19 von 48 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kaffeeautomat, Parkplatz, Essenszuschuss, gute Anbindung an öffentlichen Nahverkehr
Die Führung
Eine Abteilungsleitung einstellen, die der Aufgabe gewachsen ist
Ohne die Abteilungsleitung wäre sie produktiv und wertschätzend
War früher mal ganz gut
Life gibt es nicht...geschweige denn eine Balance
Gibt es nicht
Okay
Sozialbewusstsein existiert nicht
Soweit gut
okay
Verbreitet Druck und Unruhe
Von Druck geprägt
besteht überwiegend darin, gesagt zu bekommen, man arbeite nicht genug (auch wenn man gerade an der Bearbeitung von vier Büchern sitzt und sich bemüht, neue Projekte zu akquirieren)
okay
Verschiedene interessante Tätigkeiten
Solide Firma mit gutem Ruf
Manchmal etwas schwerfällig, da viele Mitarbeiter schon lange da sind und sich mit Neuerungen oft schwertun.
Chef sollte sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und sich vielleicht ein bisschen mehr um Strategien, marketing und Controlling kümmern. Firma scheint aber auf soliden Füßen zu stehen und hat ein gutes Ansehen in der Branche. Ablehnung gegenüber Homeoffice sollte weniger werden. Gerade volllberufstätige Frauen und Müttern kann man damit das Leben um einiges erleichtern
Homeoffice nicht erwünscht
Hier sollte um einiges mehr getan werden. Auch den Mitarbeiter gezielt eine Weiterbildung vorschlagen, die nachher natürlich der Firma zugute kommt. Mitarbeiter z. B. In der WV oder Vorstufe sollten in allen Bereichen der Abteilung einsetzbar sein. Nicht Arbeitsplatz gebunden.
Bisher nur positive Erlebnisse
Sehr gu. Ich wurde zusammen mit einem weiteren älteren Mitarbeiter neu eingestellt. Dem Chef ist nur das Können wichtig, nicht das Alter oder ein eventueller behindertengrad
Wie bei allen Firmen ist die Kommunikation zwischen den Abteilungen verbesserungsbedürftig
Alle Mitarbeitenden wurden zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Dies stellt eine schöne Wertschätzung dar und stärkt idealerweise den Zusammenhalt.
Die Mitarbeitenden, welche ich am Empfang und in der Personalabteilung kennenlernen durfte, sind sehr freundlich.
Es gibt einen Rabatt für Buch-Bestellungen, zudem erhält man von Neuerscheinungen aus dem eigenen Bereich oft ein gratis Exemplar.
Im Falle von Kohlhammer heißt traditionell bzw. konservativ leider rückständig und unzeitgemäß. Es gibt keine Kommunikation auf Augenhöhe, zudem schreckt man nicht davor zurück, vertraglich vereinbarte Sonderregelungen innerhalb der Probezeit mittels Vertragsänderung wieder zurückzunehmen. Wird die Vertragsänderung nicht unterschrieben, erfolgt eben die Kündigung in der Probezeit, so einfach ist das. Ob das die feine Art ist, sei einmal dahin gestellt - ein Gesprächsangebot nicht einzuhalten und die Kündigung per Einschreiben "mitzuteilen" - das hätte ich von Kohlhammer nicht erwartet. Und das in Zeiten des Fachkräftemangels. Am Ende wird noch versucht, Gehalt einzubehalten, weil die eigene Buchhaltung nicht richtig arbeitet. Daher: Vorsicht!
Die Erfahrungen, die ich bei Kohlhammer gemacht habe, wünsche ich niemandem.
Grundsätzlich sollte die Personalabteilung mehr eingebunden werden und auch ein Auge auf die Abteilungsleitungen haben, welche offenbar sehr eigenverantwortlich handeln. Es sollte Vertrauenspersonen geben, an die man sich bei Problemen wenden kann.
Ganz okay, wenn man nette Kolleg:innen hat. Dies war auf meiner Etage der Fall : )
Im offenen aber kleinen Büro wurde es leider sehr oft sehr laut, sodass man sich manchmal nur schwer konzentrieren konnte. Dies ist für die GL jedoch kein Grund, den Mitarbeitenden mehr Arbeit aus dem Homeoffice zu ermöglichen...
