28 von 105 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ehrlich kommunizieren, klare Strategie vorgeben. Wertschätzung zeigen.
Sehr unterschiedlich von Team zu Team, in manchen Bereichen herrscht große Unsicherheit zur künftigen Ausrichtung und der eigenen Rolle im Unternehmen. Aktuell gibt es viele Kündigungen hauptsächlich von jüngeren Kolleginnen und Kollegen.
War lange Zeit sehr gut, nimmt in der Tendenz jedoch ab.
Für die Branche zufriedenstellend.
Gibt jährliche Feedbackgespräche, aber keinen regelmäßigen Austausch zur Weiterentwicklung. Hängt stark von der Führungskraft ab. Die eigene Weiterentwicklung stößt in manchen Fachbereichen schnell an eine Grenze.
Gibt eine Stiftung mit Schwerpunkt Wissenschaft und Kultur. Umweltbewusstsein ist nur ein Randthema.
Ist großteils sehr gut. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten schon lange im Unternehmen und pflegen einen kollegialen Umgang.
Sehr abhängig von der Führungskraft. Gibt engagierte Vorgesetzte. Übergreifend fehlt leider oft die Wertschätzung.
Moderne Großraumbüros und gute Technik. Viel Renovierung und Neugestaltung mit Marken-Relaunch.
Es gibt an sich zahlreiche und auch gute Formate der internen Kommunikation, vom Quartalsflyer über regelmäßige Updates mit der Geschäftsführung. Allerdings werden kritische Themen schnell übergangen, stattdessen gibt es Eigenlob und Phrasen.
Jahrelang gewachsene Männerbündnisse, viel Buddykultur. Wer nicht im Circle ist, wird sich schwertun, aufzusteigen. Das Unternehmen möchte gerne als frisch und divers wahrgenommen werden, das Mindset vieler Führungskräfte und die Strukturen sprechen leider oft eine andere Sprache.
Potenziell vorhanden. Der Spardruck bremst allerdings neue Entwicklungen.
Endlich mit der Buddykultur aufhören, es ist ein Graus. Motivierte Mitarbeiter viel mehr fördern, ihnen echte Freiräume bieten. 360° Feedback für Führungskräfte. Nach zwei Jahren Pandemie endlich eine Homeoffice-Regelung – auf was wird gewartet?
Selbst der motivierteste Mitarbeiter verliert sein Engagement: Alteingesessene, die Neues aus Prinzip bekämpfen, ein Team an der Spitze, das Buddykultur lebt und keine klare Strategie. Aktuell Kündigungswelle junger, kompetenter Leute.
In der Region zunehmend schlechter. Der Frust und negative Erfahrungen vieler Kolleg*innen spricht sich herum.
Wenige hoch Motivierte schultern gefühlt viele nicht Motivierte.
Viele länger Beschäftigte ruhen sich auf sehr guten Verträgen aus. Die anderen haben das Nachsehen.
Kriegt man nicht so arg viel mit.
Es gibt zwei Lager: Die, die etwas bewegen wollen und die, die möglichst jeden Fortschritt verhindern wollen, weil es individuell vllt. zu Mehrarbeit oder schlechteren Konditionen führt. Zu oft wird auf die Letzteren Rücksicht genommen. Das schafft große Spannungen zwischen diesen Lagern.
Deutlich besser als mit jungen Kollegen.
Extrem abhängig von Personen. Manche sehr wertschätzend und motivierend, manche halten andere klein oder verhalten sich sogar degradierend. Kein 360°-Feedback.
Für mich entsprechend der Arbeitsatmosphäre.
Die kommunizierte Strategie, an die viele, vor allem junge Leute geglaubt haben, wurde um 180 ° gedreht. Vertrauen zerstört.
Den Wert von Diversity erkennen viele leider nicht. Einzelne machen schlechte Erfahrungen.
Gäbe es eigentlich eine ganze Menge.
