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Vivantes - Netzwerk für Gesundheit 
GmbH
Bewertung

Es ist nie alles Gute beisammen. -Bewertung für die Vivantes Service GmbH-

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat bei Vivantes in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Bezahlung, 30 Tage Urlaub, bei Verhandlungsgeschick ist auch ein Dienstwagen möglich, sofern die Arbeitgeberin dies auch für nötig hält.
Theoretisch sehr vielseitige Aufgaben im Konzern verfügbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben ausführlich benannte Punkte.

Zusätzlich zu erwähnen ist hier, dass Mails auch gelesen und beantwortet werden sollten.
Antwortzeiten von mehr als 2 Wochen sind schlicht nicht mehr zeitgemäß und zeugen vom allgemeinen "Wegduckverhalten".
Wenige halten hier alles am Laufen, Verbesserungen sind gern gesehen, versanden dann aber meist im Dschungel der Verantwortung(slosigkeiten).
Mitarbeiter, welche den Mund auf machen, sind nach außen hin gern gesehen, werden nach innen jedoch aus Angst vor Veränderungen klein gehalten und verlassen schlussendlich das Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Alte Strukturen aufbrechen, Neues zulassen und die alteingesessenen, auf sich selbst bedachten Mitarbeiter zur Leistungserfüllung motivieren, notfalls mit arbeitsrechtlich möglicher Gewalt.
Ziele setzen,
Erfüllung verlangen,
angemessene Zeiten einräumen,
bei Nicht-Erfüllung der gesteckten Ziele die Gründe erforschen,
diese Abstellen,
erneute Zielsetzung,
noch immer keine Erfüllung,
Konsequenzen ziehen.
Es wäre so einfach...

Arbeitsatmosphäre

Direkt im Team hervorragend, hierarchisch nach oben immer schlechter werdend.

Kommunikation

Konzernweit grauenhaft.
Besorge deine Informationen selbst oder "stirb unwissend und allein".

Kollegenzusammenhalt

Unter neuen Kollegen mit Erfahrung in der freien Wirtschaft sehr gut.

Alteingesessene, so gut wie unkündbare Mitarbeiter wissen dies und schmoren gern im eigenen Saft ohne Engagement oder Elan.
Als Führungskraft sind einem nahezu die Hände gebunden, da der Abmahnungsprozess jeder Beschreibung spottet.

Work-Life-Balance

Passt.
Einen geregelten Arbeitstag organisiert man sich selbst, hat dazu aber auch die nötigen Freiheiten und das Vertrauen der Vorgesetzten. Leistung sollte selbstverständlich sein, wie in jedem anderen Job auch.

Vorgesetztenverhalten

Da hier unter den Vorgesetzten in der Zentrale ein "herrliches" Hauen und Stechen zu herrschen scheint und es so gut wie keine gelebte Organisationsstruktur gibt, variiert dies sehr stark.
Direkte Vorgesetzte habe ich stets korrekt, konstruktiv und freundlich erlebt.
Außerhalb der Abteilung wird nur versucht, eigene Unzulänglichkeiten zu kaschieren und die Verantwortung möglichst weit und unter vielen Beteiligten bis zur Versandung der eigentlichen Verantwortung zu streuen.

Interessante Aufgaben

Ein Techniker, Ingenieur oder Meister darf gern auf Grund des Personalmangels an allen Fronten berufsfremde Aufgaben übernehmen.
Grundsätzlich muss man sich mit dem gesamten Portfolio des FM auseinandersetzen.
Nichts für Berufspassionisten eines einzelnen Gewerks.

Gleichberechtigung

Als Mann nie Probleme bemerkt.
Durchsetzen sollte man sich können.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine negativen Erfahrungen gemacht.

Arbeitsbedingungen

Etwas in die Jahre gekommen, natürlich nicht vergleichbar mit modernen Start-Ups aus der Techszene.
Man ist aber auf Arbeit uns soll seinen Job machen, dazu bedarf es keiner "Kuscheldecke" am Arbeitsplatz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Ordnung.

Gehalt/Sozialleistungen

Nach Verdi-Tarifabschluss zum 01.01.2022 wird es kaum noch möglich sein, GUTES Personal im technischen Bereich zu finden.
"You get what you pay for." wird Vivantes in den kommenden Monaten und Jahren noch schmerzlich lernen.
Mit einem AT-Vertrag kann man leben, sollte sich aber stets bewusst sein, dass man in der freien Wirtschaft mind. 30 - 50% besser bezahlt wird, was viele Mitarbeiter nach einem kurzen Exkurs in den öffentlichen Dienst schnell bemerken und gern wieder gehen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung und Karriere werden zwar propagiert, jedoch passiert nichts, wenn man sich nicht aktiv selbst kümmert.
Kostenübernahme von selbst organisierten Weiterbildungen sind jedoch in der Regel problemlos möglich - wenn das Unternehmen für sich darin einen Mehrwert sieht.


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Arbeitgeber-Kommentar

Vivantes RekrutierungscenterRekrutierungsteam

Wir nehmen jede Bewertung ernst und versuchen daraus Ansätze für Verbesserungen abzuleiten. Ihre Hauptkritikpunkte sind die Arbeitsatmosphäre, die Kommunikation und das Gehalt / die Sozialleistungen. Ihren Ball nehmen wir gern auf und leiten Ihre Verbesserungsvorschläge an die zuständige Stelle weiter.