Sicherlich hängt die Arbeitsatmosphäre auch von den jeweiligen Vorgesetzten ab. Leider wurde ich bei Fehlern in der Einarbeitungsphase oft lautstark, unkonstruktiv und unprofessionell kritisiert, sodass es jede:r mitbekam und sich sogar eine Kollegin aus dem Betriebsrat einschalten wollte. Nachdem ich dies bei der jeweiligen Führungskraft angesprochen hatte, wurde es jedoch besser.
Intern habe ich wenig schlechtes über die eigene Firma gehört, lediglich mal von Angehörigen des Betriebsrates. Mein persönlicher Eindruck: Reden und Handeln stimmen bei Kohlhammer nicht überein!
Urlaubswünsche wurden problemlos genehmigt. Innerhalb der Gleitzeitregelung kann relativ flexibel gearbeitet werden.
Trotz elektronischer Zeiterfassung müssen jedoch sämtliche Arbeitsunterbrechungen (etwa wegen Arztterminen) vorab zusätzlich schriftlich der Abteilungsleitung mitgeteilt werden.
Tage im Homeoffice (max. 5 Tage im Monat - sowohl für VZ- als auch für TZ-Kräfte - müssen vorher beantragt werden und können nicht flexibel bei Bedarf genommen werden). Die theoretisch mögliche gute Work-Life-Balance wird durch die ganzen administrativen Hürden ad absurdum geführt. Grundsätzlich entsteht dadurch der Eindruck, dass die Geschäftsführung den eigenen Mitarbeitenden nicht vertraut.
Im Bewerbungsgespräch hatte ich nach Weiterbildungsangeboten gefragt...da war man schon überfragt. Tatsächlich scheint dies bei Kohlhammer nicht relevant zu sein. Feedback-Gespräche vom Vorgesetzten muss man erbeten.
Das Gehalt kam immer pünktlich. Die Bezahlung ist angemessen, soweit ich das beurteilen kann.
Man hat E-Autos sowie E-Ladesäulen.
Mein Eindruck: Umwelt- und Sozialbewusstsein stehen bei Kohlhammer leider nicht an erster Stelle.
Ich hatte in meiner Abteilung ausschließlich mit netten Kolleg:innen zu tun. Man hilft sich gegenseitig und macht gerne regelmäßig zusammen Pause. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit meinem unmittelbaren Vorgesetzten wurden durch ein offenes, klärendes Gespräch beseitigt.
Ich hatte den Eindruck, dass langjährige Mitarbeitende geschätzt werden. Bei Kohlhammer sind allgemein eher Ältere beschäftigt. Meine Vermutung: Die Arbeitsbedingungen sind einfach nicht attraktiv genug für junge, talentierte Nachwuchskräfte. Kohlhammer hat hier den Anschluss definitiv verpasst.
Es wird sich nicht an Abmachungen gehalten, weder an mündliche, noch an vertraglich festgehaltene. Zwei Tage vor dem Weihnachtsurlaub wurde mir vom Abteilungsleiter eine Vertragsänderung vorgelegt, datiert allerdings auf zwei Wochen zuvor. Er hatte das Schreiben angeblich zwei Wochen lang auf dem Schreibtisch liegen und lediglich "vergessen", mir das Schreiben zu überreichen.
Da kurz vor Weihnachten zum Inhalt des Schreibens keine Gespräche mehr stattfinden konnten, wurde ich auf Januar vertröstet. Man werde im neuen Jahr sicher eine Lösung "zu meiner Güte" finden. Zumal man ja so zufrieden mit mir sei.
Im Januar bat ich um dieses Gespräch, welches der Abteilungsleiter dann jedoch verweigerte. Er ging mir aus dem Weg und konnte mir nicht mal mehr in die Augen schauen. Ich kam mir vor wie im Kindergarten. Die Personalabteilung wusste von der ganzen Vorgehensweise angeblich nichts.
Das E-Mail-Postfach wurde täglich mit mehreren Spam- und Phishing-Mails geflutet. Eine renommierte Firma sollte doch wenigstens einen gut funktionierenden Spam-Filter haben. Das habe ich noch nie so schlimm wie hier erlebt!
