Mehr Schein als Sein – Wertschätzung und Vertrauen gehen zunehmend verloren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, Home-Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Insbesondere in den letzten Jahren hat sich die Unternehmenskultur aus meiner Sicht zunehmend zum Negativen verändert. Die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist spürbar zurückgegangen. Wirtschaftliche Kennzahlen und Unternehmensziele scheinen immer stärker im Vordergrund zu stehen, während die Menschen, die täglich die Arbeit leisten, zunehmend aus dem Blick geraten.
Entscheidungen werden häufig nicht ausreichend oder transparent kommuniziert. Ein offener Austausch mit den Mitarbeitenden und die ernsthafte Berücksichtigung ihrer Anliegen kommen aus meiner Sicht zu kurz.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit sensiblen persönlichen Informationen. Informationen über Erkrankungen und gesundheitliche Angelegenheiten wurden innerhalb des beruflichen Umfelds weitergegeben, obwohl diese vertraulich hätten behandelt werden müssen. Diskretion, Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre sollten selbstverständlich sein.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Loyalität, Engagement und langjährige Betriebszugehörigkeit zunehmend als selbstverständlich angesehen. Wertschätzung und Vertrauen sollten jedoch nicht nur kommuniziert, sondern auch tatsächlich gelebt werden.
Verbesserungsvorschläge
Wieder mehr Wert auf die Mitarbeitenden und ihre Bedürfnisse legen, anstatt Entscheidungen überwiegend unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu treffen. Eine transparentere Kommunikation, echte Beteiligung an Veränderungen und ein wertschätzender Umgang mit den Beschäftigten wären wichtige Schritte. Die nach außen kommunizierten Unternehmenswerte sollten auch im Arbeitsalltag spürbar gelebt werden.
Kommunikation
Das meiste erfährt man über den Flurfunk
Kollegenzusammenhalt
Stark abhängig von der Abteilung
Work-Life-Balance
Gleitzeit, viel Urlaub
Gleichberechtigung
Aufstieg nur mit Vitamin B möglich
Karriere/Weiterbildung
Kaum Möglichkeiten

