Gehalt top, Kommunikation Flop – Luft nach oben bei Kommunikation und Zusammenhalt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hier sind die positiven Aspekte des Unternehmens:
1. **Pünktliche Gehaltszahlungen**: Die Mitarbeiter erhalten ihr Gehalt stets pünktlich, was für finanzielle Sicherheit und Planbarkeit sorgt.
2. **Soziale Leistungen**: Das Unternehmen bietet umfangreiche soziale Leistungen, die das Wohlbefinden der Mitarbeiter unterstützen.
3. **Sonderurlaub**: Mitarbeiter haben Anspruch auf Sonderurlaub für besondere Anlässe, was eine gute Work-Life-Balance fördert.
4. **Unterstützungskasse**: Es gibt eine Unterstützungskasse, die Mitarbeitern in Notlagen finanziell hilft.
5. **Benefits**: Das Unternehmen bietet verschiedene Zusatzleistungen wie eine Kantine und Snackstationen, die den Arbeitsalltag angenehmer gestalten.
Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter zu steigern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hier sind die negativen Aspekte des Unternehmens:
1. **Starker Rassismus auf allen Ebenen**: Es gibt ein ernsthaftes Rassismusproblem, das auf allen Hierarchieebenen des Unternehmens vorhanden ist.
2. **Riesiger Wasserkopf im Management**: Das Management ist überdimensioniert und ineffizient, was zu unnötigen Kosten und bürokratischen Hürden führt.
3. **Konkurrenzdenken statt Zusammenarbeit**: Es herrscht eine Kultur des Gegeneinanders statt des Miteinanders, was die Zusammenarbeit und das Arbeitsklima negativ beeinflusst.
4. **Wertschätzung älterer Mitarbeiter**: Ältere Mitarbeiter werden übermäßig wertgeschätzt, während eine geringe Arbeitsbereitschaft bei ihnen geduldet wird.
5. **Fehlende transparente Kommunikation**: Die Kommunikation vom Management ist kaum transparent, was zu Missverständnissen und Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern führt.
Diese Probleme müssen dringend angegangen werden, um ein positiveres und produktiveres Arbeitsumfeld zu schaffen.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen kann folgende Verbesserungen vornehmen:
1. **Abbau des Wasserkopfes im Managementbereich**: Es muss dringend eine klare Hierarchie und definierte Verantwortlichkeiten im Management geschaffen werden, um die Effizienz und Zusammenarbeit zu verbessern.
2. **Transparentere Kommunikation**: Eine offene und transparente Kommunikation zwischen allen Ebenen des Unternehmens muss gefördert werden, um das Vertrauen und die Zusammenarbeit zu stärken.
3. **Bessere Strukturierung der Kommunikation**: Effiziente Kommunikationswege und -mittel müssen etabliert werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Informationsweitergabe zu optimieren.
4. **Abbau von Bürokratie**: Dies ist der wichtigste Punkt. Unnötige bürokratische Hürden müssen dringend abgebaut werden, um Prozesse zu beschleunigen und die Produktivität zu steigern.
5. **Stopp der Geldverschwendung**: Projekte, die keinen Mehrwert bieten, müssen eingestellt werden, um Ressourcen zu sparen.
6. **Regionale Förderung**: Das gesparte Geld muss in regionale Projekte investiert werden, um das Image des Unternehmens zu verbessern und die lokale Gemeinschaft zu unterstützen.
7. **Aktives Handeln gegen Rassismus**: Rassismusprobleme dürfen nicht ignoriert werden. Es müssen dringend aktive Maßnahmen ergriffen werden, um ein inklusives und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Vorgesetzte geben kaum Lob, was sich negativ auf die Arbeitsmotivation auswirkt. Das Klima im Team ist insgesamt schlecht – bedingt durch das ständige Hin und Her in der Leitung, fehlende Stabilität sowie durch wiederkehrende Schließungsgerüchte und die Nichtübernahme befristeter Kolleg*innen. All das führt zu einer allgemein demotivierten Stimmung.
Image
Wenn man null Punkte vergeben könnte, müsste man das in diesem Bereich tun. Leider ist das Bild nach außen oft geprägt von Neid und Missgunst gegenüber den Mitarbeitenden – teils auch durch das Verhalten einiger weniger, die dieses Bild leider bestätigen. Der Ruf, faul arrogant oder gar rassistisch zu sein, haftet an – auch wenn das längst nicht auf alle zutrifft.
