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Bewertung

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Tolle Kollegen können schlechte Führung nicht ausgleichen

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei W. Kohlhammer Verlag in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Zusammenhalt in meinem Team. Meine Teamkolleginnen waren und sind großartig!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Insbesondere Führung, Kommunikation und die aus meiner Sicht teilweise fehlende Transparenz bei Entscheidungen und Vergütung. Ebenso die Willkürlichkeit bei jeglichen Themen.

Verbesserungsvorschläge

Eine offenere, wertschätzendere und sachlichere Kommunikation mit den Mitarbeitenden wäre aus meiner Sicht ein wichtiger erster Schritt. Nicht jede Frage oder Verbesserungsvorschlag sollte als Angriff verstanden werden. Häufig ließen sich Probleme vermutlich bereits durch einen offenen Dialog und gegenseitiges Nachfragen klären.

Darüber hinaus würde ich mir Führungskräfte wünschen, die aktiv auf ihre Teams zugehen, sich in die Abteilung integrieren, fachlich mit den Aufgaben auseinandersetzen und Verantwortung für die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden übernehmen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als sehr belastend. Häufig hatte ich das Gefühl, sehr vorsichtig agieren zu müssen, um nichts zu tun oder zu sagen, was bei Vorgesetzten negativ aufgenommen werden könnte. Dadurch entstand für mich eine Atmosphäre, die von Unsicherheit und Anspannung geprägt war.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich als einen der größten Schwachpunkte. Entscheidungen wurden teilweise getroffen, ohne die betroffenen Mitarbeitenden vorher zu informieren oder einzubeziehen. Statt transparenter Kommunikation wurde man nicht selten vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch bei Fragen oder Gesprächsbedarf war eine offene Kommunikation nicht gegeben.

Kollegenzusammenhalt

In meinem direkten Team war der Zusammenhalt glücklicherweise sehr gut. Meine Kolleginnen waren eine große Unterstützung und ein Lichtblick im Arbeitsalltag. Leider kann dies alles andere nicht ausgleichen.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeit, an fünf Tagen pro Monat im Homeoffice zu arbeiten, ist positiv und bietet grundsätzlich viel Flexibilität. Darüber hinaus hatte ich allerdings nicht den Eindruck, dass auf persönliche Belange oder individuelle Situationen besonders viel Rücksicht genommen wurde.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich überwiegend als problematisch erlebt. Aus meiner Sicht fehlte es teilweise sowohl an fachlicher Führung als auch an einer aktiven und wertschätzenden Mitarbeiterführung. Statt ein Team zusammenzuführen, Orientierung zu geben und Mitarbeitende zu motivieren, wurde Kommunikation eher vermieden.

Aufgaben wurden häufig per E-Mail delegiert, während ein persönlicher Austausch oder eine gemeinsame Lösungsfindung aus meiner Sicht zu kurz kamen. Führung bedeutet für mich mehr als die reine Weitergabe von Aufgaben. Und auch Führungskräfte sollten sich mit den Themen und Aufgaben der Abteilung auseinandersetzen und auskennen, anstatt rein weiterzugeben.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben laut Stellenbeschreibung bzw. Ausschreibung wären grundsätzlich interessant gewesen. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, meine tatsächliche Stellenbeschreibung vollständig ausüben zu dürfen. Eigeninitiative und eigene Ideen waren aus meiner Erfahrung heraus nicht immer erwünscht. Stattdessen wurde Wert darauf gelegt, nach bestehenden Vorgaben zu arbeiten. Über den Tellerrand zu blicken, etwas weiterzubringen oder gar motiviert zu arbeiten war unerwünscht.

Gleichberechtigung

Hier habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Insbesondere beim Thema Vergütung fehlte mir die Transparenz. Die Festsetzung des Gehalts wirkte auf mich grundsätzlich wenig nachvollziehbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als durchwachsen empfunden. Die Möglichkeit zum Homeoffice ist positiv. Gleichzeitig haben die aus meiner Sicht problematische Kommunikation und das Führungsverhalten den Arbeitsalltag deutlich erschwert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Nachhaltigkeit und entsprechendes Engagement des Arbeitgebers habe ich während meiner Zeit dort nicht besonders wahrgenommen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als teilweise wenig transparent bzw. nicht immer nachvollziehbar festgelegt. Die angebotenen Benefits sind dagegen grundsätzlich in Ordnung bzw. entsprechen den Standards. Dazu gehören unter anderem JobRad, ein Jobticket gemäß der Mindesbezuschussung, eine betriebliche Altersversorgung und ein Zuschuss zum Mittagessen.

Karriere/Weiterbildung

Bei den Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung sehe ich deutliches Verbesserungspotenzial. Aus meiner Sicht sollte insbesondere auch in die Weiterentwicklung von Führungskräften investiert werden.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.