Keine geradlinige HomeOffice Regelung. Junge motivierte Mitarbeiter werden oft durch alteingesessene "Beamte" ausgebremst. Es herrscht Planlosigkeit.
wie die Titanic...
Einige altgediente Redakteure benehmen sich wie Beamte. Wenig Flexibiltät über den eigenen Horizont hinaus. Viele Junge Kollegen reißen sich den A... auf.
keine individuelle Förderung existent. Karrieremöglichkeiten für Frauen fast nicht vorhanden. Buddykultur
Neue Kollegen werden niedrigschwellig eingruppiert. Gehaltsverhandlungen schier unmöglich.
gute Stiftungsarbeit
Schicksalsgemeinschaften. Eine Kündigunsgwelle von jungen Kolleg:innen erschüttert das Unternehmen.
Punktuell gut, dennoch einige veraltete Führungskulturen.
Es werden Mitarbeiterbenefits beworben die quasi nichts bringen. Eine Kantine und Impfangebot sind kein Benefit. Sportgruppen sind nicht existent.
Moderne Open Office Büros, gute IT Ausstattung.
Man versucht über verschiedene Kommunikationskanäle ein bischen Licht ins Dunkel zu schaffen.
Eine Gleichberechtigung bei Privilegien zwischen Alt und Jung ist nicht vorhanden. Zweiklassengesellschaft. Gender Pay Gap
wenig Wechsel. Einmal Hüh...einmal Hott.
Viele nette Kollegen
Transparenter kommunizieren, Wertschätzung nicht nur mit Worten, sondern auch Taten untermalen
Hat zuletzt deutlich unter vielen Abgängen gelitten, vor allem junge Kollegen verlassen das Haus. Es kommen Fragen auf, ob das Unternehmen ihnen keine Perspektive bieten kann oder das überhaupt nicht will. Das sorgt teils für schlechte Stimmung.
War bis vor wenigen Jahren noch sehr gut, hat aber in letzter Zeit doch massiv gelitten, was man so hört.
Für ein Medienunternehmen ziemlich gut. Manchmal hat man gar das Gefühl, dass es zu gemütlich zugeht.
Würde man hier echte Möglichkeiten für motivierte Mitarbeiter schaffen, fiele die Fluktuation aktuell wohl nicht ganz so heftig aus.
Teilweise gibt es enorme Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Kollegen, die nicht immer nachvollziehbar sind. Vom eigenen Anspruch, leistungsgerecht zu vergüten, ist das Unternehmen noch ein Stück weit entfernt.
Eine Stärke des Unternehmens, hat aber zuletzt unter den vielen Abgängen etwas gelitten.
Zu oft bleibt zu viel zu vage. Ein genauer Plan ist nicht immer zu erkennen. Zudem klagen einige Kollegen über fehlende Wertschätzung.
Die Büros sind gut ausgestattet, mobiles Arbeiten ist inzwischen auch möglich.
Das Unternehmen befindet sich in einer großen Transformation. Dabei gelingt es jetzt schon längere Zeit nicht immer, die Basis gut mitzunehmen. Es gibt viele Kommunikationsformate, das ist gut. Allerdings sind die Inhalte oft redundant, während bei Themen, die vielen auf den Nägeln brennen, teils die Transparenz fehlt. Will man nun redaktionelle Qualität oder doch wieder den schnellen, einfachen Umsatz? Manchmal fehlt es an der klaren Ausrichtung.
An sich begleitet das Unternehmen mit seinen Medienmarken viele spannende Branchen. Allerdings wendet man sich mehr und mehr vom klassischen Kerngeschäft ab, das große Interesse an guten Inhalten ist im eigenen Haus etwas verloren gegangen. Stattdessen heißt der neue Hoffnungsträger Agenturgeschäft. Dadurch verschwimmt beispielsweise für Redakteure die Trennung zwischen Redaktion und Anzeige zunehmend, was trotz aller wirtschaftlicher Zwänge, die so gut wie allen bewusst sind, nicht optimal ist.
