Gemischte Erfahrungen mit Luft nach oben
Gut am Arbeitgeber finde ich
Auch wenn nicht alles perfekt lief – es gab definitiv Phasen, in denen die Arbeit im Außendienst Spaß gemacht hat. Der Job an sich war abwechslungsreich, man kam viel rum, war draußen unterwegs und hatte nicht diesen klassischen Büroalltag.
Manchmal lief alles rund: gute Rückmeldungen aus den Märkten, ein reibungsloser Ablauf und ein Gefühl dafür, dass man gebraucht wird. Das war motivierend.
Die Touren wurden zwar zentral geplant – und ja, manchmal war das eher… sagen wir mal „kreativ“ –, aber wenn alles passte, war der Tag gut machbar. Vor allem die eigenverantwortliche Arbeit vor Ort hat mir gefallen: Aufgaben selbst umsetzen, direkt sehen, was man geschafft hat – das hatte was.
Verbesserungsvorschläge
Wer dauerhaft gute Mitarbeitende halten möchte, muss anfangen, fairer zu behandeln – auch beim Gehalt. Eine ordentliche Zeiterfassung und transparente Kommunikation wären ein Anfang. Solange das nicht passiert, wird man auf Dauer gute Leute verlieren.
Arbeitsatmosphäre
Im Team gab’s ein paar echt tolle Kolleg*innen, mit denen konnte man was reißen.
Work-Life-Balance
Überstunden? Ja. Bezahlung dafür? Nein. Und das Beste: Es gibt nicht mal eine
Zeiterfassung. Wer länger bleibt, macht das quasi zum Spaß. Work-Life-Balance existiert offiziell, aber ohne echte Kontrolle bleibt’s Glückssache.
Gehalt/Benefits
1600 € netto, ist definitiv zu wenig. Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, keine Extras. Für das, was man leisten muss, einfach nicht fair.
Bestimmt gibt es auch Leute, die besser bezahlt werden, aber die gehören offensichtlich zu den Auserwählten. Für alle anderen gilt: viel geben, wenig bekommen
Kollegenzusammenhalt
Sehr unterschiedlich. Es gab wirklich gute Leute, mit denen alles gepasst hat!