Im Homeoffice arbeitet man per Remotedesktopverbindung und braucht entsprechend seehr viel Geduld.
Intern wird überwiegend per Telefon oder Mail kommuniziert. Microsoft Teams ist zwar installiert aber wird nicht genutzt.
Kohlhammer hinkt im digitalen Bereich mindestens ein Jahrzehnt hinterher.
Eine interne Kommunikations-Strategie sucht man bei Kohlhammer vergebens. Ein Intranet, welches seinen letzten Eintrag im Jahr 2010 hatte, hilft dabei nicht wirklich weiter und zeigt, wie wenig Wert auf eine Unternehmenskultur gelegt wird.
Ab und zu gibt es Rundgänge von neuen Kolleg:innen, die sich persönlich vorstellen. Super, dass man sich dafür Zeit nimmt!
Man wird sehr schnell per Mail darüber informiert, wenn ein:e Kolleg:in das Unternehmen verlassen hat, manchmal direkt von der Geschäftsleitung (wie bei zwei Mitarbeitern der Marketing-Leitung geschehen). Gründe erfährt man jedoch nicht. In meiner kurzen Zeit bei Kohlhammer hatte ich den Eindruck, dass die Fluktuation ziemlich hoch ist, vor allem bei neuen Mitarbeitenden.
Am Tag meiner Kündigung war ich aufgrund des Bahnstreiks im Homeoffice. Von meiner Kündigung habe ich erfahren, indem ich mich nach meiner Mittagspause nicht mehr ins System einloggen konnte. Die Kündigung lag im Briefkasten. Das hat Stil!
Mein unmittelbarer Vorgesetzter, mit dem ich am Vormittag noch zusammen telefoniert und gearbeitet hatte, wusste angeblich nichts von der Kündigung. So oder so, diese Vorgehensweise spricht wohl Bände...
Ich denke, hier hängt es auch stark von der jeweiligen Führungskraft ab - teilweise stand ich sexistischem Äußerungen gegenüber.
Zu meiner Zeit bekam ich jedoch mit, dass eine Mitarbeiterin aus der Elternzeit zurückkehrte, zudem wurde eine neue Mitarbeiterin eingestellt, die aufgrund ihrer Kinder länger nicht in der Branche beschäftigt gewesen war.
Mein Aufgabenbereich war interessant und klar definiert.
Mehr Gehalt zahlen, und gleichberechtigt!
Nicht vorhanden
Sichere Arbeitsplätze, anständige Bezahlung, Flexibilität für Mitarbeiter wenn mal spontan ein Tag Urlaub benötigt, etc., ein anständiges Hygienekonzept.
Manchmal etwas zu konservativ
aktiv Weiterbildungsmaßnahmen anbieten, Motiviertes Personal fördern, Etwas gegen das Konkurrenzdenken zwischen den Abteilungen tun.
Kollegen sind nett und hilfsbereit. Bei Problemen oder Fragen gibt es genug Instanzen an die man sich wenden kann (Betriebsrat, Personalabteilung)
Positives Feedback von Kunden. Der Kohlhammer Verlag ist ein seriöser und kompetenter Verlag.
Home-Office in Pandemiezeiten, flexible Arbeitszeiten und Kollegen die einen auch kurzfristig vertreten können.
Daran könnte man noch arbeiten..
In meinen Augen mehr als angemessen
In meiner Zeit beim Kohlhammer Verlag hatte ich (leider) hin und wieder den Eindruck, das Mitarbeiter immer wieder vergessen, dass diese für ein Unternehmen arbeiten. Manchmal kam es mir so vor als würde es ein Konkurrenzkampf zwischen den Abteilungen geben. Das finde ich schade und fördert nicht den Zusammenhalt.
Den ein oder anderen Vorgesetzte find ich deplatziert. Dem mittleren Management würde mal ein Seminar/Fortbildung in Sachen Leadership gut tun, um die Mitarbeiter zielgerechter führen zu können.
Im Haus wurde sehr viel getan. Neuer Boden, Fenster und Möbel für jeden Mitarbeiter. Flexible Arbeitszeiten runden das ganze positiv ab.