Aufgrund der Linie der Geschäftsführung Homeoffice wieder abzuschaffen und den Umsatz vor alles andere zu stellen, breitet sich Frustration aus.
War mal sehr gut. Wird kontinuierlich schlechter
Die Flexibilität wird nach außen gerne versprochen, die Realität sieht etwas anders aus.
Karrierechancen gibt es wenige. Weiterbildung wird teilweise ignoriert.
Ist in Ordnung, aber nichts Besonderes.
Kommt auf die Abteilung an. Zum Teil fühlt man Zusammengehörigkeit im Leiden.
Wer lange genug dabei ist, kann sich fast alles erlauben.
Kommt wieder stark auf die Abteilung an. Kann gut oder schlecht laufen.
Großraumbüros sind nicht ideal. Das Equipment ist gut.
Kommt auf die Ebene an. Im Team kann es sehrt gut laufen. Von ganz Oben kommt zwar viel, aber meistens ohne Substanz.
Noch ja. Könnte sich in Zukunft ändern.
Die Kolleg*innen
Lohnniveau, Entscheidungen werden nicht bis zum Ende durchdacht
Den Menschen wieder in den Vordergrund stellen
Die Atmosphäre ist je nach Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt Abteilungen, in denen es etwas entspannter zugeht und es gibt Abteilungen, bei denen Überstunden und Stress an der Tagesordnung stehen. In letzter Zeit wurden viele Abteilungen neu aufgestellt. Ins Haus wird kommuniziert, wie gut diese laufen würden, aber wenn man mit den direkt betroffenen Kolleg*innen spricht, klingt das ganze mehr nach einem reinen Chaos. Es wird sehr viel experimentiert. Generell gesehen hat sich die Atmosphäre innerhalb der letzten Jahre verschlechtert. Vom familiengetriebenen Unternehmen ist nichts mehr da. Heute wird nur noch von KPIs gesprochen und es gilt Leistung > Zeit. Der Mensch wird nur noch als Ressource gesehen. Es herrschen Ängste um den Arbeitsplatz, insbesondere durch die große Kündigungswelle im Corona-Jahr. Man soll Überstunden abbauen, gleichzeitig aber sein Soll erfüllen. Um sich nicht selbst in die Schussbahn zu nehmen, chippt man lieber aus und arbeitet sein Soll ohne Anrechnung der Arbeitszeit ab. Darüber hinaus sind Eigenkündigungen momentan nicht selten. Die Geschäftsführung verschließt sich vor diesen Problemen.
Nach Außen in der Region ist das Image (noch) gut. Von Innen heraus wird es zunehmend mehr belächelt.
Standardmäßig gibt es 30 Tage Urlaub und eine 40h Woche mit Gleitzeit. Home Office ist i. d. R. kein Problem, es gibt aber durchaus Führungskräfte, bei denen man darum kämpfen muss. Auch bei Abendveranstaltungen und Fahrtzeiten für Dienstreisen ist es nicht immer selbstverständlich, dass man als Mitarbeiter*in die Zeit gutgeschrieben bekommt. Für Eltern steht ein Elternraum zur Verfügung. Urlaubswünschen versucht man entgegen zu kommen. Für längere Zeiträume gibt es die Möglichkeit, ein Sabbatical zu nehmen. Das Unternehmen bietet mehrere Sport- und Hobbygruppen an wie z. B. Laufen, Fußball oder Fotografie.
Weiterbildungen werden angeboten und es ist möglich, diese proaktiv bei der Führungskraft zu beantragen. Sofern die Kosten vertretbar sind, werden diese i. d. R. auch genehmigt. Das Unternehmen hat eine interne Stellenbörse, über die man sich auf offene Stellenausschreibungen bewerben kann und gegenüber externen Bewerber*innen auch bevorzugt wird. Lediglich bei Führungspositionen hat man den Eindruck, dass die Besetzung schon vorherbestimmt ist.
