3 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen, die bei Webertainment ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Punkten.
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3 Mitarbeiter:innen, die bei Webertainment ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Punkten.
Kommunikation, Kritikfähigkeit, Führungsqualität, Feedback, fehlende Wertschätzung
Die Arbeitsatmosphäre war für mich leider sehr belastend. Durch den Führungsstil herrschte häufig Anspannung und Unsicherheit. In Meetings wurden Mitarbeitende teilweise laut und persönlich kritisiert, wodurch viele sich kaum trauten, ihre Meinung zu äußern oder Fragen zu stellen. Nach solchen Situationen waren Kolleginnen und Kollegen teilweise sichtlich mitgenommen. Obwohl das Team untereinander überwiegend gut harmonierte, hatte ich den Eindruck, dass aus Angst vor negativen Konsequenzen kaum jemand Kritik offen ansprach oder sich in schwierigen Situationen gegenseitig vor der Führung stellte. Ich bin oft mit einem unguten Gefühl zur Arbeit gegangen und war erleichtert, als mein Praktikum beendet war.
Der Kollegenzusammenhalt war einer der wenigen positiven Aspekte meiner Erfahrung. Untereinander haben sich die Mitarbeitenden größtenteils gut verstanden und sich im Arbeitsalltag unterstützt. Es gab ein freundliches Miteinander innerhalb des Teams. Allerdings war es schwierig, diesen Zusammenhalt auch in kritischen Situationen sichtbar zu machen. Wenn es in Meetings zu angespannten Situationen oder Konflikten kam, entstand häufig eine große Zurückhaltung, sodass Mitarbeitende kaum füreinander eingestanden sind oder Kritik offen angesprochen haben.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als sehr schwierig und belastend erlebt. Eine wertschätzende und konstruktive Kommunikation war aus meiner Sicht null vorhanden. Kritik oder Verbesserungsvorschläge wurden persönlich genommen, wodurch offene Gespräche erschwert wurden. In Meetings kam es öfter zu einem lauten und persönlichen Umgang mit Mitarbeitenden oder der Vorgesetzte hat einfach den Tisch verlassen und ist gegangen, was zu Unsicherheit und Anspannung im Team führte. Entscheidungen und Rückmeldungen wirkten teilweise abhängig von der persönlichen Wahrnehmung einzelner Personen, wodurch der Eindruck einer fehlenden Gleichbehandlung entstand. Insgesamt fehlten mir eine respektvolle Führung, Transparenz und ein professioneller Umgang mit Konflikten und Kritik.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht eine der größten Schwächen. Wichtige Informationen wurden häufig nicht oder nur verspätet weitergegeben, sodass Teams teilweise mit unterschiedlichen oder veralteten Informationen gearbeitet haben. Dadurch kam es immer wieder zu Missverständnissen und unnötigen Problemen. Gleichzeitig wurde erwartet, dass alle auf dem neuesten Stand sind. Eine offene Kommunikation war außerdem schwierig, da Kritik an den Vorgesetzten persönlich aufgefasst wurde und dadurch viele Mitarbeitende ihre Anliegen oder Verbesserungsvorschläge lieber für sich behielten. Insgesamt fehlten Transparenz, klare Absprachen und eine konstruktive Feedbackkultur.
breites Portfolio an Formaten, interessante Aufgaben und hoher Zusammenhalt unter den KollegInnen, gute Lage in Köln
Ich habe mich eigentlich immer wohl gefühlt, es herrscht grundsätzlich eine gute Atmosphäre trotz meist hoher Arbeitsauslastung. Man merkt, dass die KollegInnen für ihren Job brennen und bei Projekten auch auf persönliches Interesse Rücksicht genommen wird. Ein offenes Büro mit wenigen Türen ermöglicht immer mal ein lockeres Gespräch zwischendurch. Das beeinflusst die Arbeitsatmosphäre positiv. Ich habe jedoch auch einige Male miterlebt, wie es durch Konfliktgespräche mit der GF deutlich rauer wurde. Manchmal wurden Kollegen im Einzelgespräch unverhältnismäßig schroff zurechtgewiesen, oft in sehr emotionalisierter Form. Das ist wohl auch der Stimmung und dem Ton in der TV-Branche an sich geschuldet, meiner Meinung nach sollte das aber Ansporn sein es in der eigenen Firma besser zu machen. Der Umgang mit Fehlern ist definitiv ausbaufähig, vieles was schief läuft könnte durch verbesserte Routinen und präzisere Formulierung von Zielen/Rahmenbedingungen ganz einfach vermieden werden. Die Motivation der GF die Atmosphäre dauerhaft positiv zu halten ist aber deutlich zu erkennen.