Hohe Zuverlässigkeit im Vorgesetztenverhalten, Auftragsabwicklung und Kundenverantwortlichkeit
Schwäbisch bieder ab und zu
Inzwischen anscheinend Einiges
Hat den Klang des Feinen und Zuverlässigen. Gegen das etwas angestaubte Image halfen die neuen elektronischen Dienstleistungen
Wer wollte, bekam
War auf einem guten Niveau für den Vertrieb
Normaler Standard
Absolute gestalterische Freiheit im Außendienst. Reportin war halt wichtig. Die Berichte wurden aber auch gelesen und nicht nur abgelegt
Konnten ab 2002 den Bereich der Elektronischen Archivierung massiv nach vorne bringen. Tolle Unterstützung im Bereich der Neukundenfindung und hohe Wertschätzung durch Vorgesetzte
Die Neuerungen in den letzten zwei-drei Jahren; es wird freundlicher und familiärer im Verlag, es wird viel dafür getan, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen (Grünfläche für die Mittagspause, E-Bike-Leasing, Essens- und Fahrtkostenzuschläge, große verlagsübergreifende Weihnachtsfeier, Renovierung des kompletten Hauses inkl. neuer Möblierung, Firmenlauf wird gesponsert durch Übernahme der Teilnahmegebühr und Bereitstellung von T-Shirts, ...)
Manche hau-ruck-Änderungen sind nach außen schwer zu kommunizieren; es sollte mehr Wert auf die Autorenpflege gelegt werden, nicht immer nur den Profit im Vordergrund.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen verbessern; es wird zu viel gegeneinander und zu wenig miteinander gearbeitet.
Der Fauxpas oder Veränderungswunsch einer Abteilung wurde hingegen schon häufiger mit neuen Regelungen für alle beantwortet (ohne Rücksprache bzw. Berücksichtigung daraus resultierender Problematiken).
Sehr angenehm, nahezu familiär
Ein sehr renommierter Verlag, hochwertige Bücher, von Autoren und Kunden gleichermaßen geschätzt.
30 Tage Urlaub, an Heilig Abend und Silvester muss kein Urlaub genommen werden, Gleitzeit, Freitags Kernzeit nur bis 12:00 Uhr, sonst bis 15:15 Uhr, Überstunden können beliebig abgebaut werden - die Voraussetzungen für eine ausgewogene Freizeitgestaltung sind da!
Aufstieg möglich, jedoch durch flache Hierarchien nicht ganz einfach (die entsprechende Stelle muss eben auch frei werden).
Weiterbildungsmaßnahmen werden kaum angeboten, wenn man Eigeninitiative zeigt, werden diese jedoch (so weit ich weiß) genehmigt.
Gehalt überpünktlich, 13. Monatsgehalt, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen. Nach meiner Erfahrung Gehaltserhöhung bei entsprechender Leistungssteigerung problemlos möglich.
Das Umweltbewusstsein steigt; es gibt eSmarts, E-Bike-Leasing wird angeboten (der Geschäftsführer selbst radelt auch zur Arbeit), für die Nutzung öffentlicher Verkehrmittel gibt es einen Zuschuss.
Es gibt einen Essenszuschuss, unter Berücksichtigung der familiären Situation ist auch Home-Office möglich. Es gibt Sonderurlaub bei Hochzeit, Todesfall in der Familie und Umzug.
Optimal.
Kein Unterschied zu anderen festzustellen. Die Erfahrung älterer Kollegen wird bei uns als sehr wertvoll gesehen und wird gerne beherzigt.
Es gibt einige Urgesteine, die bereits seit mehreren Jahrzehnten im Verlag sind, was ja auch für den Arbeitgeber spricht.
Hängt sehr von den Abteilungen ab. Ich bin mit meinen Vorgesetzten sehr zufrieden, wir arbeiten sehr eng miteinander in gegenseitigem Respekt und mit Rücksicht auf die jeweiligen Bedürfnisse, in anderen Abteilungen ist dies z.T. wohl schwieriger und mehr von Hierarchiedenken geprägt.
Die Geschäftsführung ist nicht mehr so unnahbar wie früher, kümmert sich zunehmend um das Wohl der Mitarbeiter und versucht die alten, starren Gepflogenheiten aufzulösen.
Großraumbüro halt (jedoch mit viel Platz); hängt von den direkten Kollegen ab, wie angenehm oder unangenehm dies ist.