Vom Hörensagen ist so ziemlich alles dabei. Es gibt Personen, die sich fürs Däumchen drehen eine goldene Nase verdienen und es gibt Personen, bei denen ich mich frage, warum sie bei dieser Bezahlung überhaupt frühs aus dem Bett steigen. Erstere werden immer weniger, vieles kommt noch aus lukrativen Altverträgen. Allgemein habe ich den Eindruck, dass das Lohnniveau immer mehr nach unten gedrückt wird. Geld wird so gut wie möglich eingespart und das zuerst beim Mitarbeiter. Studenten, Praktikanten und Aushilfen gibt es wie Sand am Meer, um günstig die Lücken zu stopfen. Junge Nachwuchskräfte nutzen Vogel als Sprungbrett in die Arbeitswelt. Es gibt eine erfolgsabhängige Jahresleistung, von der man leider krisenbedingt schon länger nichts mehr gesehen hat. Einmal jährlich gibt es Urlaubsgeld. Positiv ist, dass es diverse Vergünstigungen in der Region für Mitarbeiter*innen von Vogel gibt. Weiterhin kann man sich über das Unternehmen auch ein Fahrrad leasen.
Die Vogel Stiftung ist bekannt und unterstützt einige Projekte in der Region. Auf dem Firmengelände wurde ein Wildblumenbeet angelegt. Jedes Jahr gibt es ein Kommunikationsprojekt der Auszubildenden, deren Einnahmen zu 100% wohltätigen Zwecken zukommen, die die Auszubildenden selbst auswählen. Das Unternehmen versucht grundsätzlich schon, umweltbewusst zu handeln, aber es wird jetzt auch nicht aktiv nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
Der Zusammenhalt untereinander ist gut. Es herrscht ein freundlicher Umgangston. Man arbeitet gern zusammen und auch privat haben sich viele Freundschaften gefunden.
Ich habe nicht den Eindruck, dass man gezielt ältere Kolleg*innen vergraulen möchte. Da die Technologie sich stetig ändert und man für jeden Kleinkram ein eigenes System mit Login hat, kann ich aber durchaus nachvollziehen, dass die älteren Kolleg*innen sich hier schwerer tun. Negativ muss ich betonen, dass die Personen, die noch viel Leistung erbringen und Wissensträger*innen sind, hart für ihre Altersteilzeit kämpfen müssen und das Unternehmen bis zum bitteren Ende versucht, diese zu halten.
Die Führungskräfte machen den Unterschied zwischen Himmel und Hölle aus. Es gibt viele Führungskräfte, mit denen man sich gut versteht, mit denen man offen reden kann, die kritikfähig sind, sich nicht über ihre Mitarbeiter*innen stellen und diese wertschätzend behandeln. Genauso gibt es aber auch Führungskräfte der alten Schule. Das sind die Führungskräfte, mit denen man nur redet, wenn es unbedingt sein muss. Glücklicherweise werden diese immer seltener. Es werden gefühlt auch zunehmend jüngere Führungskräfte eingesetzt. Grundsätzlich ist es schön zu sehen, wenn jungen Menschen Karrieremöglichkeiten geboten werden. Leider sind aber auch welche dabei, denen meiner Meinung nach zu früh zu viel Verantwortung übertragen wurde.
Fast jeder hat höhenverstellbare Schreibtische. Die IT-Ausstattung ist gut (Laptop, Diensthandy). Die ehemaligen Einzel- und Teambüros wurden mittlerweile fast alle zu Open Space Flächen umgebaut. Persönlich finde ich das nicht allzu tragisch, aber es kann durchaus nervig werden, wenn laute Telefonate und Gespräche im Büro geführt werden. Hierfür gibt es zwar entsprechende Rückzugsräume, aber wenn häufiges Telefonieren zum Job gehört, wird man sich nicht jedes mal in diese Räumlichkeiten begeben. Die Kantine ist gut und preiswert. Kaffeeautomaten gibt es in jedem Stock, sind mit Ausnahme von Heißwasser aber kostenpflichtig.
