es hätte so schön sein können...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die hochwertigen Produkte.
Das man immer seine Meinung immer sagen kann, wenngleich sie gehört aber nicht immer geschätzt wird.
Es ist bei weitem nicht alles schlecht. Aber wie so oft, lassen einen tolle Kolleg*innen über so manches hinwegaschauen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das so oft Einzemeinungen von Vorgsetzten zählen, noch vor Wirtschaftlichkeit, dem Umweltgedanken und Vereinfachung von Prozessen. Lieber teurer, aufwändiger und schlechter für die Umwelt, hauptsache das Endprodukt sieht so aus, wie es einzelne wollen.
Verbesserungsvorschläge
Die Expertisen der Mitarbeiter, die täglich ihr bestes geben sollten gehört und für voll genommen werden. Man zahlt lieber teure Berater, die nichts anderes tun, aber genau das zu sagen, was die Mitarbeiter ihnen sagen. Schade!
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Der Grundgedanke ist gut. Die Umsetzung leider nicht.
Work-Life-Balance
Es gilt eine 60/40-Regel zum mobilen Arbeiten (60 im Büro / 40 Homeoffice). Aber keiner gibt einem ein Werkzeug an die Hand um das zu prüfen. Es wird also sehr frei damit umgegangen.
Urlaub wurde immer gruppenintern abgesprochen.
Überstunden konnten in Absprache abgebaut werden.
Auch Minusstunden waren temporär möglich.
Flexible Arbeitszeiten lassen viel Spielraum, um nach seinen persönlichen Vorlieben zur Arbeit zu kommen.
Karriere/Weiterbildung
Fachlich wie persönlich keine Weiterbildung möglich. Kein Budget, keine Zeit, kein Interesse... ein bisschen von all dem.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist durchwachsen und setzt sich aus Sockelanteil, Aufgabenanteil und Sozialanteil zusammen. So ganz schlau wurde ich daraus nie.
Aber:
Es gibt Sozialleistungen, die Familien stark unterstützen (Übernahme Kindergartengebühr etc.). Schön und wertvoll für Familien, aber was wenn die Kinder zu alt dafür sind, oder man keine Kinder hat (gewollt oder ungewollt)?
Es gibt an mehreren Standorten eine Cafeteria mit warmem Mittagessen. Dank Bezuschussung preiswert und lecker.
In den Sommermonaten gibt es stilles Wasser umsonst.
Der Kaffee und Tee sind umsonst.
JobRad ist möglich.
Zuschuss zum öffentlichen Nachverkehr möglich.
Schöne Mitarbeiterveranstaltungen.
Summa summarum: ausbaufähig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Außen hui, innen pfui.
Es fehlen klare Regelungen und Vorgaben für interne Entscheidungen.
Kollegenzusammenhalt
Sehr stark gruppenabhängig. In meinem Fall wurden aus Kolleg*innen Freund*innen, aber die Reibungen zwischen unterschiedlichen Gruppen ist teils immens.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie man es nimmt. Langjährige Wala-Mitarbeiter haben die definitv besseren Arbeitsverträge und noch von hohen Ausschüttungen profitiert. Diese haben zum Teil viel Geld dort liegen uns warten teils nur darauf in Rente zu kommen.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkte Gruppenleitung hat in den vergangen 10 Jahren eine große Veränderung durchgemacht. Sie hat sich fachlich und menschlich sehr positiv entwickelt.
Dem nächsthöheren Vorgesetzten fehlt das leider. Er ist fachlich sicher gut, aber menschlich... aber vielleicht sind wir einfach nicht auf einer Wellenlänge.
Arbeitsbedingungen
Stark vom Standort abhängig. Es gibt verschiede Gebäude, die unterschiedlich alt und unterschiedlichen ausgestattet sind. Manche hochmodern und prestigeträchtig, andere alt und nicht representativ wenn es darum geht, die hochwertigkeit der Produkte und damit verbundenen hohen Ansprüche an Zulieferer zu vermitteln.
Abgesehen von alt und abgelebt, gibt es in den Büros zweckmäßige Ausstattung, aber immerhin höhenverstellbare Schreibtische.
Kommunikation
Es finden turnusmäßige Informationsveranstaltungen statt, auch zur wirtschaftlichen Lage. Generell also gut. Aber leider wird hier viel schön geredet und mir Ausredet begründet. Vielen mag das nicht auffallen, aber wenn man Zahlen kennt und nachweisen kann, fühlt man sich unwohl.
Die richtig wichtigen Themen werden aber nur selten angesprochen. Führungskräfte müssen oftmals Überbringer sein. Dadurch verteilen sich Informationen ungleichmäßig und es sind nicht alle auf dem selben Stand.
Gleichberechtigung
Über 70 % Frauenquote.
Interessante Aufgaben
Vor meiner Elternzeit hatte ich meinen Traumjob bei der Wala! Danach wurde ich einem anderen Bereich zugeteilt, der mir nicht gefiehl. Dies habe ich offen kommuniziert. Leider war, obwohl meine frühere Stelle frei wurde und ich mich intern darauf beworben habe, nichts zu machen. Ich durfte nicht zurück. Deshalb auch der Firmenwechsel... es hätte so schön sein können.