Innerhalb meiner Abteilung sehr gut, zwischen den Abteilungen noch ausbaubar.
Es gibt Frauen in Führungspositionen, es werden auch Frauen im "gebährfähigen Alter" eingestellt, nach der Elternzeit darf man (soweit ich weiß) problemlos in Teilzeit wieder einsteigen.
In meinem Fall (Lektorat) recht abwechslungsreich, eigentlich ist kein Tag wie der andere, auch wenn es natürlich immer wieder die gleichen Abläufe sind.
Ganz wichtig: Es haben sich seit etwa zwei Jahre sehr viele Dinge sehr positiv entwickelt. Das merkt man überall und sorgt für eine gute Grundstimmung. Der Arbeitgeber ist sehr korrekt und absolut verlässlich. Die Leistung der Mitarbeiter wird honoriert. Das Führungspersonal ist
Ich habe aktuell keine Wünsche offen.
Konzentriert, aber angenehm.
Das Image ist meist sehr gut.
Der Arbeitgeber tut, was er kann ... der Rest liegt an jedem selber.
Weiterbildungen werden unterstützt und gewünscht. Auch das hat sich in den letzten Jahren zum Posititven gewandelt.
Gehalt ist ok; Sozialleistungen empfinde ich als sehr gut.
Hinsichtlich Umweltbewusstsein gibt es noch ungenutztes Potential.
Wunschlos glücklich.
Auch ältere Kollegen sind vom Arbeitgeber offensichtlich gut gelitten.
Das ist in den Abteilungen ziemlich unterschiedlich. Meine Erfahrung ist durchweg positiv.
Wüsste nicht, was man besser machen könnte.
Hier gibt es noch Luft nach oben.
Ich kann keine Ungleichberechtigung erkennen.
Das hängt wiederum von den Jobs ab. Meine Aufgabe empfinde ich als abwechslungsreich und spannend.
Normal, wie in jeder Firma. Kein Grund zu klagen.
Vorgesetzte sind in Ordnung, manche mehr, manche weniger.
Keine Probleme, bei privaten Ereignissen hat mir die Personalabteilung immer die nötigen Freiheiten zugestanden und Hilfe angeboten.
Überstunden und Urlaub verfallen nicht mehr im Frühjahr, Gleitzeit und Urlaub bei Umzug und Hochzeit ist neu in der Betriebsvereinbarung festgelegt worden.
ist möglich
Das Gehalt ist immer pünktlich auf dem Konto
Vermögenswirksame Leistung
Rentenberatung
Weihnachtsgeld
Das Gebäude wurde grundsaniert. Die Heizung wurde erneuert. Elektro-Smarts wurden angeschafft. Essenzuschuss und E-Bikes Leasing.
Mit manchen kommt man sehr gut aus, manchen geht man besser aus dem Weg.
Es ist allgemein zu beobachten, dass es eine "Here we are now, entertain us" Mentalität gibt, es wird gefordert, die wenigsten sind bereit auch selbst etwas zu tun.
Es werden 50+ eingestellt, es werden Kollegen, die sehr lange da waren, würdevoll vom Chef in den Ruhestand verabschiedet.
Immer korrekt, ich kann mich wirklich nicht beschweren.
Das Gebäude wurde grundsaniert. Die Büroräume wurden neu ausgestattet, ein neuer Teppich wurde verlegt.
Wer fragt, sich einbringt bekommt die Informationen die man braucht.
Wer sich nicht durchsetzen kann, hat eben Pech.
Ja, in meinen Fall schon
- Gehalt kam immer pünktlich
- Gleitzeit
- Überstunden konnten abgebummelt werden
- nette Kollegen
Vieles; hier eine Auswahl:
- permanente Kontrolle (Highlight: Viele Jahre wurde die Wochenkorrespondenz ausgedruckt, vom Vorgesetzten durchgeschaut und im Hinblick auf die Geschäftsführung durchgesehen; heikle E-Mails wurden kritisiert und zensiert.)
- Großraumbüro: Telefonate werden gern aktiv belauscht; konzentriertes Arbeiten ist oft schwierig, was nicht als Grund anerkannt wird, Mitarbeitern grundsätzlich Home Office zu ermöglichen.