Die Kommunikation hat sich verbessert, ist aber noch ausbaufähig. Es gibt verschiedenste Formate wie z. B. Newsletter, Company Meetings, Betriebsversammlungen, Intranet... Auch einzelne Abteilungen bieten regelmäßige Informationsveranstaltungen für Interessierte an. Ich würde mir wünschen, dass noch gezielter und direkter kommuniziert wird. Gefühlt wird vieles schön und um den heißen Brei geredet. Das neu eingeführte Business-Du empfinde ich als positive Entwicklung.
Die Tochterunternehmen der Gruppe haben vermehrt weibliche Führungskräfte. Im Haupthaus sind diese eher in den unteren Hierarchie-Ebenen zu finden. Die Führungsebene ist nicht mehr ganz so männlich geprägt wie vor einigen Jahren, aber durchaus noch ausbaufähig.
Die Aufgaben sind vielfältig und insbesondere durch den Wandel, der nie zum Schluss kommt, verändert sich das Aufgabengebiet stetig und man lernt Neues dazu.
Einen Stern Abzug dafür, dass seit zirka drei Jahren ein Umbruch im Unternehmen stattfindet, der eine gewisse grundlegende Unsicherheit erzeugt. Dem hat natürlich 2020 die Krone aufgesetzt. Gleichzeitig herrscht größtenteils sehr große Kollegialität und Solidarität innerhalb der Teams und sogar abteilungsübergreifend. Hier zahlt sich aus, dass die Menschen teilweise schon sehr lange zusammenarbeiten und sich gleichzeitig eine neue Arbeitskultur ausbreitet, die die über Jahrzehnte gepflegte, männlich geprägte Buddy-Kungelei ablöst.
Als ich vor ein paar Jahren eine Wohnung mietete, war Vogel als Arbeitgeber ein Vorteil. Man kennt das Unternehmen gut in der Stadt und nimmt es als erfolgreich und sozial verlässlich wahr. Dieses Image bröckelt allerdings und hat 2020 vor allem durch die missglückte PR und Kommunikation rund um die Krisenbedingten Entlassungen einen weiteren Schlag erhalten.
30 Tage Urlaub sind schonmal eine gute Grundlage. Es wird auch nach meinem Empfinden auch nicht erwartet, dass man abends dringend erreichbar sein muss etc. Allerdings ist der Druck seit drei Jahren auch in der Regelarbeitszeit in vielen Bereichen so groß, dass dieser sicher ausreicht, dass viele Kolleg*innen mittlerweile Recht grundlegend erschöpft sind und sich das auch auf das Privatleben auswirkt.
Mit genug Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft eigentlich kein Problem. Allerdings muss man auch sagen, dass Vogel sich jahrelang nicht aktiv um gute Talente gekümmert hat, die ihre guten Leistungen nicht eigenständig vermarkten und keine fördernden Führungskräfte hatten. Hierzu wird seit mittlerweile zwei Jahren eine Personalentwicklungs-Strategie versprochen, von der aber bisher praktisch nichts zu spüren ist.
Ich persönlich kann mich nicht beschweren. Wie von vielen erwähnt, gibt es ältere Kolleg*innen mit sehr lukrativen Verträgen und jüngere Kolleg*innen mit teils unverschämten Verträgen. Vor allem, wenn man den aktuellen Beitrag der jeweiligen Menschen zum Unternehmenserfolg vergleicht. Ein bisschen ist hier aber natürlich auch jeder seines Glückes eigener Schmied.
Es gibt mittlerweile allerdings keine Boni mehr auf persönlicher Ebene. Fast alle sind auf das Unternehmensergebnis incentiviert. Das sorgt dafür, dass einige Kolleg*innen seit 3 Jahren auf einen nicht unwichtigen Teil des Gehalts verzichten müssen, obwohl sie persönlich durch ihren Beitrag einen Bonus verdient hätten.
