Seit drei Jahren dabei, mal schauen wie lange noch
Gut am Arbeitgeber finde ich
Generell kann man über alles reden und wird zumindest initial angehört...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
...ob auf Kritik dann aber auch Besserung folgt ist häufig eher Glückssache.
Verbesserungsvorschläge
Für die mitarbeiter einsehbare, einheitliche Gehaltslisten (muss nach EU-Richtlinie 2023/970 eh ab Juni diesen Jahres).
Bessere Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen, es kann nicht sein, dass ich als Entwickler einmal im Quartal von für die Entwicklung essentiellen Systemen ausgesperrt werde weil irgendjemand im Ops-Team wieder mit den Berechtigungen rumgespielt hat.
Arbeitsatmosphäre
Die Kollegen sind nett und helfen gerne, man kann mit allen Leuten bis hin zur Chefetage gut reden wenn es Probleme gibt.
Image
Die Vitroconnect hat generell ein gutes Image, und im allgemeinen passt das auch ganz gut zur Unternehmensrealität.
Work-Life-Balance
Die Natur der in der Entwicklung betreuten Systeme führt durchaus manchmal dazu, dass man spontan länger im Büro bleiben muss um das Chaos aufzuräumen das die Kunden angerichtet haben, Urlaubsplanung ist oft aufgrund der häufig unterbesetzten Teams kompliziert.
Karriere/Weiterbildung
Generell bietet die Vietroconnect vielfältige Angebote zur Weiterbildung, karrieretechnisch kann ich es allerdings schlecht einschätzen wie gut die Chancen hier sind, da die Firma was Gehälter etc. angeht extrem intransparent ist.
Gehalt/Benefits
Ich bekomme als Junior-Entwickler ein deutlich unterdurchschnittliches Gehalt, selbst im Vergleich zu den anderen auf Kununu aufgeführten Entwicklern, mein disziplinarischer Vorgesetzter verweist hier darauf, dass ich auch nach mehreren Jahren in der Firma nicht auf dem selben Level arbeite, wie Kollegen die 20+ Jahre Erfahrung mehr haben als ich und hat klar kommuniziert, dass sich da nicht so schnell etwas ändern wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma achtet ganz gezielt auf umwelttechnische Aspekte (Firmenflotte fast exklusiv aus E-Autos, kostenlose Lademöglichkeiten auf dem Firmenparkplatz, PV auf dem Bürogebäude etc.)
Kollegenzusammenhalt
Generell wird sehr viel darauf geachtet einander wenn nötig zu helfen, natürlich kann man nicht mit jedem klarkommen, aber der Großteil des Kollegiums ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die regelmäßigen Firmenfahrten und Team-Events helfen hier definitiv.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden respektvoll behandelt und haben oft ein sehr tiefes Verständnis der bearbeiteten Matierie und helfen auch gerne den jüngeren Kollegen aus, wenn es technische oder fachliche Fragen gibt.
Vorgesetztenverhalten
Generell kann man mit allen Mitgliedern der Chefetage reden und einem wird auch zugehört, aber bei manchen bekommt man das Gefühl, dass man als einfacher Mitarbeiter eigentlich nicht mehr ist als eine Zahl in einer Excel-Tabelle.
Arbeitsbedingungen
Generell wird alles was zur Arbeit benötigt wird zur Verfügung gestellt. Allerdings muss man hier sagen, dass einige Systeme (Laptops, Build-Server) nicht mehr immer auf dem aktuellsten technischen Stand, was dazu führt, dass man gerne mal zehn Minuten lang darauf wartet, dass ein Build durchläuft.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb von Teams und Abteilungen ist generell ziemlich gut, aber insbesondere wenn es um verschiedene Abteilungen geht weiß teilweise die eine Hand nicht was die andere tut, und man wird als Entwickler häufiger mal versehentlich vom Ops-Team aus Datenbanken und Config-Dateien ausgesperrt.
Gleichberechtigung
Ich habe bis jetzt keinerlei Benachteiligung von Kolleginnen beobachten können.
Interessante Aufgaben
Das "Daily Business" als Entwickler ist häufig auf repetetive Aufgaben (Incident-Klärungen, simple Bugfixes und Softwareupdates) begrenzt, was relativ schnell langweilig wird. Die interessanten Aufgaben (technische Planung von neuen Features etc.) bleiben hier häufig den Lead-Devs vorbehalten.

