Gut am Arbeitgeber finde ich
- Flexible Arbeitszeiten
- Freundliche und hilfsbereite Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Auf dem Papier wirkt alles gut strukturiert, in der Praxis fehlt jedoch die Umsetzung. Es wird wenig Grundwissen vermittelt, es gibt keinen klaren Einstieg und vieles wirkt unkoordiniert. Bei Schulungen wird teilweise vorausgesetzt, dass man bereits Vorwissen hat, obwohl die entsprechenden Grundlagen erst später vermittelt werden. Dadurch ist es schwer, den Inhalten zu folgen.
Verbesserungsvorschläge
- Feste Ausbilder und vorallem für jeden Abteilung einen, die sich wirklich Zeit nehmen und Inhalte verständlich erklären.
- Besseres Verständnis wofür Berufsschule da ist (nämlich für die Vorbereitung auf die IHK Prüfung)
- Moderne und leistungsfähige Arbeitsgeräte
- Rotationen sinnvoller und kürzer gestalten
- Kritik respektvoll und im persönlichen Gespräch klären, nicht vor der ganzen Gruppe.
- Mehr Weiterbildungen und klare Perspektiven für die Zukunft
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist vor allem durch die Kollegen positiv geprägt. Untereinander herrscht ein gutes Miteinander, auch unter den Azubis.
Karrierechancen
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Es gibt nur wenige sinnvolle Weiterbildungen.
Arbeitszeiten
Überstunden fallen selten an. Die Arbeitszeiterfassung ist jedoch sehr detailliert und wirkt teilweise kontrollierend, da jede Tätigkeit genau dokumentiert werden muss.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung kommt pünktlich und es gibt Weihnachtsgeld. Insgesamt liegt sie jedoch eher im unteren bis durchschnittlichen Bereich und entspricht nicht dem beworbenen "überdurchschnittlichen" Anspruch.
Die Ausbilder
Ausbilder war nicht vorhanden. Eine strukturierte Vermittlung von Lerninhalten fand nicht statt. Erst Jahre später wurde für eine (!) Abteilung ein Ausbilder benannt, dessen Rolle sich jedoch überwiegend darauf beschränkte, wöchentliche Berichte zu unterzeichnen. Bei fachlichen Fragen erfolgte zudem häufig keine direkte Unterstützung. Stattdessen wurde lediglich aufgezeigt, wie man dies oder jenes googelt, anstatt die Inhalte versuchen selber zu erklären.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor ist insgesamt begrenzt. Auch erst sehr viel später gab es die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen im Rahmen von Rotationen kennenzulernen. Allerdings sind diese teilweise zu lang angesetzt und wiederholen sich jährlich, was den Mehrwert deutlich reduziert.
Ein kurzes Reinschnuppern über wenige Tage wäre sinnvoller als mehrwöchige Einsätze. Es werden kaum zusätzliche Aktivitäten oder Angebote geboten. Außer man wird selbst damit beauftragt, etwas zu organisieren.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten entsprechen teilweise nicht den Erwartungen. Oft fehlt eine richtige Einarbeitung, sodass man sich vieles selbst zusammen suchen muss. Das heißt: rumfragen, herausfinden wer überhaupt zuständig ist und sich alles irgendwie selbst erschließen. Teilweise braucht man auch spezielle Programme, die erst installiert werden müssen, ohne dass einem richtig erklärt wird, wie man damit arbeitet.
Außerdem wird oft vorausgesetzt, dass man bestimmte Kenntnisse schon hat, weil man denkt, das wird in der Berufsschule beigebracht – was aber nicht wirklich der Fall ist.
Zusätzlich erschweren langsame Computer, häufige Abstürze und Speicherprobleme die Arbeit erheblich.
Variation
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, jedoch nicht durchgehend ausgewogen. Es gibt durchaus interessante und anspruchsvolle Tätigkeiten, die motivieren und Freude bereiten. Gleichzeitig fallen jedoch auch regelmäßig monotone Aufgaben an, die wenig Abwechslung bieten.
Respekt
Die Kollegen sind überwiegend freundlich. Der Umgang durch Vorgesetzte wirkt jedoch teilweise wenig respektvoll. Es wird schnell von mangelnder Leistung ausgegangen, ohne Hintergründe zu klären.
Lob bleibt weitgehend aus, Wertschätzung kommt eher von Kollegen.
Kritik wird zudem teilweise vor der gesamten Abteilung geäußert statt im persönlichen Gespräch - ein absolutes No-Go.
Auch HR wirkt uneinheitlich: Manche machen gute Erfahrungen, andere so unglaublich schlecht, da bleibt einem der Mund offen.