Fazit nach paar Jährchen.
Verbesserungsvorschläge
Hört mehr auf die Arbeitnehmer die wirklich was in deren Abteilung verbessern wollen.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb unseres Unternehmens ist unzureichend, insbesondere zwischen den Vorgesetzten und den ausführenden Mitarbeitenden. Wichtige Informationen werden häufig verspätet oder gar nicht weitergegeben. Zudem werden Entscheidungen getroffen, ohne die betroffenen Mitarbeitenden einzubeziehen, obwohl diese die praktische Umsetzung verantworten.
Darüber hinaus kommt es vor, dass Personen ohne ausreichende Erfahrung in dem jeweiligen Bereich die Planung und den Aufbau übernehmen, ohne das zuständige Team einzubinden. Dies führt in der Folge dazu, dass notwendiger Platz sowie essenzielle Arbeitsmittel, wie beispielsweise Flurförderfahrzeuge, nicht ausreichend berücksichtigt werden oder ganze Regalsysteme fehlen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft, unabhängig von den Vorgesetzten, ist sehr positiv ausgeprägt. Die Mitarbeitenden verstehen sich untereinander gut, pflegen einen offenen und respektvollen Umgang und können auch humorvoll miteinander umgehen, ohne dass dies zu Missverständnissen führt. Zudem unterstützen sich die Abteilungen gegenseitig.
Work-Life-Balance
Die regulären Arbeitszeiten sind von Montag bis Donnerstag jeweils von 6:00 bis 14:30 Uhr sowie am Freitag von 6:00 bis 12:15 Uhr festgelegt. Der Lagerbereich wurde bei dieser Regelung jedoch nicht ausreichend berücksichtigt. Dort wird von Montag bis Donnerstag weiterhin regelmäßig eine Stunde länger gearbeitet, um verspätete Anlieferungen abzufangen, was zudem eine direkte Vorgabe der Geschäftsleitung darstellt. Zwischen den Weihnachtsfeiertagen ist der Versandbereich regelmäßig besetzt, obwohl in den vergangenen Jahren kaum Warenbewegungen stattgefunden haben. Aufgrund der zuvor durchgeführten Inventur werden neue Buchungen erst im neuen Jahr vorgenommen, sodass in diesem Zeitraum weder eingehende noch ausgehende Waren sinnvoll bearbeitet werden können.
Vorgesetztenverhalten
Es findet jährlich eine sogenannte „Gehaltsverhandlung“ statt, in deren Rahmen auch Themen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und Rahmenbedingungen angesprochen werden. In der Praxis entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass diese Gespräche wenig Wirkung zeigen. Die angesprochenen Probleme bleiben oftmals ungelöst und werden in den darauf folgenden Jahren erneut thematisiert.
Selbst vergleichsweise kleinere Maßnahmen, wie beispielsweise die Organisation von Staplerscheinen für Mitarbeitende, die diese für ihre Tätigkeit benötigen, werden nur sehr verzögert umgesetzt. In Einzelfällen erstreckt sich die Umsetzung über mehrere Jahre, was als unangemessen lange wahrgenommen wird.
Gehalt/Benefits
Kein weihnachts und Urlaubsgeld