Gut am Arbeitgeber finde ich
Tarifliche Vergütung mit 13. Gehalt und vielen Urlaubstagen
Seminare vom Hersteller
Reise nach Wolfsburg
Proficard Zuschuss
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Durch die Führungsebene wird viel Druck auf die Meister ausgeübt, Zahlen müssen stimmen.
Die Azubis arbeiten meist nur bis zum Ende des 1. Lehrjahres bei den Gesellen mit. Danach werden Azubis als billige Produktivkraft gesehen und machen deshalb: Reifenwechsel, Reifenwechsel, Reifenwechsel.... und gelegtlich mal eine Wartung mit Öl Wechsel.
Von Rasenmähen, Werkstatt streichen, bis Abholungen für Führungskräfte tätigen, war Alles dabei. Den Arbeitsplatz aufgeräumt und sauber zu halten ist selbstverständlich, aber viele der oben beschriebenen Tätigkeiten haben mit dem Ausbildungsrahmenplan nichts zu tun.
Selbst nach diversen Gesprächen mit Betriebsrat, JAV (Jugendausbildungsvetretung) und den Meistern ändert sich Nichts. Das Motto bleibt: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Auf jeden Fall nicht mehr zeitgemäß.
Fast keine Azubis werden übernommen. Offizieller Grund: Cornona. Wäre nachzuvollziehen, hat leider einen bitteren Beigeschmack, wenn Online neue Stellenausschreibungen hochgeladen werden.
Verbesserungsvorschläge
Auf die Lernbedürfnisse und Interessen der Azubis eingehen. Azubis sollten da eingeteilt werden, wo sie noch Unterstützung benötigen.
Den Ausbildungsrahmenplan einhalten.
Lernzeit für die Azubis einräumen. Fragerunden etc. eventuell einen kleinen Raum zum Lernen / Lernwerkstatt
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen herrscht eine gute Arbeitsatmosphäre und Stimmung, jedoch leidet diese jedes Jahr mehr, durch die zunehmende Anspannung und Druck, durch Führungskräfte und Meister.
Karrierechancen
Die Weiterbildung zum Meister wird gar nicht bezahlt.
Zum Service Techniker wird eine Weiterbildung nur dann bezahlt, wenn im Standort auch jemand für diese Position gesucht wird. Oft muss man dafür auch bestimmte mind. Jahre in der Firma sein und einen guten Draht zur Führungsebene haben.
Arbeitszeiten
Tarifliche Arbeitszeiten. Für die KFZ-Branche und im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr gut!
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Bezahlung. Für die KFZ-Branche und im Vergleich zu anderen Unternehmen sehr gut, jedoch nicht im Vergleich zur Industrie.
13. Gehalt
Die Ausbilder
Meister haben meistens keine Zeit und Lust den Auszubildenen etwas beizubringen, oder dernen Fragen zu beantworten.
Spaßfaktor
Durch nette Kollagenen, macht der Alltag oft Spaß.
Leider machen die Aufgaben, sowie der spürbare Leistungsdruck, die Lust am Arbeiten kaputt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Berufsschule
Innungs Seminare
VW Seminare
Werkstatt:
Reifenwechsel, Reifen sortieren
Insektion+Wartung
Pflege der Werkstatt+Grundstück
"Mädchen für Alles": Tanken fahren, zum Baumarkt, zum Supermarkt/Getränkemarkt , Möbel schleppen und aufbauen, Streichen, Werkzeug für Werkstatt Prüfung sortieren und säubern, Sperrmüll und Schrott entsorgen fahren, usw.
Variation
3, 1/2 Jahre das Gleiche. Wenig abwechslung, durch hohe Werkstatt Auslastung und Druck.
Respekt
Auch hier gilt der altmodische Spruch: "Lehrjahre sind Herrenjahre".
Von Führungskräften und Meistern erhält man wenig Respekt und wird oft nur als billige Arbeitskraft gesehen. Ein "Guten Morgen" ist hier schon oft viel verlangt.
Als Azubis fühlt man sich oft als Mensch 2. Klasse.
Von den anderen Arbeitskollegen wird man meistens Respektiert, aber auch hier gilt: Respekt muss man sich erst einmal erarbeiten.