Mir ist schleierhaft woher die fast 5 Sterne im Vertrieb kommen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Den Standort
- Die Bewerbungsgespräche
- Einige Kollegen waren sehr nett, aber Vertrauen zu fassen fiel mir, vor dem Hintergrund meiner Erlebnisse, sehr schwer
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Art der Führung und Einarbeitung
- Das gefühlt alles schief ging, was schief gehen konnte, sodass ich mich stets fragte ob das wirklich zufällig war. Ein Beispiel von vielen war das mehrfache Nichtfunktionieren von Zutrittskontrollkarten.
- Einiges wirkte unprofessionell und rechtlich bedenklich
- Ich hatte das Gefühl, dass neue Kollegen die eine neue / andere berufliche Herausforderung gesucht haben, zuerst intensiv in dem Bereich eingesetzt worden sind, den sie bewusst nicht mehr machen wollten um von denen das Know-How abzuschöpfen. Freundlich fragen, oder dies über mehr Geld zu lösen, wären Dinge, die ich genutzt hätte.
- Sehr unangenehm empfand ich die Situation, dass Kollegen in der Probezeit trotz Krankheit zur Arbeit erschienen, was dazu führte, dass ein Teil des Teams nach und nach krankheitsbedingt ausfiel. Besonders schockierend war die Aussage einer Kollegin, die kurz vor Ende ihrer Probezeit stand und angab, sich aus Angst nicht krankgemeldet zu haben. Ein anderer Kollege gab an, dass er bisher noch niemals krank war. Ob diese Aussagen der Wahrheit entsprachen, kann ich nicht beurteilen. Rückblickend habe ich jedoch Zweifel an der Verlässlichkeit vieler Aussagen, die ich bei Weclapp gehört habe. Nachdem ich dies einmal geäußert habe, gab es dann plötzlich einige 1 Tages Krankmeldungen, was auch wieder sehr merkwürdig wirkte.
- Ich hatte generell das Gefühl, dass das wohl des Unternehmens nicht immer im Fokus stand.
Verbesserungsvorschläge
- Klare und strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- Offenere Kommunikation
- Mehr Transparenz in der internen Kommunikation
- Eine Unternehmenskultur, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert
Arbeitsatmosphäre
Ich habe den Eindruck, dass der Umgang mit neuen Mitarbeitern eher unkonventionell ist. Ich hatte das Gefühl, dass es teilweise weniger um eine strukturierte Einarbeitung ging, sondern (diese Textstelle musste entfernt werden), so kam es mir zumindest vor. Dies geschah in einer Weise, die für mich persönlich schwer nachvollziehbar war. Einmal hatte ich den Eindruck, dass ein Kollege bei einer Arbeitsaufgabe geschummelt hat, darauf hin haben dann mehrere Kollegen und ein Manager die schon länger da waren mehrere Stunden darüber gesprochen, wie sie im Studium und in der Schule geschummelt haben, das war ein komischer Zufall, wie so viele bei Weclapp. Kurz vor Zusammenbruch des Kollegen, erhielt dieser dann ein "zufälliges" Gespräch, wo er seine Motivation beteuerte. Zufall? Möglich, kann aber auch sehr gezielt abgelaufen sein, was langfristig in Richtung Trauma Bonding und (musste entfernt werden) gehen könnte.
Kommunikation
Mir fiel auf, dass die interne Kommunikation nicht immer transparent war. Es gab Situationen, in denen mir Informationen fehlten. In manchen Gesprächen mit Kollegen hatte ich den Eindruck, dass bestimmte Dinge bewusst zurückgehalten oder unterschiedlich interpretiert wurden. Dies führte für mich persönlich dazu, dass ich oft nicht sicher war, welche Informationen verlässlich waren. Die Dokumentation von Prozessen, wie auch einige Prozesse empfand ich teils als schwierig, Arbeitsanweisungen gingen teils konträr der Dokumentation, sodass ich das Gefühl hatte, dass ich, wie auch einige andere Personen nicht immer wussten warum, oder was sie taten, was dann teilweise in Fehlern und unterschiedlichen Arbeitsergebnissen mündete, dies wirkte auf mich sehr deprimierend.
Kollegenzusammenhalt
Mir fiel auf, dass der Umgang unter den Kollegen nicht immer von gegenseitigem Vertrauen geprägt war. Ich hatte das Gefühl, dass Informationen unterschiedlich weitergegeben wurden und nicht immer korrekt waren. In manchen Situationen hatte ich den Eindruck, dass Fehler oder Unklarheiten bewusst nicht aufgelöst wurden. (Diese Textstelle musste entfernt werden). Ich habe gehört, dass man sich mit einem Admin-Tool gegenseitig streiche spielt, als ich den Verdacht geäußert habe, dass dies mit mir gemacht wurde. Bis heute weiß ich nicht, in wie weit dies mit mir gemacht wurde. Der Vertrauensaufbau gestaltete sich für mich entsprechend schwierig. Kollegiales Verhalten wurde gefordert, aber in meinen Augen nicht gelebt, ob dies Zufall war, weiß ich nicht.
Work-Life-Balance
Durch den, in meinen Augen, teils künstlich aufgebauten Stress schwierig. Ich hatte den Eindruck, dass Mitarbeiter nach der Probezeit teils ein sehr ruhiges Leben haben, vermutlich wurde die Probezeit deshalb so gestaltet. Für mich persönlich war es herausfordernd, nach der Arbeit abzuschalten, da mir einige Situationen auch nach Feierabend noch nachgingen, auch wenn ich häufig versucht habe diese auszublenden.
Vorgesetztenverhalten
Ich persönlich hätte mir eine klarere Führung gewünscht, insbesondere in Bezug auf die Einarbeitung. Mir fiel auf, dass es wenig direkte Kommunikation gab. Ich hatte den Eindruck, dass Stresssituationen teilweise bewusst hervorgerufen wurden, möglicherweise um zu beobachten, wie sich neue Mitarbeiter unter Druck verhalten und dann gezielt mit Konditionierungsmaßnahmen nachzujustieren. Den Führungsstil würde ich tendenziell als eine Mischung von nicht existent und Nudging beschreiben. Ferner hatte ich den Eindruck, dass wir unter ständiger Beobachtung standen, auch wenn der Vorgesetzte nicht im Raum war. Im Widerspruch zu diesem Eindruck stand die Aussage einer Führungskraft, meinen Lebenslauf nicht gelesen zu haben.
Interessante Aufgaben
Teils sehr interessant, teils kam mir vieles nicht sinnvoll vor.
Umgang mit älteren Kollegen
Wirklich alte Kollegen gab es nicht, zu den Gründen kann ich nichts sagen
Arbeitsbedingungen
Ich empfand die Einarbeitsbedingungen teils als herausfordernd, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit neuen Mitarbeitern. Mir fiel auf, dass Stresssituationen eine Rolle spielten und dass dies in manchen Fällen höchstwahrscheinlich gezielt herbeigeführt wurde. Prozesse und Arbeitsanweisungen kamen mir häufig nicht durchdacht vor. Ich persönlich hätte mir eine klarere Struktur und weniger Widersprüche gewünscht. Kollegen beschwerten sich, dass sie nichts zu tun haben, diese führten die Tätigkeit aus, für die ich eingestellt wurde, da frage ich mich, insbesondere vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen, in wie weit diese Position überhaupt vorhanden war/ist, oder man schon fest damit gerechnet hat, dass einige das Unternehmen verlassen werden.