- keine Fort- und Weiterbildung
- unterwürfiges Verhalten gegen scheinbare „Autoritäten“, bspw. werden Menschen mit Doktortitel anders/besser behandelt als ohne (das bezieht sich auf Autoren und auf Mitarbeiter)
- fehlende Kommunikation
- keine Unternehmenskultur, die ein Gemeinschaftsgefühl und Identifikation mit dem Unternehmen fördert
- Es herrscht der Irrglaube, dass Druck ein Motivationsmittel ist.
- Zwangsfreiwilligkeit der Mitarbeiter für die Inventur, die zwischen Weihnachten und Silvester stattfindet
- fehlende Professionalität
- Es gibt keine klare Strategie für das Unternehmen, kein Konzept und keine Vision für die Zukunft des Verlages – von Wandel wird gesprochen, aber er ist nicht zu sehen.
...
Es gibt viel zu tun:
- mehr Vertrauen in Mitarbeiter und weniger Kontrolle
- aufrichtig, wertschätzend und professionell miteinander umgehen
- Betriebsrat stärken
- Mitarbeiter in allen Belangen fördern und unterstützen
- ein ruhiges Arbeitsumfeld schaffen, in dem ein konzentriertes Arbeiten leichter möglich ist
- Home-Office-Regelung überdenken und auch kinderlosen Singles ermöglichen
- Abteilungsleiter in Schulungen zu moderner Personalführung schicken
…
Innerhalb und zwischen den verschiedenen Abteilungen gibt es ein starkes Hierarchie- und Konkurrenzdenken. Dies führt zu mintunter absurden Situationen: Verantwortung tragen oder Entscheidungen treffen („den Kopf hinhalten“), kann gefährlich sein, daher wird dies gerne vermieden. Dies liegt auch daran, dass die Aufgabenverteilung zwischen den Abteilungen nicht klar definiert und diffus ist. Jeder soll irgendwie alles tun, aber keiner will am Ende die Verantwortung tragen. Eigene Entscheidungen und Eigeninitiative werden nicht gefördert oder unterstützt, z.T. als störend empfunden.
Fazit: Das Hauptproblem ist, dass Vorgesetzte wenig Vertrauen in ihre Mitarbeiter haben. Verantwortung zu tragen, wird dadurch nicht gefördert.
Man selbst sieht sich als mittelständisches, schwäbisches, bodenständig-bescheidenes Traditionsunternehmen. Die Bescheidenheit geht soweit, dass man sogar das 150-jährige Firmenjubiläum weder gefeiert noch an die große Glocke gehängt hat.
In früheren Zeiten hatte der Verlag in bestimmten Bereichen sicher einen guten Namen. Auf diesem wird sich auch heute noch ausgeruht. Es wird nicht reflektiert, ob das noch der Fall ist, getreu dem Motto: War gut, ist gut, bleibt gut.
Von außen wird der Verlag eher als altmodisch und verstaubt wahrgenommen.
Fazit. Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht im Einklang.
Hohes Arbeitspensum in Kombination mit personellen Engpässen bei geringer Wertschätzung verschiebt die Balance eher zur Work als zum Life.
Termine und Meetings werden gern in die Mittagspause und außerhalb der Kernarbeitszeit gelegt. Außerdem scheint es unmöglich zu sein, eine realistische Terminplanung zu machen: Meetings dauern grundsätzlich länger als geplant oder fangen mit Verspätung an oder werden ganz vergessen oder entfallen ohne Information.
Fazit: Auf dem Papier vorhanden.
Man entfernt ein lebendiges Biotop (blühende Sträucher, ein Zuhause für viele Insekten) und ersetzt es durch Rollrasen, auf dem ein Baum neu gepflanzt wurde. Die Rasenfläche wird dauerhaft gewässert, egal ob es regnet oder nicht. Beispielsweise auch durch den kompletten Dürresommer 2018 hindurch.
Es wurden E-Bikes und Firmen-Elektro-Smarts angeschafft. Die Smarts hören sich gut an, haben aber eine so geringe Reichweite, dass sie kaum benutzt werden.
