Mittlerweile ein sehr unangenehmes und toxisches Umfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Remote Arbeit und flexible Arbeitszeiteneinteilung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich kann mich einem Vorgänger hier nur anschließen, was der Teil der Überschrift nach dem Komma angeht und insbesondere auch auf den Inhalt, der sich noch mal auf die Überschrift bezieht ("oft ohne nachvollziehbare oder ehrliche Begründungen"). Ich kann diesen Begriff leider nicht verwenden, da meine Bewertung sonst immer wieder gelöscht wird obwohl ich mich in diesem Satz lediglich einer Bewertung vor mir angeschlossen und denselben Begriff verwendet habe. Dieser Begriff aus besagten Bewertung ist nicht nur spürbar, sondern kann aus meiner Sicht auch absolut jeden treffen kann (unabhängig davon wie lange man dort arbeitet oder wie gut man arbeitet). Ich habe auch den Eindruck, dass wenn man nicht mehr gemocht wird oder zu allem Ja sagt, lebt man auf dünnem Eis. Manchmal ist sogar von heute auf morgen ein Slack Account deaktiviert. Aus meiner Sicht sind die Führungskräfte sind viel zu jung und unerfahren, was sich stark am schlechten Betriebsklima merkbar macht, aber es sind immer die anderen Schuld. Komisch finde ich nur, dass das Betriebsklima nicht besser wird nachdem die angeblichen Störenfriede gekündigt wurden. Meines Erachten nach gib es nicht nuur sehr viele Probleme sondern auch toxisches Verhalten wird unter den Teppich gekehrt und ignoriert obwohl es bekannt zu sein scheint.
Verbesserungsvorschläge
Missstände, auf die Mitarbeitende aufmerksam machen, ernst nehmen, ordentlich prüfen, aufarbeiten und die Ursache angehen, anstatt die Person, die darauf aufmerksam gemacht hat, loszuwerden. Man kann wirklich überhaupt nichts ansprechen ohne Angst zu haben jederzeit vor die Tür gesetzt zu werden. Leider ist das während meiner Zeit dort häufiger vorgekommen, wodurch man Angst bekommen hat. Wenn man so junge Leute in Führungspositionen steckt, dann sollten sie regelmäßig an Workshops teilnehmen darüber Teamleitung und Kommunikation absolvieren. Falls sie dies schon tun, merkt man meiner Meinung davon nichts. Außerdem sind verlässliche Informationen und gegenseitiger Respekt die Basis jeder vertrauensvollen Zusammenarbeit und ein wertschätzender Austausch basiert auf Fakten, nicht auf Annahmen. Wenn schon ständig Leute gekündigt werden, dann kündigt doch mal bitte die wirklichen Störenfriede.
Arbeitsatmosphäre
Als ich dort angefangen habe zu arbeiten, war die Arbeitsatmosphäre noch in Ordnung aber durch Führungskräfte- und Teamwechsel ging es sehr bergab, was deutlich zu spüren ist.
Image
Ich persönlich kenne niemanden – weder intern noch extern –, der ein gutes Bild von der Firma hat.
Work-Life-Balance
Es gab Phasen, in denen ich sehr viel ohne Pause gearbeitet habe ohne angekündigte Hilfe. Auf der anderen Seite gab es auch Phasen, in denen ich aktiv nur zwei Stunden pro Tag gearbeitet habe.
Kollegenzusammenhalt
In der Abteilung, in der ich war, hat das aus meiner Sicht irgendwann nicht mehr existiert. Es wurden Gerüchte und Vorwürfe über Mitarbeitende verbreitet (vor allem um sich selbst zu schützen). Ich habe ein deutliches Konkurrenzverhalten gespürt, bei dem auch viel Neid mit schwebt, das manche Leute zu sehr fragwürdigen Aktionen verleitet.
Vorgesetztenverhalten
ich halte es kurz: aus meiner Sicht leider typisch toxisches Verhalten von zu jungen Leuten einer Machtposition, in der sie nicht nur fachlich sondern disziplinarisch überfordert zu sein scheinen.
Kommunikation
Kommunikation steht an letzter Stelle und es werden nur Lufstschlösser gebaut
Gehalt/Benefits
Branchen- und Start Up - üblich. Wer viel Geld viel, ist hier Fehl am Platz
Gleichberechtigung
Es gab einige Situationen, die bei mir den Eindruck erweckten, dass meine Erfahrungen und Skills möglicherweise nicht objektiv bewertet wurden. In Kombination mit dem Geschlecht anderer Mitarbeitende hat sich für mich der Eindruck einer geschlechtsbezogenen Benachteiligung ergeben.