördern. Besser und früher informieren.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen sind super. Vorgesetzt mangelt es an Führungskompetenz.

Image

Modern und innovativ.

Karriere/Weiterbildung

An Fortbildungen und Schulungen wird gespart.

Gehalt/Benefits

Gehalt liegt im Mittelfeld der Kunststoffbranche. Für den Optikbereich erwartet man aber mehr.

Kollegenzusammenhalt

Der zusammen halt unter den Kollegen ist super.

Vorgesetztenverhalten

Hier sollte mal nachgebessert werden.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer viel zu warm in den Hallen.

Kommunikation

Informationen kommen zuspät.

Interessante Aufgaben

Viele neue Maschinen und herausfordernde Prozesse.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Ich habe viel gelernt

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in Wetzlar gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Tolle Kollegen

Work-Life-Balance

40 Stunden-Woche, flexible Arbeitszeit, mehr Homeoffice wäre top gewesen

Gehalt/Benefits

angemessenes Gehalt

Kollegenzusammenhalt

Unternehmensübergreifend gute Zusammenarbeit

Vorgesetztenverhalten

Immer ansprechbar und hilfsbereit

Arbeitsbedingungen

Modernes Arbeisumfeld

Kommunikation

Offen

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Alles in Allem ein guter Arbeitgeber

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jeder kann sich und seine Ideen einbringen, das etablierte KVP-System hilft hier

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehälter sollten offen gelegt werden

Verbesserungsvorschläge

Prozesse stärker digitalisieren

Arbeitsatmosphäre

Regelmäßiger Austausch mit anderen Abteilungen wird gefördert

Image

Gutes Feedback von Kunden

Work-Life-Balance

Ein Homeoffice-Regelung wäre wünschenswert, bei Bedarf ist dies möglich, man muss halt immer nachfragen

Karriere/Weiterbildung

Regelmäßiger Abgleich findet statt, Angebot passt

Gehalt/Benefits

Im Mittelfeld, wie es so schön heißt Leistung wird bezahlt, bei Konzernen gibt es sicherlich mehr

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird darauf geachtete Ressourcen zu schonen

Kollegenzusammenhalt

In den Abteilungen überwiegend top Zusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Unterschiede zwischen Alt und Jung

Vorgesetztenverhalten

Unterstützung ist immer da

Arbeitsbedingungen

Moderes Arbeitsumfeld, was Sinn macht, wird angeschafft

Kommunikation

Offen Kommunikation, Ausnahmen bestätigen die Regel, überwiegend hilfsbereite Kollegen mit einzelnen Motzknochen

Gleichberechtigung

Passt

Interessante Aufgaben

Abwechslung ist gegeben

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VIAOPTIC - ein Unternehmen mit Potenzial und Zukunft

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Rundum solider Arbeitgeber an einem modernen Standort, der sich zielstrebig auf die Zukunft vorbereitet und immer aktiv an Verbesserung arbeitet

Verbesserungsvorschläge

Teilweises Überdenken der Gehaltspolitik.

Arbeitsatmosphäre

Allgemein gutes Betriebsklima

Image

Sehr gute Firma, die an manchen Stellen noch etwas für das Image tun könnte. In Summe überwiegen die positiven Faktoren aber deutlich!

Work-Life-Balance

Viel Arbeit, die sich im Tagesgeschäft nicht immer erledigen lässt. Entweder wird länger gearbeitet um die Probleme zu lösen oder sie stauen sich auf.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird gefördert. Wer sich entwickeln will und so die Firma nach vorne bringen möchte bekommt in der Regel auch die Chancen dazu. Ein internes Weiterbildungsprogramm entwickelt die Mitarbeiter ebenfalls gut weiter

Gehalt/Benefits

Gehälter sind eher unter dem Branchenschnitt. Das Thema Gehalt ist immer der Teil, bei dem die Enttäuschung in Gesprächen aufkommt.
Hier könnte in der Firmenpolitik etwas getan werden, denn schließlich sind motivierte Mitarbeiter diejenigen, die auch gute Leistungen bringen!
Geld ist in der heutigen Zeit eine große Motivation geworden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltgedanke ist vorhanden und wird nach branchenspezifischen Faktoren gut umgesetzt.

Kollegenzusammenhalt

Guter Zusammenhalt zwischen den meisten Kollegen, manche Ausreißer gibt es, wie aber in jedem anderen Unternehmen auch.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere, langjährige Kollegen könnten etwas mehr Achtung an manchen Stelle bekommen.

Vorgesetztenverhalten

Es wird teilweise sehr viel erwartet, was aber in Summe nicht in der benötigten Qualität erarbeitet werden kann, weil die Zeit fehlt oder zusätzliches fähiges Personal, was unterstützen kann.

Arbeitsbedingungen

Sehr modernes Arbeitsumfeld. Wenn Optimierungen und Verbesserungen gewünscht und auch begründet sind, ist es Ziel, diesen nachzukommen.

Kommunikation

Informationen gehen zur Weitergabe an die Vorgesetzte und werden mehr oder weniger vollständig weitergegeben

Gleichberechtigung

Technische Aufgaben sind fast ausschließlich von Männern besetzt, Frauen überwiegen in den fertigungsnachgelagerten Prozessen.

Interessante Aufgaben

Sehr vielseitige und immer wieder neue innovative Themen werden bearbeitet. Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse kann so sehr gut erzielt werden.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Schlechter Arbeitgeber

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zenteale Lage und Firmenparkplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Führungsstil und das Vereinbarungen und Absprachen nicht eingehalten werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Guter Arbeitgeber mit Luft nach oben.

3,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Wetzlar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Qualität geht vor Quantität. Klimatisierte Halle. Maschinenpark wird auf einem moderne Stand gehalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele Produktionshelfer die zum Mindestlohn arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

Orientierung der Gehälter an die Tarifverträge.

Gehalt/Benefits

Gehalt bewegt sich im unteren Mittelfeld. Man dürfte sich mehr an den Tarifgebundenen Firmen orientieren.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 28 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird VIAOPTIC durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Chemie (3,3 Punkte). 17% der Bewertenden würden VIAOPTIC als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 28 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Interessante Aufgaben und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 28 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich VIAOPTIC als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.