Es gibt jedoch Sonderurlaub und teils einmalige Zuschläge für Dinge wie Umzug, Hochzeit, Geburt etc.
Hinter dem Unternehmen steht eine Stiftung, die verhältnismäßig viel Geld in die Wissenschaft gibt. Daneben gibt es auch immer wieder lokale soziale Projekte, die selbst initiiert oder unterstützt werden.
Umweltbewusstsein folgt einer nachvollziehbaren Kosten/Nutzen-Perspektive. So gibt es eine Strom-Tankstelle und letztes Jahr wurde zB ein Teil der nackten Wiesen auf dem Campus mit Dauerblühern für Bienen bepflanzt.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen vorbildlich, auch über Abteilungen hinweg.
Einige schreiben hier von verdienten, älteren Kolleg*innen, die schlecht behandelt würden. Dem kann ich so prinzipiell nicht zu stimmen. Altersdiskriminierung findet sicherlich nicht statt. Gleichzeitig werden natürlich Möglichkeiten wie Corona genutzt, sich von älterem Personal zu trennen. Das aber nur auf die Korrelation mit dem Alter zu schieben ist mir eine zu simple Betrachtungsweise.
In meinem Bereich hervorragend. In anderen Bereichen allerdings weniger gut, daher einen Stern Abzug. Einen weiteren Stern Abzug gibt es, da in meinen Augen das Gesamtunternehmen zu wenig von der Geschäftsführung koordiniert wird. Klar, man setzt darauf, dass die Leute Prozesse und Zusammenarbeit selbst am besten gestalten können. So weit nachvollziehbar und löblich. Die Frage ist aber, ob das im aktuellen Umfeld die beste Variante ist. Durch viele Diskussionen über Kapazitäten und Verantwortlichkeiten geht hier zu viel Energie verloren bei Kolleg*innen, die eh schon stark belastet sind.
Open Office hat sicher auch Nachteile. Davon abgesehen geizt Vogel nicht bei den Büromöbeln, der IT-Ausstattung und der Einrichtung von Lounges etc. Mit der richtigen Führungskraft ist auch regelmäßiges Home Office kein Problem. Eltern können zudem auf viel Verständnis seitens des Arbeitgebers setzen.
Schwieriges Feld. Das C-Level ist reichlich bemüht, diverse Formate zu etablieren, um Transparenz und Verständnis für die Unternehmensentwicklung zu erzeugen. Gleichzeitig mangelt es einigen hohen Führungskräften aber auch einfach an Talent auf diesem Gebiet und manchen älteren Führungskräften merkt man auch an, dass ihnen diese neue Transparenz schlichtweg lästig ist.
Es gab bei Vogel sehr lange eine sehr männlich geprägte Buddy-Kultur. Gegen diese wird seit einiger Zeit zum Glück erfolgreich von oben wie von unten gearbeitet. In den jüngeren Unternehmen der Gruppe sind die meisten C-Level- und Direktorenposten weiblich besetzt. Wenn sich hier manche aufregen, dass im Haupthaus immer noch zu wenige weibliche Führungskräfte vorhanden seien, dann sei ihnen gesagt, dass schlichtweg einige unnütze Leitungsposten abgeschafft wurden, es also gar nicht mehr so viele Möglichkeiten gibt, weibliches Führungspersonal zu etablieren und zudem sich Menschen auf Grundlage des Geschlechts auch nicht von heute auf morgen einfach so austauschen lassen.
Bisher größtenteils interessante Aufgaben und viele Möglichkeiten, auch mehr Verantwortung zu übernehmen und über den eigenen fachlichen Tellerrand zu blicken. Hängt aber natürlich auch stark von der Führungskraft ab.
Das Unternehmen fördert aktiv eine über Hierarchien hinausgehende Feedbackkultur. Die großen Umstrukturierungsmaßnahmen sind erstmal abgeschlossen, die dadurch entstandene Unruhe legt sich nun.
