Ihr Unternehmen?

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Waldmann 
Lichttechnik
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Karriere-Sackgasse mit hohem Stressfaktor

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Waldmann Lichttechnik GmbH in Küttigen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein klarer Pluspunkt ist die vorteilhafte Arbeitszeitregelung. Mit einer Bruttoarbeitszeit von 8 Stunden, in der zwei bezahlte Pausen von jeweils 15 Minuten enthalten sind, kommt man auf eine sehr faire Nettoarbeitszeit von lediglich 7,5 Stunden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ hervorzuheben ist die veraltete Führungskultur, die fast ausschliesslich auf extremem Mikromanagement und Misstrauen basiert. Die Unternehmenskultur ist repressiv und lässt keinerlei Raum für Eigenverantwortung oder Menschlichkeit, was zu einem toxischen Arbeitsklima führt. Zudem ist die Ungleichbehandlung von Mitarbeitenden äusserst frustrierend.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsebene sollte dringend grundlegend überdacht werden. Es wäre ratsam, die Führungspersonen in moderne Leadership-Kurse zu schicken, um Kompetenzen jenseits von blosser Kontrolle und Dienstjahren aufzubauen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von einer paranoiden Kontrollkultur und extremem Misstrauen geprägt. Anstatt Vertrauen zu schenken, wird man ständig überwacht und es wird einem permanent auf den Monitor geschaut, was konzentriertes Arbeiten fast unmöglich macht. Jeder normale Austausch unter Kollegen wird sofort unterbunden und als Zeitverschwendung gewertet. Es ist erschreckend, dass private Gespräche teilweise direkt beim Chef gemeldet werden, was eine Stimmung der Angst und Verunsicherung erzeugt. Man wird hier nicht wie eine erwachsene Fachkraft behandelt, sondern wie ein unselbstständiger Schüler, der nicht mal sein Handy sichtbar auf dem Tisch liegen lassen darf. Menschlichkeit ist nur in der Pause erlaubt, was jegliche Motivation zerstört und eine absolut toxische Stimmung zwischen Team und Leitung schafft.

Image

Während das Mutterhaus vielleicht noch einen guten Ruf geniesst, sieht die Realität in der Schweiz anders aus. Das Unternehmen ist hierzulande primär für überteuerte Leuchten bekannt, was einem bei Nachfragen überall bestätigt wird. Besonders bedenklich ist jedoch der Umgang mit internen Informationen durch die Führungsebene. Vertrauliche Angelegenheiten, wie zum Beispiel meine Kündigung, wurden ungeniert an Dritte weitergegeben, sodass Aussenstehende (externe, private Personen) bereits über meinen Abgang informiert waren, bevor dies offiziell kommuniziert wurde. Ein solch respektloses und unprofessionelles Verhalten schadet dem Image massiv.

Work-Life-Balance

Ein positiver Aspekt ist die Arbeitszeitregelung mit 8 Stunden Bruttoarbeitszeit, worin zwei bezahlte Pausen von jeweils 15 Minuten enthalten sind, was eine Nettoarbeitszeit von 7.5 Stunden ergibt. Leider wird dieser Vorteil durch ein völlig veraltetes Blockzeitmodell und kleinliche Kontrolle überschattet. Man wird auf jede einzelne Minute angesprochen, die man zu spät kommt, während bei anderen Kollegen systematisch über Verspätungen hinweggesehen wird, was extrem unfair wirkt. Besonders enttäuschend ist die Handhabung des Themas Homeoffice. Im Technischen Vertrieb ist dies heutzutage eigentlich ein Standard, doch hier wird es komplett verweigert. Besonders kritisch sehe ich, dass Homeoffice im Vorstellungsgespräch noch aktiv als Option offeriert wurde, nach Stellenantritt aber mit fadenscheinigen Argumenten plötzlich nicht mehr möglich war. Wer Flexibilität und einen modernen AG sucht, wird hier enttäuscht.

Karriere/Weiterbildung

Echte Entwicklungsmöglichkeiten sucht man hier vergeblich. Man bleibt im Grunde genau dort, wo man angefangen hat. Beförderungen oder interne Wechsel scheinen nur durch pures Glück und extreme Ausdauer möglich zu sein, etwa wenn nach zehn Jahren zufällig jemand in Pension geht. Auch bei den Weiterbildungen herrscht ein Klima der Fremdbestimmung. Unterstützung gibt es nur dann, wenn einem die Kurse von der Führungsebene quasi aufgezwungen werden. Eigeninitiative bei der beruflichen Weiterentwicklung wird nicht gefördert, was jede Karriereplanung im Keim erstickt.

