Nicht mehr die Firma die sie einmal war
Arbeitsatmosphäre
Seit der Umstrukturierung, gibt es so gut wie keinen Austausch zwischen den Abteilungen, jede Abteilung arbeite vor sich hin.
Work-Life-Balance
Im Durchschnitt ist der workload okay, leider ist die Planung sehr schlecht dadurch entstehen Phasen an dem es fast nichts zu tun gibt und eine Woche später weiß man nicht wo man anfangen soll.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entspricht weitgehend dem Tarif, nur eben bei 40 Wochenstunden statt 35 Wochenstunden
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wie bei vielen Unternehmen ist der Transport zu billig, somit werden viele Komponenten durch die ganze Welt transportiert. Nur weil in einem Billiglohnland ein paar Cent zu sparen sind. Made in Germany sieht anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Findet nur in der Abteilung statt, außerhalb wir gegenseitig gehetzt.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen werden nicht getroffen, sondern müssen im Team entschieden werden, damit falls es falsch war kein eindeutiger Verantwortlicher gefunden wird.
Arbeitsbedingungen
Die Vorrichtungen sind teilweise nicht zeitgemäß, es wird gearbeitet wie in anderen Betrieben vor 20 Jahren, Automation hat irgendwie nie Einzug erhalten. Das Gebäude ist viel zu klein für die Produktion stellenweise geht es mehr als eng zu.
Kommunikation
Kommunikation finde nach Einzug vieler Hierarchie-Ebene nur mit dem direkten Vorgesetzten satt, manche Produktionsmitarbeiter wissen nicht wie die GF aussieht. Die alte GF hatte ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und war im Unternehmen präsenter. Inzwischen kommen Probleme und Ideen nirgends an, da sie in den Hierarchie-Ebenen versickern oder weichgespült werden.
Interessante Aufgaben
Früher wurde Wert auf Innovation gelegt, heute sind die Kosten wichtiger. Viel wird inzwischen zugekauft und outgesourct statt selbst produziert. Für alles gibt es einen Antrag oder Formular teilweise kommt man sich vor wie auf einen Amt. Wer auf Formulare, Anträge und Dokumentation steht fühlt sich bei der Firma sicher wohl.