Work-Life-Balance
Da kann man nicht meckern! Urlaub kann zusammenhängend genommen werden, und es gibt Sonderurlaub zu bestimmten Anlässen – das ist sehr positiv. Eine Anpassung der Ost-West-Angleichung wäre zwar wünschenswert gewesen (daher nur 4 Sterne), aber insgesamt passt die Balance.
Karriere/Weiterbildung
Die derzeitige Sparpolitik der Geschäftsführung wirkt sich kontraproduktiv auf die eigene Weiterentwicklung aus. Zwar wird die private Weiterbildung unterstützt und durch Bildungsurlaub ermöglicht, jedoch lässt sich der erworbene Titel kaum nutzen.
Gehalt/Benefits
Beim Gehalt und den Sozialleistungen kann man sich kaum beschweren: Das Gehalt kommt pünktlich, und es gibt zahlreiche Benefits, die das Gesamtpaket attraktiv machen. Allerdings hinkt man auch hier im Vergleich zum Westen hinterher – eine Ost-West-Angleichung wäre wünschenswert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In Pausen werden die Lichter gedimmt und in produktionsfreien Zeiten nahezu vollständig ausgeschaltet. Auch Monitore an den Anlagen schalten in den Ruhemodus, und die Parkplatzbeleuchtung wird ebenfalls reduziert oder ganz abgeschaltet. Zwar gibt es noch immer viele Folien und unnötige Verpackungen, aber insgesamt ist der Umgang mit Ressourcen durchaus positiv zu bewerten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist schwach – es wird viel hinter dem Rücken gelästert. Oft war man eher in der Hoffnung, dass andere gehen müssen und nicht man selbst. Statt gemeinsam mit den Kolleg*innen und der IG Metall für den Erhalt des Werks einzustehen, hoffte man eher, dass andere Standorte betroffen sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleg*innen erfahren grundsätzlich Wertschätzung – was positiv ist. Allerdings wird mangelnde Arbeitsbereitschaft bei einigen häufig mit dem Alter entschuldigt und teils auch stillschweigend toleriert, was im Team mitunter für Unmut sorgt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte beteiligen sich kaum aktiv an Problemlösungsstrategien. Zwar sind die Zielsetzungen meist klar, doch viele Entscheidungen wirken wenig nachvollziehbar – je höher die Managementebene, desto unklarer wird es. Beispielhaft zeigt sich das etwa daran, dass Produktionslinien unter der Woche gestoppt werden, nur um dann Sonderschichten anzusetzen. Bei Konflikten oder rassistischen Vorfällen wird zudem häufig einfach weggesehen.
Arbeitsbedingungen
Im medizinischen Bereich sind die Bedingungen sehr gut: Es gibt zwei Sanitätsstellen, die mit Notfallsanitätern und Ärzten besetzt sind. Auch beim Arbeitsschutz wird einiges unternommen – es finden regelmäßig Begehungen statt, und der Betriebsrat setzt sich dafür ein, dass bereits für kleinere Lasten passende Handlingsgeräte zur Verfügung stehen. Weniger positiv ist die technische Ausstattung: Die Rechner sind häufig sehr langsam und bremsen den Arbeitsfluss.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr schlecht – wichtige Informationen erfährt man häufig schneller aus der Zeitung als aus dem Unternehmen selbst. Zwar gibt es einige Betriebsversammlungen, allerdings bleibt auch dort häufig der Wunsch nach mehr Transparenz und konkreten Informationen offen.
Gleichberechtigung
Frauen haben im indirekten Bereich gute Chancen und werden dort in der Regel fair behandelt. Im direkten Bereich hingegen sind sie leider noch häufig mit unangemessenen Kommentaren und einem veralteten Rollenbild konfrontiert – oft hinter ihrem Rücken. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass bei Beschwerden seitens betroffener Kolleginnen Arbeitgeber und Betriebsrat konsequent und entschieden durchgreifen.
Interessante Aufgaben
Je weiter entfernt man vom Band arbeitet, desto abwechslungsreicher werden in der Regel die Aufgaben. Dennoch wird auch im Produktionsbereich bemüht, die Tätigkeiten spannend zu gestalten – zum Beispiel durch die Rotation in verschiedenen Aufgabenbereichen. Im indirekten Bereich sind die Aufgaben grundsätzlich vielfältiger und bieten mehr Abwechslung.