Gehalt/Benefits

Die Entlohnung ist absolut durchschnittlich. Es wird ein 60/40-Modell bei der BVG angewendet, was einem vorab nicht in den Vertrag geschrieben wird, sondern in der Praxis einfach so gehandhabt wird. Zwar gibt es die Aussicht auf einen Bonus, allerdings ist die Frage, ob man dort überhaupt so lange bleiben möchte, da man circa 1,5 Jahre angestellt sein muss, um diesen überhaupt einmal zu sehen. Insgesamt eine sehr zähe Angelegenheit, die wenig motivierend wirkt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In diesem Bereich gibt man sich spürbar Mühe. Es wird Wert auf die konsequente Trennung von Abfällen und die Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien gelegt. Zudem zeigt die Installation von Solar Panels, dass das Unternehmen in nachhaltige Energie investiert. Diese ökologischen Ansätze sind positiv hervorzuheben, auch wenn sie den schwierigen Arbeitsalltag im Büro leider nicht ausgleichen können.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist schwierig zu bewerten, da man aufgrund der fehlenden zwischenmenschlichen Bindung immer eine gewisse Distanz zueinander wahrt. Man merkt, dass jeder vorsichtig ist, was er sagt oder wem er vertraut, da die Atmosphäre wenig Raum für echte Kameradschaft lässt. Grundsätzlich hilft man sich zwar gegenseitig bei fachlichen Fragen, aber es bleibt eine rein funktionale Zusammenarbeit ohne jegliche Tiefe.

Umgang mit älteren Kollegen

Für ältere Kollegen und langjährige Weggefährten der Geschäftsführung ist das Arbeitsleben hier ein absolutes Paradies. Wer schon ewig dabei ist, geniesst eine Art diplomatische Immunität und kann sich im Grunde alles erlauben, ohne dass jemals kritische Fragen gestellt werden. Diese „Elite“ wird nicht nur hofiert, sondern hat bei jedem Konflikt automatisch recht, völlig egal, wie die Fakten aussehen. Man merkt deutlich, dass Loyalität zu alten Bekannten hier die höchste Währung ist. Während neue Mitarbeitende unter dem Mikroskop beobachtet werden, leben die langjährigen Kollegen ein sorgenfreies Leben in ihrer eigenen Bubble, geschützt durch die schützende Hand der Leitung.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist von einer deutlichen Ungleichbehandlung geprägt, bei der bestimmte Mitarbeitende systematisch bevorzugt werden. Man merkt schnell, dass Leadership-Erfahrung hier fehlt. Führungspositionen scheinen eher auf langen Dienstjahren als auf tatsächlicher Führungskompetenz zu basieren. Besonders belastend sind die wöchentlichen oder teils mehrfach wöchentlichen 1:1-Gespräche. Anstatt diese für konstruktives Feedback oder Entwicklung zu nutzen, dienen sie primär als Plattform für Kritik. Ein wertschätzender Dialog findet nicht statt, was das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstört.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aufgrund von extremem Mikromanagement schlichtweg ungenügend. Es herrscht eine Atmosphäre der permanenten Kontrolle, bei der einem ständig auf den Bildschirm geschaut wird. Besonders absurd ist die Regelung zu internen Nachrichten. Man wird aufgefordert, Benachrichtigungen zu deaktivieren, da sich Kollegen davon genervt fühlen, selbst wenn es rein geschäftlich ist. Während man selbst das Handy strikt weglegen muss, dürfen langjährige Mitarbeitende private Angelegenheiten klären und den ganzen Tag darüber reden, eine offensichtliche Ungleichbehandlung. Hinzu kommt ein völlig veraltetes Blockzeitsystem. Trotz einer präzisen Stempel-App wird man bei jeder Minute Verspätung sofort zurechtgewiesen, obwohl das Telefon durch andere Kollegen jederzeit besetzt ist. Diese kleinliche Art der Führung erstickt jede Form von Eigenverantwortung.

Kommunikation

Die geschäftliche Kommunikation durch die Geschäftsführung ist eigentlich in Ordnung, da man regelmässig über aktuelle Zahlen und News informiert wird. Das Problem liegt eher im zwischenmenschlichen Bereich innerhalb des Büros. Die Kommunikation findet ausschliesslich über die Arbeit statt, wodurch eine extrem angespannte Stille herrscht. Man hat das Gefühl, in einer Bibliothek zu sitzen, in der jedes Wort zu viel ist. Ein lockerer Austausch oder eine normale Gesprächskultur existieren nicht, was den Arbeitsalltag sehr zäh und unpersönlich macht. Wer einen Ort sucht, an dem auch mal ein kurzes privates Wort gewechselt werden darf, ist hier definitiv falsch.

Gleichberechtigung

Eine Gleichberechtigung findet hier definitiv nicht statt. Der Vorgesetzte bevorzugt systematisch langjährige Arbeitskollegen, die sich im Grunde alles erlauben dürfen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Es herrscht eine starke Zweiklassengesellschaft zwischen den „Alteingesessenen“ und neueren Mitarbeitenden. Wenn ein langjähriger Kollege eine falsche Behauptung aufstellt, wird ihm blind geglaubt, während die eigene Gegendarstellung komplett ignoriert wird. Man hat keine Chance auf Gehör oder Gerechtigkeit, da Loyalität gegenüber alten Bekannten hier schwerer wiegt als die tatsächliche Wahrheit. Könnte man 0 Sterne geben, würde ich das tun. 1 Stern ist hier eigentlich schon sehr grosszügig bemessen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind leider sehr monoton und bieten kaum Abwechslung, völlig unabhängig vom persönlichen Interessengebiet. Man hat im Alltag erschreckend wenig Kundenkontakt, was für diese Position eigentlich untypisch ist. Man fühlt sich bei der Arbeit wie in einer isolierten Bubble, komplett abgeschirmt von der Aussenwelt. Wer eine dynamische Stelle mit viel Austausch und spannenden Projekten sucht, wird hier enttäuscht, da die täglichen Abläufe sehr repetitiv und einsam sind (Technischer Vertrieb).

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.