Das Unternehmen genießt bei Kunden und innerhalb der Branche einen sehr guten Ruf. Strategische Weichen werden traditionell frühzeitig gestellt.
Gleitzeitkonten und 30 Tage Urlaub geben ausreichend Spielraum. In meinem Bereich wurden immer Wege gefunden auch längere Urlaube von zum Beispiel 3 Wochen zu ermöglichen. Darüber hinaus kann auch ein Sabbatical beantragt werden. Wer möchte kann sich betriebsinternen Sportgruppen anschließen.
Das Thema Weiterbildung hat bei Vogel einen hohen Stellenrang, die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens. Die Kommunikationsbranche ist ständig im Wandel, dadurch ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen und somit auch Karrierechancen.
Neben dem Gehalt stehen umfangreiche Sozialleistungen zur Verfügung.
Die eigens gegründete Vogel Stiftung unterstützt viele soziale Projekte in der Region, engagiert sich im Bereich Demenzforschung und stiftet einen Lehrstuhl für Fachjournalismus.
Innerhalb der Bereiche gibt es in der Regel einen hohen Zusammenhalt. Bereichsübergreifend kommt es auf Führungsebene auch mal zu Spannungen, das ist für mich aber kein Grund einen Punkt abzuziehen - ein lösungsorientierter Austausch ist die Regel.
Ich selbst könnte keine Benachteiligung älterer Kollegen feststellen.
Fordernd aber immer dialogorientiert.
Höhenverstellbare Schreibtische, eine gute technische Ausstattung in Sachen Hard- und Software sowie Lounges oder Ruhearbeitsplätze bieten durchweg sehr gute Arbeitsbedingungen.
Das wird sicher je nach Bereich unterschiedlich empfunden. Seitens der Geschäftsleitung gibt es sehr viele Kommunikationsangebote wie regelmäßige Newsletter und Company Meetings.
Knapp 50% des Managements der Vogel Communications Group ist mit Frauen besetzt.
Die Kommunikationsbranche ist ständig im Wandel, dadurch ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen und somit auch Karrierechancen.
Die duz-Kultur über alle Ebenen.
Ein Verlag ist ein Verlag, aber man will unbedingt hip sein. Unsere Geschwister in den Agenturen in Berlin Mitte sind hip. Auch wenn die Firmennamen ständig geändert werden, es bleibt der Vogel Verlag.
Schade, dass Corona vorgeschoben wird, um sich von "alten" unbequemen Mitarbeitern zu trennen, die teilweise über Jahrzehnte eine hervorragende Arbeit geleistet haben.
Die physische Atmosphäre ist gut, geprägt von einer schönen Lounge, Kantine, Besprechungsräumen und vielen Büros. Die psychische Atmosphäre ist vom jeweiligen Vorgesetzten abhängig. Seit Corona ist die Stimmung im Keller, jeder fürchtet Jobverlust, vor allem, wenn die Planzahlen nicht erreicht werden.
Der Vogel Verlag hatte mal einen guten Ruf. Das ist allerdings vorbei. Viele Würzburger wundern sich über das Sozialverhalten im Corona-Jahr. Andere Verlage und Firmen gingen andere Wege.
Freie Zeiteinteilung und ein recht einfaches Genehmigungsverfahren des Urlaubs
Kommt auf den jeweiligen Vorgesetzten an.
Die langgedienten Kollegen mit alten Verträgen verdienen gutes Geld. Die jüngeren Mitarbeiter verdienen es auch, bekommen es aber nicht. Sehr oft wird man mit unerreichbaren Prämien abgespeist.
Bewusster Umweltschutz fiel mir bisher nicht auf. Die Stiftung engagiert sich sozial in vielen Bereichen.
Bis auf die üblichen 1 - 2 Ausnahmen ist der Zusammenhalt sehr gut. Es wird auch viel gemeinsam unternommen. Allerdings gibt es schon einige Grüppchenbildungen zwischen jung-mittelalt-alt und und in einigen Abteilungen, die sich immer abschirmen.