Als Praktikantin habe ich quasi keine Überstunden angesammelt, da man sie immer in Absprache direkt ausgleichen konnte. Auf Arzttermine oder private Termine wird in Absprache immer Rücksicht genommen. Festangestellte haben teilweise jedoch sehr hohe Überstundenkonten durch Wochenendarbeit, die erst nach längerer Zeit ausgeglichen werden können - jedoch völlig normal in dieser Branche und für die meisten kein weiteres Problem.
Ich habe nicht mitbekommen, dass KollegInnen Weiterbildungsmaßnahmen angetreten haben. Aber die Übernahmechancen nach einem Praktikum sind definitiv hoch, wenn man sich gut anstellt und zügig das Gespräch mit dem GF sucht.
Das Prakti-Gehalt ist durchschnittlich, sogar leicht über dem, was ich woanders bekommen habe. Es reicht natürlich überhaupt nicht zum Leben aus, aber die Einblicke und Erfahrungen, die man dafür bekommt sind es meiner Meinung nach absolut wert.
Die fehlende Mülltrennung hat mein Herz regelmäßig zum Bluten gebracht. Sozialbewusstsein ist aber durchaus vorhanden.
Meiner Meinung nach sehr hoch, alle sind an einer guten Beziehung zueinander interessiert und es ist oft sehr familiär. Leider gab es trotzdem einige Situationen, in denen männliche Kollegen trotz Fehlern ihrerseits bzw. unfairem Verhalten der GF in Meeting-Situationen nicht für ihre langjährigen weiblichen Kolleginnen eingesprungen sind.
Es gibt keine älteren Kollegen, da vor allem (sehr) junge Menschen mit tendenziell wenig Arbeitserfahrung und Praktis eingestellt werden. Hat Vorteile für die Firma, aber dann kann man als GF auch nicht mit den gleichen Erwartungen an Arbeitsqualität an sie herantreten und sollte hier noch nachsichtiger mit Angestellten sein, die noch lernen.
Mir Gegenüber war das Verhalten der GF es immer sehr fair und respektvoll. Ich habe jedoch auch schon einige negative Erfahrungen aus der Vergangenheit gehört, die definitiv grenzüberschreitend waren. Seit einiger Zeit wird aber im gemeinsamen Austausch daran gearbeitet und ich hatte wirklich das Gefühl, dass sich einiges verändert hat in Bezug auf den Umgang mit Mitarbeitern.
Etwas Flexibilität bei Arbeitsbeginn und -ende würde vielen Kollegen entgegenkommen, diese sind für alle fest vorgegeben und somit wenig dem Arbeits-Zeitgeist entsprechend. Home Office ist nur in ganz wenigen Ausnahmefällen erlaubt.
Funktioniert dank kleinem Team und freundschaftlichem KollegInnenverhältnis sehr gut untereinander, es herrscht ein respektvoller und humorvoller Ton. Zwischen GF und Team jedoch gibt es Verbesserungspotential. Teilweise wurden spontane Änderungswünsche der GF verwirrend/ wenig konkret kommuniziert, was zu Missverständnissen und dann zu emotionalisiertem Mailverkehr geführt hat. Darunter hat dann schnell die Stimmung im ganzen Team gelitten. Gleichzeitig werden aber auch seitens der KollegInnen Probleme manchmal nicht zeitnah an die GF kommuniziert - hier vor allem aus Angst vor einem Konflikt. ABER: es wird daran gearbeitet, während meiner Zeit dort habe ich von allen Seiten den Wunsch und die Initiative zur Verbesserung wahrgenommen.
