Ihr Unternehmen?

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Webertainment 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ich empfehle niemanden dort jemals zu arbeiten!

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich glaube nicht, dass der Chef sich jemals ändern wird, also bringen Verbesserungsvorschläge wahrscheinlich auch nichts.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war nur gut, wenn der Chef nicht da war. Nur dann hatte man das Gefühl, dass alle ein Stück weit aufgeatmet haben. Sonst war es eher so, dass man bei jedem Satz aufpassen musste, wie man ihn gegenüber dem Chef formuliert. Dieser bekommt fast alles in den falschen Hals. Deswegen waren auch die Meetings oft sehr drückend und man hat vieles nicht offen gesagt, aus Angst im nächsten Moment vielleicht angeschrien o.ä. zu werden. Probleme wurden dadurch auch selten offen angesprochen. Das wird einem auch von Tag 1 von den Vorgesetzten der Abteilungen der verschiedenen Gewerke so erklärt. Mit Problemen erst zum Chef gehen, wenn es eigentlich schon eine Lösung gibt.
Außerdem hat es mich immer gewundert, warum ein so kleines Unternehmen so viele Praktikanten hat. Aber ich vermute, dass diese für den Chef einfache Arbeitskräfte sind, mit denen er umspringen kann wie er will, weil diese ja noch kaum Arbeitserfahrung in guten Unternehmen haben. Ansonsten war es ein großes Kommen und Gehen von Berufserfahrenen. Entweder hat der Chef sie aus einer Laune heraus schnell gekündigt, oder sie haben es einfach nicht mehr ausgehalten und sind freiwillig gegangen.

Kommunikation

Sehr schlecht. Von der Produktions- oder Redaktionsleitung hört man das eine, dann macht man es so, nur um dann vom Chef angemeckert zu werden, warum man es denn so macht. Doch auch der Chef hat sich oft vom einen auf den anderen Tag umentschieden, wie er es haben will. Selbst die Abteilungsleitungen, die dort schon sehr lange sind, scheinen aus den Launen des Chefs nicht wirklich schlau zu werden. Man hat immer von Tag zu Tag gearbeitet und gehofft nicht irgendwie in die Schusslinie des Chefs zu kommen.
Aber nicht nur im Gespräch auch die Onlinekommunikation mit dem Chef war grauenhaft. Wenn man ihm Mails schrieb, durften die niemals länger als vier Zeilen sein, denn mehr hat er eh nicht gelesen. Und man konnte auch immer nur eine Frage hineinschreiben, denn mehr als eine Frage hat schriftlich nicht beantwortet. Wahrscheinlich hat er auch diese einfach nicht gelesen.
Doch auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gewerken war oft schlecht, was immer wieder zu Problemen geführt hat.

Kollegenzusammenhalt

In den Pausen war der eigentlich ganz gut und man bekommt auch von den dort schon länger arbeitenden Kollegen viele Tipps, wie die Arbeit und der Umgang mit dem Chef in diesem Unternehmen funktioniert.
Wenn es aber um die Meetings mit dem Chef ging, war sich jeder selbst der nächste. Mir hat die Redaktionsleitung so oft so leid getan, weil sie immer wieder als Sündenbock für Fehler hinhalten musste, die sie gar nicht begangen hat.
Es war wirklich schlimm wie der Chef immer wieder mit ihr oder auch seiner Assistentin umgegangen ist. Da war überhaupt kein Respekt für sie. Die Redaktionsleitung hat auch deswegen schonmal geweint.

Work-Life-Balance

Naja also erstmal gibt es selten die Erlaubnis Homeoffice zu machen, was ich heutzutage für ein Medienunternehmen schon sehr schwach finde. Mit ein Grund warum wahrscheinlich in der Firma die gängigen Onlineprogramme wie Teams o.ä. gar nicht genutzt werden, sondern vieles noch sehr "old school" erledigt wird.
Zweitens ist auch Urlaub ein eher schwieriges Thema. Man bekommt dort auch vertraglich nur sehr wenige Urlaubstage.

Vorgesetztenverhalten

Einfach furchtbar! Keine Empathie, weder mit seinen Angestellten, noch mit Protagonisten. Man hat von jedem dort Storys gehört oder selbst mitbekommen, was der Mann schon alles furchtbares gesagt oder getan hat und wie viele Leute deswegen freiwillig gekündigt haben. Ich selbst wurde auch schon angeschrien. Ich habe auch schon Behind the Scenes Aufnahmen gesehen, wo gezeigt wird, wie schlimm er während des Drehs zu Protagonisten ist. Es ist ein Wunder, dass überhaupt noch Leute mit dem Mann drehen wollen.
Außerdem ist er ein kleiner Kontrollfreak und hat furchtbare Angst, dass irgendjemand hinter seinem Rücken mal 1 Sekunde nicht arbeiten könnte. Wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum es nur mal ausnahmsweise Homeoffice gibt. Wenn man zulange krank ist, kann man das Kündigungsschreiben eigentlich schon von ihm erwarten.
Er ist auch geizig. Man sollte sein Gehalt gut verhandeln, weil er einen knallhart drücken wird. Für die Mitarbeiter wird wirklich ungerne Geld ausgegeben.

Interessante Aufgaben

Wenn die Meetings vom Gefühl und der Stimmung her nicht erdrückend waren, war es durchaus auch mal interessant zu sehen, wie Ideen entstehen. Man konnte über sie auch zumindest relativ konstruktiv diskutieren. Allerdings sind fast alle Ideen soweit ich es mitbekommen habe Ideen geblieben. Die Firma ist sehr klein, was es schwierig macht größere Projekte umzusetzen. Und da der Chef zu geizig ist mehr Mitarbeiter als gerade so nötig einzustellen, wird wohl auch nie etwas größeres umgesetzt werden. Egal ob Produktion, Redaktion oder Schnitt, jede Abteilung ist gelegentlich unterbesetzt, was gute Arbeit manchmal schwer gemacht hat.


Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.