Bis April dachten alle, dass ältere und langgediente Mitarbeiter geschätzt werden. Die Jahrgänge der Ex-Kollegen in 2020 sprechen eine andere Sprache.
Es gibt Sottene und Sottene. Manche erzeugen großen Druck auf ihr Team mit unrealistischen Zielen, andere sind fair und erkennen den Umstand/Hintergrund bei Nichterreichen der Vorgaben. Manche Vorgesetzte versuchen mit aller Macht, jedes Individuum der Masse anzugleichen. Wann müssen die Mitarbeiter in Uniform erscheinen? Expertise und Zielgruppenzugang sind nicht automatisch die Qualifikation als Führungskraft.
Die Ausstattung ist gut, die offenen Büros auf den Fluren sind allerdings recht laut. Man hat immer den Eindruck, dass man von überall beobachtet wird im Open Space. Es gibt keine Privatsphäre.
Auch wenn ein Unternehmen Communications in seinem Namen trägt, heißt es nicht, dass automatisch kommuniziert wird. Stand-ups und andere 30-minütige Monologe sowie Intranetmeldungen gelten nicht als Kommunikationsmittel.
Die oberste Führungsliga ist nur männlich, auch darunter schaut es auch nicht sehr weiblich aus. Einige weibliche Führungskräfte sind jetzt keine Führungskräfte mehr.
Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich.
Die großartigen Kollegen
Die Möglichkeit gemeinsam und selbst zu wachsen
Spannende Aufgaben
Moderne Arbeitsbedingungen
Im großen und ganzen finde ich die Atmosphäre gut. Dieses Jahr war sicher ein besonderes in vielen Belangen und darunter hat auch mal die Stimmung gelitten aber mittlerweile ist sie wieder gut.
Vogel hat bei seinen Kunden ein gutes Standing und die Entwicklung wird sehr positiv gesehen. Das regionale Standing ist auch sehr gut, bekannt unter dem Vogel-Verlag.
Wer will kann 8 to 5 machen und Überstunden auch abbummeln. Wer karriereseitig was erreichen will, sollte seine Anspruch an eine ausgeglichene Work Life Balance eher etwas zurückstellen.
Wer will und sich dafür bewegt, hat gute Karrierechancen. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es auch viele, je nach dem wo man hin will, wird da viel gemacht. (Seminare, Personalentwicklung, abteilungsinterne Möglichkeiten, wie Workshops, Lernen von Kollegen, Mentorenprogramme, etc.)
Gehalt ist wie überall Verhandlungssache. Für die Region denke ich ist es ganz ok.
Vogel engagiert sich stark in der Region, z.B. mit einer Stiftung
Sicher hat man mal Differenzen mit anderen Abteilungen aber die sind normal und liegen oft am eigenen Anspruch. Innerhalb der Abteilung verstehen wir uns alle gut und ziehen an einem Strang.
Habe mittlerweile verschiedene Vorgesetzte gehabt und erlebt. Im großen und ganzen waren alle ok und fair. Da ist ja auch jeder Mensch unterschiedlich und geht an das Thema Führung anders ran.
Die Büros und Arbeitsmittel sind modern und angemessen. (höhenverstellbare Schreibtische, Laptop, Bildschirm, Kaffee- und Wasserautomaten auf jedem Stock, tolle Kantine, Balkone, Lounges, XBox, Kicker)
Mit Standups, Company meetings und Intranetmeldungen ist man immer ganz gut auf dem Laufenden und wird informiert, wie weit wir mit der Strategieumsetzung sind, was als nächstes ansteht bzw. wo es gerade Probleme gibt und wo wir on track sind.
Die Frauenquote ist in Führungspositionen im Wachstum begriffen.
Es gibt super viele spannende Aufgaben, an denen man wachsen kann.
So verdient kununu Geld.