Es arbeiten etwa 50:50 Männer und Frauen im Team, die Meinungshoheit über vieles haben jedoch meistens die männlich besetzten Entscheiderpositionen. Möglicherweise Zufall, da es allgemein noch weniger Frauen in diesem Berufsfeld gibt. In der Produktion wurde einer weiblichen Praktikantin jedoch auffällig weniger zugetraut als einem männlichen Prakti, obwohl sie sehr kompetent und schon viel länger als er da war. In anderen Bereichen wie der rein weiblichen Redaktion ist das Gegenteil der Fall, man wird bei allen Aufgaben ermutigt und bekommt regelmäßiges Feedback.
Ich war begeistert von den Chancen, die mir als Praktikantin gegeben wurden. Man wird von Tag 1 an als gleichwertige Kraft im Team behandelt und man bekommt schnell eigene Zuständigkeiten. Nach wenigen Wochen habe ich eigene Projekte betreut und konnte von Konzeption bis Casting für einen Beitrag vieles lernen und selbst ausprobieren. Wenn man Interesse an anderen Tätigkeiten hatte, konnte man das immer äußern und es wurde geschaut, ob man mal in in andere Aufgaben reinschnuppern kann. Wer einen ersten Einblick in die Arbeit in einer TV-Produktionsfirma haben und mehr als nur "über die Schulter schauen" möchte, der ist hier goldrichtig.
Tolle Themen und Drehs, noch bessere Kollegen und viel Verantwortung
Keine Home Office Möglichkeiten
Als Prakti kann ich nicht viel sagen außer das Gleitzeit cool wäre
Du Kultur, offen und lustig. Man fühlt sich geschätzt und gut aufgehoben vor allem von der Redaktion (dort hatte ich auch mein Praktikum) abed auch die Produktion war immer sehr nett!
Also ich (und andere ehemalige) kann die negative Bewertung nicht nachvollziehen! Es war immer gute Stimmung und ja natürlich kann es manchmal stressig werden, aber jeder versucht immer sein Bestes
Ich finde es gut und kann nur gut darüber berichten und finde es schade wenn schlecht geredet wird weil es wirklich 90% immer lustig war und man gerne arbeitet. Die eine Bewertung kann ich 0 verstehen!
Kann man streiten, aber wenn man seinen Job liebt und die Medien dann vermischt sich das. Also Prakti hatte ich aber nie Überstunden und wurde auch nie von mir verlangt
Wenn man sich gut anstellt kann man sogar übernommen werden! Die meisten die dort arbeiten waren mal Praktikanten und wurden übernommen
Für Praktikum voll ok und die Festangestellten verdienen gut (was ich mitbekommen hatte)
Bestes Kollegium! Alle total nett und offen und wollen immer das es einem gut geht! Süßigkeiten gibt es genug und auch regelmäßig Kuchen! Ich hab mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Ich wurde immer inkludiert sowohl Mittagspausen als auch After Work! Und wenn mir Fehler passiert sind hat sich die Redaktionsleitung und Produktionsleitung immer für mich eingesetzt und haben einen aufgebaut!
Alle jung geblieben und im Herzen 14 Jahre alt.
Ich sag mal so: Wer liebt schon seinen Chef? Ich mochte ihn und kam gut mit ihm klar! Ich verstehe wenn andere das nicht tun aber so zu tun als wäre es so schlimm finde ich nicht der Wahrheit entsprechend. Es gibt ganz andere Kaliber an Vorgesetzten vor allem in den Medien! Er war immer präsent, hat Ahnung von den Themen und die Arbeit im Blick! Klar kracht es manchmal aber nichts was am Ende des Tages noch eine Rolle spielt
Kann mich 0 beschweren
Da hapert es an manchen Ecken und Enden, aber um ehrlich zu sein hab ich noch von keiner Firma gehört wo es nicht so ist. Es lässt sich jedoch immer mit allen Reden und Missverständnisse passieren und können geklärt werden.
Ja ich denke schon? Also hab nicht mitbekommen das es da Diskrimierungen gab
Auf jeden Fall! Recherche, Drehs planen und sogar auf Drehs mitzufahren ist sehr cool gewesen und auch die Erfahrung zu sammeln und die Verantwortung zu bekommen manche Drehs selbst zu planen ist toll. Natürlich ist die Redaktion immer für einen da bei Fragen oder Anliegen! Die Themen sind auch sehr lustig teilweise und dass so einige Promis auch mit dabei waren ist ein Bonus!