Gesundheitsbewusstsein:
Sehr lang wurde im Treppenhaus geraucht oder in mehrstündigen Besprechungen, bei denen auch Schwangere anwesend waren. Der Getränke- und Süßigkeitenautomat steht im Raucherbereich.
Es gibt kein soziales oder politisches Profil. Man äußert sich nicht zu Themen, was vielleicht auch nicht die Aufgabe eines Verlages ist, aber eine Stellungnahme zu bspw. Urheberrecht, Pressefreiheit ist auch nicht verkehrt.
Fazit: Ausbaufähig.
Nicht vorhanden.
Beispiel: Dass Mitarbeiter zur Frankfurter Buchmesse (der größten Fachmesse weltweit) fahren, um sich über die Branche, neue Entwicklungen oder andere Verlage zu informieren, wird nicht gefördert. Ein Besuch ist nur auf eigene Kosten mit einem Urlaubstag möglich oder an einem der normalen Besuchertage. LOL.
Weiterbildungen im eigenen Bereich werden nicht unterstützt. Ein Aufstieg ist nur begrenzt möglich.
Fazit: Schwierig.
Der Kollegenzusammenhalt ist meist groß. Man leidet gemeinsam und solidarisiert sich im Leid.
Fazit: Einziger Grund, warum man es so lange im Unternehmen aushält.
Eine Beispiel: Meine Position, mein Bereich und meine Arbeit wurden offensichtlich so wenig wertgeschätzt, dass ich die Aufgaben einer untergeordneten Position eines fachfremden Bereichs übernehmen sollte, da dort Personalmangel herrschte. Mein eigener Bereich war von Personalmangel genauso betroffen, was die ganze Zeit ignoriert wurde. Für schwere Situationen wie diese wird vom Vorgesetzten Verständnis vorgeheuchelt, aber tatsächlich gibt es keine konkreten Verbesserungsvorschläge. Am Ende steht man allein mit dem Problem da.
Es ist an der Tagesordnung, dass Vorgesetzte in den Aufgabenbereich der Mitarbeiter reingrätschen. Darüber wird der betroffene Mitarbeiter zuletzt informiert und steht dann vor vollendeten Tatsachen. Man selbst muss permanent Bericht erstatten und sich bevormunden lassen.Die Geschäftsführung wird als unberechenbar wahrgenommen, dies führt scheinbar dazu, dass Abteilungsleiter ungern Forderungen stellen, die im Interesse der Mitarbeiter sind. Selbst wenn es nur um Nachfragen zu bspw. Organisatorischem geht, tun sich Abteilungsleiter offenbar aus Angst schwer. Das zeugt auf beiden Seiten nicht von Größe und Professionalität.
Fazit: Schlecht.
Gearbeitet wird im Großraumbüro, in dem auch alle Drucker stehen (Feinstaub).
Ein Beispiel zum Thema Home Office: Mir wurde auch nach mehrmaligen Anfragen kein Home Office gestattet. Es ging lediglich um einen Tag wöchentlich, um in ruhiger Atmosphäre effizient an Manuskripten zu arbeiten, was in einem offenen Großraumbüro schwierig sein kann, dies wurde als Grund nicht anerkannt.
Fazit: Mies.
Auf offene und transparente Kommunikation wird kein Wert gelegt.
Fazit: Mies.
Das Gehalt kommt pünktlich. Tariflohn wird aber nicht gezahlt.
Sein Gehalt muss jeder selbst „verhandeln“, was wie folgt geschieht: Man äußert seine Vorstellung im Jahresgespräch und muss dann lange auf eine Reaktion warten. Eine echte Verhandlung findet nicht statt. Große Sprünge sind nicht drin.
Fazit: Ausbaufähig.
Männliche Mitarbeiter mit Doktortitel stehen am besten da. Es herrscht ein altertümliches Rollen- und Weltbild. Beispielsweise wird gendergerechte Sprache rückständig bewertet.
Fazit: Wie in den 50ern.
Wenn man mit einem beschränkten und starren Aufgabenbereich und den wenigen Veränderungsmöglichkeiten einverstanden ist, kann man zufrieden sein. Wer sich allerdings seinen Stärken entsprechend entwickeln und neue Ideen einbringen möchte, hat keine Möglichkeit dazu.
Fazit: Naja. Geht so.
So verdient kununu Geld.